Die feine Linie zwischen Herausforderung und "Mund zu voll genommen"

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Nashrakh
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Kennt ihr das?

Ihr wollt euer spielerisches Level auf ein höheres Niveau bringen, aber sobald ihr den ersten Schritt getan habt, merkt ihr, dass die vermeintliche Herausforderung doch zuviel des Guten war?

Ich persönlich kenne es. Im kleineren Rahmen, bspw. das Erlernen einer neuen Technik, kann man ja sagen "ist mir noch zu hoch - stell ich erstmal zurück" und keiner nimmt Schaden oder kriegt etwas mit (wenn man das nicht irgendwo vollmundig ankündigt).

Aber (da muss ich etwas weiter ausholen)- heute hatte ich den ersten Tag an der Uni. Keine Vorlesungen, eher son Infotag mit nem Haufen Eröffnungsveranstaltungen und Infoständen.

In einer dieser Veranstaltungen wurde erwähnt, dass die Uni eine Big Band hat und da fiel bei mir der Groschen - ich war sofort angetan und hab den Infostand besucht.

Da saß der Leiter der Big Band und fragte, ob ich ein Instrument spiele. Meine Antwort: "Ich bin Bassist." Er fragt ob E- oder Kontrabass, notiert sich meinen Namen, email und Handynummer. Da kommt die Frage: "Notenlesen kannst du?" Ich antwortete mit "Ja".

Er packte den Zettel mit meinen Angaben zu seinen Unterlagen und ich verließ das Foyer - da traf mich der Blitz. Ich muss wahrscheinlich vom Blatt spielen! Dass ich das nicht vorher realisiert habe... Ich meine, faktisch ists richtig, ich kann Noten lesen, aber vom Blatt spielen, dass es für Klassik oder Jazz ausreicht?

Ich hab da eher an andere Aspekte so einer Big Band gedacht - den musikalischen Horizont erweitern, Leute kennen lernen, die auf einem höheren musikalischen Niveau als ich sind (da nimmt man halt viel mit), und eventuell potentielle Musiker für ne Band sondieren, die ich mal gründen will (träume halt noch von meiner Prog-Band)... Dass ich es von Anfang an verkacken könnte, weil ich Probleme mit dem sight reading habe, hab ich dabei nicht bedacht...

Bei meinem Glück ist da erste Lied gleich son Hard Bop-Brecher.

Mal sehn, was kommt. Auf jeden Fall werd ich jetzt erstmal Blattspiel lernen...

Habt ihr selbst sowas schon mal erlebt? Zb bei einem Vorspielen derbe versagt, weil das Niveau der Band viel zu hoch war, oder so lustige Sachen wie "Von Null auf Band in 6 Monaten" (berühmter Thread bei den Gitarristen) gemacht?

Her mit euren Geschichten vom Scheitern, Gelingen oder vollmundigen Versprechungen! :great:
 
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Im Bereich Musikmachen weis ich einigermaßen was ich kann und was nicht. Ab und zu werde ich angeschaut, ob ich da mal "'nen Walkingbass"; spielen könnte. Da muss ich leider passen, dafür werde ich nicht bezahlt. ;) Ich hab da auch keine Probleme dazu zu stehen, bin wirklich 'nur Rockmusiker.

Bigband Erfahrungen hatte ich auch mal in die Richtung. Da hat sich aber auch schnell 'rausgestellt, dass man Notenfest sein musste. War ich nicht, Gott sei Dank, bin eh kein Big Band Musiker. War aber auch nicht meine Idee… ;)

Also Mund zu voll nehmen und dann nicht liefern können also eher selten. Mit Ausnahme des 16-tel Threads den es hier irgendwann mal gab. Habe keine kontrollierte 16-tel bei Tempo 120+ hinbekommen, so dass ich anschließend, wenn es um sowas ging, lieber den Mund gehalten habe.

Gruesse, Pablo
 
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Im Grunde steht nur die Frage zur Debatte, wie schnell man selbst lernen kann (und will)und wie geduldig die Mitmusiker sind. Ist das geklärt erkennt man schnell ob das eigene Potential reicht in der ein oder anderen Band mitzumachen.

Ich habe gestern Vormittag zum Beispiel eine Jazzband angesehen, da würde ich sagen, dass ich das was die da gespielt haben mit ein bischen Übung mit dem E Bass spielen könnte, obe genauso gut sei mal dahingestellt. Aber eben nicht mit dem Kontrabass machen. Das würde bei intensivem Training sicher noch mehr als ein ganzes Jahr dauern.


.
 
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Du hast gesagt, dass du Noten lesen kannst. Sight Reading ist quasi die Königsdisziplin des Notenlesens und sollte separat geübt werden.

Dreh den Spieß einfach um - bevor die erste Probe angesetzt ist, lass dir das Notenmaterial zukommen. Dann hast du immer noch Zeit zum Üben. Wenn es dann nicht klappt, so wars ein Versuch - der macht bekanntlich kluch.
Manchmal muss man etwas höher stapeln, um was zu erreichen. Allerdings sollte man dann auch die Tricks kennen, die eigenen Grenzen zu verschleiern...;)
 
Nashrakh
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Ich habe gestern Vormittag zum Beispiel eine Jazzband angesehen, da würde ich sagen, dass ich das was die da gespielt haben mit ein bischen Übung mit dem E Bass spielen könnte, obe genauso gut sei mal dahingestellt. Aber eben nicht mit dem Kontrabass machen. Das würde bei intensivem Training sicher noch mehr als ein ganzes Jahr dauern.
Das hätte mir ja noch gefehlt, dass der mich für Kontrabass eingetragen hätte... :eek::D

Da hab ich Respekt vor, hätt gern selbst nen Kontrabass, aber die liebe Kohle...
Bigband Erfahrungen hatte ich auch mal in die Richtung. Da hat sich aber auch schnell 'rausgestellt, dass man Notenfest sein musste.
Hört sich für mich ja wenig gut an :\

Naja, wenn ich Zeit zum Üben der Songs hätte, kein Problem mit Standardnotation, aber von hier auf jetzt vom Blatt - muss ich auch passen...

Du hast gesagt, dass du Noten lesen kannst. Sight Reading ist quasi die Königsdisziplin des Notenlesens und sollte separat geübt werden.

Dreh den Spieß einfach um - bevor die erste Probe angesetzt ist, lass dir das Notenmaterial zukommen. Dann hast du immer noch Zeit zum Üben. Wenn es dann nicht klappt, so wars ein Versuch - der macht bekanntlich kluch.
Manchmal muss man etwas höher stapeln, um was zu erreichen. Allerdings sollte man dann auch die Tricks kennen, die eigenen Grenzen zu verschleiern...;)
Hmm keine schlechte Idee mit den Vorab-Noten :great:

Nur, wenn dann der Dirigent sich mal kurzfristig umentscheidet hab ich die A****karte... :eek::redface:

Danke für die Ermutigung, ich spiele zb seit kurzem Songs auch nur noch per Standardnotation und hoff mal, das stellt sich bald ein - im Prinzip muss man ja "nur" einen ganz bestimmten Reflex trainieren, ich sehe auf dem Blatt eine Note und spiele sie, ohne sie auf dem Griffbrett suchen zu müssen oder drüber nachzudenken... aber leichter gesagt als getan.
 
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Ich persönlich kenne es. Im kleineren Rahmen, bspw. das Erlernen einer neuen Technik, kann man ja sagen "ist mir noch zu hoch - stell ich erstmal zurück" und keiner nimmt Schaden oder kriegt etwas mit (wenn man das nicht irgendwo vollmundig ankündigt).

Aber (da muss ich etwas weiter ausholen)- heute hatte ich den ersten Tag an der Uni. Keine Vorlesungen, eher son Infotag mit nem Haufen Eröffnungsveranstaltungen und Infoständen.

In einer dieser Veranstaltungen wurde erwähnt, dass die Uni eine Big Band hat und da fiel bei mir der Groschen - ich war sofort angetan und hab den Infostand besucht.

Da saß der Leiter der Big Band und fragte, ob ich ein Instrument spiele. Meine Antwort: "Ich bin Bassist." Er fragt ob E- oder Kontrabass, notiert sich meinen Namen, email und Handynummer. Da kommt die Frage: "Notenlesen kannst du?" Ich antwortete mit "Ja".

Er packte den Zettel mit meinen Angaben zu seinen Unterlagen und ich verließ das Foyer - da traf mich der Blitz. Ich muss wahrscheinlich vom Blatt spielen! Dass ich das nicht vorher realisiert habe... Ich meine, faktisch ists richtig, ich kann Noten lesen, aber vom Blatt spielen, dass es für Klassik oder Jazz ausreicht?

Ich hab da eher an andere Aspekte so einer Big Band gedacht - den musikalischen Horizont erweitern, Leute kennen lernen, die auf einem höheren musikalischen Niveau als ich sind (da nimmt man halt viel mit), und eventuell potentielle Musiker für ne Band sondieren, die ich mal gründen will (träume halt noch von meiner Prog-Band)... Dass ich es von Anfang an verkacken könnte, weil ich Probleme mit dem sight reading habe, hab ich dabei nicht bedacht...

Bei meinem Glück ist da erste Lied gleich son Hard Bop-Brecher.

Mal sehn, was kommt. Auf jeden Fall werd ich jetzt erstmal Blattspiel lernen...

Habt ihr selbst sowas schon mal erlebt? Zb bei einem Vorspielen derbe versagt, weil das Niveau der Band viel zu hoch war, oder so lustige Sachen wie "Von Null auf Band in 6 Monaten" (berühmter Thread bei den Gitarristen) gemacht?

Her mit euren Geschichten vom Scheitern, Gelingen oder vollmundigen Versprechungen! :great:

ich hatte bisher das glück, dass die besuchten musiker sehr nett waren und mir sogar nachgesagt wird, "dass ich schnell lerne".
ansonsten mit camcorder oder sowas bewaffnet in die probe und die lieder mitschneiden, dann kann man zuhause üben...das vereinfacht den einstieg doch stark.

bei ner big band würde ich aber auch muffensausen kriegen :D
vielleicht mal vorher bei einem musiker nachfragen, wie genau das dort abläuft, ich glaube kaum dass die dich direkt steinigen ;)

ps: bin auch ersti seit 1 woche, uni rockt :great:
 
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Hab ich mal beim Gitarre spielen.. ich wollt mir "The Bards Song" von Blind Guardian in einer Woche selbst beibringen... also ich stand da noch am Anfang und habs natürlich nicht geschafft. Hab aber auch nicht damit angegeben :)

Edit: Lass dir die Noten zukommen und üb ein wenig... dann hast du zumindest schonmal bessere Chancen ;)
 
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Django Reinhardt's Minor Swing mit originalsolo (ohne impro) live gespielt... :D :ugly:
 
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Nimmt man mal eine Basslinie, zum Beispiel von After You Gone in der doch recht zügigen version von John Pizarelli, sieht man den Bassisten ab 0.45 ganz gut.
Die Basslinie zu dem Song sieht sehr schwer aus, aber sooo schwer ist sie aber gar nicht! Aber eben schnell. Auf dem Kontrabass halte ich das leider über die Song Distanz noch nicht durch.

Wenn man zwischendurch schlapp macht und statt Walking Bass ein bischen auf den Grundtönen herumhopst fällt das gar keinem auf. Man kann also schon ein bischen mogeln. :D
 
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Erstsemesterpenisse :eek:
ich will auch...


aber neee ich musste ja unbedingt sitzenbleiben...scheisndreck

naja dann tu ich eben weiter so als ob
 
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Klar kenn ich sowas, meine Königsdisziplin :D

In den Osterferien, wollte ich Walkingbass lernen, hab mir also das Buch von Eddi Andres gekauft und angefangen. Nachdem ich am Anfang total begeistert war, hab ich nach einiger Zeit gemerkt, dass es erstens mehr Aufwand als erwartet ist und ich zweitens Jazz überhaupt nicht abkann:rolleyes:

Vor drei Wochen hab ich mir jetzt die neue Jazz Harmonielehre von Frank Sikora gekauft und habe gemerkt, dass ich theoretisch zwar alles verstehe, aber das Gehör doch hinterhinkt, zwar nicht soooo stark, ich kann gerade Bass inzwischen ganz gut hören, nebenbei muss ich jetzt auch noch Singen lernen, um die Übungen bewältigen zu können. Na ja, immerhin hab ich nicht aufgegeben. Jazz gefällt mir langsam auch (Miles Davis :))
Demnächst fang ich auch mal wieder mit Walking Bass an.

Die Lehre die ich ziehe: Irgendwann krieg ich alles was ich vornehme schon hin, nur sind meine zeitlichen Vorstellungen meistens total.
 
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Ich glaub die beste Möglichkeit wird sein, sich einen anderen - erfahrenen - Bassisten dieses Orchesters zu schnappen, und zu hoffen, dass er auch ohne körperliche Gefälligkeiten dazu bereit ist, dir beim Einstieg zu helfen! :D

@Topic: ich glaub ich kann ganz gut einschätzen, was ich hinbringe und was nicht. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach aber, abschätzen zu können, wo man bereit ist, genügend Energie zu investieren, um weiterzukommen. Wenn dir eine Big Band Spaß macht, und du dich mit der Musik anfreunden kannst - genug anfreunden nämlich, dass du auch bereit bist, einiges an Übungsstunden zu investieren - dann wirds dir nach einigen Anfangsschwierigkeiten sicher gelingen. Wenns nur mal zum Reinschnuppern gedacht ist, und musikalisch sowieso nichts ist, was du auf lange Sicht machen willst, hätt ichs eher gelassen...
Aber Noten vorab schicken lassen ist auf jeden Fall ein guter Plan! Mit mangelhaften Kenntnissen im Vom-Blatt-Spielen ins kalte Wasser zu springen, halte ich für keine gute Idee....

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Zu dem Topic fällt mir ne Menge aus dem Leben, aber auch aus dem Beruf ein.

"Think Big" wurde mir beigebracht. Hier gehts eben immer und überall um herausforderungen :)

Notenlesen ansich: Ich kann KEINE Noten Lesen ABER ich kann Gitarre flüssig nach Noten spielen. Klingt komisch - Ist aber so

Ich hab früher diesen ganzen kram von wegen A Fis und balbla nicht verstanden. Ich wollte einfach nur Musik machen. Von der ersten Klasse an bekam ich also Gitarren Unterricht - Klassisch. Tabs hab ich bis zu meinem Bassanfang nie gesehen.
Also wurde mir eingehämmert. Dieses Zeichen ist dieser Ton.
Das wird irgendwann einfacher bzw genauso wie tabs lesen.
Ich finde sogar eher einfacher, weil man sich eben mehr auf die rhytmik der noten konzentriert als auf den Ton ansich. Bei Zahlen müssen wir immer noch "rechnen".
Das Notenzeichen ist einfach ein ein-geübter Befehl, und wenn der sitzt dann
ist flüssiges spielen vom Blatt eigentlich kein großer Akt mehr.

Aber erstmal zu dem Punkt zu kommen dauert ein wenig :)
Beim Bass muss ich mich auch mal dranwagen. Kleiner Tipp: Hier im Board hat jemand mal so ein geniales KArtenspiel gepostet. Vorne war die Note zu sehen, und auf der Rückseite dann die Tab wi die gespielt wird. Kann man sich dann selber testen und trainieren :great:
 
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Im Bereich Musikmachen weis ich einigermaßen was ich kann und was nicht. Ab und zu werde ich angeschaut, ob ich da mal „'nen Walkingbass” spielen könnte. Da muss ich leider passen, dafür werde ich nicht bezahlt. ;) Ich hab da auch keine Probleme dazu zu stehen, bin wirklich 'nur Rockmusiker.

Geil, ich weiß nicht wann ich hier sowas geiles und zutreffendes zuletzt gelesen. :great::great::great:

Ich komme mir schon scheiße vor wenn ich die slap Frage mit einem genervten "Nein, wirklich garnicht, nie gelernt" beantworten muß.

In der Riege der Weltbesten Bassisten sehe ich übrigens Cliff Williams von AC/DC ganz weit vorne und das meine ich ernst.

So wirklich zu voll habe ich den Mund noch nie genommen. Es kam aber durchaus vor, dass wir in der Band einen Song covern wollten, ich gesagt habe "Keine Problem" und dann zu Hause beim genauen Hinhören. "Au, scheiße. Das wird Arbeit".
 
Nashrakh
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Erstmal, danke für die vielen hilfreichen Beiträge, mittlerweile hab ich doch wieder etwas Mut gefasst :great:

Im Prinzip brauche ich ja solche Herausforderungen, um voranzukommen... nur kams mir diesmal so vor, als wenn das doch ne Nummer zu groß war.

Ich hab früher diesen ganzen kram von wegen A Fis und balbla nicht verstanden. Ich wollte einfach nur Musik machen. Von der ersten Klasse an bekam ich also Gitarren Unterricht - Klassisch. Tabs hab ich bis zu meinem Bassanfang nie gesehen.
Also wurde mir eingehämmert. Dieses Zeichen ist dieser Ton.
Das wird irgendwann einfacher bzw genauso wie tabs lesen.
Ich finde sogar eher einfacher, weil man sich eben mehr auf die rhytmik der noten konzentriert als auf den Ton ansich. Bei Zahlen müssen wir immer noch "rechnen".
Das Notenzeichen ist einfach ein ein-geübter Befehl, und wenn der sitzt dann
ist flüssiges spielen vom Blatt eigentlich kein großer Akt mehr.
Genauso habe ich auch vor, mir das vom-Blatt-Spiel beizubringen... nicht mehr drüber nachdenken, sondern die Note sofort mit einem Ton zu assoziieren, das funktioniert im Moment noch nicht so. Der Automatismus fehlt. Is wohl dann nur noch ne Übungssache...

Was mir auch etwas schwer fällt, ist beim Umsetzen des gerade zu spielenden Taktes den nächsten schon zu sondieren. In der Grundschule wurd uns im Deutschunterricht beigebracht, dass die Augen immer schon bei den nächsten Wörtern sein sollen, bevor wir sie lesen :D

Naja - ich kämpf mich da schon irgendwie durch. Kann mir auch vorstellen, dass es da andern neuen Leuten der Big Band ähnlich geht wie mir.
 
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Aber erstmal zu dem Punkt zu kommen dauert ein wenig :)
Beim Bass muss ich mich auch mal dranwagen. Kleiner Tipp: Hier im Board hat jemand mal so ein geniales KArtenspiel gepostet. Vorne war die Note zu sehen, und auf der Rückseite dann die Tab wi die gespielt wird. Kann man sich dann selber testen und trainieren :great:

Darf man ganz dreißt nach dem Link fragen? :)

Vielen Dank!
 
Nashrakh
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Darf man :)

Ich hab ihn jetzt so gefunden: Oben in der Musiker-Baord Leiste "Suchen mit Google" und "Kartenspiel Noten" Eingegeben. War direkt das erste Ergebnis: https://www.musiker-board.de/vb/faq-workshop/135638-notenlernen-mit-kartenset.html
Habs mir mal angesehen - hmm, so für das Einprägen des Griffbretts natürlich toll, aber nicht ganz korrekt. Da wird ja nicht nur die zum pitch gehörende Note auf dem Griffbrett gezeigt, sondern auch die Oktaven, was ja so nicht richtig ist (obwohl man da mit 8va/15ma und 8vb/15mb natürlich argumentieren kann^^)
 
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Habs mir mal angesehen - hmm, so für das Einprägen des Griffbretts natürlich toll, aber nicht ganz korrekt. Da wird ja nicht nur die zum pitch gehörende Note auf dem Griffbrett gezeigt, sondern auch die Oktaven, was ja so nicht richtig ist (obwohl man da mit 8va/15ma und 8vb/15mb natürlich argumentieren kann^^)

Die sind farblich makiert. Also die entsprechende note zum Entsprechenden ton.
Die Oktaven sind der Orientierung halber drauf, haben aber eine andere Farbe ;)
 
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Es gibt auch n anderes Kartenspiel, wo vorne der Name einer Note steht (zB D) und hinten die Note in ein Notensystem eingezeichnet.
Ich benutze das auch und ein bisschen hat es mir schon geholfen.

Leider hab ich vergessen, wo ich es her hab =/
Aber ich such mal
 

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