Die Dosengitarre - das Einstiegsinstrument für alle Gitarrenbegeisterten von 6 bis 99

Titan-Jan
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Anmerkung der Moderation:

Dies ist der Kleinfirmen-Thread der Fa. Dosengitarre. Zu den Besonderheiten von Kleinfirmen-Threads bzw. der Kennzeichnung von Kleinfirmen bitte das zugehörige Regelwerk beachten!

LG Lenny (für die Moderation)

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Hallo liebes Forum,

nach über 10 Jahren als Hobby-Gitarrenbauer (die meisten Projekte habe ich hier vorgestellt, siehe Signatur) habe ich mit meiner Frau gemeinsam nun ein Gewerbe angemeldet!
Allerdings geht es gar nicht, so wie man vlt erwarten würde, um hochklassige Edelgitarren, sondern um die:

DOSENGITARRE

Wer lange Texte lieber meidet, kann sich gerne hier ein kurzes Vorstellungsvideo angucken:



Es geht also um eine "Gitarre" mit folgenden Eigenschaften:

- nur eine Saite
- diatonisch bundiert
- eine Konservendose als Klangkörper

Mit diesen Gitarren wollen wir inspirieren zum:

BAUEN, GESTALTEN & SPIELEN

Deswegen verkaufen wir die Gitarren als Bausätze. Wir wollen damit die Hürde möglichst niedrig legen, mit Gitarrespielen anzufangen.
Screenshot 2022-07-08 153321.jpg
Ein Bausatz ist in etwa einer halben Stunde fertig gebaut und nach wenigen Minuten ausprobieren, können selbst Kindergartenkinder schon einfache Melodien wie "Alle meine Entchen" darauf spielen.
Ihr solltet mal sehen, wie stolz die Kids dann auf sich selbst sind! Außerdem greifen auch die Eltern, Freunde und Verwandte gerne mal zur Dosengitarre und freuen sich an dem einfachen Konzept. Auch für mich, als "fortgeschrittenen" E-Gitarrist ist es mal erfrischend, auf so einem ganz einfachen Saiteninstrument auszuprobieren, welche Melodien alle möglich sind.

Der Tonumfang der Dosengitarre ist etwas mehr als eine Oktave (also 1 ist der Grundton und 1‘ der Oktavton). Der Tonumfang geht von 5. (die Quinte von der tieferen Oktave) bis zur 2‘ (die Sekunde der oberen Oktave). Damit sind sehr viele Lieder spielbar (eigentlich alles, was der „normale Mensch“ auch singen kann). Durch die diatonische Bundierung ist das Instrument leicht zu lernen aber ein bisschen eingeschränkt. Man kann eben "nur" die Dur-Tonleiter darauf spielen. Dadurch dass die Gitarre nur eine Saite hat, erübrigt sich auch das ständige Stimmen. So lange man für sich alleine klimpert, muss man überhaupt nicht stimmen. Das ist ein großer Vorteil für jeden, der sich für total "unmusikalisch" hält. Auch in Haushalten ohne Stimmgerät bzw. entsprechender App auf dem Handy (soll es ja geben ;)) ist die Dosengitarre also jederzeit spielbereit.

Besonders stolz bin ich auf unser Liederheft.
Belichtung angepasst-0251.jpg Belichtung angepasst-0254.jpg Screenshot 2022-07-06 110113.jpg

Hier sind in der ersten Auflage bereits über 50 Lieder abgedruckt mit sehr einfacher „Notation“. Die einzigen Voraussetzungen für das Erlernen eines Liedes mit dem Liederbuch:
  1. Man braucht (mindestens) eine Dosengitarre.
  2. Die Melodie des Liedes sollte einem bereits vertraut sein.
  3. Man muss Zahlen lesen können.
Dadurch ist das Gitarrespielenlernen sogar für Vorschulkinder, "unmusikalische" Anfänger und Menschen mit Beeinträchtigungen erstaunlich leicht. Unsere Jungs konnten manche Lieder (wie zum Beispiel „Der Kuckuck und der Esel“) direkt „vom Blatt spielen“, obwohl sie noch nicht in der Schule sind. Sie setzen sich manchmal einfach in Ruhe hin und beschäftigen sich mit einem Lied und lernen es alleine, ohne dass man sie dazu antreiben müsste. Sie haben sogar schon ihre eigenen Melodien entwickelt und aufgeschrieben. Ich kann euch kaum beschreiben, wie mich das freut!

Neulich hat meine Frau die Nummern-Aufkleber, die wir auf die Seite vom Gitarrenhals geklebt haben, zusätzlich noch auf unser Keyboard geklebt. Daraufhin konnten unsere Söhne sofort auswendig dieselben Lieder spielen, die sie schon auf der Dosengitarre können. Sie merken sich dabei einfach die Zahlenfolge.
DSC_0058_2.JPG
Die Lieder in dieser Ausgabe des Liederhefts sind übrigens alle „gemeinfrei“. Ich will mich für spätere Ausgaben noch um die Rechte zu einigen Songs bemühen, damit ich zum Beispiel auch „Mamma Mia“ von ABBA und ähnliche Liedtexte abdrucken darf.


Insgesamt, ihr merkt’s, bin ich sehr begeistert von diesem Produkt und hoffe, dass es gaaaaaanz vielen Menschen einen leichten Einstieg und Zugang zur Musik ermöglicht.
Für uns hat sich das Projekt schon extrem gelohnt, alleine durch die Tatsache, dass ich jetzt mit meinen sechsjährigen Söhnen Gitarre spielen kann.
Was für ein Glück. Kann man schwer beschreiben… :love:
 
Grund: Edit-Kommentar an User
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Also quasi eine Tin-Line-Telecaster. :D

Schöne Bastelidee. :)
 
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chris_kah
  • Gelöscht von peter55
  • Grund: erledigt
Wie es zu dem Projekt kam:

Letzten Herbst hatte ich meine DIY-E-Gitarren auf einer Kunstausstellung in unserem Dorf ausgestellt. Das war eine wunderbare Erfahrung und gab auch überraschend viel Medienecho... (Zeitung, Fernsehen, Hornbach-Blog)
Die Leiterin des Kindergartens meiner Söhne (eine klasse Frau, die das schon seit Jahrzehnten extrem gut macht) hat mich daraufhin angesprochen und meinte, ich müsste doch irgendwie mal ein Gitarrenbau-Projekt mit den Kids im Kindergarten machen. Da hatte ich natürlich Bock drauf aber gleichzeitig hielt ich es für unmöglich mit den Kleinen eine "echte" Gitarre zu bauen und zu spielen.

Außerdem schmerzte es mich schon länger, dass meine eigenen Söhne zwar riesiges Interesse an meinen Gitarren zeigen aber zum Üben (noch) zu klein sind, bzw. keine Lust haben. Eine sechs-saitige Gitarre ist halt auch sehr unübersichtlich und motorisch schon auch ziemlich schwierig zu üben. Befreundete Gitarrenlehrer rieten mir, noch 1-2 Jahre zu warten, bis die Jungs in der 2. oder 3. Klasse sind. Drängen wollte ich sie natürlich auch nicht. Sie hatten einfach von sich aus Lust auf Gitarre spielen haben aber gleich gemerkt „Ups, ist schwieriger als es aussieht“ und die Kindergitarre dann wieder weggelegt, bzw. nur noch Lärm drauf gemacht
:lol:


Nach dem Impuls der Erzieherin erinnerte ich mich aber an Bilder von "Canjos", die ich schon im Internet gesehen hatte. Also habe ich kurzerhand in den Weihnachtsferien zwei Canjos gebaut. Der Funke sprang aber auch noch nicht so ganz zu meinen Jungs über und außerdem waren die Canjos (quasi wirklich nur ein Stock mit einer Dose dran) auch recht unhandlich für sie.
Daraufhin kam mir dann der Geistesblitz: Ich mache noch "Korpusse" (eigentlich eher Korpusplatten) dran. Diese erfüllen zwei Funktionen:
1. Sie machen aus dem komischen Instrument eine Gitarre! Die Kids lieben es und können den Korpus ganz nach Belieben gestalten.
2. Durch die Korpusplatte können die Kids diese Gitarre nun sehr bequem auf dem Schoß halten, wie eine "richtige" Gitarre eben...

Außerdem war das recht flott gebaut. Also haben wir einige Prototypen gebaut:
DSC_0065.JPG
DSC_0078_1.JPG

Belichtung angepasst-0242.jpgBelichtung angepasst-0243.jpgBelichtung angepasst-0244.jpgBelichtung angepasst-0248.jpgDSC_9761_1.JPGDSC_9762_1.JPGDSC_9763_1.JPGDSC_9766_1.JPG


Mit diesen Entwürfen ging ich also wieder auf die Kindergartenleitung zu, die völlig von den Socken und hellauf begeistert war. Also haben wir schnell ein Projekt im Kindergarten draus gemacht. Mit 19 Vorschulkindern haben wir an 2 Vormittagen im Kindergarten also für jedes Kind eine solche Dosengitarre gebaut. In den Tagen zuvor hatten die Kids schon jeweils ihren eigenen Korpus mit der Laubsäge ausgesägt (wirklich selbst!) und bemalt. Es war wirklich eine riesige Freude, diese stolzen Kinder zu sehen. Und es fiel ihnen so leicht, die ersten Töne und einfache Melodien darauf zu spielen! Sehr hilfreich waren auch unsere Söhne (die in diesem Rahmen mitgemacht haben) und zu dem Zeitpunkt schon einfache Lieder wie „Alle meine Entchen“ und „Hänschen klein“ auswendig spielen konnten.
Heraus kamen dabei also wunderbare Gitarren, total begeisterte Kinder und Eltern und ein Zeitungsartikel:

Screenshot 2022-05-06 100215.jpg


P1000740_1.JPGP1000813_1.JPGP1000853_1.JPGP1000924_1.JPG
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Parallel dazu haben wir auch im Freundeskreis noch eine Test-Serie gemacht. Dieses Mal schon mit einer professionellen Anleitung und pipapo. Auch dabei kamen wieder wunderbare und kreative Gitarren heraus:
image0_1.jpegIMG-20220402-WA0009.jpgIMG_1692.JPGIMG_1613.JPG


Das Feedback der 10 Teilnehmer an unserer „Test-Serie“ haben wir dann umgesetzt und ein Produkt daraus gemacht, samt Online-Shop:
Social Sharing Bild.jpg



Der Produktname hat uns eine Weile lang umgetrieben. Aber die Kids haben vom ersten Tag an "Dosengitarre" dazu gesagt, also blieb es einfach dabei.

Um uns wenigstens ein bisschen gegen gewerbliche Nachahmer zu schützen (patentwürdig ist das alles natürlich nicht), haben wir einen YouTube-Kanal gestartet. Dadurch hoffen wir, dass wir uns möglichst schnell einen Namen machen können. Alles andere wird man dann sehen, wie es sich entwickelt. Auf dem YouTube-Kanal soll es Videos mit Tipps und Tricks geben aber vor allem wollen auch möglichst schnell möglichst viele Liedbeispiele aufnehmen. Hier ist nur eins als Beispiel:

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Natürlich freue ich mich über euer Feedback, eure Meinungen, Anregungen und natürlich auch wenn ihr mal unserem Shop vorbei schaut und uns (falls ihr überzeugt seid) weiterempfehlt. Und baut ruhig selbst mal so eine einsaitige, diatonische Gitarre. Ich muss sagen, ich spiele SEHR gerne darauf. Ist so schön einfach und macht einfach Bock!
 
Grund: Bezugspost gelöscht
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Die Idee so etwas zusammen mit den Kid´s zu basteln finde ich total cool. Auch um da so ein Grundverständnis der Funktion zu vermitteln finde ich das klasse.

Als Musikinstrument vermag es mich jetzt allerdings nicht so richtig abzuholen. ;-)
 
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Ich habe ne 3 Saiten Cigar Box … und so Sachen im Stil von Seasick Steve machen da schon Spaß. Vor allem mit ordentlich Zerre am Amp.

Mit PU sicher auch für Erwachsene interessant. Ich gehe schon mal die alte Chevy Radkappe suchen 🤡

Gruß
Martin
 
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hmmmm, halt ohne Electric, aber eben durch die Dose verstärkt:redface:, da spart man sich auch den Amp:rolleyes:.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
C_Lenny
  • Gelöscht von peter55
Mein Tipp

Prenzlauerberg/Berlin
Strassenfest oder ähnlich

Kostenloses Bastelfreizeitangebot
Gegen Spende fürs Material
Eigenen Stand mit Lastenrad
Nähe eines Standes einer der vielen Musikschlen mit den Schrecklichen Namen“Erbeerklang“ etc.
Dann Kinderkonzert am Wasserturm als Höhepunkt
Soviel QR Codes wie möglich Handysichtbar anbringen.

Prenzlmuttis und Prenzlvatis ballern das auf Insta und ab geht die Post

Danach noch ein Paar wenige Kleinstädte in Süddeutschland
abgrasen

Bämm

Viel Erfolg - ist mein Ernst
 
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Viel Erfolg - ist mein Ernst
Danke!
Ja, solche Workshops anzubieten, das haben wir auch noch vor. Muss sich aber auch irgendwie lohnen, in meiner (wenigen) Freizeit bin ich dann doch lieber allein in der Werkstatt und bastel rum.
Da müssen wir uns für diese Workshops noch ein rentables Modell überlegen, was uns auch Freude macht. Aber da wird sich sicher noch was finden... Im Herbst stelle ich hier im Ort auf einer Kunst-Ausstellung meine E-Gitarren aus, vlt verbinden wir das auch mit einem Dosengitarren-Workshop (stundenweise oder so) und probieren das mal aus!
 
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Darf ich fragen weshalb du Zahlen einer Notation mittels Farben vorgezogen hast.
Das würde Didaktisch mehr dem Klientel und dem Instrument entsprechen. Hätte mehr Aufforderungscharakter und wäre Barrierefreier?
 
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Darf ich fragen weshalb du Zahlen einer Notation mittels Farben vorgezogen hast.
Das würde Didaktisch mehr dem Klientel und dem Instrument entsprechen. Hätte mehr Aufforderungscharakter und wäre Barrierefreier?
Super Frage, danke Salty! Diese Frage kam schon mehrfach auf. Hier im Forum auch von @120 .

Wir haben länger darüber nachgedacht und uns aus folgenden Gründen für die Zahlen entschieden:
  1. Hauptgrund: Zahlen sind praktischer. Wir haben an der Dosengitarre 12 Positionen. Wir fanden es unrealistisch, 12 verschiedene, eindeutig benennbare Farben zu finden. Gelb, Rot, Blau, Grün, Braun, Schwarz, Weiß, Pink, Grau, Orange, Lila, Türkis wären Möglichkeiten gewesen.
  2. Zahlen sind pädagogisch sinnvoll. 1 ist der Grundton, 1' der Oktavton. 5 ist die Quinte, usw.... wenn man diese Zahlen etwas übt und verinnerlicht, hat man gleich schon was für zukünftige, "richtige" (?) @SlowGin ;) Instrumente gelernt.
  3. Zahlen sind einfach. (Vor allem einstellige) Zahlen können Kids schon ziemlich früh lesen und wiedererkennen. Ist unserers Erachtens nach einfacher, als beispielsweiese die Unterscheidung zwischen Pink und Lila. Und da die Zahlen nur bis 7 gehen, gibt's die typische Verwechslung von 6 und 9 nicht.
  4. Zahlen sind schneller notiert. Mit dem Zahlensystem kann man auch "mal eben schnell" mit Stift und Papier eine Melodie notieren. Das ist mit Farben dann ziemlich mühsam.;)
Formen wären auch noch eine Möglichkeit. Oder natürlich Kombinationen @B-Greifer .
WENN man Farben machen würde (evtl. auch als Kombination mit den Zahlen), wie würde man die dann eurer Meinung nach sinnvoll anordnen?
 
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@Titan-Jan:

Gute Argumente für Zahlen. :great:
Wenn du bei deinen Workshops mit Kindern festgestellt hast, dass sie auch allein mit Zahlen klarkommen, lass dir von uns nix einreden und lenk die Kinder nicht mit Farben ab.

Falls Farben helfen könnten, vll.:
farben.jpg
 
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Wir wollen damit die Hürde möglichst niedrig legen, mit Gitarrespielen anzufangen.

Klasse Idee und sehr smart von Euch umgesetzt. Ich bin schon gespannt, wann die stückweise Erweiterung des Portfolios auf Sachen wie z. B. 2 Saiter, Doublneck, Lefthand uvm. kommt :D :great:
 
  • Haha
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Lefthand sollte jetzt schon möglich sein, wenn du die Dose mit einem LH-Öffner geöffnet hast und nix gegen reversed Headstock hast. :D

Doubleneck :rofl:
 
Fanned Frets und extended Range bitte auch noch. Oder vielleicht Bariton.
Mehr als eine Saite würde ich bei diesem Konzept nicht machen, denn dann kann man gleich 4-saitige oder 6-standardsaitige Modelle entstehen lassen.
Der Reiz ist die Einsaitigkeit.
 
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Wie wärs mit einem einsaitigen Punkbass?
 
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Darf ich darum bitten, nicht wieder einmal eine witzige Bemerkung seitenweise totzureiten und sich nach einer möglichen Löschung eines Beitrags über die Moderation zu beschweren?
 
@Titan-Jan:

Gute Argumente für Zahlen. :great:
Wenn du bei deinen Workshops mit Kindern festgestellt hast, dass sie auch allein mit Zahlen klarkommen, lass dir von uns nix einreden und lenk die Kinder nicht mit Farben ab.

Falls Farben helfen könnten, vll.:
Anhang anzeigen 856824
Zahlen finde ich passender. Farben können unterstützen, ich würde sie dann entsprechend des Spektrums anordnen, quasi wie bei den alten Suhrkamp-TaBüchern.
Danke euch für den Input. Ja, ich hätte jetzt die Farben auch eher anhand des Spektrums angeordnet. Oder ist das dann schwieriger abzulesen? Bin unsicher... Vlt machen wir das noch in einer späteren Ausbaustufe... Ich glaube, fürs erste bleiben wir mal bei den einfachen Zahlen.

Klasse Idee und sehr smart von Euch umgesetzt. Ich bin schon gespannt, wann die stückweise Erweiterung des Portfolios auf Sachen wie z. B. 2 Saiter, Doublneck, Lefthand uvm. kommt :D :great:
Lefthand sollte jetzt schon möglich sein, wenn du die Dose mit einem LH-Öffner geöffnet hast und nix gegen reversed Headstock hast. :D

Doubleneck :rofl:

Hehe, danke... :-D

Also ob Lefthand oder nicht, entscheidet der Erbauer. Die Bausätze sind diesbezüglich nicht unterschiedlich. Das geht also jetzt schon.

Allerdings mit der minimalen Einschränkung, dass das dann wie von B-Greifer gleich erkannt ein reversed Headstock ist. Die Korpusplatte haben im Kindergarten sowieso die meisten Kinder "falsch" herum verbaut. Da ging es rein darum, welche Seite beim bemalen die schönere geworden ist und deswegen nach vorne musste. Aber ist ja auch egal, das hat ergonomisch kaum Auswirkungen (anders natürlich bei "richtigen" E-Gitarren bzgl. Balance, Erreichbarkeit der Elektronik, Gurtpin,... das alles spielt bei den Dosengitarren keine Rolle).

Doubleneck wäre noch ein cooler Witz... :unsure: Muss ich mal ernsthaft überlegen. Vlt einen Hals so wie bisher und einen Hals komplett bundiert (ebenfalls einsaitig). Oder den zweiten Hals dann eben mit einer anderen Saitenstärke belegen... da gibt's natürlich alle Möglichkeiten... Nur wird das Gerät für Kids wahrscheinlich dann wieder unhandlich. Aber witzig wäre es echt! Ich denke mal drüber nach, danke @Talentfrei ... ;)


Der Reiz ist die Einsaitigkeit.
Das sehen wir auch so. Die nächste Stufe wären meiner Meinung nach dann die dreisaitigen Cigar Box Guitars (zum einfachen Rythm-Guitar spielen). Ich habe den Eindruck, die 3-saitigen werden noch unterschätzt "in der Szene". Dabei braucht man nicht mehr Saiten für viele Songs. Aber das ist ein anderes Thema, wie du auch erkannt hast... ;-)
Das mit den fanned frets war ein Witz nehme ich an, bei einer Saite oder? :ROFLMAO:
 
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