[Cabinet] wie den Klang voller, mittiger machen?

von Stratspieler, 20.11.16.

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pedaltrain
  1. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.11.16   #1
    Hallo zusammen,

    in diversen Threads hier im Board sprach ich es ja schon an: Die Kombination Amp + umgebautes Cabinet (siehe Foto)

    DSC01960.JPG

    gefällt mir zwar optisch sehr gut, im Klang (Clean) gibt es aber noch Defizite.

    Als Ursachen sehe ich zwei Dinge:

    1. Der Amp.

    Mit seinen "Miniaturmaßen" des Eisens, speziell des Ausgangsübertragers (auf dem folgenden Foto links) von ca. 5,7 x 4,7 x 2,7 cm Kernblech, ist da einfach nicht genug "Fett" aus einem Sound herauszuholen, trotz Verwendung "cremig" klingender 6V6. Ihm fehlen Reserven für die Mitten.

    DSC01964.JPG

    2. Das Cabinet.

    Mit seinen Maßen von 51 x 63 x 26 cm ist es für diesen kleinen Amp offenbar zu wuchtig. Hinten offen

    DSC01970.JPG

    und auch noch mit dem speziellen Jensen P12 drin, ist die Kombination für den kleinen Amp sehr wahrscheinlich zu ungünstig. Im Ergebnis klingt die Kombination zu basslastig; bedingt durch die Größe des Cabinets, vermute ich. Es besteht aus Sperrholz und beim Beklopfen stellt sich auch noch dazu eine gewisse "Hohlheit" (schwer zu beschreiben) des Holzklanges ein.

    Was möchte ich erreichen?

    Den Amp möchte nicht hergeben. Ich benötige - und das stelle ich mir so als Winterprojekt vor - somit eine Anpassung des cleanen Klanges dahingehend, dass er mittiger und fetter wird:

    - durch ein kleineres Cabinet und/oder
    - durch einen anderen Speaker.

    Was meint ihr dazu? Hier sind Boxen- und Speaker-Spezialisten gefragt, denke ich mal.

    Ich kann das Cabinet problemlos umbauen, verkleinern, indem ich die Bauhöhe reduziere (z.B. oben und unten Teile heraustrennen und Deckel und Boden wieder aufsetzen) und später eine neue Rückwand anfertige. Oder bei Interesse das Cabinet einfach gegen ein kleineres tausche... Wird das genügen? Oder braucht es dazu einen anderen Speaker und wenn ja, welchen? Der Jensen P12 ist ideal für Fender-Singlecoils. Er liefert einen fantastischen, furztrockenen, "hölzernen" Ton. Der Klang - jedoch mittiger - soll in diese Richtung gehen bzw. so bleiben, falls möglich.

    Ich bedanke mich für alle Anregungen!

    Gruß Michael
     
  2. Schakal

    Schakal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.16   #2
    Bevor man Umbaut würde ich folgendes probieren.
    Mal einen zusätzlichen EQ zu verwenden um die mitten etwas anzuheben.
     
  3. goodyman

    goodyman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.16   #3
    Da die offenen Gehäuse normalerweise ungedämmt sind (hab ich zumindest bislang nur so gesehen), könnte man die Gehäuseinnenwände mit Akustik-Noppenschaum dämmen, um Reflexionen im Gehäuse zu minimieren. Die Reflexionen führen in bestimmten Frequenzbereichen zu Auslöschungen. Wäre zumindest auch ein Ansatz, den Klang des CAB zu verändern.
     
  4. Ace-Cafe

    Ace-Cafe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.16   #4
    Noppen... Schaum ... :rolleyes:

    Evtl ein Versteifungskreuz noch rein?
     
  5. Schneider

    Schneider Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.16   #5
    Welche Klangeinstellung nimmst Du vor für clean, USA und ...? Ich kenn den Amp jetzt nicht aber .... schaun mer mal. Im USA-Mode müsste Bässe max. 2 und Höhen 5-6 was bringen ... wenn im Amp ein Fender ähnlicher Tonestack eingebaut ist. Den Ausgangsübertrager würde ich für's erste als Übeltäter ausschließen.
     
  6. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.11.16   #6
    Ich kenn den Amp nicht aber das Cabinet ähnelt einer Dumble Style Box wenn auch mit einem ziemlich großen Ausschnitt. Normalerweise sind diese Boxen eigentlich schon relativ mittig (ich kenn das von meinen TT Dumble 2x12ern) insofern wundert es mich dass Du da Defizite hast. Evtl doch der falsche Speaker? In meinen TTs werkelten zuerst Tayden True Brits und jetzt WGS Reapers für absolut authentische, Classic Rock Sounds die satt mittig daherkommen und im Mix gut präsent sind... testweise sind gerade G12M65 Creambacks in einer der zwei weil die besser zum Eddie passen aber die hab ich noch nicht im Bandkontext ausprobieren können.
     
  7. goodyman

    goodyman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.16   #7
    Nee brauchst du nicht. Die Box ist eh offen. Wobei der Ausschnitt hinten auch recht groß erscheint. Könnte man provisorisch auch etwas verkleinern. Was die Basslastigkeit noch betrifft, ist die Aufstellung. Direkt vor einer Wand oder gar in einer Ecke, hebt den Bass mal ganz leicht um 3db an. Das würde ich mal in die Untersuchung mit einbeziehen.
     
  8. Stratspieler

    Stratspieler Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.11.16   #8
    Hi,

    die Box steht frei, sie steht mit dem Rücken nicht zur Wand. Dahingehend kann also bzgl. Bass nichts kommen. Mittig ist diese Box komischerweise nicht - es sei denn, man baut einen V30 ein (den ich mal drin hatte, aber wieder entfernte - dem fehlte dieses typische Schmatzen bei Singlecoils). Die Klangvorstellung ist Clean USA.

    Das Cab klingt, wenn man es beklopft, eigentümlich "hoch - hohl". Selbst bei abgenommener Rückwand. Hier habe ich irgendwie das Holz in Verdacht. Ob man diese "Hohlheit" freilich wegbekommt, indem man das Cab einfach "zusammenkürzt", weiß ich nicht.

    Der Hinweis bzgl. EQ ist gut, aber (das hatte ich vergessen, zu erwähnen), dahingehend möchte ich nichts verwenden. Gitarre - Kabel - Amp+Cab.

    (Ich bin zugegebenermaßen hier etwas "versaut" durch meine beiden eingespielten Excelsioren. Will ichs analytischer, glasiger, "kälter", dann nehme ich den mit den beiden 6L6. Will ich es etwas schmieriger, weicher, "wärmer", so tut es der mit den beiden 6V6. Oder auch so: der 6L6-Excelsior macht selbst die nach meinem Geschmack eher dumpfen Epiphone-Pickups sehr angenehm; einfach durch Aufdrehen der Höhen des Amps. Das würde der mit den 6V6 nicht so schaffen, der hat hier etwas weniger Höhen -> idealer für SCs.

    Die 15-Zoll-Speaker der beiden Pawnshops sind eben für dieses Clean gar nicht mal so übel. Und die MDF-Gehäuse der Amps sind auf diese Pappen etweder gut oder einfach per Zufall abgestimmt. :gruebel: )

    Hm, vielleicht doch erst einmal einen anderen Speaker?
     
  9. mowsende

    mowsende Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.16   #9
    Moin,


    Das Cab ist natürlich schon wirklich ziemlich groß und ein kleineres cab würde die ganze Geschichte sicherlich mittiger, "nasaler" machen.
    Davor würde ich aber ein paar Sachen probieren:

    Die Rückwand ändern, mal mehr, mal weniger offen lassen etc.

    Das Volumen des Cabs ändern. Stell doch mal ein paar Holzklötze oder ähnliches ins cab, um das Volumen zu verkleinern. Damit kann man schonmal sehen, ob eine Umbaumaßnahme in diese Richtung überhaupt den gewünschten Effekt bringt.

    Dämmung ausprobieren, um das "boomige" aus der Box zu bekommen.



    Wenn es am Amp übrigens nur eine Treble und Bass Regelung gibt, kann es gut sein, dass hier ein Baxandall bzw. James Network eingebaut ist. Probier mal Bass und Treble auf 9 Uhr zu stellen, dann müssten dir die Mitten eigentlich ordentlich entgegen kommen.

    Aus welchem Material ist die Box denn eigentlich gebaut? Multiplex? MDF?
    Spielt durchaus auch eine Rolle.
    Fichte wäre für den Fender sound sicherlich keine schlechte Wahl.


    Greets
     
  10. Stratspieler

    Stratspieler Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.11.16   #10
    Schrieb ich oben: Sperrholz schreibe ich mal allgemein. Kein MDF. Sie ist auch vergleichsweise recht leicht. Welches Sperrholz das genau ist, weiß ich nicht.
     
  11. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.11.16   #11
    Wenn leicht, hell und weich: Pappelsperrholz...
     
  12. Stratspieler

    Stratspieler Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.11.16   #12
    Hm, es ist ja eine ehemalige Box von PCL (Siehe Sig unten Umbau 1x12"-Cabinet).
     
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