Peter Cornelius - Der österreichische Bonamassa

Gitarrensammler

Gitarrensammler

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Gestern habe ich ein Konzert von Peter Cornelius erlebt und war positiv überrascht. Seine Gassenhauer sind ja nicht gerade meine favorisierte Musik, aber ich wusste ja, dass er ein guter Gitarrist und auch Sammler ist, also war ich gespannt.
Abgesehen davon dass er einen wirklich guten, sehr rockigen Auftritt hingelegt hat und trotz seiner 75 Jahre auch stimmlich noch voll da war, wären alleine seine Gitarren einen Besuch wert gewesen.
Gleich vor Beginn haben mich seine Amps geflasht - wie viele Gitarristen kommen da wohl?

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Nur er, aber im Laufe des Abends mit nicht weniger als 9 verschiedenen Gitarren und jede davon ein Gustostückerl.

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Die Bilder sind nicht gut, aber man bekommt ein wenig einen Eindruck.
Zuletzt habe ich so eine schöne Auswahl - wenn auch noch wesentlich wertvoller - bei Joe Bonamassa gesehen.

Ein Abend für Gitarrenfreaks jedenfalls.
 
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War denn die Musik auch so schön wie die Gitarren und die Amps? :D
 
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Gab's denn auch Kaffee? ;) :D

Ich bin auch überrascht, mir fällt zu ihm auf Anhieb nur dieser eine Song ein :o
 
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* Entschuldie I kenn di,
* Reif für die Insel
* Streicheleinheiten

Vielleicht fallen mir da mehr ein, weil hier im süddutschen Raum mehr aus Österreich rübergeschwappt ist
(So wie Ambros oder Fendrich ...)
 
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Kann gar nicht sein! Da ist ja kein Tonemaster auf der Bühne sind ja nur alles olle Röhrenverstärker 🤡
 
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Eigentlich mag ich die meisten seiner Songs, egal was da andere sagen, einige sogar sehr. Dass er auch so ein ein guter Gitarrist und darüber hinaus Gitarrenliebhaber ist, war mir neu. Und dass da nur Röhren stehen, setzt noch eins drauf :)
 
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Man braucht das alles nicht. Aber Spaß macht's ja doch...
 
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Ich habe mir die Bilder angeschaut und bin jetzt beruhigt: Bei diesen Gitarren spüre ich nicht mal einen Hauch von "will-ich-haben". Bei den Verstärkern schon eher...
Ich bin wahrscheinlich kein Gitarrenfreak ;)
 
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  • #9
Wie schon eingangs gesagt war das Konzert wirklich gut. Auch die sattsam bekannten Hits wurden in rockiger Form gespielt, neu interpretiert.
Ich war positiv überrascht. Seine Gitarrensounds waren auch sehr gut, wobei ich die Flying V klar am besten fand. Auch die Firebird und die ES haben sehr gut geklungen. Mit dem Rickenbacker Sound kann ich traditionell weniger anfangen. Die liegen mir einfach nicht. Ich hab auch meine einzige Ricky sehr bald wieder verkauft.
Interessanterweise hat er komplett auf Strat/Tele verzichtet. Die hätten mir manchmal anstelle der Rickenbackers besser gepasst.

Er ist, was die Sammlung betrifft und auch sonst nicht sonderlich offen und kommunikativ. Daher ist nicht so viel drüber bekannt.
Angeblich hat er 77 oder 78 Gitarren, wenn man dem www glauben darf.
Gut, da könnte ich mithalten. :redface:
 
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  • #10
@Gitarrensammler ,
ich mußte erst mal bei "YT" gucken, wer das ist. Einige Stücke kenn ich aber schon:).
Was ich aber sagen will, gilt auch für Bonamassa, u.a., eigentlich kommt man gut mit 2 speziell ausgesuchten Gitarren schön
durch einen solchen Abend. Ähnlich bei den Amps. Da ist viel Aufwand und die "Feinheiten" bekommt das "normale" Publikum
gar nicht mit, ich eigentlich auch nicht:redface:. Solche Leute machen das im Grunde nur für sich, denke ich mal. Aber kann man ja machen wie man will:m_git2:,:m_git1:,:m_elvis:,:m_git_a:.
 
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Michael Scratch
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: Off topic
  • #11
Ich glaube man muss hier den Kontext beachten:
Das ist ja ein (offenbar) bekannter österreichischer Künstler (überhaupt nicht meine Musik), der das hier auch zu Showzwecken macht.
Zudem wird er das nicht selbst alles schleppen und aufbauen etc.
Er hat da einfach Spaß dran und fühlt sich bei manchen Stücken auf der einen Gitarre wohler, als auf der anderen. Eventuell gibt es manchmal tatsächlich zwingende Gründe (12-Saiter) um bestimmte Gitarren einzusetzen, aber klangliche Gründe dürften da eher eine Nebenrolle spielen.
Er macht das, weil er es kann und weil er die Gitarren eh da hat.
So, wie @Gitarrensammler halt auch zu jeder Probe ne andere Gitarre mitbringt, wofür mich meine Band lynchen würde, weil sie meine Gitarre gewohnt sind.
Aber wenn man so viel Auswahl hat und sich um Schlepperei keine Gedanken machen muss, soll er doch Spaß dran haben.
Ansonsten geht es mir wie @Hauself Zwo: Flasht mich jetzt alles nicht so wirklich. Eventuell muss man da Österreicher sein oder mit der Musik aufgewachsen, aber ich find es jetzt technisch nicht sonderlich anspruchsvoll oder clever, soundmäßig auch total basic und die Videos, die ich mir angeschaut hab (Auftritte von 2022) fand ich gesanglich.. naja.
Aber er hat offenbar seine Fanbase und denen geht es vmtl mehr um die Texte oder Nostalgiefaktor und das ist ja auch vollkommen okay. Good for him!
 
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  • #12
Ja sicher hätte eine der Gibsons und eine Rickenbacker auch gereicht, wobei ich statt der Rickenbacker eher eine Strat eingesetzt hätte.
Aber selbst ich als bloody amateur verwende im Schnitt drei bis vier Gitarren pro gig, einfach weil es mir Freude macht und weil ich will, dass meine Sammlung auch gespielt wird.
Darum habe ich großes Verständnis für Marotten wie diese.
Heute war ich bei einem Konzert einer U2 Coverband und der Gitarrist hat nur 2 Harley Bentons verwendet und auch tadellos geklungen.
So what?
Freuen wir uns einfach daran, dass so schöne Instrumente verwendet werden. 99% des Publikums ist das sowieso völlig wurscht.

...und zum Thema von Disgracer, dass ich zu jeder Probe eine andere Gitarre mitnehme, muss ich anmerken, dass ich in Zeiten, wo kein Gig bevorsteht, gerne alles mögliche ausprobiere. Wenn wir dann einen Gig anvisieren - wir spielen ja nur 3 bis 5 im Jahr - dann hab ich meine drei Gitarren fixiert und die bleiben dann einige Proben und beim Gig unverändert. Danach - neues Spiel-neue Gitarre.
 
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  • #13
Ich find's klasse! Mir war gar nicht bewusst, dass er u. a. ein so versierter Gitarrist ist.
Bin jetzt auch nicht unbedingt ein Austropop Fan aber das was er macht ist gut. Schön, dass er noch die Gelegenheit hat seine Schätzchen auf seinen Gigs zu spielen.
 
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  • #15
tolle Band im Nacken.
das find ich auch, sein Schlagzeuger ist übrigens Christian Eigner, welcher bereits seit 1997 der Live Schlagzeuger bei Depeche Mode ist :hail:

Ich selber habe die Musik von Peter Cornelius erst letztes Jahr kennengelernt, ich hab mich dann daran als ich ein paar Lieder gehört habe, das seine Hits zu meiner Kindheitszeit im Radio gelaufen sind, ich finds gut und hör ihn jetzt gerne, und finds dann immer direkt schade das so wenig österreichische Musik bei uns in Österreich im Radio läuft.
 
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  • #16
der Gitarrist hat nur 2 Harley Bentons verwendet und auch tadellos geklungen.
Die Gitarren sind eigentlich egal, aber Cornelius (hab ihn nicht gekannt) hat es drauf. Hand-und mundgemachte Musik in Zeiten der KI hat was. Selbst wenn er mit seiner Band die Rockmusik nicht neu erfindet. Das tut die KI ja erst recht nicht. Da ist alles nur geklaut.

Aber gibt es im gehobeneren Bereich inzwischen tatsächlich Gitarristen, die mit Harley Bentons auf die Bühne gehen? Sollte von der Qualität her kein Problem sein, aber dazu braucht es Mut oder Souveränität. Im mittleren Managent von Firmen ist man stolz auf den Porsche, während der Chef fröhlich im angerosteten Golf zum Golfplatz oder in die Firma fahren kann.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

sein Schlagzeuger ist übrigens Christian Eigner,
Der ist gut. Bandtauglich (wie Ringo!), minimalistisch, präzise, trotzdem höre ich ihn gegen Ende beim Gitarrensolo ein Sekunde auf die Bremse treten, fast unmerklich. Ist eben lIve.
 
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  • #17
Aber gibt es im gehobeneren Bereich inzwischen tatsächlich Gitarristen, die mit Harley Bentons auf die Bühne gehen?
Warum denn nicht? Viele Berufsmusiker spielen eher solides Zeug, als totales Highend. Wahrscheinlich sind es nicht so viele, weil irgendwann Endorsements ins Spiel kommen oder "Mojo" der alten Gitarren, etc.
Aber wenn man etwas unterhalb der Superstars guckt, wird alles mögliche an Marken gespielt, Hauptsache es klingt gut.
Und manche Leute wollen auch einfach Statements setzen. Ich gehe z.B. auch nicht mit meinen teuren Gitarren auf die Bühne, sondern mit einer aus Parts zusammengesetzten Noname Gitarre, die ich hier von einem Forenmitglied gekauft hab. Die macht genau was sie soll in der Band, harmoniert gut mit Bass und Keyboard und setzt sich im Bedarfsfall durch. Ich brauche keinen bekannten Namen auf der Kopfplatte, eher im Gegenteil bin ich da eher der Individualist und spiel lieber Zeug, das sonst niemand nutzt. Hauptsache klingt gut und lässt sich gut bespielen.
Wenn jemand da Harley Benton* spielt, ist aber die Wahrscheinlichkeit hoch, dass da Teile optimiert wurden, also evtl bessere Mechaniken, vernünftiges Setup etc, aber das sehe ich mehr als technische Verbesserungen.
 
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  • #18
Cornelius ist einer der ganz großen "Österreicher", wie Fendrich, Ambros, STS, Danzer und wie sie alle heissen... Wer, wie ich, diese Art der Musik liebt, diesen österreichischen "Schmäh", dem geht einfach das Herz auf! Warum haben die Ösis nur so viele geile Musiker (Falco nicht zu vergessen oder "1. Allgemeine Verunsicherung")??? Ist wohl einfach ihre "andere" Mentalität (gegenüber der deutschen?). Wir spielen in unserer Band auch ein paar Sachen aus diesem Genre (klar, die bayerische Sprache ist ja doch etwas artverwandt und deswegen klingt es von unseren Sängern halbwegs authentisch 😊) und ich freue mich immer wieder, wenn solche Leute noch immer live auftreten und war da auch auf diversen Konzerten schon... Ich kann mir als Keyboarder nur vorstellen: Was dem Gitarristen seine x Gitarren sind dem Keyboarder seine vielen Knöpfe am Stagepiano und die 2. Tastaturebene drüber... Verschiedene Sounds und verschiedene Anschlagdynamiken... Wer das nicht digital erzeugen will (Stagepiano) braucht wohl einen Haufen unterschiedlicher Analoginstrumente. Und wenn ich nen Roadie und Toni und das Geld und den Platz hätte, dann hätte ich auch einzeln ne Hammond* B3 + Flügel + Fender* Rhodes Piano + Hohner Clavinet + Synthi😊😁
 
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  • #19
Zudem wird er das nicht selbst alles schleppen und aufbauen etc.

Er hat da einfach Spaß dran

@Gitarrensammler - War das Konzert Teil eine Tour, oder mal so "zuhause im Wohnzimmer" (Wien?).

Wenn die Sachen nicht mit auf Tour müssen, dann tendiert man schon gerne mal dazu "etwas mehr von Allem" mitzunehmen, auch wenn für die gleiche Musik auf Tour die Hälfte locker reichen würde.

EDIT - Fundsache aus 2025 in München

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:m_elvis: Es sei denn man ist wirklich Bonamassa, bei dem die Materialschlacht Teil der Show geworden ist.

Gruß
Martin
 
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  • #20
Freuen wir uns einfach daran, dass so schöne Instrumente verwendet werden.
🤙

… die Musik von Peter Cornelius … ich hab mich dann daran als ich ein paar Lieder gehört habe, das seine Hits zu meiner Kindheitszeit im Radio gelaufen sind
Mir ist gerade bewusst geworden, wenn ich seine Musik gehört habe, hatte ich immer das Gesicht von Rainhard Fendrich vor Augen.
Ich glaube, ich wusste gar nicht, dass das zwei verschiedene Personen sind.
 
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