Digipac? Jewelcase? Was kommt besser an?

von shibboleth, 17.06.10.

Sponsored by
Gravity Stands
  1. shibboleth

    shibboleth HCA Holzflöten HCA

    Im Board seit:
    23.03.09
    Zuletzt hier:
    14.04.20
    Beiträge:
    580
    Ort:
    bei Münster/NRW
    Kekse:
    7.659
    Erstellt: 17.06.10   #1
    Hi,

    ich nehme mit meiner Band im Moment unser erstes Album auf und so langsam muss ich mich um's Design etc. kümmern. Es geht um eine 1000er Auflage und wir überlegen nun, ob wir ein Digipac nehmen sollen oder eher ein normales Jewelcase. Ist natürlich in erster Linie eine Kostenfrage, klar, aber wir fragen uns halt, ob ein Digipac so viel bringt. Wie sind da eure Erfahrungen, wird es wirklich "eher genommen" als das olle Jewelcase? Was würdet ihr bevorzugen, egal ob als Bandmitglied oder als Käufer?

    Freue mich über alle Antworten :)

    Grüße,
    Steffen

    PS: ich wusste jetzt nicht, ob das Forum hier passt. Wenn nicht, einfach verschieben - danke!
     
  2. Xytras

    Xytras Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    06.10.05
    Zuletzt hier:
    28.09.16
    Beiträge:
    7.612
    Ort:
    Berlin
    Kekse:
    44.039
    Erstellt: 18.06.10   #2
    "Eher genommen" kann man doch nur einschätzen, wenn die Leute die Wahl hätten.
    Wenn Euer Album im Laden steht, dann wird Euch doch sicher das Label sagen, was finanziell drin ist und was nicht. Wenn ihr es bei Konzerten vertreibt, dann kaufen die Leute ein Album weil ihnen das Konzert gefallen hat - die Verpackung spielt dann (eben auch weil es keine Wahlmöglichkeiten gibt) überhaupt keine Rolle.
    Wenn ihr (zu) viel Geld und nen fähigen Grafiker habt, is n Digipack aber natürlich ne sehr feine Sache :D
     
  3. metalandertaler

    metalandertaler Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.11.06
    Zuletzt hier:
    13.12.20
    Beiträge:
    931
    Ort:
    Rheine
    Kekse:
    12.669
    Erstellt: 18.06.10   #3
    Das würde ich so nicht unterschreiben. Ein Mindestmaß an Qualität sollte da schon geboten sein. Vor allem auch beim Designer.

    Generell tendierte ich - wenn Ihr einen guten Designer an der Hand habt - eher zum Digipack mit nettem Booklet. Wenn Musik und Artwork zusammenpassen und alles qualitiativ hochwertig beim Konsumenten ankommt, ist das Musikerlebnis zu Hause deutlich prickelnder und die Scheibe wandert eher mal wieder in den CD-Player. Wobei auch Jewelcase-CDs sehr geil aufgebaut sein können.

    Grusz,
     
  4. Xytras

    Xytras Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    06.10.05
    Zuletzt hier:
    28.09.16
    Beiträge:
    7.612
    Ort:
    Berlin
    Kekse:
    44.039
    Erstellt: 18.06.10   #4
    Gut, davon bin ich ausgegangen.
    Wobei ich mir auch schon bei Konzerten gebrannte und handbeschriftete CDs gekauft habe, wenn die Band live gut war...
     
  5. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.07
    Beiträge:
    4.436
    Ort:
    Bognor Regis, UK
    Kekse:
    65.782
    Erstellt: 18.06.10   #5
    Preis vs. Leistung. Ich kaufe mir lieber eine CD in stabiler Kartonhüller von einer saugeilen Band (natürlich mit Autogrammen wo immer möglich) als ein Digipack einer schlechten Band... und ich gebe lieber nen 10er aus als 15 oder gar 20 EUR für aufwändige "Verpackung" des eigentlichen Inhalts.

    Ich finde, das muss alles "stimmig" sein - eine underground Punk Band braucht kein aufwändiges Paket (oder wenn, dann eben gerade augenzwinkernd anders - ich frag mich immer noch, wieso noch sonst keiner auf die Ärzte Pizzaverpackungsidee von Jazz ist Anders gekommen war), eine Adult/Alt.Country Combo mit vielen akustischen Instrumenten und viel zahlungskräftigem Publikum vielleicht schon...