drumparts entwickeln

von rancidbastard, 02.02.07.

  1. rancidbastard

    rancidbastard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #1
    moin, wie geht ihr da ran für eure songs die drumparts zu entwickeln? spielt ihr einfach mit dem erstbesten beat der euch in den sinn kommt drauf los mit der band oder setzt setzt ihr euch hin und macht euch zu jeder stelle im lied gedanken?
     
  2. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #2
    hey rancidbastard (:er_what: )

    irgendwo hab ich da mal ne erläuterung zu geschrieben, aber das is schon älter und ich find es nicht und deswegen schreib ich hier nochmal das dazu, was, wenn es nach mir geht, richtig ist!

    als trommler hast du, wie alle andren musikinstrumentspieler, die aufgabe den song und im endeffekt die vocals zu unterstützen! merk dir, dass du im erster linie ein begleit (rhythmus!!!) und KEIN soloinstrument bist!
    somit würd ich mich an deiner stelle an folgendes halten:

    - gitarrenrhythmus
    - bassrhythmus

    beispielsweise kannst du, wenn der bass den grundton spielt die bassdrum spielen und wenn er akzente (zb einen höheren ton spielt) setzt einen snareschlag machen!
    dies kannst du dann noch weiter an den gitarrenrhythmus orientieren! dein rhythmus wird sich polyphoner (is das der richtige ausdruck?!) anhören, wenn du zB bassdrum wie oben beschrieben am bass orientierst und die snare (oder gar die hihat) an der gitarrenlinie anpasst!
    spielt die gitarre 8tel, spielst du auf der hihat achtel! spielt sie 16tel spielst du sechzehntel! spielt sie geshuffelt machst du das auch! hierbei betonst du die akzente der gitarre wieder mit der snare! ein gutes beispiel ist rivo drei! such das mal in youtube - der drummer geht genauso vor wie ich das beschrieben hab (nur nochn bissl kranker^^)!
    richtig top wird es dann, wenn du die rhythmen von bass und gitarre kombinierst und zusammen auf das drumset legst! hierbei verteilst du die vertonungen auf zB snare und hihat! so wird der groove immer komplizierter und bleibt auf jedenfall songdienlich!

    aber pass auf: weniger ist oft mehr! diese technik von oben muss man wirklich beherrschen um es nicht zu übertreiben! einfach mal in der probe ausprobieren!°

    hoffe konnte helfen

    mfg

    schmu
     
  3. racw_disaster

    racw_disaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #3
    Erstmal einfach drauf los, hauptsache im Takt, und danach dann ein bisschen rumprobieren, gucken was gut klingt. Wenns knifflich wird überleg ich mir meistens zuhause dann was Vernünftiges und übe es.
     
  4. hippiejim

    hippiejim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.07   #4
    Rivo Drei ist ein gutes Beispiel, der Drummer heißt Felix Lehrmann.
    Dieser spielt unter anderem auch bei Culcha Candela, Jeanette Biedermann und Yvonne Catterfeld.
    Wichtig ist, das du "in Time" bist, sonst groovt es nicht.
    Ein gutes Beispiel sind auch alte Michael Jackson Platten, das ist simpelste Rhythmusstruktur vom Schlagzeug her, Bassdrum meist auf 1 und 3, aber alles "in Time" und groovt enorm.
    Mein alter Schlagzeuglehrer sagte mir immer: "Junge, du musst so spielen das die Leute abgehen, sie müssen tanzen, selbst wenn du nur alleine spielst, sonst wird das nix"

    Eigentlich sagt man ja Schlagzeug und Bass, deshalb würde ich mich vorläufig eher am Bass orientieren und Songdienlich spielen, nicht zu viele Fill Ins, wenn welche kommen die dann aber auf den Punkt. (es sei denn du heißt Joey Oscar -> Beispiel gefällig ? YouTube - Houston Jam Session )

    Ich habe letztens wieder ein schönes Beispiel gefunden, auch bei You Tube, ich finde besonders im R'n'B - Bereich kann man schön sehen, wie man Drumparts entwickeln kann.
    Beispiel: YouTube - JoJo - Leave (Get Out) (Sessions @ AOL)
    Drummer heißt Skeeter, sehr junger Kerl.

    Wichtig ist auch viele verschiedene Stilistiken zu hören, denn alle deine Lieblingsdrummer hatten auch einen Lieblingsdrummer, diesen schaust du dir dann auch an, doch auch der hatte ein, und so ist das ein ewig sich nicht schließender Kreis und du nimmst überall was mit.

    gruß
     
  5. Stranger

    Stranger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.07   #5
    Erstmal spielt der Gitarrist alle Parts im Lied vor. Dann Gitarre mit Bass nochmal alles durch, gucken obs stimmig ist. Bis dahin hab ich mir schon lange was passendes überlegt. Das nicht immer ganz perfekt klingt am Anfang aber mit der Zeit immer ausgereifter klingt, durch zuhausiges Üben und Ideenverwertung und verwerfung die einen während des Spielens kommen. Zum Beispiel irgendwelche schönen Fills oder doch noch einen Crashbecken mehr.
    Ich hatte für ein Lied mal ein halbes Jahr keinen festes Schlagzeugpart. Der hat sich aber mittlerweile entwickelt.

    Also: Ich lasse es eher wachsen. Wobei bei uns die Einsatzbereiche eh etwas fließenbd sind. Es kann schonmal sein, dass ich dem Gitarristen eine schöne Bridge vorsumme und er mir rät doch da und da nen Fill zu spielen usw. Das selbe passiert auch gitarrist <-> bass.

    Und das mit dem Gitarre spielt 8tel und dann spielt hi-hat auch 8tel kann ich nicht ganz bestätigen. Manchmal sollte man ein Lied bewusst dadurch etwas ausbremsen, damit es sich nicht so geschludert und runtergehatzt anhört. Smells Like Teen Spirit ist im Refrain auch mit 4teln gespielt. Genau so kann man in nem langsamen Lied auch mal ein 32tel Fill auf der Snare spielen.
     
  6. kride20

    kride20 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.07   #6
    Also erstmal spiele ich mal mit und probiere rum.
    Wenn ich dann was gefunden habe, mitschneiden und danach anhören. Meist hört sich das ganz anders an, wenn man spielt und wenn man es nur hört. Dann mal in der Theorie(also notieren) paar Varianten notieren, die dann wieder im Zusammenspiel testen, bis alle zufrieden sind;)
     
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