Drop C klingt mies?

von systray, 11.02.08.

  1. systray

    systray Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #1
    Hi,

    Wir haben einige Lieder mit drop C versucht, aber musste feststellen, dass es wirklich sehr mies klingt. Spiele eine Les Paul Studio, Ernie Ball Strings in der Härte 11 14 18p 28 38 48. Meine Zerre ist der Metal Zone von BOSS (auf dem GT-8), ist ziemlich aufgedreht. Wenn ich nun Leersaiten greife klingt das total unstimmig, woran kann das liegen? Sind die Saiten vielleicht nicht stark genug, oder verträgt meine Gitarre generell keine Drop Tunings? (vorallem so tiefe)

    MfG
     
  2. catosenex

    catosenex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #2

    also wenn die saiten nich scheppern oder so, dann kannste bei der stärke bleiben. definier doch mal "kling mies" genauer...(eventuell zu viel bass?)
     
  3. angelofdeath666

    angelofdeath666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #3
    ich würde mal en anderen satz saiten versuchen (11-52). kann sein das sich deine saiten einfach nur nicht richtig mit diesem tuning vertragen. ich selbst spiel auch dropped c aber mit nem 11-64er satz auf meiner paula und auf meiner jackson mit nem 11-70er satz. klingt mörderisch fett :evil:

    greetz jay
     
  4. systray

    systray Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #4
    Hi,

    Es klingt, alsob die Gitarre nicht mehr richtig stimmen würde, aber ab dem 5. Bund hört es sich wieder "gestimmt" an. Ich denke, die Saiten ansich scheppern wohl zu viel, wenn ich so drüber nachdenke.

    Soll es an den Saiten liegen, werde ich wohl demnächst andere versuchen.

    MfG
     
  5. iron_fighter

    iron_fighter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #5
    wie kann man leersaiten greifen?...sowas ist mir neu

    solltest du davor standart e-tuning gspielt haben wäre es sinnvoll mal die oktavteinheit zu prüfen

    eine andere mögliche fehlerquelle wäre, dass du zu stark greifst, da du die stärkere saitenspannung gewohnt bist und damit intuitiv mit der selben kraft wie beim standart-tuning greifst und den ton 'verziehst'
     
  6. systray

    systray Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.08   #6
    Hi,

    Wenn ich die Saiten leer durchziehe, und es trotzdem mies klingt, kann es ja kaum daran liegen, dass ich zu fest greife. ;)

    MfG
     
  7. ColdBlade

    ColdBlade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #7
    Aehm, hau mich nich, aber das klingt als hättest du beim stimmen was falsch gemacht.

    Aber das lässt sich klären, wenn du sagst was du meinst mit klingt "mies".
     
  8. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #8
    Das ist das Stichwort. Ich hebe das nochmal hervor, da es anscheinend in der Diskussion hier etwas untergegangen ist. Bei einem Wechsel des Tunings sollte man in der Tat die Oktavreinheit nachstellen. Falls du dazu Hilfe brauchst:
    http://www.rockinger.com/index.php?page=ROC_Workshop_Setup

    Ansonsten ist es leider ein gängiges Phänomen, dass Gitarren gerade in den ersten Bünden nicht so hundert pro genau stimmen. Die Töne sind dort häufig etwas zu hoch.

    Das liegt vor allem daran, dass man durch die Nähe des Sattels die Saiten weiter runterdrücken muss als zum Beispiel irgendwo in höheren Lagen. Das Ergebnis ist ein ungewolltes "Mini-Bending".

    Okay, das erklärt nicht, warum die Leersaiten nicht passen...
    Aber wenn's generell bei den tiefen Tönen schief klingt, kann es auch an sowas liegen.

    Wenn man weiß, dass man vor allem Riffarbeit in tiefen Lagen zu verrichten hat, kann man seine Axt ein wenig "temperieren" (also oktavreine Einstellung nach Gehör verfeinern), so dass es in diesen Bünden möglichst passt. Dafür hat man halt dann in höheren Lagen schief klingende Akkorde.Es gibt auch spezielle Sättel ("Earvana" - werden unter anderem in einigen ESP-Klampfen verbaut), die diesem Phänomen entgegenwirken.

    Aber prüf' erstmal die Oktavreinheit und stell gegebenenfalls nach. Das sollte schon viel helfen. Außerdem gibt es - unabhängig von dem grundsätzlichen Problem in den ersten Bünden - auch verdreckte, "ausgeleierte", unfachmännisch aufgefeilte oder sonstwie vermurkste Sättel. Die können auch dazu führen, dass die Töne nicht passen. Wäre evtl auch ein Punkt, den du checken könntest.
     
  9. scottph

    scottph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #9
    11-48 für DropC kommt mir etwas arg dünn vor...probiers mal mit 11-52.
     
  10. Frostbalken

    Frostbalken Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #10
    Bin ich der Einzige, dem das aufgefallen ist? Die anderen haben Recht, Oktavreinheit überprüfen und die Saitenstärke anpassen ist nötig, wenn man so weit herunterstimmt, kaine Frage.
    Nur sollte man gerade bei tiefen Stimmungen mit dem Gain aufpassen, sonst matscht es und klingt undifferenziert. Und da du mMn zu dünne Saiten verwendest, wird das dadurch noch unterstützt. Du solltest also mit dem Gain sparsamer umgehen, die Oktavreinheit unbedingt überprüfen und stärkere Saiten aufziehen. Eine 48 auf C gestimmt hat deutlich weniger Spannung, als in E, erst recht auf einer Gitarre mit eher kurzer Mensur und schwingt dann evtl. nicht mahr sauber. Als C-Saite würde ich dir zu einer 56er raten.
     
  11. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #11
    bei der mensur sag ich 54er c-saite.
    dein hauptproblem ist mit sicherheit aber was du am gt-8 eingestellt hast!beim gx-700 (gt-5 rackpendant glaub) fuhr man highgain zum beispiel sehr gut mit der PLEXI-simulation (1959 wie immer sie da auch geisst) und einem zerrer davor.
     
  12. Martinho the Met

    Martinho the Met Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #12
    also ich spiel für drop C auf meiner Yamaha mit Gibson Mensur 012 - 052. Da ist alles noch schön straff.
     
  13. gitarrist666

    gitarrist666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #13
    vllt auch einfach mal den hals nachziehn... der kann sich dadruch ja ziemlich verziehn
     
  14. matze44

    matze44 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.08   #14
    Hi,

    versuch doch mal die E-Saite etwas tiefer als die anderen zu stimmen. Das es mies klingt liegt meist daran, das aufgrund der tieferen Stimmung die Saite etwas "lockerer" hängt als die anderen. Daraus folgt dan auch bei gleichem Anschlag eine stärkere Schwingung und daher ein verstimmter Ton. Alles klar? :-) Habe bei meinen Tunings die E-Saite immer etwas unter +/-0 und die anderen etwas (minimal) höher.

    Viel Spaß

    Matze
     
  15. noshit

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    Erstellt: 12.02.08   #15
    dass leere saiten mies/verstimmt klingen kannst auch bei nem drop D beobachten, mit ganz normalen saiten, WENN du zu hart drauf haust. die schwingen dann ordentlich, da hastu schon deine falschen töne..
    nbisschen mal die rechte hand zügeln würd ich probieren.
    voll aufgedrehte zerre bringt keine schräge töne, sondern einfach nur matsch! ;)

    edit: schön alles wiederholen, sorry..:p
     
  16. Moerchen

    Moerchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.08   #16
    Ich spiel in meiner Grindcore Band eine Epi SG 400 mit diesen Saiten, das klingt eigentlich ganz gut. Musste aber, wie schon erwähnt erstmal die Oktavreinheit und den Hals neu einstellen.
     
  17. reppeK

    reppeK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.08   #17
    ok, 64er saiten habe ich meines wissens nach schonmal gesehen....aber 70? :eek: hast du dich verlaufen und bist in der bassabteilung gelandet? :D kannst du davon mal bitte ein bild machen?
     
  18. Frostbalken

    Frostbalken Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.08   #18
    Schau einfach mal bei GHS nach, müsste einer der Zakk Wylde Sätze sein.
     
  19. the_music

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    Erstellt: 13.02.08   #19
    Ich spiele auf einer Gibson SG Standard NUR Drop C-Tunings mit einem 11/46 Satz...klingt immer gut und nie schief...von daher ist das imo quatsch mit "kauf dir andere Saiten". Müsste an der Oktavreinheit liegen...

    Spielst du eigentlich mit dem Plexi diese Droptuning-geschichte?
     
  20. Klartext

    Klartext Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.08   #20
    nö ist Geschmackssache und kommt nicht zuletzt auch auf technische Umstände wie die Mensur der Gitarre usw an (ist bei euch zwar gleich aber prinzipiell ist das nicht unwichtig), kann man also nicht einfach so als "Quatsch" bezeichnen.

    und mit zu dünnen Saiten kann die Oktavreinheit so gut wingestellt sein wie sie will, denn
    ich zitiere:
    und so ist es auch, wenn man nur n bisschen dynamisch spielen will (also Akzente durch unterschiedlich harte Anschläge setzen möchte) sollte man schon die richtige Saitenstärke für sich finden und für C oder Drop C ist dann n 46er Satz zu dünn, weils eben nur noch wabbert wenn mann richtig in die Saiten haut...


    Robi
     
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