Drums Lernen übers Internet?

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Kashra
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Hallo,

ich wollte mal fragen, wie Eure Erfahrungen mit dem Lernen übers Internet sind (Videos)? Ich stelle die Frage jetzt mal in diesen Bereich hier, weil ich denke, dass es einen Unterschied macht, ob man Orgel, Sackpfeife, Triangel, Cello, etc. lernen will. Mir geht es grade vor allen Dingen um Drums bzw. aktuell um die Handpan´s.
Ich habe letztens ein paar interessante Videos gesehen. Leider nicht in meiner Sprache, aber immerhin. Das Tempo war etwas schnell, aber man kann die Videos auch stoppen.
Das Spielen mit Anderen finde ich gut, habe aber derzeit keine Gruppe. D.h. wenn ich so ein Instrument hätte, blieben mir nur gelegentliche Workshops irgendwo oder eben das Lernen über Youtube-Videos.
Ist natürlich auch die Überlegung, ob man soviel spielt, wenn man alleine spielt, dass sich die Anschaffung gelohnt hat, aber...wenn ihr über das Internet (bzw. selber ausprobieren) Handpan (o.ä.) geübt habt, wie seid ihr damit klar gekommen? Hat Euch das Spaß gemacht und seid ihr für Euch weiter gekommen?

Viele Grüße, Kashra.
 
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ich wollte mal fragen, wie Eure Erfahrungen mit dem Lernen übers Internet sind (Videos)?
Als Ergänzung zu bestimmten Themen, ja, sogar recht gute. Es gibt es eben einiges an Stoff, welches ich durch die teils sehr trockene Art nicht verstehe, sodass einige Videos mir sehr oft die intellektuelle Machete für mein geistiges Dickicht verliehen haben. Aber nur aus den Videos zu lernen, da entgeht dir was, denn ein Buch über Thema X ist letztendlich die Zusammenfassung aller Themen, die dir eben sonst entgehen.
 
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Kashra
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Ja, klar, nur kann ja so ein Video auch nicht alles beinhalten. ...aber wenn man verschiedene hat, kann man schon mal Verschiedenes lernen. Ich bin mir grad eh nicht so sicher, ob eine Handpan nicht eh mehr etwas zum eigenen Experimentieren ist. ...und wie lange die "in" bleibt zu spielen? Von Cajon´s höre ich auch immer weniger. Allerdings sind die auch viel günstiger, als Handpan´s.
 
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"in" bleibt zu spielen
Eine Frage, die sich meiner Meinung erübrigt, denn entweder willst du es, oder du willst es nicht!
So wie es aussieht, gelten die Tonleiter auch für ein exotisches Instrument wie Handpan. Dann schau dich doch einfach um, was es dafür alles gibt und gilt.. Viel Erfolg!
 
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Kashra
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Das "in" bleiben bezog sich auch darauf, jemanden zu finden, der mit einem spielt. Je mehr "in" ein Instrument ist, desto eher findet man Kurse, Lehrkräfte, Mitspieler/Innen.

schau dich doch einfach um, was es dafür alles gibt und gilt.. Viel Erfolg!
Danke. Bin dabei.
 
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Als ich Schlagzeug gelernt habe, gab es noch gar kein Internet. :m_drummer: 🤗

Ich habe mir das selber beigebracht, indem ich zugehört habe, was die Schlagzeuger meiner Zeit auf Platte so gezaubert haben.

Das ergänzt mit entsprechenden Büchern die Musiktheorie beschreiben, beziehungsweise einen mit Übungen wie Paradidels versorgen, und dann üben, üben, üben..

Ich habe im Übrigen schlechte Erfahrung mit Schlagzeug Lehrern gemacht.

Denn du gehst dahin, sollst in einer Dreiviertelstunde irgendwie sinnvolle Sachen machen. Die müssten sich aber eigentlich erst mal 4 Stunden anhören was du kannst, wie du spielst, um sich überhaupt erst mal darüber einen Überblick zu verschaffen, was du lernen musst.

Im Internet gibt es heute so viele top Videos wo man Techniken lernen kann , die ein extrem weiterbringen. Man muss allerdings aufpassen, dass man sich da nicht völlig verliert und sich Hunderte Videos angeguckt, die einen nicht weiter bringen, denn üben kann man nur selber.

Es gibt da ja diese bekannte Theorie der 10.000 Stunden. Bedeutet, man braucht 10.000 Stunden üben, um ein Instrument zu beherrschen. Man kannte am Tag 8 Stunden üben oder 2, aber üben muss mann. Lehrer, Internet, Bücher können einem nur das Wissen/Inspiration vermitteln, was man üben muss.

Ob man sich diese Inspiration jetzt aus Büchern, Internet, Lehrern, anderen Schlagzeugern, Foren, dem hören der eigene Lieblingsmusik holt ist im Grunde wumpe.

Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, dass man sich beim Üben aufnimmt und sich das gespielte nachher anhört um sich selbstkritisch zu hinterfragen, wo die eigenen Schwächen liegen.


Lg
Ralf
 
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Vor vielen Jahren hatte ich das auch einmal über Drumeo gemacht. Gute Plattform ... dennoch landete ich nach 1 1/2 Jahren bei dem ersten meiner insgesamt 3 Schlagzeuglehrern (Zugvögel) ... und das waren unbezahlbar gute (halbe) Stunden. Allesamt Musiker, der erste ausgebildeter Orchestermusiker, die beiden anderen gute Musikstudenten. von der Hamburg School of Music

Der Punkt ist, dass ich als Anfänger sofort Feedback bekam, sowie Stücke, die mich nach und nach an's Wichtige heranführten.

Auch wenn das mit der "noch nicht so richtig ganz richtig verschwundenen Pandemie" im Moment schwierig bis unmöglich ist ... die direkte Interaktion von Angesicht zu Angesicht ist unbezahlbar, wohl an jedem Instrument. Und leider geht das auch mit Online Plattformen nicht genau gleich gut.

(Wie gesagt, COVID19 mag Menschen, je mehr, desto lieber ... ist dann aber gar nicht mehr so lieb zu ihnen ... und so jede/r 5. bis 4. ist halt nicht geimpft, kleine 'unwichtige' Schniefnasen inklusive ... )

Notfalls noch 1-2 Jahre online überbrücken ...
 
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Klar ein guter Lehrer ist was Tolles, meine Erfahrung ist aber: Man geht da als Anfänger hin der fragt 10 Minuten was man kann und will und macht dann mit einem irgendeine Übung. Dann ist die Stunde vorbei und nächste Woche geht es weiter. Dann hängt man eine Woche ander Übung und nächste Woche an der nächsten. So kann ich nicht lernen.

Ich schaue mir Dinge lieber selbst an und finde raus was ich machen muss.

So einen idealen Lehrer, der auf mein Spiel schaut, die Schwächen sieht und gezielte Übungen "verschreibt", den würde ich mir allerdings auch noch wünschen.

Aber glaube die sind sehr selten.

Aber vielleicht täusche ich mich oder bin selbst nicht offen genug dafür..

Aber letztlich ist es wahrscheinlich eh so, das man halt lernen muss, ob aus Buch, von anderen, Lehrern, Internet, selber nachdenken.

Aber die Hauptarbeit ist üben, üben und noch mehr üben...
 

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