Das große Klassik-Rätsel: Errätst du Komponist, Werk oder Musikepoche?

  • Ersteller Effjott
  • Erstellt am
Gieseking war der Gesuchte. Meinen Glückwunsch!
 
Und wieder hat Google eine Bildungslücke gefüllt :) (noch knapp vor Günters Tip, der die Suche deutlich einfacher gestaltet hätte).

Zum nächsten Rätsel:

Das Landleben ist nicht mehr so idyllisch, wenn man es mit einem expliziten Wahrheitsanspruch betrachtet. Da kann aus einem lockeren Intermezzo blutiger Ernst werden. Wie heißt die Oper, deren Name nichts mit Ackergäulen zu tun hat?
 
Er wird die rote Mähre reiten, und das graue Pony wird hinterher traben?

Nein, das ist nicht der Titel der Oper, nur eine Textsequenz daraus. Oder?
 
Ist der Komponist Franzose?
 
Pferde spielen nur eine Rolle, wenn man den Titel falsch versteht :rolleyes: . Der Komponist war Italiener.
 
"Cavalleria rusticana" von Pietro Mascagni?

Greetz :)
 
Stimmt, die Bauernehre sizilianischer Prägung war gefragt, eines der bekanntesten Werke des Verismo.

Peter55 darf weitermachen :great: .
 
Danke Benno :D

Mein neues Rätsel:

Das gesuchte musikalische Werk beschäftigt sich mit dem sagenhaften Leben eines Landesherren, dessen Geschichte auch in vielen anderen Werken in Wort und Bild erzählt wird.

Wie heißt es und wer ist der Komponist?

Greetz :)
 
Mal so ins Blaue geraten: Oedipus Rex von Strawinskij?
 
Der ist eher als "komplex" bekannt und weniger in wort und bild verbreitet. Einer des mächtigen häufleins wird sich angesprochen fühlen.
 
Weil ich unserem Lotsen blind vertraue;), sage ich dann mal "Boris Godunow" von Mussorgski.
 
Die Pythia war berüchtigt für ihre zweideutigen sprüche !

Ich war in Italien als "ermetico" bekannt (die bandbreite reicht von "geheimnisvoll/undurchschaubar" bis "spitzbübisch", abgeleitet von "Hermes", dem götterboten und schutzherren der kaufleute, bankiers und diebe, man nennt so eine literarische richtung des 20.jhs., Ungaretti, Montale, was aber mit unserem rätsel nichts zu tun hat).
 
Mit Bezug auf meinen Benutzernamen tippe ich mal auf "Dido und Aeneas" von H. Purcell. Stimmts?
 
Ich glaube, nein, aber es wird heiß. Auf zum endspurt, wer ist erster?

Ich las in einer verlagsanzeige werke von "Purzel", da hatte der setzer vereinfacht, ebenso in einer broschüre über stimmbildung, wo "solistisch" systematisch durch "sozialistisch" ersetzt wurde, um einen vermeintlichen irrtum zu verschlimmbessern.
 
Ich möchte ja nicht einfach ins Blaue hinein raten, aber Günters Hinweis lässt mich mutig noch ein "King Arthur" vom selben Komponisten in die Runde werfen, allerdings ... der sagenhaften Landesherrn sind gar viele!
 
Aber keiner, um den sich so viele sagen und legenden ranken. Aber vielleicht meint Peter einen ganz anderen, ich rate ja auch nur am rande mit.
 
Hi Purcell & all

"King Arthur" von Henry Purcell ist die richtige Antwort :great:

Ich habe mir diese "Semi"-Oper gerade gestern mal wieder mit großem Vergnügen angehört.
Manchmal muss man den Leuten auch mal zeigen, dass der gute Henry Purcell nicht nur das "Trumpet Voluntary" geschrieben hat ;) aber das muss ich hier in dieser Runde natürlich nicht erwähnen ...

Purcell, du darfst ... :great:

Greetz :)
 
Nach dieser netten Ehrung eines von Albions talentiertesten Söhnen, möchte ich noch einmal die Epoche wechseln:
Diesmal geht es um ein Werk, dessen Einleitung auf zeitgenössische Hörer recht verstörend gewirkt hat, und das einige seine Verleger dazu verleitete, "berichtigend" in den Notentext einzugreifen.
Das Stück verdankt dieser "rätselhaften" Einleitung übrigens seinen populären Beinamen und ist einem berühmten Kollegen gewidmet, der lakonisch in etwa bemerkt haben soll: "Wenn ... das so notiert hat, wird er sich was dabei gedacht haben."
 
Könnte das Streichquartett KV 465 von Mozart gemeint sein, das sogenannte "Dissonanzenquartett" mit Widmung an Haydn?
 
Richtig, das Dissonanzenquartett war gesucht, auf in die nächste Runde!
 

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