widesky
Registrierter Benutzer
- 28.10.26
- 14.06.26
- 18
(Strophe 1 – Der Vorlauf)
6 Uhr morgens. Das Licht geht an, die Schicht beginnt.
Der Helm sitzt schwer auf dem Kopf, den Schweißbrenner fest in der Hand.
Ein letzten, eiskalten Blick – check noch einmal alles ab, bevor es dunkel wird.
Ein kleiner Nick. Das Visier rutscht über das Gesicht.
Die Zuluft wirbelt kühl unter dem Helm.
Jetzt geht es los.
(Chorus – Die Zündung)
Das Argon strömt mit zwölf Litern durch den engen Schlauch.
Einhundertfünfzig Ampere. Der Funke zündet auf dem blanken Aluminium.
Ein gleißend helles Licht erhellt schlagartig den Raum.
Das tiefe Summen klingt vertraut.
Die Funken fliegen, der graue Rauch zieht hoch,
und das verbrannte Stirnband riecht nach Schweiß.
(Strophe 2 – Das Schmelzbad)
Millimeter für Millimeter zieht die Hand das flüssige Silber entlang.
Die Augen fixiert auf die Schweißnaht, kein Raum für den kleinsten Fehler.
Die Halle dröhnt, die Maschinen hämmern den Takt des Alltags,
während ich die Hitze bändige und das Metall zum Atmen zwinge.
Das Aluminium glänzt unter dem Lichtbogen, heiß und unerbittlich,
bis das Werkstück die perfekte Symmetrie erreicht.
(Chorus – Die Zündung)
Das Argon strömt mit zwölf Litern durch den engen Schlauch.
Einhundertfünfzig Ampere. Der Funke zündet auf dem blanken Aluminium.
Ein gleißend helles Licht erhellt schlagartig den Raum.
Das tiefe Summen klingt vertraut.
Die Funken fliegen, der graue Rauch zieht hoch,
und das verbrannte Stirnband riecht nach Schweiß.
(Outro – Der Shutdown)
Der Schalter klackt. Der Strom bricht ab.
Das grelle Licht erlischt, die Dunkelheit kehrt zurück.
Ich schiebe das Visier hoch, atme die schwere Hallenluft tief ein.
Die Schweißnaht steht felsenfest, kalt und perfekt im Beton.
Die Schicht ist vorbei. Das Werkstor schließt sich.
Feierabend.
6 Uhr morgens. Das Licht geht an, die Schicht beginnt.
Der Helm sitzt schwer auf dem Kopf, den Schweißbrenner fest in der Hand.
Ein letzten, eiskalten Blick – check noch einmal alles ab, bevor es dunkel wird.
Ein kleiner Nick. Das Visier rutscht über das Gesicht.
Die Zuluft wirbelt kühl unter dem Helm.
Jetzt geht es los.
(Chorus – Die Zündung)
Das Argon strömt mit zwölf Litern durch den engen Schlauch.
Einhundertfünfzig Ampere. Der Funke zündet auf dem blanken Aluminium.
Ein gleißend helles Licht erhellt schlagartig den Raum.
Das tiefe Summen klingt vertraut.
Die Funken fliegen, der graue Rauch zieht hoch,
und das verbrannte Stirnband riecht nach Schweiß.
(Strophe 2 – Das Schmelzbad)
Millimeter für Millimeter zieht die Hand das flüssige Silber entlang.
Die Augen fixiert auf die Schweißnaht, kein Raum für den kleinsten Fehler.
Die Halle dröhnt, die Maschinen hämmern den Takt des Alltags,
während ich die Hitze bändige und das Metall zum Atmen zwinge.
Das Aluminium glänzt unter dem Lichtbogen, heiß und unerbittlich,
bis das Werkstück die perfekte Symmetrie erreicht.
(Chorus – Die Zündung)
Das Argon strömt mit zwölf Litern durch den engen Schlauch.
Einhundertfünfzig Ampere. Der Funke zündet auf dem blanken Aluminium.
Ein gleißend helles Licht erhellt schlagartig den Raum.
Das tiefe Summen klingt vertraut.
Die Funken fliegen, der graue Rauch zieht hoch,
und das verbrannte Stirnband riecht nach Schweiß.
(Outro – Der Shutdown)
Der Schalter klackt. Der Strom bricht ab.
Das grelle Licht erlischt, die Dunkelheit kehrt zurück.
Ich schiebe das Visier hoch, atme die schwere Hallenluft tief ein.
Die Schweißnaht steht felsenfest, kalt und perfekt im Beton.
Die Schicht ist vorbei. Das Werkstor schließt sich.
Feierabend.
Vielleicht hätte man der Rechtschreib-Korrektur nicht so viel Macht überlassen sollen;-)
Der Klugscheißer in mir will anmerken: 150A ist ganz schön wenig für so viel industrielles Drama. Ich erwarte hier dicke Bleche mit MEHR STROOOOM!
Sehr cool.