Hallo zusammen,
ich denke der Thread passt ganz gut um von meinen Erfahrungen mit einer Charvel So-Cal und dem D-Tuna zu erzählen.
Angefangen hat alles, als ich an meiner noch relativ jungen So-Cal rumgeschraubt habe um die Saitenlage etwas zu optimieren.
Dabei stellte sich heraus, dass da noch ordentlich Potential nach unten war.
Am Ende lag das Floyd Rose dann schön am Korpus auf ohne dass eine der Saite geschnarrt hat. Warum auch nicht, dachte ich mir: niedrigere Saitenlage, besseres Sustain ist mir lieber als nach oben tremolieren zu können. Der Eddie mags ja auch so
Und über den Gedanken an Eddie bin ich dann noch auf die Idee mit dem D-Tuna gekommen. Also bestellt, eingebaut und eingestellt. Soweit problemlos.
Nur über die Stimmstabilität muss ich mal ein Wort verlieren. Von welcher Toleranz sprechen wir hier? ^^
Wenn ich den D-Tuna rausziehe um auf D zu droppen kommen die restlichen Saiten schon eine Nuance nach oben, so einen Teilstrich auf meinem Korg-Stimmgerät. Das FR liegt aber sauber auf, habs auch mit verschieden starkem Zug der Federn versucht, von leicht bis stärker. Der Effekt tritt immer ziemlich gleich auf.
Meiner Überlegung nach dürfte das vom Hals kommen. Wenn die tiefe E an Zug verliert, gibt natürlich auch der Hals etwas nach hinten nach und zieht damit wiederum ein bischen mehr an den restlichen Saiten. Stimmt da meine Überlegung?
Ich mein, es ist jetzt nicht so schlimm. Aber man kennt das ja, bei manchen Akkorden hört man die geringste Abweichung von der Linie und das kann dann hier schon zutreffen.
Wie sind da eure Erfahrungen diesbezüglich?
Gruss
Chris