Death Vocals Home recording!?

von Mephisto Steiner, 16.11.16.

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  1. Mephisto Steiner

    Mephisto Steiner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #1
    Hey,
    Ich möchte gerne anfangen Death vox zuhause am lap top zu recorden. Momentan ist mein Plan, Cubase - Focusrite scarlett 2i2 - Mic! Diverse Plug ins kommen dann natürlich auch dazu, aber so ist der Plan im Moment. Hat jemand Erfahrung und kann mir Meinungen zu dem set up geben? Welches Cubase, welches Focusrite, welche plug ins? Micro technisch schwanke ich im Moment zwischen Rode NT1-A Complete Vocal recording und dem Shure SM 7B. Das Rode hat super reviews und das Shure sieht man ja ständig bei diversen Bands im Einsatz. Ich bitte um eure Meinungen und Erfahrungen. Vielen Dank !!!
     
  2. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #2
    Das Shure ist eindeutig DAS Shout-Mikro, kostet aber auch ne Gute Stange Geld, wenn man das investieren möchte gibt es wohl kaum was Besseres dafür. Kondensatormikros klingen oft nicht so einfach so schön wie das Shure.

    Ob Cubase oder was anderes sollte ziemlich egal sein, wenn dir das Focusrite ausstattungstechnisch reicht, wieso nicht, Plugins, naja es wäre ganz gut zu wissen was du genau vor hast. Ansonsten sollte man so Dinge wie nen EQ, nen Kompressor und eventuell so Dinge wie Chorus, Delay und eine Form der Sättigung schon dabei haben.

    Ich selbst nem für die Aufnahme von Shouts von mir einfach ein popeliges SM57, tuts auch ;)
     
  3. Mephisto Steiner

    Mephisto Steiner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #3
    Was mich am Shure stutzig macht ist dass es sehr dump und schwach sein soll und erst mit einem kräftigen Pre amp wie Golden Age Project Pre-73 MKIII ordentlich klingen soll. Bis jetz hab ich mit einem shure sm57 nicht wirklich was rausholen können, also müssen definitiv plug ins her! ;)
     
  4. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #4
    Es ist natürlich alles etwas geschmacksabhängig. Wir haben mal ne Demo mit dem Rode aufgenommen und die Vocals waren etwas schwierig im Mix unterzubringen, einfach weil es durch das Mikro mehr "aufgesetzt" klang. So Schwierigkeiten kenn ich von sowas wie einem SM57 z.b. nicht. Ein SM7 besitze ich leider nicht, da wirds somit etwas schwer von 1 zu 1 Vergleichen zu reden.

    Es bleibt halt ein wenig die Frage, was du genau vor hast und wie hoch deine Ansprüche sind. Nimmst du Songs komplett selber auf? Oder wollt ihr euch mit der Band das Studio sparen? Oder wie soll das alles laufen?
     
  5. DeadHonor

    DeadHonor Metal(gesangs) Mod Moderator

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    Erstellt: 16.11.16   #5
    Ich wage mal zu behaupten, es kommt ganz stark auf die Aufnahmesituation und den Mischer an. Wir nutzen für unsere Aufnamen, auch beim aktuellen Album, ein Rode T-1000, ist meine ich baugleich mit dem NT-1A, und ein Sennheiser e945. Die stehen direkt nebeneinandern, so dass man mit einem Take zwei aufgenommene Spuren mit leicht anderer Charakteristik hat. Ich habe auch schon testweise mal das SM7-b genutzt. Das Rode ist weitaus klarer und aufgeräumter, finde ich. Das Rode lässt Growls aber druckvoller erscheinen. Zumindest in unserer Aufnahmesituation im Proberaum war es so. In nem Studio und angeleitet von nem guten Aufnahmeleiter geht bei beiden sicher noch mehr.
    Der Song ist zum Beispiel mit der Kombination Rode und Sennheiser aufgenommen worden:
    https://soundcloud.com/durothar/05-mann-uber-bord
     
  6. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #6
    Garantiert. Deshalb ist es denke ich auch relativ schwierig so eine Frage mit einer absoluten Antwort zu beantworten. Vor allem wenn es so wenig Informationen gibt.

    Bei den hohen Sachen ab 1:40 ca stellt sich übrigens das dar, was ich mit "aufgesetzt" meinte, es klingt jedenfalls für meine Ohren so, als würden die Vocals an der Stelle nicht zu 100% im Mix sitzen. Aber keine Sorge, das ist schon jammern auf ziemlich hohem Niveau ;).

    Am besten ist wahrscheinlich die Lösung, möglichst viele Mikros gegeneinander zu testen, sofern das möglich ist.
     
  7. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #7
    Hallo,
    auch wenn ich mich vom Genre in anderen Regionen bewege, will ich doch ein, zwei Gedanken äussern.
    Bei dem Focusrite sind DAWs dabei, zwar nicht Cubase, aber für den Anfang sollte es erst mal reichen auch mit eingeschränkter Spuranzahl. Dazu gibt es aber auch noch eine Reihe PlugIns, die Du erst mal austesten solltest.
    Die Frage nach der "richtigen" DAW ist nämlich nicht ganz einfach und wenn Du 10 Leute fragst, bekommst Du 10 Antworten.;)
    Das Interface ist nicht verkehrt, hat aber nur 50dB Gain - das könnte tatsächlich mit einem SM7 knapp werden. Eventuell könnte dann ein FETHEAD helfen.
    Vielleicht ist aber auch ein Rode Procaster oder ein EV RE320 passend.
    Grüße
    Markus
     
  8. Lompekreimer

    Lompekreimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #8
    Das Shure braucht ein gainstarkes Interface/Preamp. Wie bereits über mir erwähnt kann man mit Fethead oder Cloudlifter nachhelfen.

    DAW ist Geschmackssache. Cubase, Reaper, etc.... alles geht :) (Reaper hat den Vorteil dass es richtig gut ist und nicht die Welt kostet)

    Die Mikrowahl ist auch wieder so ne Geschichte. Ich hab verschiedene Kondensatoren probiert (Rode NT1000, Neumann TLM102, Sennheiser MK4) aber die waren mir persönlich doch immer zu "fizzelig".
    Bin dann beim SM7B geblieben.

    Ich werf als Homerecordingbeispiel (abermals) mein Video in die Runde: SM7B im Schlafzimmer mit (damals) Focusrite Forte als Interface. Heute ist ein RME Fireface UC am Start.
    Wenn ich mich richtig erinnere hatte ich zur Nachbearbeitung einen Kompressor, EQ zum entrümpelen und sehr leichten Hall. Geboostet hab ich nix, nur mit EQ sauber gemacht.

    Und das Aufnahmeprojekt wenigstens mit 44,1 kHz in 24 bit Auflösung! (16 bit vermeiden)

     
  9. Bassyst

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    Erstellt: 16.11.16   #9
    Irgendwie lesen alle Shouter scheinbar die gleichen tipps im web. Unser Sänger kam mit der gleichen Kombi (SM7b + Golden Age Project Pre-73 MKIII) an ^^. Im Endeffekt hat er dann mit Golden Age Project Pre-73 MKIII + Shure SM 58 aufgenommen und war sehr zufrieden.
     
  10. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #10
    Ist wirklich so. Ich werf auch nochmal ein Beispiel in den Raum:

    https://dl.dropboxusercontent.com/u/63061219/Monument2015.mp3

    Alles bei mir im Schlafzimmer eingedängelt, Vocals sind halt SM57 + RME Babyface. Ich finds ok ;).
     
  11. Lompekreimer

    Lompekreimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #11
    Es spricht absolut nix gegen SM58 und SM57 oder ähnliches.
    Meine grösste Sorgenquelle live und im Studio ist immer noch der Nahbesprechungseffekt. Das unnötige Gerümpel untenrum raus und schon passt es besser in den Mix. Dann noch bisschen Feintuning und nen schönen Kompressor finden und gut ist.

    Vorteil der Shures: Lassen sich bei Bedarf alle in die Hand pappen.
     
  12. Mephisto Steiner

    Mephisto Steiner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #12
    Bis jetz hatte ich ein Tascam US-122MKII in Audacity mit einem Shure SM58 und trotz phantompower ist das Signal extrem leise und nicht zu gebrauchen! Hab ich, mal abgesehen vom schlechten equipment, da was falsch gemacht?
     
  13. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #13
    Hallo,
    die Phantomspannung hat nichts mit Lautstärke zu tun. Phantomspannung versorgt lediglich Mikrofone mit Spannung, die diese benötigen.
    Das SM58 ist ein Tauchspulenmikrofon und benötigt keine Phantomspannung. Von daher hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
    Da Mikrofone wie das SM58 recht viel Verstärkung brauchen, wird auch bei Dir der Gain des Tascam zu gering sein. Auch kann der Sound des SM58 einen zu geringen Pegel vorgaukeln, weil es etwas dumpf klingt.
    Schau Dir mal die Pegel an der einzelnen Spuren und eventl. die anderen Spuren runterziehen.
    Grüße
    Markus
     
  14. Lompekreimer

    Lompekreimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #14
    Ist das immer noch die momentane Situation?
    Wie @mjmueller bereits erwähnt hat, braucht das SM58 KEINE Phantomspannung sondern nur genug Gain

    Ich kenne das Tascam Interface nicht, jedoch sieht es so aus als könnte es genug Gain für ein SM58 bei extremen Metalvocals liefern (ich kann ich aber irren!)

    Sind die Treiber korrekt installiert? Gibts passende ASIO Treiber von Tascam?
    Mit wieviel Pegel kommt der Gesang in Audacity an?
    Vielleicht mal testweise Reaper ausprobieren -> www.reaper.fm (kann man 60 Tage lang testen, und die Vollversion kostet für Privatnutzer nur 60 Dollar)
     
  15. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #15
    Immer noch aller erste Wahl!

    Nachdem die anderen Sachen von meinem Vorredner ausgeschlossen wurden jetzt mal ganz trivial: Du selbst bist nicht zu leise und das Mikro ist auch nah genug am Mund?
     
  16. Mephisto Steiner

    Mephisto Steiner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #16
    Hey Leute,
    Erst mal vielen vielen Dank für euer Feedback! Also nach meinem bisherigen Stand ist das Shure SM7 ohne Cloudfilter oder Golden Age Project Pre-73 MKIII nicht zu gebrauchen. Für mich stellt sich jetz die Frage ob es sich auszahlt auf so ein Preamp zu greifen oder lieber ein teureres mic dass diese Ergänzung nicht braucht!? Und nein, der output straight ins Tascam ist einfach so minimal und bräuchte warscheinlich auch ein Preamp! Btw. was haltet ihr von Adobe Audition und Ableton als Programme fürs recorden? Lg
     
  17. DeadHonor

    DeadHonor Metal(gesangs) Mod Moderator

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    Erstellt: 17.11.16   #17
    Ich finde das SM7 ist schon n recht teures Mikro ^^ Aber es ist halt für nen anderen Arbeitsbereich gedacht, als halt n Rode oder sonst was. Vielleicht reicht dir auch n Beta 58? Einfach mal rumprobieren, befreundete Bands fragen und so.
     
  18. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #18
    Hallo,
    Das hat nichts mit dem Preis zu tun oder der Qualität des Mikrofons - es liegt einzig an der Bauart. Um diesen einen Sound zu bekommen, den Du möchtest (wie ich vermute), bieten sich dynamische Mikrofone einfach an. Zwei mögliche Alternativen hatte ich oben bereits genannt und der ebenfalls o. g. FETHEAD macht Dein Signal bis 20dB lauter.
    Es stellt sich jetzt nur die Frage, wie tief Du bereit bist in die Tasche zu greifen ;)
    Gegen Adobe Audition ist nichts einzuwenden. Eine x-beliebige andere richtige DAW tut es aber ganz bestimmt auch (zB Cubase, Samplitude, Reaper, ...)
    Grüße
    Markus
     
  19. Lompekreimer

    Lompekreimer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.16   #19
    Hmm, bin jetzt etwas verwirrt. Im Tascam sind doch zwei Preamps eingebaut? Liefern die denn tatsächlich nicht genug Saft?

    Noch mal als Wiederholung:
    - Du hast im Moment ein Shure SM58, ein Tascam US-122MKII als Interface und Audacity als Aufnahmeprogramm?
    - Sind die richtigen Treiber installiert, die Kabel richtig angeschlossen und die entsprechenden Regler richtig eingestellt?
    - Kommt genug Pegel in der Audiospur in Audacity an?

    Ich frage, weil ich mir im Moment einfach nicht vorstellen kann, dass das Tascam nicht genug Gain für ein SM58 liefert.
    Oder singst/schreist du vielleicht flüsterleise auf 20 cm Distanz zum Mikro?
     
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  20. GI Peter Pan

    GI Peter Pan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.16   #20
    Ich bin mitlerweile auch ein wenig verwirrt. Prinzipiell hast du alles um Aufnahmen auf die Beine zu stellen, die mindestens "brauchbar" sind. Es muss also an etwas anderem liegen als deinem Equipment.

    Wenn du jetzt natürlich unbedingt das Geld in die Hand nehmen möchtest, lass dich nicht aufhalten, allerdings wird es nicht zu einer so großen Qualitätssteigerung führen wie du dir erhoffst, vorausgesetzt dein Equipment funktioniert komplett wie es soll.
     
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