Combo mit Batterie betreiben?

von groovin tobits, 27.04.04.

  1. groovin tobits

    groovin tobits Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.04   #1
    Ich wollt mal wissen ob das möglich ist? Ich hab einen kleinen Combo-Bassverstärker mit 50 Watt Maximalleistung. Könnte man da nicht eine Autobatterie mit 12 Volt anschließen, also hinter dem Trafo?

    Was gibt es sonst noch mfür Möglichkeiten? Ich hab gestern ne allte Box von mir angerschlossen und des funktioniert perfekt :) Endlich hab ich einen schönen warmen sound...

    Also bin Dankbar für Basteltipps und Anregungen!
     
  2. Larry_Croft

    Larry_Croft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.04   #2
    du könntest einen generator anschließen als alternative.

    guck nach wie viel ladung die batterie max hat, dann misst du nach wie viel strom dein amp vom netz nimmt. dann kannste die max laufzeit ausrechnen
     
  3. groovin tobits

    groovin tobits Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.04   #3
    Was fürn Gerät brauch Ich um nachzuprüfen, wieviel Strom mein amp zieht? Des hängt doch sicher auch von der Lautstärke ab, wenn ich laut mach is die Batterei sicher schneller leer als wie wen ich leiser spiel...

    Kennst du mir nen Generator, der keine halbe Tonne wiegt und der nicht so laut is, dass man den Bass dann nich mehr hört???
    Ich will so ne Batterie um auf der Straße spielen zu können, zusammen mit anderen Instrumenten...
     
  4. Icedealer

    Icedealer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.04   #4
    ich glaub mit nem Multimeter kannste sowas messen.. kriegste im jeden Bauladen für 20-unendlich Euro ;)
     
  5. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 27.04.04   #5
    und bei einem multimeter musst du die ampere zahl messen.
    Du kannst auch einfach ein Amperemeter nehmen :D
     
  6. Larry_Croft

    Larry_Croft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.04   #6
    multimeter brauchste, kann man öfters mal gebrauchen.
    gibts im baumarkt, falls du eins für 5? entdeckst lass die finger davon ;-)

    stromstärke musst du in reihe zu den verbrauchern messen, wenn du keine ahnung hast bitte aber lieber jemanden darum, das für dich zu tun.

    evt. findest du auch was in der anleitung, wie viel strom den amp maximal verbraucht
     
  7. PaterSiul

    PaterSiul Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 28.04.04   #7
    Das grüßte Problem ist, die Batterie hat Gleichstrom, der Amp braucht aber normalerweise Wechselstrom. Die für die Umwandlung notwendigen Vorrichtungen sind recht teuer.

    So Long
    Luis
     
  8. Larry_Croft

    Larry_Croft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.04   #8
    wenn du glück hast ist das erste im nt ein gleichrichter. dann kannste auch mit gleichstrom reingehen. hab mir das aber noch nie angesehen.

    was ein wechelrichter kostet kann ich so spontan net sagen

    außerdem brauchste noch nen traffo.
     
  9. groovin tobits

    groovin tobits Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.04   #9
    :eek: das hört sich ja ziemlich kompliziert an...
    Ich denk Ich besorg mit erstmal sone Autobatterie und probier halt einfach ein bisschen rum :D
    Was mich halt wundert ist, das Ich vor kurzem in Dublin son Typen auf der Straße gesehnen hab, der auf seiner Combo saß und die derbsten Gittarrensolos geckickt hat :) Di Combo von dem ar auch ziemlch klein und da war nur ne kleinerre Autobatterie hinten dran gepackt...Der hatte sicher keinen Gleichtromregelr, Trafo und so weiter!
    Da muss es doche iene easy alternative geben oder?
     
  10. PaterSiul

    PaterSiul Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.04.04   #10
    Es gibt soweit ich weiss auch combos die für 12V-Batterien geeignet sind. Sind aber verschwindend wenige und haben auch kaum Leistung.

    So Long
    Luis
     
  11. Larry_Croft

    Larry_Croft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.04   #11
    achja: bei ebay gibts adapter für zigarreten anzünder -> schuko stecker. kosten net viel, wären glaub ich ideal für dein vorhaben


    trotzdem kann ich dann noch nix zur laufzeit sagen
     
  12. luko347

    luko347 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.13   #12
    Hi,
    ich hatte das Problem auch: Bass ohne Stromanschluss spielen... und es nach einigen Versuchen nun zufriedenstellend gelöst.
    Die vielfach angepriesene Methode, den Verstärker mittels eines Wechselrichters aus einer Autobatterie zu speisen, klappte nicht. Sowohl bei einem Wechselrichter mit sogenanntem "sinusähnlichem" Ausgang als auch bei einem Sinuswandler gab es zwar genügend Strom, aber dazu ein mehr oder weniger heftiges Sirren als Nebengeräusch. Versuche mit einem Netzfilter blieben auch erfolglos. Deshalb habe ich folgenden Weg beschritten:

    * Als Verstärker habe ich einen 35W-Verstärker von Thomann genommen (Harley Benton für ca 90 Euro). Das Gerät ist elektrisch sehr sauber aufgebaut und auf Stabilität getrimmt. So sind z.B. alle Verschraubungen und Steckverbindungen zusätzlich mit Klebstoff gesichert, also alles wie man es als Elektroniker gern hat. Man kann ihn leicht ausbauen, indem man die vier Schrauben auf der Oberseite löst und das Chassis nach hinten herauszieht. Dann sieht man folgenden Grundaufbau:
    die Vorverstärkerplatine, die alle Bedienelemente enthält, eine Endstufenplatine und eine weitere mit einer Logik zur Unterdrückung des Einschaltimpulses.

    * Vorgenommen Modifikationen:
    ============================
    1) Einbau einer Fertig-Endstufe von KEMO 40W, 8-16V, die man bei Conrad bekommt (ca 25€)
    Dazu habe ich den Lautsprecher ausgebaut und in das Gehäuse einen 12V 17 Ah Bleiakku (wartungsfrei) eingebaut und dazu eine 12v-Auto-Steckdose. Somit kann man den Akku bequem mit einem normalen Ladegerät aufladen.
    In das VerstärkerChassis wurden zusätzlich eingebaut ein Schalter (1-pol Ein) für die 12V-Versorgung und einen Sicherungshalter für eine 3A-Feinsicherung. Darüber wird das Endstufenmodul mit Strom versorgt.
    2) Der Lautsprecher wird über einen Umschalter (2-pol Um) wahlweise mit der bisherigen Endstufe und dem neuen Endstufen-Modul verbunden. Das muss sein, weil die Verbindungen massefrei sein müssen.
    3) Das Eingangssignal für das Endstufen-Modul erhält man über eine abgeschirmte Leitung vom Mittelabgriff des Lautstärkte-Potentiometers.
    4) Nun muss noch der Vorverstärker im Batteriebetrieb auch mit Strom versorgt werden. Dazu habe ich einen Gleichspannungswandler eingebaut der aus einer variablen Gleichspannung stabilisierte +/-15V erzeugt. Das gibt es für ca. 17 € auch bei Conrad (TRACO TEL 2-1223). Primärseitig legt man ihn an die 12V-Versorgung und die für die drei Sekundäranschlüsse finden sich erfreulicherweise drei Drahtbrücken auf der Vorverstärkerplatine nahe bei den Festspannungsreglern, so dass man dort über Dioden die Versorgungsspannungsleitungen anlöten kann.

    Damit habe ich nun einen Verstärker, der einige Stunden mit Batterie läuft, mit seinen ca. 30W einen erheblichen Wums machen kann ( Jedenfalls deutlich mehr als bei den üblichen Batterieverstärkern), die bisherige Klangregelung verwendet. Un das für ca 100€ incl. Akku.

    Man sollte aber einigermaßen Ahnung von Elektronik haben, bevor man sich an das Projekt heranwagt.

    Für weniger bemittelte hätte ich noch eine andere Lösung parat:
    Man kaufe sich eine Fertigbox für Bass (z.B. Thomann: Hartke 210 tP für schlappe 130€). Damit hat man schon Lautsprecher und Gehäuse. Angegeben sind 150W Leistung, das ist aber sicher nicht die Sinus-Leistung, die dürfte deutlich niedrieger sein.
    Als Endstufe verwendet man einfach ein Autoradio mit Eingang für ext. Quellen, also MP3-Player oder sowas. Die haben nämlich oft genügend Power und werden mit 12V betrieben. Damit kann man die beiden Lautsprechen der Box betreiben.
    An den Eingang des Radios geht man mit einem Bass-Preamp z.B. Behringer V-Tone Bass BDI21.
    Das alles passt inkl. Batterie in das Gehäuse und schon kann man richtig laut werden.
    Rechnet man mit einer mittleren Leistung von etwa 70W, denn der Bass gibt ja kein Dauersignal ab, sondern nur einzelne Töne mit Pausen dazwischen, dann ergibt sich eine Stromstärke von ca. 6A. Damit ist man mit einer 17AH-Batterie schon gute 2 Stunden unterwegs. Wenn man also in den Pausen noch abschaltet, dürfte es für einen Auftritt reichen.

    Soweit also meine Erfahrungen und Überlegungen zu diesem Thema.

    Viel Erfolg
    luko
     
  13. Denisunterwegs

    Denisunterwegs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.14   #13
    Der Thread ist ja nichtmehr ganz neu aber vielleicht liest das ja noch jemand.
    Ich habe ein ähnliches Problem. Ich bin Solo Rapper und Bassist und arbeite mit einer Loopstation. Sobald es wärmer wird will ich mein Set auf den nächtlichen Straßen von Berlin ausprobieren. Dafür brauche ich eben auch Verstärkung. Praktisch ist, dass ich eh einen Übungsamp brauche, den ich dann ja auch für unterwegs nutzen könnte. Große Frage ist da aber natürlich die Stromversorgung. Ich hab mir das als Elektrolaie ja total einfach mit Autobatterie und Umwandler vorgestellt, das scheint ja aber ein bischen komplizierter zu sein. Kann mir da jemand helfen? Ich kenn mich in Sachen Elektro kein bischen aus.
    Nochmal kurz zusammengefasst: Was kann ich unterwegs zur Bassverstärkung nutzen?
     
  14. Shedua

    Shedua Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.14   #14
  15. bullschmitt

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  16. Denisunterwegs

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    Erstellt: 06.02.14   #16
    @Shedua
    Und was für ne Box kommt da ran?
    @Bullschmitt
    Das wär natürlich einfach. Was machst du denn für Musik? Slappst du auch? Mit Band? Ist der laut genug und klingt noch ordentlich oder hat er Mühe?
     
  17. heartrocker

    heartrocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.14   #17
    Hallo groovin tobits

    Grundsätzlich Watt ist Watt. Hierbei meine ich nicht die Ausgangsleistung Deines Verstärkers, sondern die zugeführte Leistung. Wenn Dein Amp z.B. 120Watt aufnimmt bei 230 Volt, dann solltest Du ihm (dem Verstärker) auch mindestens 120Watt bei 12Volt zur Verfügung stellen. Da Röhren nur mit hohen Spannungen arbeiten kannst Du die Batterie erst einmal vergessen. Das bedeutet, Dein Vorhaben funktioniert nur mit einem Transistorverstärtker mit 12 Volt Betriebsspannung hinter dem Netzteil. Vielleicht braucht der Verstärker 24Volt, dann sind 2 Autobatterien notwendig. Falls Du mit einem Spannungswandler (Wechselrichter/Zerhacker) arbeiten möchtest, der eine 12 Volt Eingangsspannung in 230Volt Wechselspannung umrichtet, dann mußt Du auch die Verlustleistung des Spannungswandlers berücksichtigen. Dann könntest Du wiederum einen Röhrenamp einsetzen.

    Gruß heartrocker
     
  18. Shedua

    Shedua Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.14   #18
    Irgend etwas mit gutem Wirkungsgrad.

    EV 15 L zum Beispiel, oder 2*12 ( wieder mit EV12 oder Celestion TN1230 )
     
  19. Franz Förster

    Franz Förster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.14   #19
    Jau.

    Ich spiele mit meiner Band ausschließlich Strassenmusik und haben nun auf "richtig laut" umgesattelt. Jeder von uns hat seine eigene rollbare Gerätschaft dabei. Ich (Gitarrist) spiele über einen kleinen Röhrenamp mit Pedalboard und ner kleinen Gesangs-PA. Alles läuft über über eine 50Ah Blei-Gel Batterie und Spannungswandler von 12V auf 220V. Bislang ists nie leer gewesen. 1,5 Std kann man min. richtig Radau machen. Unser Kontrabassist steuert so einen Hartke A 70 an. Unser Sänger bleibt auf 12V, hat ein Mischpult auf 12V-Basis zwischengeschaltet und holt die Power aus ner KFZ-Endstufe. Läuft.

    [​IMG]
     
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  20. Denisunterwegs

    Denisunterwegs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.14   #20
    Ich habe zu dem Thema eine aktuelle Frage:
    Ich will mir mein Srtup auf eine Sackkarre bauen und die dann hinlegen wenn ich spiele.
    Ist das irgendwie schlimm für die Autobatterie? Kann die ruhig um 90º gekippt transportiert werden oder schadet das?

    www.denisspieltbass.de
     
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