Digitalpiano oder doch lieber Keyboard...

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Mayrah

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Hallo rundum,
wie ihr meiner aussagekräftigen Überschrift entnehmen könnt, brennt mir seit Wochen ein Thema unter den Nägeln, nämlich: was eignet sich für meine Bedürnisse besser: ein Digitalpiano oder ein Keyboard. Ich habe hier im Forum schon Stunden verbracht und komme für mich einfach zu keinem Ergebnis, weshalb ich Euch als neutrale Lösungsfinder um Hilfe bitte.

Hintergrund: In 4 Wochen werde ich endgültig in den Ruhestand treten und bin dann 66 Jahre alt. Für dieses einschneidende Erlebnis habe ich mir versprochen, mich wieder mehr der Musik zuzuwenden. Ich habe 15 Jahren Klarinette gespielt, aber das ist lange her und auch nicht mehr möglich. Notenkenntnisse sind aber noch vorhanden, den Bass-Schlüssel muss ich mir aber noch erarbeiten.
Ich möchte gerne einmal Balladen und leichte Klassik spielen können.

Nun zu meinem Dilemma: In meinem Freundeskreis habe ich zwei Musiker: einen Konzertpianisten und eine Keyboarderin, was meine Entscheidung nicht leicht macht, denn beide versuchen sanft und indirekt, mich von 'ihrem' Instrument zu überzeugen. Ein akustisches Klavier kommt aufgrund seines Gewichtes und der 'Lärmbelästigung' nicht in Frage, denn ich möchte jederzeit üben können, auch nachts. Rentnerinnen brauchen ja nicht mehr viel Schlaf.
Mein 2. Dilemma sind meine Hände. Beide mucken aufgrund eines Unfalls immer wieder mal auf und d.h., ich muss, was den Anschlag der Tastatur betrifft, auf sie Rücksicht nehmen, weshalb mir meine Freundin zu einem Keyboard rät. Der Freund, bei dem ich auch Klavierstunden nehmen werde, rät, wenn schon kein akustisches Klavier möglich ist, dann wenigstens ein gutes DP. Allerdings ist er, was dieses Thema betrifft, eh keine große Hilfe, weil seiner Meinung nach: DP = Spielzeug.
Kommen wir damit zu meinem 3. Dilemma: Was will ich eigentlich? Will ich Keyboard oder Klavier spielen?? Ich weiß es leider (noch) nicht. :-(

Am Freitag gehe ich mit meiner Freundin in ein Musikhaus, um verschiedene Instrumente anzuspielen. Damit ich dort nicht als total ahnungsloses Wesen auftrete, hätte ich so gerne Tips von Euch, zu welchem Instrument (lassen wir mal Blockflöte und Triangel außen vor) ihr mir raten würdet. Stellt Euch einfach vor, ich wäre Eure Mama. ;-)
Den Fragebogen habe ich ausgefüllt. Wie ihr seht, ist mir am wichtigsten ein schöner, voller Pianoklang. Den gerne in mehreren Variationen. In diesem Zusammenhang schwirrt mir Pianoteq im Kopf herum, kann aber die technischen Voraussetzungen noch nicht so richtig einordnen.

Ich bedanke mich herzlich für Eure Unterstützung.
lg Mayrah

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis EUR: _____1.500 ________
[x] Gebrauchtkauf möglich: ja, aber nur von einem Musikhaus

(2) Gibt es bereits Geräte, die anschlossen werden sollen?
[ ] ja: ________________
[x] nein es sei denn, es ist ein Laptop für evtl. Software in Kombi mit 6.2 gemeint
(2)
(3) Wie schätzt Du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[x] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo willst Du das Instrument bevorzugt einsetzen? (ggf. Mehrfachnennung)
[x ] zu Hause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Was wird der Hauptzweck des Instruments
(Klavierersatz, Live-Band, (Heim-)Studio, Alleinunterhalter...)
Klavierersatz__________________________________________________

(4c) Wie oft wirst Du es voraussichtlich bewegen?
nie__________________________________________________

(4d) Welches Gewicht willst Du bei Transporten des Instruments maximal schleppen?
bis zu kg: ______

(5) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
alleine, zeitw. mit Lehrer; leichte Klassik, balladeske Stücke________________

(6) Welche Gerätetypen kommen für dich infrage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Klaviatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Klaviatur)
[ ] Wie oben, aber Expander für 19-Zoll-Rack geeignet

(7) Welche Tastaturumfänge kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardumfang Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardumfang Pianotastatur)

(8) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard bei Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x] Hammermechanik (möglichst ähnlich zu Klavier)

(9) Soll dein Instrument "Spezialist" für bestimmte Klangbereiche sein? (Flügelklänge, E-Pianos, Orgeln, Synthies...)
[x] ja: gute Flügelklänge _________________________________________________
[ ] nein, lieber ein Allrounder

(10) Welche Funktionen und Anschlüsse sind dir besonders wichtig?
[x] eingebaute Lautsprecher
[x ] MIDI Schnittstellen (z.B. MIDI-Buchsen, USB to Host, Bluetooth)
[ ] R/L Line Out (Audio-Ausgänge für Audio-Aufnahmen, Proberaum, Bühne)
[x] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Sequenzer/MIDI-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)

[x] Masterkeyboardeigenschaften (ansteuern anderer Geräte)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät

[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)

[ ] eingebaute Effekte, falls gewünscht - konkret: ____________________________________
[ ] sonstiges: __________________________________________________

(11) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnlich-wohnzimmertaugliches Aussehen, gut transportables Design... )
wz-taugl., überschaubare Technik, kein Raumschiff ____________________________

(12) Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
gute Anschlagdynamik, mehrere Pianoklänge, 2 Kopfhöreranschlüsse, Lernsoftware NICHT über ipad/iphone ä
 
Claus

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Hallo Mayrah,

willkommen im Musiker-Board! :)

Keyboards haben Begleitautomatik und ihre Stärke liegt unter anderem darin, "orchestrale" Arrangements wiedergeben zu können.
Statt einer Hammermechanik haben sie gefederte anschlagdynamische Tasten, abgesehen von allereinfachsten Geräten.

Spieltechnisch wäre guter Unterrricht für dich besonders wichtig, weil Anfänger viel zu sehr aus den Fingern spielen, was die Hände unnötig belastet.

Zu deiner Einschränkung in den Händen kann ich natürlich nichts bewerten, ich zähle einfach einmal Möglichkeiten aus meiner Sicht auf:
Die mit Abstand am leichtesten spielbare Hammermechanik bei schönem Klavierklang hat das Casio PX-S3000. Für mich ist die "rauhe" Oberfläche des Tastenbelags abschreckend, ansonsten hat das Instrument viel zu bieten.
Das Aussehen ist äußerst edel, aber nicht wie bei einem akustischem Klavier, dafür ist es sehr leicht und hochwertiger, als es der Preis vermuten lässt.
https://www.thomann.de/de/casio_px_3000_bk_privia.htm
https://www.casiomusicgear.com/products/privia-series/px-s3000

Bleibt man bei Hammermechaniken (meine Ausrichtung), dann geht es m.E. vor allem bei Kawai weiter. Deren Hammermechaniken sind bei Instrumenten in deinem Budget spürbar leichter spielbar als die von Yamaha.
Eine gute Alternative wäre Roland, die bei Digitalpianos immer gute bis sehr gute und eher leicht spielbare Tastaturen verbauen. Allerdings sind Instrumente von Roland wesentlich seltener bei Händlern anspielbar.
Deutlich die beste in diesem Beitrag erwähnte Tastatur und etwas über deinem Budget: Roland HP-603A
https://www.thomann.de/de/roland_hp_603a_cb.htm

Im Abverkauf ist derzeit das Kawai CN 27, weil der Nachfolger CN 29 ausgeliefert wird. Der einzige Unterschied liegt im (guten) Onkyo-Verstärkungssystem.
Das CN-27 ist für günstige 1.200 EUR oder noch ein paar Euro darunter erhältlich, das neue CN 29 ab 1.400 EUR (gerundet).
Die Ausführungen weiß, schwarz oder Holzmaserung sind natürlich beliebig wählbar, können sich aber auf den Preis auswirken. Oft werden Klavierbank und einfache Kopfhörer dazugepackt, deshalb habe ich das hier als Beispiele verlinkt.
https://www.thomann.de/de/kawai_cn_27_sb_set.htm
https://www.thomann.de/de/kawai_cn_29_w.htm

Zu Keyboards werden sich vielleicht noch Boardkollegen äußern, die damit Erfahrungen haben.

Der praktische Nachteil von Keyboards liegt für mich darin, dass sie nur 61 Tasten haben. Damit fehlen die Töne der Kontraoktav und darunter, die als Basstöne bei Klaviermusik immer wieder gebraucht werden.
Es gibt auch Keyboards mit 88-Tasten-Hammermechanik, aber die Tastaturen des Yamaha des DGX-660 oder des Korg Havian kommen von Digitalpianos und sind nicht besonders leicht spielbar.


Gruß Claus
 
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Lieber dpiano, siehe oben.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Die Klangformung ist besser.
 
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Gast98794

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Hallo, mayrah
ich habe vor einigen Wochen auch verschiedene Digis angespielt. Wenn du mit deinen Händen nicht so große Kraftanstrengungen machen kannst würde ich dir in KEINEM Fall die Yamaha Clavinova Modelle empfehlen. Die sind von der Tastatur ziemlich schwer. Sehr leicht sind da nur die Modelle Yamaha P-115 (gebraucht) oder das aktuelle P-125 Modell.

Auch das neue Kawai ES-110 finde ich sehr leicht zu spielen. Roland Tastaturen sind da schon wieder etwas schwerer (z. B. FP-30) wir haben uns damals u. a. für ein Kawai CN-27 (1100€) entschieden was ich persönlich sehr angenehm von der Tastatur empfinde sogar noch besser als das Roland FP-30, was wir auch noch haben.

Wahrscheinlich musst du alle Tastaturen selbst testen. Ich würde dir empfehlen beim testen einen Akkord mit drei Tasten gleichzeitig zu spielen (kleiner Finger, Mittelfinger, Daumen) . Dann merkt man die Schwere der einzelnen Tastaturen besser als wenn man nur eine Taste drückt. Hat mir damals ein Verkäufer in der Pianoabteilung empfohlen. Am Ende wird es Geschmackssache sein welche Tastatur dir am meisten zusagt.
 
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Die Entscheidung ob Digi oder Keyboard würde ich davon abhängig machen, welche Musik ich höre und welche ich spielen möchte. In meinem Fall ist das Klavier aus allen Epochen. Beim Keyboard gibt es eine große Bandbreite von Synthesizer-Klängen über arrangierte Lieder mit Begleitautomatik bis zum gruseligen Alleinunterhalter in der Dorfkneipe. Was davon ist Deins?
 
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Mayrah

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guten Abend, ihr Lieben, ich danke Euch allen sehr für die vielen Infos, die ihr mir geschickt habt. Ja, ich denke, die Tendenz geht zum Digi, aber wenn ich den Hinweis von Claus auf orchestrale" Arrangements" lese, fange ich wieder an zu zweifeln. Ich gehe am Freitag erst einmal völlig frei und beschwingt (hahaha) zu diesem Musikhaus und hoffe, dass sie auch eine gute Auswahl haben. Notfalls habe ich aber auch noch 2 Minuten von meinem Arbeitsplatz weg ein reines Pianohaus.

@Freefloter vielen Dank für den Tip mit dem Akkord und der Hinweis zur Yamaha Clavinova. Dies war nämlich bisher meine Favoritin.
@ Claus - ich habe mir gerade das DP von Roland angehört.Piano 2 und die Strings, die treffen schon sehr meinen Geschmack. :) beim Kawai mußte ich grinsen: Wer nicht gerne Klavier spielt, dem wird das CN-27 dennoch als ein fabelhaftes aussehendes Möbelstück gute Dienste leisten. :tongue: Das nenne ich mal ein Argument, Ikea-Deko kann ja jeder.
Sehe schon, der Feiertag am Donnerstag wird mit Testen ausgefüllt sein.
Die 61 Tasten beim Keyboard wären auch noch ein Grund, der mich diesbezüglich blockiert. Ich möchte gerne in die Vollen greifen.^^

@ klicki hmmm... das ist schwierig zu sagen. Meine musikalischen Vorlieben liegen im Symphonic-Metal und im Gothic-Bereich, je nach Stimmung auch härter. Das werde ich aber niemals am Klavier spielen können. Am Klavier möchte ich sanftere Töne anschlagen. Die Melodien von Michael Ortega z.B. berühren mich sehr. Und wenn ich sie nur taktweise spielen kann, aber da will ich hin und dafür werde ich üben, bis meine Hände stop sagen. Habe aber heute mit meinem Physiotherapeuten gesprochen: er wird mir noch gute Kräftigungsübungen zeigen.
So, mein Arbeitstag war sehr lang und die Nacht davor sehr kurz. Die alte Dame nun in die Kissen. Wünsche allen eine angenehme Nachtruhe... ach ja, falls es noch nicht bekannt ist: unsere Mädels haben 4:0 gewonnen! :D
 
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brennbaer

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Ich versuche gerade, mir vorzustellen, wie eine Kräftigungsübung aussehen könnte, die speziell fürs Klavierspielen sinnvoll wäre...:confused:
 
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Ja, ich denke, die Tendenz geht zum Digi, aber wenn ich den Hinweis von Claus auf orchestrale" Arrangements" lese, fange ich wieder an zu zweifeln
Dann führt das noch mehr zu Casio PX-S3000 oder dem (teuren) Roland HP-603A.
Beide haben entsprechende Möglichkeiten, besonders viele Klänge und eine gute, aber leichtere Hammermechanik.

Gruß Claus
 
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Mayrah

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Ich versuche gerade, mir vorzustellen, wie eine Kräftigungsübung aussehen könnte, die speziell fürs Klavierspielen sinnvoll wäre...:confused:
das Leben besteht nicht nur aus Klavierspielen, kraftvoll zupacken ist auch in anderen Situationen ganz hilfreich^^
 
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brennbaer

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ohne Zweifel.
Ich hatte es aus dem Kontext so aufgefasst, dass dir der Physio Kräftigungsübungen speziell für's Klavierspielen zeigen wollte, was ich als recht unnötig erachten würde
 
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Mayrah

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sodele, nun war ich heute mit einer Musikerin in Karlsruhe im Musikhaus und ich selbst heute Nachmittag noch einmal in Stuttgart. Nach vorspielen lassen, selber testen, informieren im Netz, diskutieren etc. pp. steht im Moment das Yamaha P515 auf Platz 1.
Mein Budget würde mit diesem DP allerdings gesprengt. In Karlsruhe gab es das Yamaha P515 im Angebot ohne Unterbau und nur mit 1 Pedaleinheit für € 1.499; in Stuttgart kann ich eines aus einer Rückgabe (die Demos hatten nicht gefallen) mit Unterbau und 3-erPedaleinheit für € 1.500,00 bekommen. Karlsruhe liefert nach Hause, in Stuttgart muss ich es selbst abholen. Thomann hätte aber auch ein gutes Set-Angebot.

Ohne Frage, es ist ein stolzer Preis dafür, dass ich gerade mal das C auf der Tastatur finde, aber es hat - meiner Meinung nach - wunderschöne Pianoklänge und und das ist mir ja sehr wichtig. Trotzdem fühle ich mich wie jemand, der sich einen Ferrari in die Garage stellt, obwohl er keinen Führerschein hat. Denke, dass ich noch 1-2 mal ins Musikhaus gehen/fahren werde, auch um mir in Ruhe noch DPs von Kawai und Roland anzuhören.
 
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deroni

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Der Rückläufer für 1500 mit Unterbau klingt doch gut. Wenn dich der Betrag finanziell nicht überfordert, schlag zu. Wenn es auch viele Optionen hat, mit denen du jetzt noch nichts anfangen kannst, Piano anknipsen und losspielen geht auf jeden Fall.
Würdest du dir als Anfänger sofort ein 150 PS Motorrad kaufen wolltest, da würde ich dir abraten, das kann böse enden.
Die Gefahr besteht beim Piano ja nicht :)
 
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Claus

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Ohne Frage, es ist ein stolzer Preis für jemanden, der gerade mal das C auf der Tastatur findet, aber es hat - meiner Meinung nach - wunderschöne Pianoklänge und und das ist mir ja sehr wichtig.
Dann hast Du dein Instrument gefunden.
Die Entscheidung für ein Instrument ist nun einmal keine rein rationale Entscheidung, da geht es auch um Bauchgefühl und eine Art von spontaner Bindung.
Das ist ein wichtiger Motivationsmoment, man beschäftigt sich dann einfach lieber mit dem konkreten Instrument.
Du kannst gleich noch Jens Rupp, Meine erste Klavierschule dazu nehmen. Die ist aktuell und nach Einschätzung zweier Lehrer hier (und auch meiner) gut geschrieben. Es wird damit weder langweilig noch werden die Anforderungen plötzlich zu groß.

Ich gratuliere schon mal zum tollen Digitalpiano und der Aufnahme des wunderbaren Hobbys.

Gruß Claus
 
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