Dachstudio-Optimierung

von moneyback, 17.02.16.

  1. moneyback

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    Erstellt: 17.02.16   #1
    Hallo zusammen,

    da ich demnächst umziehen werde, stehe ich der Optimierung des zukünftigen Raumes gegenüber.
    Es soll ein reiner Regieraum werden - ohne Aufnahme von akustischen Instrumenten und Vocals.

    [​IMG]

    Die Schwierigkeit ist, dass ich auch Videos vertonen möchte und hierfür einen großen Bildschirm benutze (also 2 Monitore zum Arrangieren/mixen auf dem Schreibtisch und der Große in der Mitte darüber an der Wand hängend). Somit bin ich im Grunde gezwungen, den Arbeitsplatz an der Wand mit der Türe aufzustellen – also mit dem Rücken zur Dachschräge zu sitzen.

    Aber vorab zu den Materialien des Raums:
    Boden: 32cm Stahlbeton + 6cm Estrich + Laminat mit Trittschalldämmung. In der Mitte des Raums soll ein Teppich liegen (6mm Stark, Filzrücken, Kurzschlinge)

    Die beiden Seitenwände (455cm Länge) sind verputzte Ziegelmauern. Wobei die Außenwand mit dem Fenster aus 32cm Ziegeln besteht, die andere Wand 12cm.
    Die beiden anderen Wände sind Trockenbau mit Metallständerwerk, je ca. 16cm stark, doppelt mit Rigips beplankt.

    Die Decke besteht aus Holz (Nut- und Feder-Bretter) sowie darüber liegend ca. 30cm Glaswolle-Dämmung zwischen den Dachsparren, sowie die Dachziegel.
    Die Dachneigung beträgt 29 Grad.

    Im Raum soll an die innere Wand (12cm Ziegel) noch ein Bücherregal 180x200x40 cm (BHT) sowie unter dem Fenster der Dachschräge ein Sofa (mit Stoffbezug) 140x400x70 cm (BHT) aufgestellt werden.

    Der Arbeitstisch würde dann mittig vor der Trockenbauwand mit der Türe stehen.
    Er hat eine Größe von 160x80 cm und ist 75cm hoch. Die Abhöre steht mit entsprechend entkoppelten Unterlagen auf dem Tisch, ca. 130cm hoch (Oberkante).
    Meine Sitzposition wäre ca. 120cm von der Wand entfernt.

    Als Abhöre benutze ich aktuell die passiven KRK R6. Es soll aber später noch ein Nahfeld-Pärchen von Neumann, Focal oder Genelec hinzu kommen.

    Nun die große Frage: Womit fange ich an?
    Bassfallen? Absorber? Diffusoren? Eine Cloud?
    Wie dimensioniert? Wo platzieren?
    Klappt das überhaupt mit dem Raum und der angedachten Anordnung des Tisches und der restlichen Elemente?

    Fragen über Fragen…

    Leider komme ich bezüglich der Schräge schon allein bei der Berechnung der Raummoden nicht wirklich weiter. Auch die Holzdecke ist nicht ganz ohne, da sie ja selbst als Resonator (mit unbekannter Frequenz) wirken dürfte.
    Da ich noch nicht in die Wohnung hinein darf, kann ich aktuell noch keine Messungen durchführen.

    Ich würde mich trotzdem über alle Tipps zur Optimierung sowie sonstige Denkanstöße freuen.
    Danke Euch schon mal im Voraus
     
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