dumme frage: was ist was ?

von zakk wylde, 10.02.07.

  1. zakk wylde

    zakk wylde Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.07   #1
    hallo
    eigentlich komm ich aus der gitarren ecke, aber ich würde gern auch keyboard spielen lern. nur ich bin etwas verwirrt durch die verschiedenen bezeichnungen wie synthi, keyboard, digitalpiano, stagepiano etc.
    ich weiß garnich genau in welchen berreich ich schreiben soll ^^

    darum wollt ich hier erstmal fragen was das denn genau alles is !

    was ich suche ist ein ganz einfaches "keyboard" zum lern.
    es sollt ein paar sound möglichkeiten haben aber einfach gestrickt.
    worauf ich auch eig hinaus bin ist es, das keyboard über nen midi anschluss an meim pc anzuschließen und damit aufzunehm.

    könnt ihr mir da vll was empfehlen oder einfach sagen in welche ecke ich kucken soll ob keyxboard, synthi oder digitalpiano ?

    vielen dank
     
  2. fetz

    fetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.07   #2
    Beim Synthie kannst du selber über Oszillatoren komplett eigene Klänge erzeugen. Wenn du Natursounds haben willst wohl die falsche wahl, wenn du auf Synthetische Klänge stehst, das richtige. Flache Plastiktasten (aka Synthietasten)

    Als "Keyboard" bezeichnet man langläufig den Nachfolger von Opas alter Wersi-Heimorgel mit Dr.Rhythmus 4000 und co (Begleitautomatik). Klänge sind viele da Natur und synthetisch, Sound und Bauqualität bei den meisten Modellen deutlich schlechter als bei bei Stagepianos.

    Stagepiano ist ein Digitales Instrument mit meistens wenigen, guten Sounds. Meistens gute Klaviersounds und Epianos vorhanden. Hammertastatur (wie beim Flügel). Meistens wenig Möglichkeiten, den Sounds zu verändern. Meistens sehr robust gebaut (für die Bühne) und wird auf einen Ständer gestellt.

    Homepiano ist i.d.R.ein Stagepiano mit festen Ständer, der etwas mehr nach Klavier aussieht.

    Workstation hat viele Sounds, meistens gut, viele Bearbeitungsmöglichkeiten, gibts sowohl als Hammer- als auch Synthietastatur. Teuer und Groß.

    Mastertastatur ist einfach nur eine Tastatur mit ein paar Tastern, keine eigenen Sounds, dafür Midifähig und billig.

    Midi können eigentlich alle aktuellen digitalen Tasteninstrumente.
     
  3. zakk wylde

    zakk wylde Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.07   #3
    vielen dank erstmal.

    bei den mastertastaturen: das sind ja einfach nur "controller" in dem sinne, wird bei denne denn ein programm für den pc mitgeliefert oder woher bekomm ich da meinen sound ?

    also nach deinen umschreibungen wäre dann wohl n homekeyboard das beste mit nem midi out.
     
  4. Wernaeh

    Wernaeh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.07   #4
    Heyho :)

    Hmm, das mit den Definitionen ist schwierig, ist eher Geschmackssache, hier also mal meine Variante :)

    Digitalpiano == Tasteninstrument mit 88 Tasten, Hammermechanik(-simulation)
    Geht hauptsächlich darum, sich so zu spielen und so zu klingen, wie ein Klavier oder Flügel. Für Klaviereinsteiger eigentlich ein Muss, für nur Keyboard-ausprobieren wohl etwas zu teuer, und überdimensioniert.
    Man unterscheidet zwischen Stagepiano (Beispiel: Roland RD700SX, zumeist ohne Lautsprecher und Holzgehäuse, und leicht transportabel) und Homepiano (Lautsprecher, grosses Holzgehäuse, guggt sich fast wie ein kleines Klavier aus, Beispiel Kawai CA-71)

    synthi == Tasteninstrument zur eigenständigen Klang"programmierung"
    Man hat meist mehrere Frequenzgeneratoren, die sich zusammenschalten und in verschiedenen Eigenschaften verstellen lassen. Eher was für Bastler, liefert die "typischen" Klänge für elektronische Musik. (Beispiel: Access Virus B)
    Bei Interesse in der Hinsicht mal nach SoundSchool Analog googlen, ist ein gar nicht mal so schlechter Umsonst-Einsteiger-Synthie für den PC.

    Aber: synthi auch == Klangmodul (evtl. auch mit Tasten),
    also nichts zum Basteln, sondern eher ein Instrument mit einer grössere Bibliothek an qualitativ hochwertigeren Sounds (Beispiel: verschiedene Instrumente von Kurzweil)....

    (personal) keyboard == Typische Tischhupe
    Quäkesounds, eingebaute Lautsprecher, maximal 61 Tasten, und mit Glück noch ein Pedal. Aber für nur mal probieren ganz brauchbar. (Beispiel: Yamaha PSR-Serie).

    master keyboard == MIDI-basiertes Eingabegerät
    Keine eigenen Sounds, aber je nach Modell mehr oder weniger verschiedene Midi-Controller, die auch programmierbar sein können, und in der vollen Tastenstaffelung erhältlich (12 - 88) (Beispiel: CME UF-6)

    Ich denke, da dein Ansinnen wohl weniger im klassischen Klavierbereich liegt, ein normales Keyboard nur zum Ausprobieren wohl okay wäre, entweder ein Masterkey und gleich alles über den PC laufen lassen, oder eines von den Yamaha PSRs.

    Worauf achten ?
    => Anschlagdynamik (hat aber eigentlich jedes heutzutage)
    => zumindest die Möglichkeit, ein Pedal oder Ähnliches anschliessen zu können

    Kommt aber auch drauf an wieviel du ausgeben und riskieren willst.
    Da du schreibst "zum Aufnehmen" würde ich fast von so kleineren Tischhupen zumindest soundmässig abraten und das ganze in dem Fall über Software laufen lassen...

    Hier gibt es auch einen Fragebogen, den du eventuell mal ausfüllen solltest...

    Gruß,
    - Wern
     
  5. Wernaeh

    Wernaeh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.07   #5
    Upsa, zu langsam *g*
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.02.07   #6
    [Verständniskontrolle lernwilliger Gitarristen ON]

    Dann wäre das Yamaha S 90 ES also ein Stagepiano mit eingebautem Synthesizer (weniger der zum Selber-Rumbasteln als mehr das Klangmoduldingens mit fertigen Sachen) plus Masterkeyboard-Möglichkeit, aber ohne die klassischen Keyboard-Begleitfunktionen für die Ein-Mann-Band.

    [OFF]
     
  7. degger

    degger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.02.07   #7
    So in etwa kann man das sagen.

    Man kann schon rumbasteln, hat auch relativ viele Eingriffsmöglichkeiten, aber es ist halt schon ein Unterschied zum "klassischen" Schraub-Synthie a la Moog. Die Ursprünglichen Synthesizer hatten "einfache" analoge Oszillatoren(Sinus, PWM, Sägezahn, Dreieck,...) die dann bearbeitet und kombiniert wurden, so was wie der S90 ES arbeitet mit Samples(Klavier, Streicher, Orgel, Synthies, ...), die man dann auf diverse Arten bearbeiten kann, ähnlich wie beim "klassischen" Synthie, nur noch mit zusätzlicher großer Effktsektion, vergleichbar mit einem umfangreichen Multieffektpedal für deine Gitarre.
     
  8. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.07   #8
    Wofür brauchst Du denn ein Tasteninstrument? Deinen Gitarren nach spielst Du wahrscheinlich eher in RIchtung härteren Rock. Brauchst Du das Keyboard nur für Aufnahmen? Wenn ja, hast Du einen PC oder einen Mac?

    Ein guter Allroundsynthesizer ist der Microkorg, aber er ist von den Dimensionen natürlich Micro. Wenn Du wirklich spielen lernen willst, ist eine Mastertastatur eine gute Anschaffung, aber dann brauchst Du auch ein Tonmodul. Bei Ebay kann man lustige Synthesizer ersteigern, aber das sind meistens etwas abseitigere Dinger.

    Und wenn Synth, dann natürlich die Gretchenfrage: Analog oder digital?
     
  9. Cheldar

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    Erstellt: 04.03.07   #9
    Da stimme ich nicht zu. Der Microkorg ist ein Virtuell-Analoger Synthie. Naturklänge wird man dem wohl nur schwer entlocken können...

    Es gibt bei Ebay aber auch "normale" 08/15-Expander (immer wieder gern genommen zB der JV1080 oder JV2080 von Roland, der sowohl Natursounds als auch gute Synthie-Sounds bietet)

    Da der der Threadersteller erst mit dem keyboarden anfangen will, bzw anscheinend eher weniger mit dem Keyboard machen will (bissl Recording, etc) wird er sich wohl nicht in so immense Unkosten stürzen, und einen analogen Synth kaufen
     
  10. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.07   #10
    Wenn ich Synthesizer spiele, soll sich das nach Synthesizer anhören. Und nicht nach Saxophon. Und ein virtuell analoger Synthesizer klingt definitiv wie ein Synthesizer.

    Es gibt übrigens auch preiswerte analoge Synthesizer, z.B. den Korg Poly 800, der mir sehr gut gefällt. Beim Synthesizerspielen steht für mich die Beeinflussung des Klanges durch Parameterveränderung in der Klangsynthese im Vordergrund. Ich nutze Klangsynthese so gut wie nie, um andere Instrumente nachzuahmen. Der Synthesizer ist ein eigenständiges Instrument und nicht ein Generator, um andere Instrumente zu ersetzen.
     
  11. Cheldar

    Cheldar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.07   #11
    Das stimmt. Allerdings hat Zakk_Wylde immernoch nicht geschrieben, WAS genau er eigentlich haben möchte, bzw was er machen möchte.

    Wenn du von einem Synthesizer verlangst, dass er so klingt, wie analoge Synthis klingen, und wenn für dich die Klangbeeinflussung im Vordergrund steht, sind das deine Anforderungen an Instrumente, die sich von Zakk_Wylde's Ansprüchen/Anforderungen unterscheiden können

    Nicht ganz wahr. Synthesizer wurden gebaut, um Instrumente nachzuahmen bzw zu ersetzen. Dass eben daraus eigenständige Instrumente wurden, ist gewissermaßen "Zufall" da einige Musiker die damaligen Synthis eben in Ihre Kompositionen eingebaut haben.
     
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