Dumme Dominante^^

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Hallo zusammen!!!

Seit einiger Zeit versuche ich mich neben dem Spielen an Melodieen auch an deren Komposition...

Ich habe mir da jetzt letztens bisschen rumprobiert und habe nach gutdünken paar Noten bei Capella aneinandergereit und da musste ich etwas eigenartiges feststellen: Das endet gar nicht auf der Tonika, sondern auf der Dominante (fis-Moll)!

Ich habe da noch ein wenig getüftelt und versucht eine vernünftige Schlusskadenz hinzubekommen. Auf der Tonika bin ich gelandet, doch leider hörte sich dann der Rest nicht so prikelnd an^^

Die letzten Akkorde: tP (mit h im Bass [wie würde man den Akkord nennen?] ) - d - t - d^7 (septim) - d^4^6 (quart-sext) - d
(Man könnte es auch auf tP - t - d reduzieren, ist eigentlich das wichtigste)




Keine Haftung für falsch verwendete Begriffe^^ Bin offen für Berichtigungen ;)

Hoffe ihr könnt mir was zu dem Phänomen erzählen^^

M.f.G.: Matze :)
 
Eigenschaft
 
Wenns gut klingt lass es doch so. Viele Stücke enden nicht auf der Tonika, warum sollte das auch immer so sein, wär ja langweilig :)
 
Hallo Matze

Also erst mal Rätsel raten. Du gibst uns eine Funktionsfolge und den Schlußakkord.
Ich komme auf diese Akkordfolge, für mich einfacher lesbar. Stimmt das?

Bm7 | F#m | Bm | F#m7 | Bm/F# | F#m . . . . (D/B = Bm7)

Du wechselst zwischen Bm und F#m. Mal mit Septime, mal mit Quintbaß.

Die Folge kann als Tonika - Dominante in Bm gehört werden, wobei die dominantische Wirkung gering ist, weil du die Moll-Dominante verwendest.
Sie kann aber auch als Subdominante - Tonika in F#m gehört werden.

Es kommt nur darauf an, welchen Ton du als Tonales Zentrum empfindest.

Für mich klingt die Folge nach Bm, weil sie auch in Bm beginnt. Das Ende ist da offen (wird nicht aufgelöst)
 
Naja ich kann der Funktionsfolge nicht ganz zustimmen^^ ich dachte mehr an

| A/H | C#m | F#m | C#m7 | C#m/F#m | C#m |

Naja es ist eigentlich nur der letzte Ausschnitt aus .... Der Song davor ist natürlich etwas länger^^

Tut mir leid für die misserständliche Schreibweise... Bin noch nicht so vertraut damit^^

Die Folge kann als Tonika - Dominante in Bm gehört werden, wobei die dominantische Wirkung gering ist, weil du die Moll-Dominante verwendest.
Sie kann aber auch als Subdominante - Tonika in F#m gehört werden.



Kannst du mir das vll erklären, denn ich blicke da nicht ganz durch, was du damit meinst... Wäre dir für eine PN sehr verbunden :)
 
Das endet gar nicht auf der Tonika, sondern auf der Dominante (fis-Moll)!

Das war das Mißverständnis. Ich hatte angenommen die Dominante ist fis-moll.
Ein Fehler war im vorletzten Takt. D46 wird in Akkordschreibweise F#m/C# geschrieben. (heißt Fis moll über Cis)

Die Begründung ist aber die selbe wie oben, nur daß ich es auch so höre wie du :)

| A/H | C#m | F#m | C#m7 | F#m/C# | C#m |

A/H ist ein instabiler Akkord. Deswegen wirkt hier C#m nicht wie die Dominante, sondern wie eine Tonika (Auflösung). Das nachfolgende F#m wirkt jetzt wie ein Kadenzakkord, der wieder aufgelöst werden will. Entsprechend nehmen wir (beide?) jetzt den Rest der Akkordfolge in C#m wahr. Die Akkordfolge hat irgendwo moduliert.

C#m ist die neue Tonika, F#m die Subdominante.

Edit: Die Modulation könnte so gedeutet werden: A/H ist ein H7sus4, Dominante von E, C#m ist terzwerwand zu E. (Die Wendung H7sus4 | C#m wirkt hier wie ein Trugschluß)
Also der eine Akkord löst das ganze aus: A/H
 

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