Deutschrock der 70er Jahre, Equipment, Instrumente, Preise?

chris_kah

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HCA PA- und E-Technik
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Mir fallen noch ein paar Gegenstände ein:
Bei den Verstärkern gab es schon den Roland Jazz Chorus 120 (ab 1975). Das war für mich die nie erreichbare Referenz, weil der so um 2000 DM gekostet hat.

Auch schon dabei waren bei den Mikros Sennheiser MD421 (wurde -glaube ich- schon genannt) und Beyerdynamic M160 (damals noch mit Großtuchel und Kleintuchelstecker)
 
Bass_Zicke

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ca. 1977 bis 1979

orange box 4x12" neu ... 790 DM
orange 120 watt top ( or120 ? ) ... 550 DM gebraucht
musik man sting ray bass ... 1250 DM neu .... nur gekauft , weil der rickenbacker ( 1600 DM ) nicht mehr im laden war
HH musician 100 watt 2x12" combo ... 800 DM neu
fender musikmaster ( ? ) bass ... 550 DM neu
 
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WesL5

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Allsoundboxen und Amps....
Vox
Dynacord
Echolette
 
RED-DC5

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Bin selbst ein Kind der Siebziger , 1971 kaufte ich meine erste Acoustic Gitarre
Framus für 150 .-DM. einige Zeit später eine Ibanez für 499,-- dann eine Cimar
Strat Kopie zum gleicen Preis die ich mal einem Freund lieh , der in einer Band spielte
Er kaufte sich später eine Hoyer 335 Kopie für 1000.- und einen gebrauchten Orange
Overdrive. der andere Gitarrist der Band spielte eine Ibanez Les Paul Custom mit ECHTEN
Gibson Pick Up,s drinnen. Da gab es noch das WEM Copy Cat Echo ,das hatten damals viele Gitarristen
Die ersten Effekte von Ibanez gab es auch schon ,ich hatte selbst einen Phaser, einen Verzerrer ,war die
reinste Kreissäge.
Die Band hatte noch eine Gesangs Anlage von Sound City
 
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mr.coleslaw

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Wer sich in den 70ern eine Fender, Gibson Gitarre oder einen VOX, Fender oder Marshall leisten konnte war schon ganz weit vorne.
Viele spielten Dynacord, Echolette, Selmer, Hesta oder sonstige Verstärker und Gitarren von Höfner, Hoyer, Klira, Framus oder Ibanez.
Meine Hoyer hat 1970 ich glaube 450.-DM gekostet und als Schüler bekam man so 2,50-3,40 DM die Stunde für nen Ferienjob. Verstärker lagen in einer ähnlichen Preisrange.
 
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Kukoljan

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ich habe echt schon viele Themen hier durchgelesen, aber selten hat es mich so "gepackt" und ich habe nahtlos alle Beiträge mit Freude gelesen.

danke an @frankpaush und @WesL5 für die großartigen Bilder - Wes, auf dem Bild mit dem Notenständer und der Roten erinnerst du mich total an Ed King von Lynyrd Skynyrd - herrlich :) und bei dem wo der Fotograf hinter dir steht ein bisschen wir ein gesunder Ben Becker, also etwas kräftiger, aber soooo was von charismatisch ist das. Hollywoodreif.
 
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Adson

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Noch ein paar Keys:

Ich habe damals, Ende der 70er, eine zweimanualige, transportable Farfisa mit separatem Basspedal-Teil gespielt. Ein sehr seltsames bzw. seltenes Instrument.
Ich habe so eine weder vorher noch später nie wieder gesehen.
Das Teil hatte ich eingetauscht gegen meine - ebenfalls Farfisa - Heimorgel, die extremst uncool war.
Dazu habe ich beim Tausch noch eine riesige Original-Leslie-Box bekommen, die größer war als die Orgel und wahrscheinlich auch deutlich wertvoller.

Obendrauf stand mein - durch Ferienschufterei erarbeiter - MS-20 und als Piano-Ersatz diente ein Yamaha CP-30 E-Piano.
Letzteres war ganz praktisch, weil das Case gleichzeitig das Gestell war, auf dem das Ding aufgebaut wurde.
Der Sound war grausam - aber was Besseres war damals nicht zu kriegen oder lag außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.

Leider (zumindest im Fall des Leslies und des MS-20) habe ich später alles wieder verscherbelt, um neues Equipment anzuschaffen.
Aus heutiger Sicht schön doof - aber ich war jung und brauchte das Geld ... ;)
 
Martman

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In den späten 70ern gab's ja schon zwei Arten zeitgenössischer tragbarer Orgeln.

Die einen waren die klassischen Comboorgeln. Farfisa Compact, Farfisa F.A.S.T., Vox Continental, Gibson G-101 etc. Das waren Bandinstrumente, die von Keyboardern gespielt wurden, die was Moderneres, Tragbareres, Wartungsärmeres und Bezahlbareres haben wollten als eine Hammond B3, was idealerweise auch noch das Mellotron mit ersetzen kann. Davon dürften inzwischen mehr gebrauchte als neue Exemplare kursiert sein. Spätestens 1979 trat der Ersatz an in Form von Multikeyboards, die mehr Synthesizer-Charakter hatten (ganz zu schweigen von speicherbaren Polysynths, die sich aber keine Sau leisten konnte).

Relativ jung waren "transportable Orgeln". Okay, der Begriff beschreibt auch Comboorgeln, aber gemeint sind transportable Ausführungen elektronischer Heimorgeln (z. B. Elka X-605 auf Basis Artist 606, Elka X-705 auf Basis Artist 707, Farfisa Professional 88 auf Basis Désirée, Farfisa Professional 110 auf Basis Maharani, Böhm CnT/L auf Basis CnT, Wersi Helios W2T auf Basis Helios W2S). Deren Zielgruppe waren Alleinunterhalter, die vor allem Tanzmusik spielten mit laufendem Rhythmusgerät. Das heißt, diese Instrumente waren damals sowas wie heute das Yamaha Genos. Bevor es diese fix und fertig transportablen Orgeln gab, zogen Alleinunterhalter los mit Akkordeon plus Rhythmusgerät, nur mit einem Rhythmusgerät, weil vor Ort schon ein Klavier stand, oder mit einer "gechoppten" Heimorgel, wo also der untere Teil mit Verstärkern und Lautsprechern abgesägt und durch abnehmbare Beine ersetzt worden ist. Relativ wenige spielten auch ungechoppte Heimorgeln (60 bis über 100 kg Lebendgewicht, von unhandlich ganz zu schweigen), noch seltener war Comboorgel + Rhythmusgerät, weil die Comboorgel überhaupt nicht für Solospiel vorgesehen und ausgestattet war.

Diese transportablen Orgeln fand man ab und an auch in Bands. Die machten einerseits optisch und andererseits klanglich mehr her als Comboorgeln, und einige hatten auch Zugriegel. Aber sie waren größer, sie waren schwerer, und sie waren teurer. Eine neue Elka X-705 dürfte 1979 fast in den gleichen Preisregionen gespielt haben wie ein polyphoner Synthesizer Sequential Circuits Prophet-5. Gebraucht war sie wohl kaum billiger, denn sie wurde bis Anfang/Mitte der 80er gebaut. Und eine nagelneue Wersi Helios W2T dürfte sogar im Bausatz noch teurer gewesen sein als ein Yamaha CS-80.

Combo Organ Heaven behandelt übrigens beide Arten, allerdings mit Fokus auf den späten 60ern und frühen 70ern.


Martman
 
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MS-SPO

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..lass mich raten: Rohlfing, oder? :D
ich tippe auf Bösmann (oder Bössmann?) ;)


Ich finde das Projekt sehr spannend und die Diskussion hier erinnert mich an mein erstes dann gebraucht gekauftes Equipment - so 10-15 Jahre später...
 
robbert

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Ich bin gerade auf alte Aufzeichnungen aus dem Frühjahr 1978 gestoßen. Meine Band hatte damals im Osten:
1 Sennheiser MD 421,
1 Shure SM58,
2 Mikros AKG Select Master
Dynacord Eminet 1,
1 Yamaha 6-Kanal-Mischpult
Dynacord Imperator als Bassverstärker
Marshall - Nachbau für die Leadgitarre
Amati- Schlagzeug mit Paiste-Becken
Dann gabs noch eine Selbstbau- Endstufe mit 400 W.
Fast alle Boxen waren Eigenbau, mit z.T. Westlautsprechern, u.a. JBL.
Die Instrumente waren ansonsten aus dem Osten, aber z.T. aufwendig umgebaut z.Bsp. mit Schaller-Tonabnehmern.
Die Preise waren utopisch hoch.
Ich habe damals für den Marshall-Nachbau 2.000 Mark Ost bezahlt, unser Sänger für ein SM 58 genau 1.300 ...
 
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In Hamburg-Eppendorf gab es in der ehemaligen Villa des kanadischen Botschafters eine WG namens "Villa Kunterbunt", in der ziemlich illustre Gestalten lebten, z. B.
Stimmt, und im Radio und Fernsehen waren die auch alle früher oder später. Nur assoziiere ich mit den meisten dort Aufgezählten nicht "Rock", weder deutschen noch anderen. :prost:


ca. 1977 bis 1979
Also mindestens "zwei Vermögen" ;)
 

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