das lackproblem

von Derek, 18.11.06.

  1. Derek

    Derek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.06   #1
    hy,
    ich streite mich grade mit einem freund ob es egal ist welchen lack man verwendet
    also auch autolacke etc.
    und verändert es auch den sound einer gitarre??

    danke im vorraus
    derek
     
  2. The_Edge269

    The_Edge269 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.06   #2
    Also Autolack wär glaub ich nicht wirklcih toll. Auf Gitarren benutzt man soweit ich weiß Nitrolack, und der wird nur ziemlcih dünn aufgetragen, also mit den Spraydosen wird man nicht allzu weit kommen, habe ich jedenfalls noch nie gehört
     
  3. giba

    giba Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.06   #3
    ich habe mir nen bass angesprüht und ne e-gitarre selbstgebaut,also auch lackiert.beides mit autolack.bei mir hält das zeug super und sieht sehr gut aus.musst halt nur anschleifen,grundierung,lack,lack,klarlack.dann geht das auch!also den klang hat es nicht verändert,es sei denn du lackierst den hals...
     
  4. Slashjuenger

    Slashjuenger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.06   #4
    Es geht hierbei wohl weniger darum ob das zeug hält sondern vielmehr um die Tatsache, dass Lacke mit verschiedenen Lösemitteln den Sound einer Gitarre in einem gewissen Teil beeinflussen können. Das ist der eine Punkt, der andere wäre, dass Lacke, auch wenn sie nach so und soviel Stunden überstreichbar oder staubtrocken sind, doch einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte benötigen, um komplett auszuhärten. In diesem Aushärtungsprozess kann sich der Klang einer Gitarre über die Zeit noch einal entscheidend verändern oder in eine andere Richtung kippen.
    Ich halte Autolacke für nicht hochwertig genug, um damot ernstzunehmende Erfolge zu erzielen, dafür sollte man spezielle Bastel - oder Holzlacke auf Kunstharz - oder Nitrobasis verwenden. Wenn ihr allerdings vorhabt, nur mal erste Schritte im Gitarrenbau zu machen und zu schauen wie sich das überhaupt verhält mit dem Lackieren, wär das wahrscheinlich eine günstige Methode, Erfahrungen zu sammeln.
    Verhunzt bitte nicht eure bereits lackierten Instrumente mit irgendwelchen Lackaktionen, die werden danach scheußlicher aussehen als jede 20 Euro Chinagitte.
    Denkt daran: je nachdem wieviele Schichten von welchem Lack ihr auf den Korpus oder Hals auftragt, wird das Instrument unterschiedlich klingen. Ihr wickelt es ja gewissermaßen in eine mehr oder weniger dicke "Lackpanade" ein und verändert bzw. verringert damit das Schwingungsverhalten des Holzes. Das ist so wie ein Paradiesapfel, den ihr auf der Kirmes kauft: das rote außen ist der Lack und der Apfle tritt anstelle des Korpus...
     
  5. Wödan

    Wödan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.06   #5
    Ich bezweifle allerdings, dass die Unterschiede so krass ausfallen, dass das jeder hören kann. Feine Kleinigkeiten vielleicht. Aber wenn ein Lack erst über längere Zeit komplett aushärtet wird das IMHO wohl kaum auffallen.
     
  6. Bit

    Bit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.06   #6
    Hat nicht G&B in der neusten Ausgabe geschrieben: " Um die Schwingungseigenschaften der Gitarre nicht allzu sehr zu beeinträchtigen, wurde der Lack sparsam aufgetragen, was die winzigen, in Maserungsrichtung verlaufenden Vertiefungen verraten....." - Es geht um eine Gibson LP Goldtop. Für mich tönt das eher wie eine Erklärung für Lackierfehler oder Sparmassnahmen von Gibson ;-). Die begutachtete LP hatte es diverse Vearbeitungsmängel.
     
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