Cassotto eine Modeerscheinung?

  • Ersteller Sir_Falk
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Also langsam lasse ich mich ja doch bekehren. Mal eine Frage an gut Informierte: Bei Ebay bietet ein Schongauer Musikhaus schon seit Monaten das folgende Akkordeon von Excelsior an. Augenscheinlich auch recht günstig. Kann mir mal jemand sagen, ob Excelsior, und speziell dieses Instrument (374 Cassotto) was taugt. Dann würde ich nämlich mal hin fahren und es ausprobieren.

http://cgi.ebay.de/NEU-Excelsior-Ca...ryZ16218QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Mhm... ich hatte mal ein Excelsior 940 (4 chörig mit Cassotto und angeblich a-mano Stimmplatten). Das war von der Ansprache doch um einiges schlechter als ein Borsini oder Pigini, die Stimmplatten waren wohl auch nur Maschinen-Platten von Hand nachgearbeitet (tipo a mano). Hohner hat übrigens die Morino -N Serie in den 70er-80er Jahren bei Excelsior bauen lassen. Diese neuen Excelsior, die jetzt häufiger sehr günstig angeboten werden, scheinen mir noch etwas einfacher verarbeitet zu sein... Ich denke, für den Preis kann man kaum mehr erwarten, wenn man bei einem Händler in Deutschland kauft, der auch noch was daran verdienen muss.

Ich persönlich haben mich vor zwei Jahren für ein Fisitalia entschieden und direkt beim Hersteller gekauft. Diese Instrumente werden von zwei Brüdern in Castelfidardo hergestellt, die auch für Borsini und andere im Unterauftrag fertigen. Ich habe mir das Instrument nach meinen Wünschen bauen und stimmen lassen und habe letztendlich knapp 4000€ für ein fünfchöriges Cassotto Instrument (41/120) mit handgemachten Stimmplatten gezahlt. Würde ich persönlich einem Excelsior immer vorziehen.
 
Ich habe ja vor ca. 1 1/2 Jahren mal nach dem Sinn von Cassotto gefragt. Zwischenzeitlich fasziniert mich diese Klangfarbe im Akkordeon aber doch. Ich spiele auch hin und wieder in der Kirche und gerade hier passt das Cassotto durch den feinen Kang ganz hervorragend.
Es kommt wirklich auf die Musikrichtung an, die man spielt.

Auf jeden Fall muss ich meine Meinung, daß Cassotto nur eine Modeerscheinung ist ändern.

Schöne Feiertage wüscht

Sir_Falk (Achim)
 
Der Begriff Cassotto ist mir selber erst seit einem halben Jahr ein Begriff und ich hatte vor ein paar Monaten das Glück einmal ein solches Instrument probieren zu können. Ich muss sagen, ich würde mir so ein Instrument nicht kaufen, da es für mich zu dumpf klingt. Das bei sehr vielen Musikern, die sich hier im Board über ein Akkordeon beraten lassen in ihrer Anfrage der Wunsch geäußert wird, daß das Instrument am Liebsten ein Cassotto haben soll kann ich daher nicht nachvollziehen. Für bestimmte Musikrichtungen ist das sicher ok. Aber Cassotto als Luxusvariante eines Akkordeons zu favoritisieren finde ich nicht richtig. Ein Akkordeon ohne Cassotto macht sicher genauso viel spaß und ich persönlich schätze den klaren Klang eines Standardmodells. Als zusätzliches Instrument wäre es sicher eine Bereicherung, aber ich glaube nicht, daß jemand darüber traurig sein muss, wenn ihm ein Cassotto-Modell zu teuer ist.

Ich hoffe, die Cassotto-Fans hier in der Gemeinschaft werden mich jetzt nicht steinigen
Wie ist denn Eure Meinung zu diesem Thema - vielleicht lasse ich mich ja bekehren.;)

Cassotto - Wikipedia

ich hätte es nicht besser ausdrücken können ... bin ganz deiner Meinung.

Ich habe ja vor ca. 1 1/2 Jahren mal nach dem Sinn von Cassotto gefragt. Zwischenzeitlich fasziniert mich diese Klangfarbe im Akkordeon aber doch. Ich spiele auch hin und wieder in der Kirche und gerade hier passt das Cassotto durch den feinen Kang ganz hervorragend.
Es kommt wirklich auf die Musikrichtung an, die man spielt.

Auf jeden Fall muss ich meine Meinung, daß Cassotto nur eine Modeerscheinung ist ändern.

Schöne Feiertage wüscht

Sir_Falk (Achim)

es ist natürlich davon abhängig was man möchte. Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung das Cassotto nicht ins "Allgemeingut" übergehen sollte. Die meisten Hersteller haben Instrumente mit Cassotto und es erweckt den Eindruck als wenn ein Akkordeon nicht gut klingt ohne Cassotto. Deshalb finde ich schon das Cassotto eine Modeerscheinung ist ... nicht jeder möchte sakrale Musik spielen (no offense).

Ich mag den härteren, hellen Sound ohne Cassotto und ich nicht das Gefühl habe ich spreche mit zugehaltener Nase. Einer hat es mal angefangen, die anderen haben nachgezogen. Sollte aber keine Cassotto-Religion werden ... :) Ein offener, härterer, abstrahlender Klang kann auch reizvoll sein. In meinem anderen Thread hab ich gefragt ob jemand Tipps für eine gutklingendes Akkordeon ohne Cassotto geben kann ... nun, die Antworten sind "bescheiden" gering.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cassotto

"Frequenzen zwischen 500 Hz und 1000 Hz werden im Allgemeinen verstärkt, jedoch nicht gleichmäßig. Manche Frequenzen treten mehr heraus als andere, über 1000 Hz wird alles eher gedämpft."

gruss, maj7
 
Mit dem Cassotto wurde schon sehr früh (scheinbar schon 1908) im Akkordeonbau eine klanglich sehr wichtige Konstruktion eingeführt, die aber technisch sehr aufwändig und schwierig zu warten ist, aber zum Glück nie patentiert wurde. Seither werden Cassotto Instrumente trotz höheren Preisen produziert und auch gekauft.
Ich persönlich möchte den Klang des Cassotto nicht mehr missen, ich finde es eine wunderschöne, warme Klangfarbe zum hellen Ton der normalen Chöre.
Aus verschiedenen Gründen wurde versucht, die Vorteile des Cassotto (Klang, Kombination mit normalen Klangfarben) mit anderen Konstruktionen zu erreichen. Bei Gotthard Richter sind einige Cassotto-Varianten aufgeführt (Halb- Spezial- Füllungscassotto), z.T. auch mit Anmerkungen zu den klanglichen Auswirkungen.
Eine weitere Variante fand ich bei der ältesten Akkordeonfirma Amerikas, IORIO, die nach über 100 Jahren im Jahr 2009 den Betrieb einstellte: http://www.syn-cordion.com/museum9.htm
Interessant finde ich nicht nur die Anordnung des Cassotto, sondern auch die der Tastatur, die wohl eine ergonomischerere Handhaltung erlaubt. Das Modell konnte sich nicht durchsetzen, ev. auch, weil das Patent eine grössere Verbreitung verhinderte.

Interessieren würde mich, wie sich die anderen Cassotto Prinzipien klanglich auswirken: z.B. das Füllungscassotto oder die Tonkammern unter den Klappen bei Klingenthaler Instrumente. Hat jemand Erfahrung mit abweichenden Cassotto Bauweisen?

Fand gerade noch einen Link zu den Tonkammern oder "Kanzellen an der Diskantseite": http://cgi.ebay.de/Akkordeon-"ROYAL...temQQimsxZ20100119?IMSfp=TL100119227004r17732
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieder was gelernt.

Momentan mache ich eine Serie auf youtube, bei der die unterschiedlichen Instrumente zu hören sind. Such mal nach "Ippenstein".

Ich habe zwar schon ein paar Instrumente aufgenommen, aber es werden noch weitere interessante (teilweise auch hochgeladen, aber nochmal in besserer Qualität) folgen:

Supita (Cassotto - kommt noch + fertige Beispiele)
Cantus (Cassotto - kommt noch - ev. heute)
Consona (Füllungscassotto - schon fertig)
Horch (Jalousie - schlechte Aufnahmen schon hochgeladen)
Paolo Soprani (Saxklappen)
Weltmeister Stella (tonlagenabhängiges Schallverdeck - schon fertig)

viele Grüße

Ippenstein
 
Vielen Dank für diese Hinweise auf Deine Clips, sie sind sehr informativ! Ich hab mir v.a. die Consona Sachen genauer angehört. Soweit ich weiss, wird das Füllungscassotto heutzutage in keinem Serieninstrument eingebaut. Eigentlich erstaunlich, denn ich finde es einen sinnvollen Kompromiss zwischen Aufwand (zusätzliche Klappen) und Ertrag (Stimmstöcke in einer Ebene, Klang sehr Cassotto-ähnlich, soweit ich das anhand der Clips beurteilen kann).
Wieso wurde dieser Weg nicht weiter verfolgt? Wollen Cassotto Käufer "wenn schon, denn schon" oder ist ein Füllungscassotto vom Aufwand her trotzdem schon so anspruchsvoll, dass lieber gleich ein richtiges Cassotto eingebaut wird?
 
Die Weltmeister Cassotto (bzw. jetzt Cassotta) hat ein Füllungscassotto. Die Klangwirkung ist gleich einem normalen Cassotto. Der vielfach propagierte Unterschied liegt wie bei der Consona so auch bei der Cassotta an den Stimmplatten: Beide male waren von den Abmessungen her kleinere Stimmplatten als bei den anderen Cassottoakkordeons drin und das gibt halt auch einen anderen Klang.

Was man auf den Aufnahmen beispielsweise auch nicht hört, ist der Lautstärkeunterschied zwischen Supita und Cantus, da man ja beim Abmixen immer auf einen 0 db-Pegel kommen möchte.

Als nächstes kommen die Tonschachtabmessungen. So hat jeder seine eigene Idealmaße und daher klingt ein Hohnercassotto auch anders als ein Weltmeistercassotto.

Viele Grüße

Andreas
 
Die Weltmeister Cassotto (bzw. jetzt Cassotta) hat ein Füllungscassotto. Die Klangwirkung ist gleich einem normalen Cassotto. Der vielfach propagierte Unterschied liegt wie bei der Consona so auch bei der Cassotta an den Stimmplatten: Beide male waren von den Abmessungen her kleinere Stimmplatten als bei den anderen Cassottoakkordeons drin und das gibt halt auch einen anderen Klang.

Was man auf den Aufnahmen beispielsweise auch nicht hört, ist der Lautstärkeunterschied zwischen Supita und Cantus, da man ja beim Abmixen immer auf einen 0 db-Pegel kommen möchte.

Als nächstes kommen die Tonschachtabmessungen. So hat jeder seine eigene Idealmaße und daher klingt ein Hohnercassotto auch anders als ein Weltmeistercassotto.

Viele Grüße

Andreas

Hallo, das stimmt nun mal garnicht.
Das Cassotto in Consona ist ein in Klingenthal entwickeltes Cassotto was eben nur in diesen Istrumenten zum Einsatz kommt.Man hat es bis heute nicht verstanden es als solches den Kunden anzupreisen.( Bei der jetzigen Leitung ist Fachwissen sowieso aussen vor.)
Es ist viel einfacher Einzubauen als das herkömmliche. Es hat mit Stimmplattengrößen absolut nichts zu tun!!!!!!
Das Hohnercassotto klingt deswegen anders ( ausser Gola ) weil der Resonanzkanal bei Hohner eckig und bei Weltmeister rund gebogen ist. Bei Supita extra noch mit Holz furniert.

Gruß vogt :D
 
Hallo Vogt,

wir reden aneinander vorbei, wobei Du mich ja bestätigst:

Hohner baut ein anderes Cassotto von den Abmessungen her und klingt deshalb anders.

Aber die Cassotta klingt v.a. deshalb anders als die Supita II oder die Supra, weil sie andere Stimmplatten drin hat. Man darf das nicht auf das Füllungscassotto schieben, das laut Richter bei gleichen Abmessungen exakt die gleiche Wirkung wie das normale Cassotto hat.
 
Wenn ich das richtig verstehe, so hat Weltmeister mit dem Füllungscassotto eine Konstruktion entwickelt, die alle Vorteile des herkömmlichen Cassottos hat (warmer Klang) ohne deren Nachteile (Stimmstöcke im Winkel, hoher Konstruktions- Wartungsaufwand, mehr Gewicht) aufzuweisen.
Seltsam, dass das nicht verstärkt progagiert wird. Wieso wird das nicht von anderen Firmen aufgegriffen? Verhindert da ein Patentschutz und hohe Lizenzforderungen die Verbreitung dieser Konstruktion? Oder wird das nicht gefördert, da man mit herkömmlichen Cassottos mehr verdienen kann? Oder entspricht der Klang vielleicht doch nicht ganz dem eines Cassottos? :gruebel:
 
Wie es patentrechtlich aussieht, weiß ich nicht. Aber es gibt Leute, die mit aller Gewalt kein "Halbcassotto" sondern nur ein "Vollcassotto" haben wollen. Das ist schon mal der erste Grund.
Ein weiterer, warum sich auch die Verbreitung nicht so durchgesetzt hatte, war, daß in der Consona KHW-Standardstimmplatten drin waren, während die Supita mit Bugari a-mano gefüttert wurde und bei der S-Serie kamen auch italienische rein. Ich hatte eine Zeit lang Consona und Supita, so daß ich sie vergleichen konnte. Man hört es ja auch auf den Aufnahmen auf youtube im Vergleich. Wenn ich es zeitlich hinbekomme, werde ich heute die Supita und die Cantus noch dazusetzen. Die Klangbeispiele sind bewußt möglichst gleich gespielt, um sich ein vernünftiges Bild machen zu können.

--> http://www.youtube.com/watch?v=CgtwJSvPicw
 
Das Thema ist ja Cassotto und Mode, aktuell sind (soweit ich das beurteilen kann) leichte Instrumente und Cassotto gross angesagt, also ein Instrument mit Füllungscassotto, hochwertigen Stimmplatten und neuen, gewichtssparenden Gehäusematerialien.
Mode hat ja immer auch mit Werbung zu tun und so würde das Instrument als Weltmeister im Leichtgewicht, das Füllungscassotto dann als Füllotto ;) und als Exklusivität vermarktet werden. Bei Rennvelos wird ja auch jedes Gramm Gewichtserparnis teuer bezahlt.
Eigenartig ist aber trotzdem, dass keine andere Firma das Füllungscassotto verbaut.
 
Dass die Leute lieber ein "richtiges" Cassotto haben wollen, als ein anderes liegt sicherlich auch an der Struktur des Akkordeonmarktes selbst.

Ein Cassotto ist lange schon bekannt und die Auswirkung desselben auch - man weiß also, was man hat, wenn man eines kauft. Alle anderen Entwicklungen, die am gleichen Punkt der Klangbeinflussung ansetzen, sind noch nicht so lange auf dem Markt und auch lange nicht so weit verbreitet - man kann also nur annehmen, dass man das gleiche kriegt, fühlt sich aber nicht sicher.

Die Firmen, die Cassotto Alternativen anbieten weisen in der Regel ja auch auf die Unterschiede hin - was den potentiellen Käufer eher wieder verunsichern kann.

Es gibt Märkte, auf denen spielt das keine Rolle, da sind die Käufer sehr dynamisch und Neuerungen recht aufgeschlossen gegenüber, wie im Mountainbike Bereich, in der Snowbordszene, oder im Triatlon usw. Da wird auch gerne was neues ausprobiert, schon mal einfach, weil es Hip ist was ganz abgefahrenes zu haben. Und was sich als gut rausstellt, bleibt im Markt und verbreitet sich kräftig weiter.

Der Akkordeonmarkt, ist aber an sich recht konservativ. Das kann man an der Altersstruktur ablesen, an der Bereitschaft, bunte Instrumente zu kaufen und sieht man auch am Desigen der Instrumente selber - die sehen sehr häufig eher nostalgisch verschnörkelt aus, als modern durchdesignt und wenn doch, wird es eher als "befremdlich" abgelehnt wie bei der Hohner Ventura.

Es sind also alles andere als gute Vorraussetzungen, um neue Ansätze auszuprobieren. Zudem kommt ja auch noch, dass die Akkordeonindustrie fast durch die Bank nicht soviel Geld umsetzt, dass sie sich eine richtige Forschung und Entwicklung leisten kann, wie z.B. der Automobilsektor. Das bremst natürlich zusätzlich, bei neuen Ansätzen, die immer vorhandenen Kinderkrankheiten auszumerzen.
Und drum ist das "richtige" Cassotto einfach bombensicher etabliert und alle andere Lösungen tun sich dem gegenüber einfach schwer. Das Privileg des Erstgeborenen wiegt hier einfach schwer, ähnlich wie der Ottomotor im Automobil - daran ist zumindest teilweise der Wankelmotor auch gestorben.

Die verschiednenen Cassotto Typen werden sicherlich in Feinheiten unterschiedlich reagieren und aus meiner Sicht gibt es auch keinen Grund die schlecht zu finden, denn im Zweifelfall klingen sie genau wie ein normales Cassotto dann ist es eine gleichwertige Alternative - gut. Klingt es anders, auch gut, dann haben wir weitere Klangfarben hinzubekommen - erst recht gut.

Unvorteilhaft in der ganzen Sache finde ich nur ungünstige Wortwahl, wie "Halbcassotto" das klingt wie gut gemeint, aber nicht ganz geschafft - klingt eher wie halbfertig. Das könnte man besser bezeichnen, zumal sich dadurch ja andere Klangfarben ergeben, was widerum eine Bereicherung ist.

Insgesamt ist das Cassotto oder vielleicht besser sind die diversen Cassottos bestimmt keine Modeerscheinung, sondern haben ihre feste Berechtigung, da sie die Palette der erhältlichen Klangfarben erweitern und wird schon alleine deshalb bestehen bleiben.

Gruß, maxito
 
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Du hast sicher recht, dass Akkordeonisten das Bewährte suchen: meine beiden liebsten Akkordeone sind etwa in meinem Alter, und ich bin auch nicht mehr taufrisch....:D
Ich denke, das gilt generell für Musikinstrumente, ausgenommen elektronische, wo die Entwicklung von einem grösseren Markt angetrieben wird. Sicher hat es auch damit zu tun, dass Instrumente generell gut altern.
Der grosse Innovationsschub Ende 19. Jh. Anfangs 20 Jh. in der Entwicklung des Akkordeon hatte sicher mit der plötzlichen Nachfrage zu tun und den technischen Möglichkeiten, die entdeckt wurden. Seither ist nichts Grundlegendes geändert worden, obwohl einige Lösungen nicht optimal waren (Stradella-Bass....). Gerade deshalb wäre es spannend, völlig unbedarft über ein utopisches Akkordeon zu fabulieren. Das wäre aber wohl aber ein eigener Thread.
Grüsse, accordion
 
Ich versuche mal, mir selbst eine Antwort zu geben: da das Quasotto der Beltuna Studio Serie separat eingebaut werden kann, nehme ich stark an, dass damit eine Jalousie gemeint ist. Ob eine Jalousie allerdings ein preiswertes Quasi-Cassotto-System mit dem typischen Klang eines “echten” Cassotto Akkordeons ergibt, wage ich zu bezweifeln, zeigt allerdings die Zugkraft des Begriffs Cassotto...:eek:
@Ippenstein: vielen Dank für diese Aufnahme, wie alle Deine Aufnahmen sehr sorgfältig und gut gemacht! :great:
Bezüglich des Casotto-Klanges fand ich einen Vergleich Consona-Cantus schwierig, nicht nur wegen der beschränkten Sound-Qualität von youtube, sondern auch wegen dem Hall und der Registrierung der Aufnahme. Trotzdem fand ich die Detailaufnahmen sehr interessant.
 
Vielen Dank. Lausche mal rein, wenn nur der 16er im Diskant erklingt. ;)

Ich werde in Zukunft dafür sorgen, daß der Hall weniger ist. :)
 
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