Durchsetzbarkeit in der Band Kawai MP 8 vs. Yamaha und Roland

von Piano-Bernd, 23.11.08.

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  1. Piano-Bernd

    Piano-Bernd Guest

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    Erstellt: 23.11.08   #1
    Hallo und guten Tag!
    Seit heute bin auch ich angemeldet, verfolge das Forum aber schon seit Sommer. Ich musste leider mein Klavier verkaufen, damit ich auch abends üben kann. Dafür habe ich ein gebrauchtes MP8 (Kawai) in Aussicht und freue mich schon auf den Kauf.

    Jetzt lese ich immer wieder über die "Durchsetzbarkeit" in einer Band. Bei www.riwwelkuche.de spiele ich ein Yamaha P70 und bin diesbezüglich ganz zufrieden.

    Was erwartet mich in Zukunft mit dem MP8? Hört man mich dann gar nicht mehr ;) ?

    Viele Grüße und Danke für ein paar Antworten
    Bernd

    P.S. Nach Erstellung diese Themas habe ich etwas zu diesem Thema aus 2006 gefunden - das gilt auch nach fast 3 Jahren noch.
     
  2. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.08   #2
    Willkommen im Forum :)

    Ich habe nur ein Korg Stagepiano mit 2 x 11 Watt. Die internen Speaker bei Kawai kenne ich nicht, vermutlich ähnlich.

    Eine PA habt Ihr aber im Proberaum ?

    Dann evtl. 2 Monokanäle belegen. 1 x Pan Regler li, 1 x re & über Powermixer oder Mixer & Amp über PA Lautsprecher wie vermutlich auch den Gesang

    Sonst 2 x DI Box je 1 x XLR Eingang vom Digipiano 2 x Klinke auf DI Box > XLR in Mixerkanäle

    Oder günstige Aktiv-PA Box bzw. Keyboard-Amp f. Digi_Piano
     
  3. Stift

    Stift Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.08   #3
    Die Antwort zu den Lautsprechern hat wenig Sinn, da das MP8 meines Wissens keine internen Lautsprecher hat. Die Lösung mit der Di-Box verstehe ich nicht wirklich, da erstens merkwürdig beschrieben und zweitens besitzt das MP8 XLR Ausgänge, was dann theoretisch die DI -Boxen überflüssig machen würde
     
  4. mariot

    mariot Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.08   #4
    Ich glaub, hier wird der Post falsch verstanden.

    Bezüglich Durchsetzungsfähigkeit geht es unter Anderem darum, dass viele Klaviersounds nur als Stereo-Klang gut klingen, beide Kanäle auf einen Mono-Kanal zu quetschen, was öfters mal beim Abmischen mit dem Keyboard/DP gemacht wird, bringt ab und an (wohl immer seltener) Phasenauslöschungen oder zumindest einen schlechteren Sound, es hört sich einfach nicht mehr gut an. Soweit ich weiß, besitzen die Kawais extra ein paar Mono-Pianosounds, d.h. was du dann zuhause hörst, wird sich wohl auch so in 'ner Band anhören.
     
  5. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.08   #5
    Stift kann ich zustimmen, das MP8 hat keine Boxen, hier geht es also wahrscheinlich um Durchsetzungsfähigkeit über eine PA.

    Mariot hat auch recht mit dem Aspekt Mono/Stereo, bei lauter Musik kommt allerdings noch hinzu, daß einige Pianoklange per se (egal ob mono oder stereo) schwachbrüstig klingen können, weil sie ein ungünstiges Frequenzspektrum haben.

    Ich habe über das MP8 aber noch nichts in der Art gehört. Das benutzen viele professionelle Band-Musiker live, also dürfte es sich nicht schlechter durchsetzen als das P70 auch.

    Wobei auch Durchsetzungsfähigkeit oft eine Frage des Geschmacks ist. Ein Instrument, das dem einen nicht durchsetzungsfähig genug ist, kann ein anderer als sehr angenehm empfinden. Das hängt immer v.a. vom Sound der Band ab, und welche Ansprüche man als Keyboarder an den Klang erhebt.
     
  6. AJam

    AJam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.08   #6
    Guten Morgen,
    zum Thema Durchsetzungsfähigkeit möchte ich noch einen weiteren Aspekt einwerfen. Ob man sich mit seinem Instrument in der Band durchsetzt, hängt nicht zuletzt vom Arrangement der Stücke ab. Wenn der Gitarrist in seiner ihm angeborenen Überschätzung der Bedeutung seines Instruments mal wieder aller zukleistert, wird's natürlich schwer. Oft wird dann die Lösung "Volumen" und "EQ" praktiziert oder die Durchsetzungsfähigkeit des eigenen Instruments in Frage gestellt. Als Freund des subtilen Pianoklanges ist man aber vielmehr darauf angewiesen, dass einem die lieben Mitmusiker genügend Freiraum einräumen. Vor allem Gitarristen davon zu überzeugen, kann verdammt anstrengend sein.
    Grüße
    André
     
  7. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.08   #7
    @AJam:
    Da kann ich dir eindeutig zustimmen.
     
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