DDrum abnahme/mikros

von oxxe, 18.07.07.

  1. oxxe

    oxxe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #1
    hi!

    ich spiele schon seit ca. 8 jahren schalgzeug. bis jetzt auf einem sonor force 2001. dieses möchte ich nun ein bisschen umabuen, sodass man es an einen drum comuputer anschließen kann. ich meine mal irgentwo gelesen zu haben, dass man auch mikrofone an einen drum computer anschließen kann. ich habe schon shure drum mikros, und daher wäre es ja schön, wenn ich diese benutzen könnte. wenn das nicht geht, würde ich mir ddrum trigger besorgen. aber da die ja relativ teuer sind, und ich im moment nnciht grad viel geld hab, würde ich sowas gerne eslber bauen.
    ich habe schon vor längerer zeit viele bauanleitungen für e-drumpads gesehen. hat schonmal diese trigger nachgebaut? wo sitzt denn da dieses piezo plättchen ?
    danke im voraus

    oxxe
     
  2. heizer

    heizer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.07   #2
    Wenn Deine Mikros dynamisch sind (also ohne Phantomspeisung oder Batterie auskommen), kann das funktionieren, um damit Sounds zu triggern. Ich hatte das vor langer Zeit man erfolgreich mit dem Alesis D4 und einem SM58 ausprobiert.

    Vorteil:
    Du kannst so berührungslos triggern und hast dadurch keinerlei Verfälschung/Dämpfung des oroginalen Trommelsounds.

    Nachteil:
    Du kannst Die Mikros dann nicht zur Abnahme des Natursounds verwenden, und hast dann einen lauten Eigenklang der Tommel sowie einen, ggf. nicht dazu passenden e-sound aus dem Modul.
    Mit Meshheads funktioniert das natürlich auch nicht (zu leise).

    Bei Verwendung von "Kontakttriggern" gibt es 2 Bauarten:
    Klemmtrigger (Signalabnahme auf dem Fell) oder
    Einbautrigger (Signalabnahme unter dem Fell).
    Früher gab es auch noch häufig Klebetrigger, die einfach auf das Fell geklebt wurden.
    Die sind aber etwas aus der Mode gekommen, da sich sowas auch mal lösen kann, oder bei ein paar direkten Treffern auch schnell mal kaputt geht.

    Bei Klemmtriggern liegt der Piezo entweder direkt auf dem Fell, oder es ist noch etwas Schaumstoff dazwischen.
    Bei Einbautriggern werden generell Schaumstoffteile zur Signalübertragung auf den Piezo verwendet.

    Worauf muss man achten:
    Der Piezo braucht ein gutes Signal-> Eindeutig und mit möglicht wenig nachschwingen des Fells.
    Der Piezo muss gegen starke mechanische Belastungen (Stocktreffer etc.) geschützt sein.
    Der Piezo sollte so montiert sein, das er möglichst unempfindlich gegen Signale ist, die nicht vom Fell kommen (Stichwort "Fehltrigger"), und er sollte sicher fixiert sein.

    Gruss,
    Kai
     
  3. risk

    risk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #3
    Sehr guter beitrag von heizer...alles wurde gesagt *großes Lob*!!!!
     
  4. Sonöar

    Sonöar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.07   #4
  5. IgnazSchlaume

    IgnazSchlaume Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.07   #5
    Ach wenn ich keine Erfahrung habe in dem Bereich, so ist es einen Versuch wert:
    Ein Freund von mir hat in seinem Studio einfach kleine "Aufkleb-Mikros" von Conrad (für einstellige Eurobeträge) an die Felle geklebt. Dabei ging es vorallem um Bass und Snare. Er meinte, die würden völlig ausreichen um aus seinem Alesis D4 (O-Ton: "...und ja nicht das D5! Das ist Scheiße!") gute Drumsounds zu holen. Ich habe seine Aufnahmen gehört, die sind richtig fett (gut, ist Richtung HC, aber egal).

    Die Teile sahen aus wie die kleinen Pads, die man beim EKG an die Brust geklebt bekommt...

    Ich hoffe ich konnte mit meinem Wissen aus zweiter Hand trotzdem weiter helfen. Ich selbst denke auch über die Triggergeschichte nach, vor allem bei Aufnahmen, habe aber noch keine konkreten Maßnahmen in der Richtung unternommen... ;)
    Gruß, I.!
     
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