Double Stroke Roll

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drummerchris
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Hallöchen,
ich setze mich z.Z. ein wenig mit dem normalen Double Stroke Roll auseinander.
Auf youtube habe ich unterschiedliche Techniken gesehen und weiß nun nicht wirklich, ob meine Handtechnik passt.
Bei einem normalen Schlag halte ich den Stick so:
KLiCK
Bei einem Double Stroke lasse ich Mittelfinger, Ringfinger und kleinen Finger in der Luft, damit der Stick einen Rebound hat und dann übe ich noch Druck mit dem Daumen aus.
Haltung sieht so aus:
KLiCK
Ist das so richtig? Gibt es andere Techniken, die ich mir auch noch aneignen sollte?

Liebe Grüße
 
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Bacchus#777
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Zum normalen Schlag:

Am Anfang solltest du vielleicht probieren, den Handrücken nach oben zeigen zu lassen und nur aus dem Handgelenk zu spielen. Trotzdem solltest du auch hier probieren, den Mittel-, Ring- und kleinen Finger locker zu lassen. Wenn du gut aus dem Handgelenk spielst, wird es dir am ganzen Set helfen, da dort enorm viel Kraft und Genauigkeit herauszuholen ist. Ich habe am Anfang nur so gespielt. Und klar, nach einiger Zeit hat man seine eigene Handhaltung und nimmt es nicht mehr so ernst mit dem Handrücken aber für den Anfang ist es wohl besser.

Zu Doublestroke:

Wenn du das spiel aus dem Handgelenk beherrscht, kannst du das eben genau so schnell auf Doublestrokes umsetzen. Ich habe am Anfang nur Snaredrum geübt (Rudiments, etc...) und immer aus dem Handgelenk gespielt, natürlich auch den Double- und Triplestroke. Und ich habe immer alles nur aus dem Handgelenk gemacht.

Also meiner Meinung nach ist es wichtig, erstmal das elementare zu beherrschen, bevor man an diese ganzen "mit Rebound spielen" - Sachen ran geht. Die kamen bei mir dann von ganz alleine! ;)

Ob du dir weitere Techniken aneignen solltest? Das können wir wahrscheinlich nicht beantworten, da wir nicht wissen, was du für Sachen spielst. Aber eigentlich kommt man mit den herkömmlichen Techniken schon extrem weit, man muss nur üben, üben und ääähm üben.
Ach und außerdem: üben! (Ich liebe das :D)

Alles Liebe,

Bacchus
 
drummerchris
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Nur aus dem Handgelenk spielen kann ich auch ein bisschen. Bloß mein Lehrer meint, dass die Haltung wie auf dem Bild hier (ist das selbe wie oben) sein soll, weil man mit dem Daumen besser Druck ausüben kann und das später fürs schnelle spielen wichtig ist.
Aber wenn du sagt, komplett aus dem Handgelenk zu spielen ist elementar für das Schlagzeugspielen, dann werde ich das auf jeden Fall auch intensiver üben.

Trotzdem zu den Double Strokes: Es ist aber richtig, Mittel-, Ring- und kleinen Finger locker zu lassen?

Danke für die schnelle Antwort!
 
Bacchus#777
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Mit dem Daumen oben am Stick kann man den Rebound kontrollieren, was sicherlich für das reboundorientierte Spielen wichtig ist. Und ja, man kann damit wahrscheinlich auch schneller spielen, aber muss beim Schlagzeug immer alles auf hohes Tempo etc. ausgelegt sein?
Demnach hat dein Lehrer recht, allerdings finde ich trotzdem, man sollte erstmal die Grundkenntnisse beherrschen und sich dann weiterbilden. Ich habe aus dem Handgelenk angefangen und wenn ich heute merke, dass ich mit meiner veränderten Handhaltung nicht mehr weiterkomme, gehe ich immer mal wieder zurück zur traditionellen.

Doublestrokes: Ja, wichtig ist es immer, locker zu lassen. Auch, wenn du keine Doublestrokes spielst.

Alles Liebe,

Bacchus
 
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Hi,

sorry, aber was hast du dir da für einen lehrer ausgesucht??? ist der nebenbei noch vertreter für blasenpflaster??? mit dem druck vom daumen ausüben damit sind blasen vorprogrammiert!!!!

1. entweder es kommt alles aus dem handgelenk heraus. der schlag auf die drum und dann wird der stock aus dem handgelenk wieder in die grundposition zurückgezogen.

2. rebound du übst den ersten schlag aus und der stock springt in die ausgangspostion alleine zurück.

wenn du wirklich einen sauberen offenen wirbel spielen willst wird irgendwann der punkt kommen wo du sowieso wechseln musst also von handgelenk auf rebound so lange kannst du garnicht deine handgelenk trainieren bis du das tempo erreicht hast, was du
mit dem rebound erreichst. dazu kommt noch dass der aufwand viel zu gross ist.

versuch mal rauszubekommen welche reputation dein lehrer vorweisen kann, denn
er kommt mir nicht sehr kompetent vor. du musst ihm jetzt nicht den spiegel vor dienase halten aber ich würde mich nach einem anderen lehrer umschauen.

Lg

DT
 
Bacchus#777
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Kann dir völlig zustimmen, DT.

Wahrscheinlich rührt diese gesamte Daumengeschichte eher daher, dass unter Druck des Daumens der Rebound ziemlich stark ist.

Allerdings spiele ich auch nie mit Daumen oben, ich hab ihn immer an der Seite!

Bacchus

PS: Mit "damit hat dein Lehrer recht" in meinem vorherigen Post meine ich NUR, dass er recht hat, dass durch diese Haltung der Rebound verstärkt wird. Gesund ist sie für die Hände sicherlich nicht und ich kann mich DT nur anschließen, dass du das schleunigst ändern solltest mit der Handhaltung, aber das hab ich ja vorher auch schon gesagt.
 
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drumtheater736
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Hi,

sehe ich anders!!! mit dem druck vom daumen killst du eher den rebound als ihn zu verbessern. der rebound kommt vom stock !!!!! die hand fängt ihn nur mehr oder weniger auf damit du weiter schlagen kannst und der stock nicht sonstwohin fliegt.

action -->reaction du schlägst der rest macht der stock. wenn duz ihn lässt;)

schau dir mal rebound mit tradi grip an da sieht man es noch besser z:b. Dave weckl

oder du spielst komplett aus dem handgelenk das bedeutet der stock wird wieder per handgelenk in die ausgangspositin gezogen.

Lg

DT
 
Bacchus#777
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Vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei ;)

Ich meine mit verstärktem Rebound, dass der Rebound sehr stark und damit selbstverständlich sehr kurz ist. Aber er ist trotzdem stark. Natürlich ist ein Rebound, der vernünftig zurückkommt und den Stick wieder in Ausgangsposition bringt der richtige, habe mich wohl falsch ausgedrückt.

Ich spiele ja matched und gebe dem Rebound halt, wie üblich, freien Raum, indem ich die Hände quasi locker "öffne". Nenn es wie du willst, du weißt schon was ich meine ;)

Also wie gesagt, hast schon recht. Kenne das Video von Dave Weckl glaub ich :)

Grüße

Bacchus
 
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Hi,

nö, der rebound ist abhängig davon wievielernergie ich ihm mitgebe. deshalb ist die hand bei sog. presswirbel sehr weit unten weniger als 15 ° . je nachdem wieveil power iuch dem stock gebe also zwischen 15° ---->90° beeinflusse ich auch den rebound.
beim möller geben dem ganzen durch die whipping motion ja nochmehr energie.

das hat nicht mit druck mit irgendwelchen fingern zu tun. die einzigste technik wo man den rebound etwas unterstützt ist fingercontrol, aber das ist ja auch kein wirklicher druck sondern mehr eine antriebshilfe.

Lg

DT
 
Bacchus#777
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Vergessen wir das, ich habe dir recht gegeben und verstehe, was du meinst (und gebe dir nach wie vor recht, völlig deiner Meinung), du aber nicht, was ich meine. Ist ja auch egal, ich kann auf jeden Fall nicht die im Topic angesprochene "Technik" befürworten. Ich glaube, niemand hier.

Bacchus
 
drummerchris
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Ja okay ich habs auch verstanden: Ist der Handrücken oben, wird man mich loben! :p

Zum Lehrer: Ich habe ihn noch nicht lange, bin aber auch schon der Meinung, dass er nicht wirklich taugt. Er spielt seit über 15 Jahren Schlagzeug und hat noch nie etwas über Heel Toe bzw. Flat Foot gehört. Die Effizienz seines Unterrichts ist auch eher mangelhaft.. aber das soll hier nicht das Thema sein.

Was ist denn ein Pressroll? Das klingt doch schonmal interessant. ;)
 
D
drumtheater736
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Hi,

den grip den dir dein lehrer gezeigt hat nennt man
french grip.

es gibt 3 verschieden arten von grip.

german grip ----> handrücken nach oben.

french grip ------> daumen nach oben

american grip -----> so dazwischen, der daumen zeigt ungefair auf 10-11 uhr.

alle 3 techniken sind anerkannt und haben alle ihre berechtigung. also das war nicht wirklich falsch. falsch war nur dass der daumen druck ausüben soll.
man muss jetzt nicht alle 3 grips beherrschen, nimm den mit dem du am besten klar kommst wenn du mal längere jahre spielst wirst du eh je nach bedarf wechseln.

ok noch eine sache zum lehrer. ob jetzt ein lehrer jeden begriff kennen muss weiss ich nicht. denn oft genug hat man mehrere bezeichnungen für eine technik.
Heel toe zum beispiel ist jetzt kein muss, es kommt immer darauf an
welche musik man macht und welche technik einem wirklich weiterhilft.

das gleiche gilt für flat foot. ich habe selbst erst von einigen techniken hier im web erfahren wie slide trechnik zum beispiel. ist so ein hin und her rutschen des fusses für doppelschläge.

aber wenn du jetzt schon kein vert´rauen zu deinem lehrer hast und dich nicht wohlfühlst,
dann mach nägel mit köpfen.

Lg
DT
 
P
PearlDR
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Hallo
To Do Liste für diese Woche:Deinen Lehrer feuern !!!!15 Jahre Erfahrung ?Worin????:confused:Dein Stickholding würde ich als katastrophal bezeichnen.Damit würde ich mal anfangen.Wenn das richtige Halten des Sticks nicht stimmt,kannst du dir den Rest sparen.Das zu beschreiben bringt nichts ,wenn man es nicht sieht.Empf.dir :Free Drum Lessions auf youtube mit Jared Falk.Thema:Fingertechnick und Stickholding.Anschl.Single Stroke Rolls.Wenn das klappt nach einiger Zeit ,kannst du mit Doubles beginnen.
Pressrolls:Wenn man sie kontrollieren kann,gut.Wenn nicht klingen sie wie gewollt und nicht gekonnt.Fang erstmal mit dem wichtigsten an:Das Stickholding !!

Resume:Nicht jeder Lehrer taugt auch was .:great:

Gruß PearlDR
 
G
GerLacH123
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den grip den der auf dem foto zusehen ist ist doch der french grip oder? :p
mit der handrücken nach oben der germanmatchgrip oder so..
das mit der rebounddaumen kontrolle klappt genauso beim germanmatchgrip mit dem ehm..
ersten teil von zeigefinger ?!^^

ich üb jeden tag 5-10 oder einfach mal so nebenbei doubles aufn practice pad ! so ein practice pad bringt ein echt nach vorne meiner meinung nach !;) :)
 
D
drumtheater736
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Hi,

was soll denn rebound daumen kontrolle sein ???.

Lg

DT
 
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Ich vermute, dass damit der Druck, der auf den Stick ausgeübt wird, gemeint ist. Denn damit kann man das Reboundverhalten (wie beim klassischen Wirbel) beeinflussen. Manche spielen Doppelschläge eher mit den Fingern (erster Schlag aus Handgelenk, zweiter mit den Fingern), manche spielen sie eher mit Druck an der Stelle, an der man den Stock greift.
Ich bevorzuge die Methode mit den Fingern, weil man dann auch auf sehr laschen Fellen (z.b. Standtoms) einen Doppelschlagwirbel spielen kann.
http://www.youtube.com/watch?v=E8sLxwcnLTs
 
musicmarco
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Hallo zusammen,
ich habe eigentlich gar nicht so sehr auf die Haltung sondern mehr auf den Sound und auf die Gleichmäßigkeit geachtet. Ich hatte allerdings auch sehr viel Zeit zum Üben und bin quasi hintenrum zu einem recht guten Resultat gekommen. Ich denke dass die Wahrheit wie so oft irgendwo dazwischen liegt. Wenn es Jazzig und leicht klingen soll hat mein Schlegel auch mehr Freiheiten als wenn es militärisch genau sein muß. Da schlage ich auch mehr aus und der zweite Schlag bekommt noch etwas mehr Zuwendung, was den Druck angeht.
Viel später habe ich mir dann einige Lehrvideos angeschaut. Der "Guru" erklärt meistens eine Haltung, die natürlich amtlich ist. Wenn dann langsam vorgespielt wird wird auch 1 zu 1 umgesetzt. Im hohen Tempo vermischen sich dann aber oft die Haltungmerkmale; Handrücken-Ausschlagen-Finger... .
Und ich glaube das da auch das Geheimnis liegt. Man kann nicht von vorne herein sagen dass man so und nicht anders den Stock halten muß. Man muß lange üben und Erfahrungen auswerten. Positive Erfahrungen bringen dich weiter, negative eben nicht. Ist wohl so eine Art Evolution die jeder Drummer durchleben muß, glaube ich!
Also sei geduldig und experimentierfreudig. Manchmal hilft dir auch Physik und Logik.:gruebel:
 

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