Das unsägliche Thema "Pentatonik"

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Hallo !

Wiedereinmal ein Thread zur "unendlichen Geschichte" ;)

Umso mehr ich über das Thema Pentatonik jedoch lese umso verwirrter bin ich. Die Flut an Infos ist leider so enorm. Diverse Pattern, diverse Bilder, diverse Videos... argh... einfach eine Flut an zu vielen Dingen ;)


Ich habe NATÜRLICH die Suchfunktion bemüht um die Frage(n) die mir im Kopf schwirren einfach zu erhalten nur haben mich die Threads und Infos zu sehr runtergezogen als das sie mir geholfen haben :cool:

Ich versuche jetzt mal ein paar ganz simple Fragen zu stellen und hoffe einfach mal auf ganz einfache und nette Antworten und um Nachsicht für meine Fragen. Vorallem bitte kein Verlinken zu den zwar netten Workshops hier aber auch diese verwirren mich leider zu sehr.
Es wäre nett wenn mir jemand möglichst einfach helfen könnte.

Vorgeschichte:


Habe mich jetzt mit folgender Blues Pentatonik beschäftigt:

5-----8------
5-----8------
5----7--8----
5------7------
5--6---7-----
5-----8------

Das ist doch "die" Bluespentatonik. Und zwar kann ich diese doch aufgrund des neutralen Klangs in moll sowie dur Liedern benutzen.


Gleiches gilt für diese Pentatonik.

5-------8---
5-------8---
5-------7---
5-------7---
5-------7---
5-------8---

Wird im Internet immer als A-moll Pentatonik bezeichnet aber ist doch auch in dem Sinne neutral das ich sie auf Dur und Moll spielen kann oder ?


Dur Tonleiter! kann ich spielen. Dies auch in zwei Oktaven. Klappt ziemlich flüssig und relativ schnell.

Nächste Frage:

Ist dies die natürliche Moll Tonleiter! in zwei Oktaven gespielt ? Oder ist das die moll Skala ? Habe das nicht so begriffen denn das obige Beispiel ist ja schon die besagte moll Skala.

--5--7---8
--5--6---8
--4--5---7
--5------7
--5--7---8
--5--7---8

Nächste Frage:

Ist dies DIE klassische Dur Pentatonik ?

--5--7
--5--7
--4--7
--4--7
--5--7
--5--7


Das sind meine bisherigen Grundlagen. Die ich zB über Videos im Netz gefunden habe.

Ist die Bezeichnung der Skalen/Tonleitern so richtig ?

Und dann ist eine weitere Frage, es wird immer viel von Skalen, Tonleitern gesprochen und von natürlich moll, harmonisch moll usw...

Die Flut ist eben enorm. Als leichten Einstieg sind denn WELCHE Skalen gut ? Bzw. gibt es eine sinnvolle Reihenfolge an Skalen die man anfangs lernt ?

Ich hätte jetzt gedacht: Tonleitern Dur und Moll (mit Oktave), Moll und Dur Pentatonik und Bluespentatonik. Und hoffe ja auch das ich diese jetzt drauf habe (vorrausgesetzt die Bezeichnung in den VIdeos waren die richtigen).

Bitte zerreißt mich nicht und bringt ein wenig Licht ins Dunkeln :D
 
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n`paar allgemeine sachen: dur und moll unterscheiden sich von den tönen her überhaupt nicht. drei halbtöne unter dem dur grundton ist der grundton der dazugehörigen/parallelen (deja vù :D ) moll tonleiter. in nem song legt in der regel der letzte ton desselben fest, ob man nun den dur oder moll ton als tonart angibt. somit kann man über nen dur-song ohne weiteres die entsprechenden moll-skalen spielen...

ne moll pentatonik oder die entsprechende dur pentatonik ensteht nun dadurch, daß man den 4. und 7. ton der dur leiter einfach wegläst. wenn mann 7 töne hat und zwei wegnimmt bleiben 5 übrig (gott bin ich heut wieder schlau :rolleyes: ) -> penta... = 5 im grichischen oder lateinischen.

am anfang ist die von dir gezeigte a-moll pentatonik gar net so schlecht . als nächstes vieleicht die ganze skala in dieser lage lernen ( a-aeolisch von c-dur ausgehend).
die anderen lagen ergeben sich letztendlich dann von selbst... (wie war das mit dem biselle mitdenken... :great: ).

gruß
 
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Also, los gehts
1. Die Blues Pentatonik ist auch nur eine a/C-Pentatonik, nur das noch 2 Töne hinzugefügt werden, die den Bluesigen Klang erzeugen, die rot markierten
5-----8------
5-----8------
5----7--8----
5------7------
5--6---7-----
5-----8------

Das mit dem Dur/Moll liegt nur daran, dass wenn man sie als a-Moll bezeichnet halt A der Grundton ist, der dann meistens markiert wird.
Wenn du dir den Quintenzirkel anschaust, siehst du, dass a-Moll und C-Dur parallele Tonarten sind, dh. dass sie den gleichen Tonvorrat benutzen. Folglich haben sie auch die gleichen Anordnungen auf dem Griffbrett, nur die Grundtöne sind halt woanders.

Ja, und du kannst sie sowohl als Dur oder moll benutzen, da die Terz fehlt, die den Unterschied zwischen Dur und moll macht.

Die von dir genannten Sachen sind schon ganz gut, es kommt halt immer drauf an was du spielen willst. Für Metall solltest du dir zB. ein paar von diesen teilen draufschaffen:
https://www.musiker-board.de/vb/faq-workshop/86522-spieltechnik-pentatonik-moll-tonleiter-dur-tonleiter.html#post991932
So, ich hoffe ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt und dir ein bisschen geholfen.
Mfg
 
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n`paar allgemeine sachen: dur und moll unterscheiden sich von den tönen her überhaupt nicht. drei halbtöne unter dem dur grundton ist der grundton der dazugehörigen/parallelen (deja vù :D ) moll tonleiter. in nem song legt in der regel der letzte ton desselben fest, ob man nun den dur oder moll ton als tonart angibt. somit kann man über nen dur-song ohne weiteres die entsprechenden moll-skalen spielen...

ne moll pentatonik oder die entsprechende dur pentatonik ensteht nun dadurch, daß man den 4. und 7. ton der dur leiter einfach wegläst. wenn mann 7 töne hat und zwei wegnimmt bleiben 5 übrig (gott bin ich heut wieder schlau :rolleyes: ) -> penta... = 5 im grichischen oder lateinischen.

am anfang ist die von dir gezeigte a-moll pentatonik gar net so schlecht . als nächstes vieleicht die ganze skala in dieser lage lernen ( a-aeolisch von c-dur ausgehend).
die anderen lagen ergeben sich letztendlich dann von selbst... (wie war das mit dem biselle mitdenken... :great: ).

gruß

Ja, ich weiß das man zum Beispiel die a-moll Penta auch auf C-Dur spielen kann, oder die e-moll Penta auf G-Dur spielen kann usw. Aufgrund der gleichen Töne, Quintenzirkel...

Aber ich kann doch keine A-moll Pentatonik oder A-moll Tonleiter auf ein Lied in A-Dur spielen ?!

A aeolisch ? Oft gehört und leider auch inflationär in meinem Hirn drin ohne das ich etwas damit anfangen konnte. Auch da war die Flut etwas zu groß. :D Hast du da vielleicht auch nochmal eine deppenleichte Info für mich und ein Beispiel wie diese Skala dann aussieht ?

PS.: Mitdenken... Ich bin Musiker :D


Edit: Metal Skalen sind vielleicht nicht die richtigen für mich wenn bestimmt auch sehr geil aber ich spiele eher in die Richtung Rock. Habe gestern vor dem Fernseher ein bisschen Queen begleitet mit meinen mageren Pentatonik Kenntnissen wenn ich das und für solche Bands ausbauen könnte wäre ich voll zufrieden :)
 
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Du kannst schon eine A-Moll Pentatonik auf A-Dur spielen, wie das klingt ist eine andere Frage.
Für A-Dur solltest du dann halt fis-Moll benutzen, was du dem Quintenzirkel entnehmen kannst.

Schau mal auf die Seite die ich verlinkt hab. Da schaust du bei A-aeolisch, wo in der Pentatonik die Grundtöne sind, und dann suchst du auf dem Griffbrett nach dem Ton, in dessen Tonart du das spielen willst. Dann spielst du die halt in der Lage, wo es passt.
Wenn du zB. in a-Moll-aeolisch spielen willst, musst du auf der E-Seite im 5 Bund anfangen, weil da ein A ist.

Du solltest vielleicht mal dieses Buch durcharbeiten, das wird dir einiges bringen:
http://www.musikland-online.de/onlineshop_musiknot1710483860_Neue-Jazz-Harmonielehre-Frank-Sikora-SPL1032.html
Mfg und viel Spass beim lernen ;)
 
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a-dur und a-moll sind zwei paar stiefel. zu a-dur gehört f#-moll. a weniger 3 halbtöne->f#. vom fingersatz her gleich wie a-moll nun aber fängst mit f# an.

jetzt noch was zu den unterschiedlichen modi (ionisch(1.) bis lokrisch(8.) ) am bsp a-aeolisch: a-aeolisch ist die 6. stufe der c-dur leiter (oder allg.: aeolisch ist die 6. stufe der normalen dur-leiter).als grundregel gilt, daß du immer drei töne pro saite spielst. und jetzt fang an !
dicke e-saite: a / h / c -> wechsel
a-saite: d / e / f -> wechsel
d-saite g / a / h -> usw bis zur dünnen e-saite

zur ergenzung noch die einzelnen modi:

ionisch - 1. stufe
dorisch- 2. stufe
phrygisch- ...
lydisch
mixolydisch
aeolisch
lokrisch- 8. stufe
(wen juckt die schreibweise :rolleyes: )

gruß

edit: und immer schön auf und ab und mit metronom und gaaaaz langsam..... ;)
 
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Ich denke, dass hier viele hilfreiche Statements von meinen Vorrednern gemacht wurden. Mir macht allerdings Sorgen, dass diese für mich einen sagen wir mal gehobenen Kenntnisstand in Musiktheorie voraussetzen, um problemlos verstanden werden zu können. Und er hatte doch extra um ganz einfache und verständliche Antworten gebeten...

Also möchte ich dir eine andere Möglichkeit an die Hand geben... Was mir immer hilft, wenn ich Tonmaterial für ein Solo zu einem selbstgemachten Song suche, ist das hier:

http://jguitar.com/harmonizer/chord2scale

Geht übrigens auch andersrum, das heisst wenn du eine Pentatonik, Tonleiter, Skala oder was auch immer spielst, die für dich gut klingt, zeigt dir diese Seite an, welche Akkorde im Hintergrund dazu passen:

http://jguitar.com/harmonizer/scale2chord

Und um einzelne Skalen angezeigt zu bekommen ( auch in den verschiedenen Lagen ), um diese erstmal zu lernen, hilft das hier ganz gut:

http://jguitar.com/scale

Das gibts auch für Akkorde, das findest aber selber wenn du mit der englischen Sprache etwas vertraut bist...

Für den Anfang kann ich dir aus eigener Erfahrung empfehlen ( durchaus in der Reihenfolge ):
1.Moll- Pentatonik ( Pentatonik von griechisch "penta"=5. Also 5 Töne auf einer Oktave )
2.Dur- Pentatonik ( s.o.... )
3.Blues- Tonleiter ( Pentatonik erweitert um die beiden sogenannten "Blue-Notes", daher 7 Töne )
4.Dur- Tonleiter ( auf der Seite auch "Ionian" oder "Major" genannt )
5.Natürlich- Moll- Tonleiter ( auf der Seite auch "Aeolian" oder "Minor" genannt )
Wenn du dir diese Dinge draufgeladen hast, lässt sich einiges spielen und es fängt an richtig Spass zu machen.

Und dann kannst- wenn du mehr Abwechslung haben willst- tiefer in die Materie mit Modi wie Lydisch, Mixolydisch, usw und auch mit den verschiedenen Stufen von Harmonisch und Melodisch Moll. Das entscheidet aber dein persönlicher Geschmack, weil alles soeben Genannte einen eigenständigen Klangcharakter hat und geeignet ist, um verschiedene Stimmungen und Klangeindrücke zu transportieren. Ein sehr umfangreiches Thema insgesamt gesehen!

Also ich hoffe ich konnte etwas helfen und du kommst mit den Seiten klar. Mir hats jedenfalls immer geholfen..

Viel Spass damit!
 
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Ich denke, dass hier viele hilfreiche Statements von meinen Vorrednern gemacht wurden. Mir macht allerdings Sorgen, dass diese für mich einen sagen wir mal gehobenen Kenntnisstand in Musiktheorie voraussetzen, um problemlos verstanden werden zu können. Und er hatte doch extra um ganz einfache und verständliche Antworten gebeten...

Also möchte ich dir eine andere Möglichkeit an die Hand geben... Was mir immer hilft, wenn ich Tonmaterial für ein Solo zu einem selbstgemachten Song suche, ist das hier:

http://jguitar.com/harmonizer/chord2scale

Geht übrigens auch andersrum, das heisst wenn du eine Pentatonik, Tonleiter, Skala oder was auch immer spielst, die für dich gut klingt, zeigt dir diese Seite an, welche Akkorde im Hintergrund dazu passen:

http://jguitar.com/harmonizer/scale2chord

Und um einzelne Skalen angezeigt zu bekommen ( auch in den verschiedenen Lagen ), um diese erstmal zu lernen, hilft das hier ganz gut:

http://jguitar.com/scale

Das gibts auch für Akkorde, das findest aber selber wenn du mit der englischen Sprache etwas vertraut bist...

Für den Anfang kann ich dir aus eigener Erfahrung empfehlen ( durchaus in der Reihenfolge ):
1.Moll- Pentatonik
2.Dur- Pentatonik
3.Blues- Tonleiter ( erweitert um die beiden sogenannten "Blue-Notes", daher 7 Töne )
4.Dur- Tonleiter ( auf der Seite auch "Ionian" oder "Major" genannt )
5.Natürlich- Moll- Tonleiter ( auf der Seite auch "Aeolian" oder "Minor" genannt )
Wenn du dir diese Dinge draufgeladen hast, lässt sich einiges spielen und es fängt an richtig Spass zu machen.

Also ich hoffe ich konnte etwas helfen und du kommst mit den Seiten klar. Mir hats jedenfalls immer geholfen..

Viel Spass damit!

Vielen Dank für deine Antwort !

Sehr sehr nett all eure Antworten und sehr einfühlsam in Sachen Schwierigkeit :redface:

Das ist perfekt ! Ich übernehme mal eben eine Reihenfolge der Skalen um nochmal kurz einige Fragen zu stellen:

1.Moll- Pentatonik

Ist die moll Pentatonik denn die die ich in meinem ersten Post geschrieben habe ? Oder ist das wieder eine andere. Also ist diese:


--5--7---8
--5--6---8
--4--5---7
--5------7
--5--7---8
--5--7---8

Oder ist das die Moll Tonleiter ?


2.Dur- Pentatonik

Ist die Dur Pentatonik denn die die ich gepostet habe ? Also folgende:

--5--7
--5--7
--4--7
--4--7
--5--7
--5--7

3.Blues- Tonleiter ( erweitert um die beiden sogenannten "Blue-Notes", daher 7 Töne )

Für die Blues Penta gilt das gleiche. Diese habe ich ja auch gepostet. Da bin ich mir auch ziemlich sicher das es die Blues Penta ist. :D


4.Dur- Tonleiter ( auf der Seite auch "Ionian" oder "Major" genannt )

Dur Tonleiter ist diese ??

--4--5----
-5----7-
-4--6--7-
-4--6--7-
-4--5--7-
-5--7---

? Also das würde ich jetzt sagen ist die Dur Tonleiter in zwei Oktaven. Richtig ?

Das sie Major genannt wird kann ich mir anhand von Major = Englisch für Dur erschließen. Und Inonisch ist das gleiche wie Dur ?


5.Natürlich- Moll- Tonleiter ( auf der Seite auch "Aeolian" oder "Minor" genannt )

Natürliche Moll Tonleiter ist die gleiche wie meine gepostete Moll Penta ?


Wie gesagt, bitte zerfetzt mich nicht. Ich versuche mir das ja wirklich anhand der Dinge aus dem Netz zu erschließen aber für mich klingt immer vieles fremd aufgrund der "Fachbegriffe" das mag für viele hier schon selbstverständlich sein aber ich stehe da oft mit Fragezeichen da.

Deshalb nocheinmal vielen Dank für die nette Resonanz :)
 
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Kein Problem, so wirds noch einfacher und die Unterschiede sind für dich auf einen Blick ersichtlich...

Es ist nachfolgend jede Pentatonik oder Skala im Grundton C auf der dicken E- Saite ( 8. Bund ) aufgebaut. Nur so siehst auf Anhieb wie sich die verschiedenen Skalen unterscheiden!

Los gehts mit der Moll- Pentatonik:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Minor+Pentatonic&fret=8&labels=none&notes=sharps
Dur- Pentatonik:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Major+Pentatonic&fret=8&labels=none&notes=sharps
Blues- Tonleiter:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Blues&fret=8&labels=none&notes=sharps Vergleiche diese genau mit der Moll- Pentatonik oben und merke dir, wo die beiden "Blue-Notes" platziert sind!
Dur- Tonleiter / Ionisch:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Ionian&fret=8&labels=letter&notes=sharps
Natürlich- Moll- Tonleiter / Äolisch:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Aeolian&fret=8&labels=letter&notes=sharps

So müsste es noch verständlicher sein hoffe ich. Gruß
 
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Kein Problem, so wirds noch einfacher und die Unterschiede sind für dich auf einen Blick ersichtlich...

Es ist nachfolgend jede Pentatonik oder Skala im Grundton C auf der dicken E- Saite ( 8. Bund ) aufgebaut. Nur so siehst auf Anhieb wie sich die verschiedenen Skalen unterscheiden!

Los gehts mit der Moll- Pentatonik:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Minor+Pentatonic&fret=8&labels=none&notes=sharps
Dur- Pentatonik:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Major+Pentatonic&fret=8&labels=none&notes=sharps
Blues- Tonleiter:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Blues&fret=8&labels=none&notes=sharps Vergleiche diese genau mit der Moll- Pentatonik oben und merke dir, wo die beiden "Blue-Notes" platziert sind!
Dur- Tonleiter / Ionisch:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Ionian&fret=8&labels=letter&notes=sharps
Natürlich- Moll- Tonleiter / Äolisch:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Aeolian&fret=8&labels=letter&notes=sharps

So müsste es noch verständlicher sein hoffe ich. Gruß

Ja, vielen vielen Dank !

Und diese Skalen sind also dann einfach nur zu verschieben wenn es um die Tonart geht oder ? Bzw. da bin ich mir sogar ziemlich sicher ;)


Hast du denn konkrete Anwendungsbeispiele für die verschiedenen Skalen ?

Moll Penta bei Liedern in moll in der entsprechenden Tonart und der entsprechenden Dur Parallele.

Dur Penta denk ich mal das gleiche.

Blues Skala eben bei Blues lastigen Dingen.

Und Dur Tonleiter bei Liedern in Dur sowie Moll Tonleiter bei Liedern in moll.


Da müsste ich schonmal richtig liegen ;)


Kannst du mir ein einfaches BEispiel dafür geben warum ich manchmal in moll Liedern zum Beispiel aus der Moll Penta ein Solo improvisiere und manchmal aus der moll Tonleiter ?

Der Unterschied besteht doch eigentlich darin das in der Penta die "wichtigeren" durchsetzungsfähigeren Töne vorkommen und in der Tonleiter eben alle Töne der Tonleiter oder ?


Das hilft mir bisher jedenfalls echt sehr viel weiter und dafür schonmal vielen vielen Dank !

Wenn ich auch bei dem Spiel der Dur Tonleiter bisher einen anderen Fingersatz verwendet habe. Den ich auch besser fine ;)
 
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Bleib auf jeden Fall bei dem Fingersatz, den du dir angewöhnt hast. Das ist kein Problem. Auch ich spiele teilweise andere Fingersätze! Und ich spiele auch überwiegend Skalen, die aus 3 Tönen pro Saite aufgebaut sind. Das will ich jetzt aber nicht weiter vertiefen, sonst kommst zu sehr durcheinander... Wichtig war mir, das du die Unterschiede auf Anhieb sehen kannst. Druck dir die Abbildungen von JGuitar der verschiedenen C...- Skalen aus und leg sie vor dir untereinander auf den Tisch. Dann wird schnell Licht ins Dunkel kommen!

Was wann gespielt wird und passt, ist auf die Schnelle nicht zu erklären. Da musst du dich selbst einlesen... Oft passen auch mehrere Sachen gleichermassen.

Aber als Beispiel vor dem Schlafengehen:

Angenommen, du hast einen Song, der aus Powerchords besteht ( der Einfachheit wegen jetzt mal nur Powerchords ). Und zwar aus diesen: G5, D5, C5

Dann gehst du auf J.Guitar und gibst die Akkorde bei "Chord Symbols" in der genauen Form G5,D5,C5 ein. Anschliessend auf "Go"
( Direkt über dem Feld "Chord Symbols" kannst du die Akkorde auch auswählen mit "Root"=Grundton des Akkords und "Chord"= Art des Akkords )

Und zwar genau hier eingeben und "Go" drücken:
http://jguitar.com/harmonizer/chord2scale?fret=3&labels=letter

Und wie durch Zauberei kriegst du eine ganze Litanei an komplett passenden Skalen ( Da passen alle Töne voll und ganz zu allen 3 eingegebenen Akkorden ) und an teilweise passenden Skalen ( welche natürlich weniger zu empfehlen sind ).

Um so mehr Akkorde ein Song hat, desto kleiner wird die Anzahl der komplett passenden Skalen. Und die Art der Akkorde hat auch Einfluss auf die Anzahl der passenden Skalen... Also zu komplex um mal schnell so zu erklären.
Aber mit JGuitar hast du ein Geschirr an der Hand, womit du zu allen Akkorden und Akkord- Kombinationen passende Skalen findest ohne ein Theorie- Genie sein zu müssen. Und dir die Skalen- wenn du sie noch nicht kennst- auch gleich anzeigen lassen kannst um sie zu lernen. Und zwar genau hier:
http://jguitar.com/scale?fret=3&labels=letter

Auch ich nutze diese Seiten nach wie vor. Ich bin in der grauen Theorie auch nicht so der Fachmann. Aber das muss man auch nicht sein um Spass am Gitarre spielen zu haben. Man muss sich nur zu helfen wissen wie z.B. mit den JGuitar- Seiten oder mit vielen anderen nützlichen Hilfsmitteln im Netz! Speziell hier im Forum sind einige erstklassige Beiträge, wo sich die jeweiligen Authoren Schweine- Arbeit aufgeladen haben, das alles sinnvoll aufgebaut zu erklären. Stöbere einfach mal herum und lies viel. Dann wird das alles in der Theorie irgendwann verständlicher!

Ist das so einigermassen praktikabel oder ist der Umgang mit den Seiten noch etwas kompliziert da ungewohnt für dich?
Versuch das gleich mal selbst mit den Seiten auszuprobieren...

Und zu deiner Frage: Ja, diese Skalen lassen sich alle auf dem Griffbrett verschieben. D.H. wenn du die oben verlinkten Fingersätze auf dem 5. Bund ( A ) statt auf dem 8. Bund ( C ) der dicken E-Saite aufbaust, dann heissen die Skalen eben A-Moll-Pentatonik, A-Bluestonleiter, usw...

Und zum Schluss: Denke daran, dass jede Skala mit verschiedenen Fingersätzen in verschiedenen Lagen vorkommt. Nicht immer nur einen Fingersatz lernen... Schau dir immer alle Fingersätze in den verschiedenen Lagen an und lerne eine Skala komplett. Erst dann weiter zur nächsten Skala.

Viel Erfolg!
 
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Bleib auf jeden Fall bei dem Fingersatz, den du dir angewöhnt hast. Das ist kein Problem. Auch ich spiele teilweise andere Fingersätze! Und ich spiele auch überwiegend Skalen, die aus 3 Tönen pro Saite aufgebaut sind. Das will ich jetzt aber nicht weiter vertiefen, sonst kommst zu sehr durcheinander... Wichtig war mir, das du die Unterschiede auf Anhieb sehen kannst. Druck dir die Abbildungen von JGuitar der verschiedenen C...- Skalen aus und leg sie vor dir untereinander auf den Tisch. Dann wird schnell Licht ins Dunkel kommen!

Was wann gespielt wird und passt, ist auf die Schnelle nicht zu erklären. Da musst du dich selbst einlesen... Oft passen auch mehrere Sachen gleichermassen.

Aber als Beispiel vor dem Schlafengehen:

Angenommen, du hast einen Song, der aus Powerchords besteht ( der Einfachheit wegen jetzt mal nur Powerchords ). Und zwar aus diesen: G5, D5, C5

Dann gehst du auf J.Guitar und gibst die Akkorde bei "Chord Symbols" in der genauen Form G5,D5,C5 ein. Anschliessend auf "Go"
( Direkt über dem Feld "Chord Symbols" kannst du die Akkorde auch auswählen mit "Root"=Grundton des Akkords und "Chord"= Art des Akkords )

Und zwar genau hier eingeben und "Go" drücken:
http://jguitar.com/harmonizer/chord2scale?fret=3&labels=letter

Und wie durch Zauberei kriegst du eine ganze Litanei an komplett passenden Skalen ( Da passen alle Töne voll und ganz zu allen 3 eingegebenen Akkorden ) und an teilweise passenden Skalen ( welche natürlich weniger zu empfehlen sind ).

Um so mehr Akkorde ein Song hat, desto kleiner wird die Anzahl der komplett passenden Skalen. Und die Art der Akkorde hat auch Einfluss auf die Anzahl der passenden Skalen... Also zu komplex um mal schnell so zu erklären.
Aber mit JGuitar hast du ein Geschirr an der Hand, womit du zu allen Akkorden und Akkord- Kombinationen passende Skalen findest ohne ein Theorie- Genie sein zu müssen. Und dir die Skalen- wenn du sie noch nicht kennst- auch gleich anzeigen lassen kannst um sie zu lernen. Und zwar genau hier:
http://jguitar.com/scale?fret=3&labels=letter

Auch ich nutze diese Seiten nach wie vor. Ich bin in der grauen Theorie auch nicht so der Fachmann. Aber das muss man auch nicht sein um Spass am Gitarre spielen zu haben. Man muss sich nur zu helfen wissen wie z.B. mit den JGuitar- Seiten oder mit vielen anderen nützlichen Hilfsmitteln im Netz!

Ist das so einigermassen verständlich oder ist der Umgang mit den Seiten noch etwas kompliziert da ungewohnt für dich?
Versuch das gleich mal selbst mit den Seiten auszuprobieren...

Und zu deiner Frage: Ja, diese Skalen lassen sich alle auf dem Griffbrett verschieben. D.H. wenn du die oben verlinkten Fingersätze auf dem 5. Bund ( A ) statt auf dem 8. Bund ( C ) der dicken E-Saite aufbaust, dann heissen die Skalen eben A-Moll-Pentatonik, A-Bluestonleiter, usw...

Und zum Schluss: Denke daran, dass jede Skala mit verschiedenen Fingersätzen in verschiedenen Lagen vorkommt. Nicht immer nur einen Fingersatz lernen... Schau dir immer alle Fingersätze in den verschiedenen Lagen an und lerne eine Skala komplett. Erst dann weiter zur nächsten Skala.

Viel Erfolg!

Ja, dass habe ich verstanden. Vielen Dank ! Mit der Seite umzugehen muss ich noch lernen aber sieht relativ einfach aus.


Skalen komplett lernen ? Weißt meinst du damit bzw. was ist denn ein unvollständiges lernen ?
Ich würde die Skalen in dem Fingersatz lernen der mir am einfachsten fällt und dann eben in jedem Bund also in jeder Tonart/Lage.

Und dann nehme ich mir die nächste vor.

Warum heißt denn eigentlich die Dur Tonart auch Ionisch ? Oder Moll Äolisch ?
 
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Warum heißt denn eigentlich die Dur Tonart auch Ionisch ? Oder Moll Äolisch ?
Das weiss ich nun beim besten Willen nicht!:nix: Es ist einfach so, dass Dur auch Ionisch oder Major genannt wird. Ist alles dasselbe.
Und Natürlich- Moll auch Äolisch oder Minor. Das ist auch alles dasselbe! Also einfach so einprägen und nicht weiter hinterfragen...
Skalen komplett lernen ? Weißt meinst du damit bzw. was ist denn ein unvollständiges lernen ?
Ich würde die Skalen in dem Fingersatz lernen der mir am einfachsten fällt und dann eben in jedem Bund also in jeder Tonart/Lage.
Damit meine ich, dass man z.B. die C-Dur Tonleiter so spielen kann
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Ionian&fret=2&labels=none&notes=sharps
oder so:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Ionian&fret=5&labels=none&notes=sharps
oder eben auch so:
http://jguitar.com/scale?root=C&scale=Ionian&fret=8&labels=none&notes=sharps

Eine Übersicht gefällig? Guckst du hier:
http://www.rozengain.com/guitar-scales/
Da sind alle möglichen Fingersätze für die C- Dur Skala enthalten ( beachte: Ab dem 12. Bund und aufwärts genau gleich zu greifen wie jeweils 12 Bünde darunter ). Rot ist jeweils der Ton C markiert ( wichtig!!! ). Das ist der Ausgangspunkt, wenn es denn eine C- Dur Skala sein soll und sein muss...

Entscheidend für die Skala und somit namensgebend ist, mit welchem Ton du anfängst zu spielen. Wenn es also C- Dur sein soll musst du auch in den verschiedenen Fingersätzen der C- Dur- Skala jeweils von einem C aus starten!
Es gibt für jede Skala mehrere, ich glaube fünf verschiedene ( Fachleute bitte korrigieren wenn ich falsch liege ) Fingersätze bis zum 12. Bund. Ab dem 12. Bund wiederholen sich die Fingersätze entsprechend. Will heissen: Z.B. im 3. Bund auf der E- Saite angefangen und im 15. Bund auf der E- Saite angefangen ist derselbe Fingersatz zu verwenden und ist beides dieselbe Skala basierend auf dem Grundton G. Nur eben im 15. Bund eine Oktave höher als im 3. Bund!

Das was ich dir mit den JGuitar Seiten gezeigt habe, ist sehr Praxis- orientiert und hilft allen, die wie ich die Theorie nicht mit Löffeln gefressen haben:D
Es ist aber auf jeden Fall anzuraten, sich ausführlich und umfassend mit den Musik-Theoretischen Grundlagen zu beschäftigen. Fürs Erste reicht aber mein Ansatz um spielen zu können und alles zu finden, ohne zu verstehen warum das jetzt so ist und wie die Hintergründe dazu sind...

Für mich war das so immer ganz praktikabel. Und ich kann keine Noten lesen und kenne auch nicht alle Töne auf dem Griffbrett auf Anhieb auswendig. Muss dann immer erstmal nachdenken und von wenigen Orientierungspunkten aus anfangen zu rechnen...
Ich bin immer ein Freund von Beispielen aus der Praxis gewesen, um die graue Theorie anschaulich zu machen! Deshalb hier ein Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=W2CEhdnX3KY

Diesen Song hab ich selber geschrieben. Und ich habe das Tonmaterial, das ich während des Solos harmonisch zum Song passend benutzen kann und im Video dann tatsächlich auch verwende, eben über diese JGuitar- Seiten wie oben beschrieben, rausgesucht. Akkorde eingegeben, passende Skalen anzeigen lassen und davon 1, 2, 3 oder mehr ( in diesem speziellen Fall waren es 3 ) im Solo verwendet. Man hört zum Beispiel sehr deutlich den Wechsel von D- Äolisch zur D- Moll- Pentatonik ( bei 2:08 im Video ) würde ich behaupten. Das hört sich halt gleich etwas anders an für meine Ohren... Aber das ist Geschmackssache und subjektiv.

Noch deutlicher wird es hier:
http://www.youtube.com/watch?v=CTleHdwnkz4&feature=related
Das ist nur das Solo als Ausschnitt des Songs, allerdings vom Tempo her wesentlich langsamer gespielt und somit besser nachzuvollziehen für die Ohren. Hier ist der zwischenzeitliche Wechsel in die D- Moll- Pentatonik bei 0:22. Ab 0:29 gehts dann in den F- Dur- Fingersatz ausgehend vom 13. Bund der dicken E- Saite und dann quer übers ganze Griffbrett hoch bis auf die dünne E- Saite. Das ist ein spezieller Fingersatz, wo 3 Töne pro Saite verwendet werden. Da lässt sich mehr Tempo machen und ein symmetrisches Anschlagmuster verwenden bzw teils Legato spielen wie im Video ( immer nur den tiefsten Ton jeder Saite anschlagen und die folgenden beiden Töne der gleichen Saite per Hammer-On spielen ). Das klingt flüssiger und ermöglicht- für mich zumindest- ein wesentlich höheres Tempo. Ich bin nähmlich auch kein besonderer Spezialist, was Alternate Picking angeht. Das heisst, meine rechte Hand zum Anschlagen der Töne kann bei der linken Greifhand nicht annähernd mithalten. Aber ich hab sehr kräftige Finger, um Hammer-Ons und Pull-Offs spielen zu können. So hat halt jeder seine Fähigkeiten, die ihm besonders liegen...

Das ist jetzt kein besonders hochwertiges und anspruchsvolles Solo. Aber ich denke, für 2 Jahre Gitarren- Praxis ist es so schlecht auch wieder nicht. Und es erfüllt den Zweck, meinen Praxis- orientierten Ansatz ohne viel theoretisches Hintergrundwissen zu untermauern. Spielen lässt sich damit jedenfalls...

Wer viele Skalen kennt und spielen kann, hat mehr Möglichkeiten seiner Gitarre einen vielseitigeren Ausdruck zu verleihen. So könnte man sagen. Also ist es durchaus erstrebenswert, viele zu lernen. Das würde ich auch empfehlen. Aber nicht durcheinander, sondern eine nach der anderen bis sie jeweils gut sitzen...

Also einfach ausprobieren und üben, üben, üben! :great:

Ich habe fertig! Gruß
 
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Hallo.

Mein Tip. Beginne mit der Standard Pentatonik, wenn die sitzt dann Blues Pentatonik (im Prinzip kommen nur die sogenannten Blue Notes/ Flat 5 oder in deutsch der Tritonus dazu.) usw.
Also erstmal die Basics lernen und anschließend erweitern.

Hierfür zwei Dinge die mir beim verstehen der Pentatonik geholfen haben.

Nr.1 Skalentrainer ein Super Programm und kostenlos!
Nr.2 Hopscotch Joe Cefalu Free Guitar Lesson. PDF Datei mit den 5 Standard Pentatonik Griffmustern.


Gruß Peter

Ps: Blues You Can Use ist auch eine gute Empfehlung! Und hole dir gleich noch ein Griffbrettposter dazu!
 
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@ fireblade.x :

wollt net solche "romane" wie du schreiben und hab mir einfach überlegt wie ich mich möglichst kurz halten kann. bin letztendlich nur davon ausgegangen, daß Commandante zumindest die töne der einzelnen saiten kennt, und das ein bund einem halbton entspricht, und wie die c-dur tonleiter aufgebaut ist.

mit diesen vorausetzungen und meinen antworten kann man sich nun alle skalen herleiten. natürlich nicht von "jetzt auf klick", man muß sich schon hinhocken und sich damit auseinander setzen...
wenn man es aber irgendwann geschafft hat, ist man in der lage praktisch auf zuruf über jede erdenkliche tonart zu spielen: "was spielst da? ah, alles klar..." und ab geht`s. durch das selbst erarbeiten, so wie ich`s geschildert hab, bekommt man meiner ansicht nach einen besseren, praxisbezogeneren eindruck von der materie, als wenn man alles fertig vorgesetzt bekommt, was man letztendlich auch erst mal verstehen muß. von daher lieber gleich in der art wie eben das gehirn eines jeden einzelnen tickt. wollt praktisch nur nen anstoß geben...

DAS SOLL JETZT KEINE KRITIK SEIN !!!
finde es wirklich sehr cool von dir, welche mühe du dir gemacht hast :great: .

@ Commandante:

kleiner nachtrag: das mit den 3 fingern pro saite ist standard und nicht nur für metal. mein lehrer hat mir das damals im zusammenhang mit Paul Gilbert und Mr. Big so erklärt und die machen zwar geile musik aber bestimmt kein metal...

in diesem sinne,

gruß

marc
 
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@MOB
wollt net solche "romane" wie du schreiben
Glaub mir, das war anfangs auch gar nicht meine Absicht, als ich meinen ersten Beitrag zu dem Thema geschrieben habe! Aber ich dachte mir dann einfach, wenn du diesen Ansatz schon in die Diskussion bringst, dann richtig und ausführlich.

Ich sehe es genau wie du ( das steht übrigens auch in meinem Beitrag ), dass es wichtig ist und Sinn macht, zu verstehen was passiert! Und dass ich empfehle, sich ausführlich und umfassend mit den Musik- Theoretischen- Grundlagen auseinanderzusetzen. Unsere Empfehlungen sind also dieselben.

Was aber meinen rein praktischen Ansatz rechtfertigt ist Folgendes:
Jemand, der ohne "Lehrer" und Gitaren- Unterricht das Gitarre spielen lernt ( wie ich z.B. ), wird sich immer schwer tun, eigene Sachen ohne Hilfe harmonisch korrekt zusammenzufügen. Und genau für diesen Personenkreis waren meine Tipps gedacht. Diese Leute können ohne tiefergehendes Wissen in Sachen Theorie mit diesem Ansatz problemlos zurechtkommen und werden in ihrer Spielfreude nicht gebremst, weil sie nicht wissen was zusammen passt und was nicht. Diesen Leuten ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, das bei mir bestens funktioniert, war meine ausschliessliche Absicht. Und dass es dabei ausschliesslich um die ganz oberflächliche Spielpraxis geht, war von Anfang an klar und von mir selbst auch so erklärt. Wenn dann bei den Leuten im Laufe der Zeit auch das Theoretische anfängt zu dämmern, werden sie nach und nach auf so kleine Helferlein verzichten können. Das ist das Ziel. Definitiv auch meins. Das musste ich loswerden...

@Commandante:

Funktionierts denn wenigstens?:confused:

Gruß
 
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Ja, vielen Dank für all eure Tipps und Antworten !

In den letzten Tagen hat mich eine Krankheit so ein bisschen außer Gefecht gesetzt so das ich das gepostete bisher noch nicht trainieren konnte ;)

Werde mich dann aber schnell dran machen wenn ich fit bin und auch ein Feedback geben, notfalls Fragen stellen.


Ich werde mich sehr wohl auch mit der Theorie auseinandersetzen. Lese schon seit längerer Zeit "Die neue Harmonielehre". Nur muss ich es immer und immer weder lesen um es auch zu verstehen denn Theorie ist eben nicht so einfach wie viele die es schon über Jahre kennen immer schreiben.

Vieles kann man verstehen wenn man es immer und immer wieder liest aber das braucht eben auch Zeit.

Bis hierhin erstmal vielen Dank an euch und für die netten Antworten !
 
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@MOB

Glaub mir, das war anfangs auch gar nicht meine Absicht, als ich meinen ersten Beitrag zu dem Thema geschrieben habe! Aber ich dachte mir dann einfach, wenn du diesen Ansatz schon in die Diskussion bringst, dann richtig und ausführlich.

Ich sehe es genau wie du ( das steht übrigens auch in meinem Beitrag ), dass es wichtig ist und Sinn macht, zu verstehen was passiert! Und dass ich empfehle, sich ausführlich und umfassend mit den Musik- Theoretischen- Grundlagen auseinanderzusetzen. Unsere Empfehlungen sind also dieselben.

Was aber meinen rein praktischen Ansatz rechtfertigt ist Folgendes:
Jemand, der ohne "Lehrer" und Gitaren- Unterricht das Gitarre spielen lernt ( wie ich z.B. ), wird sich immer schwer tun, eigene Sachen ohne Hilfe harmonisch korrekt zusammenzufügen. Und genau für diesen Personenkreis waren meine Tipps gedacht. Diese Leute können ohne tiefergehendes Wissen in Sachen Theorie mit diesem Ansatz problemlos zurechtkommen und werden in ihrer Spielfreude nicht gebremst, weil sie nicht wissen was zusammen passt und was nicht. Diesen Leuten ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, das bei mir bestens funktioniert, war meine ausschliessliche Absicht. Und dass es dabei ausschliesslich um die ganz oberflächliche Spielpraxis geht, war von Anfang an klar und von mir selbst auch so erklärt. Wenn dann bei den Leuten im Laufe der Zeit auch das Theoretische anfängt zu dämmern, werden sie nach und nach auf so kleine Helferlein verzichten können. Das ist das Ziel. Definitiv auch meins. Das musste ich loswerden...

@Commandante:

Funktionierts denn wenigstens?:confused:

Gruß

Ok habe jetzt mal die Skalen abgeschrieben. Oft wird hier ja gepostet das es reicht die Skalen in drei Lagen zu lernen.
ODer anders gesagt finde ich drei Lagen erstmal ganz gut für den Anfang ;)


Habe jetzt alle Skalen in A aufgeschrieben also als Grundlage genommen. Zum BEispiel A Moll Pentatonic

--5--7---8
--5--6---8
--4--5---7
--5------7
--5--7---8
--5--7---8


Kannst du mir vielleicht diese Pentatonic also in dem Fall A Blues 5.Lage, kannst du mir für diese zwei weitere Lagen empfehlen die ich lernen kann.

Wie gesagt insgesamt sind es ja so viele wäre gut wenn ich mit pro Skala auf drei Lagen beschränken könnte.
 
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A-Moll Pentatonik:


--5--8--
--5--8--
--5--7--
--5--7--
--5--7--
--5--8--

A Aeolisch (=ganze tonleiter)

--7--8--10--
--6--8--10--
--5--7--09--
--5--7--09--
--5--7--8--
--5--7--8--

nächst tiefere A-Moll pentatonik ausgehend vom g

--3--5--
--3--5--
--2--5--
--2--5--
--3--5--
--3--5--

G Mixolydisch (=ganze tonleiter)

--5--7--8--
--5--6--8--
--4--5--7--
--3--5--7--
--3--5--7--
--3--5--7--

nächst höhere A-Moll pentatonik ausgehend von c

--8--10--
--8--10--
--7--9--
--7--10--
--7--10--
--8--10--

H lokrisch (=ganze tonleiter)

--8--10--12--
--8--10--12--
--7--9--10--
--7--9--10--
--7--8--10--
--7--8--10--

gruß
 

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