"Was zum bangen" gibt es -denke ich- im Funeral Doom kaum. Zusammen mit Drone und Ambient Black Metal ist Funeral sicher eins der am wenigsten für Headbanging geeigneten Genres überhaupt...Death-Doom ist da schon eher die Richtung, hm?
Außerdem ist das wie ich schon erwähnt habe ein Song von dem Debutalbum. Das ist von 1998. Die neueren Alben (z.B. The Monad of Creation, The June Frost oder eben The Book of Kings) sind klanglich durchaus klarer und dadurch vielleicht auch eine Note "brachialer". Aber um mal ehrlich zu sein: Ich lege beim Funeral Doom wenig wert auf brachiales. Klar, ein gewisses "Bass-Fundament" sollte schon vorhanden sein. Letztendlich kommt es mir aber auf gute Songstrukturen und Atmosphäre an. Mournful Congregation haben genau diesen sphärischen Sound, ähnlich wie Thergothon(die ja auch nicht gerade brachialen Sound hatten), und dafür schätze ich die auch. Die schwermütige Atmo kommt auch ohne extrem tiefe Gitarren und Bässe rüber.
Natürlich ist das alles rein subjektiv, und ich möchte hier auch niemand sagen das er es "falsch" sieht...jeder soll hören, was er möchte.