Dynamik Training?

von Leef, 20.10.08.

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  1. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.08   #1
    Wie kann man dynamisches Spiel üben? Mir kam die Idee, da ja fast jedes Gerät midi fähig ist, einfach mit einem Tool wie MIDI-OX die Velocity Anschlagswerte anzeigen zu lassen und einfach versuchen in einem bestimmten Breich zu spielen.

    Also z.B. alles von 0 bis 20% des maximalen Anschlags. Dann mal 20 bis 40% usw. Ist das sinnvoll eine bestimmte Stärke zu trainieren? So daß man mit relativer Sicherheit in einem Bereich landet z.B. zwischen 40 und 60%? Oder wie könnte man das noch trainieren?
     
  2. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.10.08   #2
    Die grundsätzliche Frage ist wohl: Hat es Sinn, auf bestimmte Zahlenwerte zu trainieren?

    Ohne zu wissen, um welche Musik es geht, ist das natürlich schwer zu sagen. Wenn es eher "pianistisch" sein soll, würde ich eher im Kontext von Stücken und mit aufmerksamen Ohren üben.
     
  3. Funkeybrother

    Funkeybrother Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.10.08   #3
    Ich würde auch sagen, daß die letzte Instanz immer das Ohr sein sollte. Nimm Dein eigenes Spiel irgendwie auf und hör Dir danach an, was Du so "verzapft" hast.;)

    Versuch' schöne Crescendi/Decrescendi hinzubekommen, schnelleres Spiel ohne lauter zu werden usw. - da gibt's 'ne Menge Möglichkeiten.

    Gut, wenn Du unbedingt Zahlen brauchst, die kann man mit jedem MIDI-Seqeunzer kontrollieren.

    Falls Du eine Workstation hast, bei der Du bestimmte Velocty-Zonen festlegen kannst, wäre das auch noch 'ne Möglichkeit: Du könntest z.B. einen Bereich von 70 - 90 eingrenzen. Darüber und darunter hörst Du dann einfach gar nichts mehr.
    Ob das wirklich sinnvoll ist, kann ich nicht sagen. Habe sowas selbst noch nie ausprobiert.
     
  4. JayT

    JayT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.08   #4
    Hi,

    Das Problem ist auch, dass da einige Faktoren den Zahlenwert beeinflussen.
    - Erstmal erkennt jedes Keyboard je nach Technik die Anschlagstärke anders.
    - Manche interpretieren sie gleich mittels Velocity-Kurve (konfigurierbar oder nicht...).
    - Und dann kommt es noch auf Soundmodul an, welchen Sound es für welche Velocity verwendet.
    - Nichtz unwichtig ist auch, dass das menschliche Gehör Lautheit wieder anders empfindet, als die Geschwindigkeit der Tastenbetätigung oder der Tastendruck. U.a. arbeitet das Gehör auch noch logarithmisch.

    Um also Dynamik von ppp bis fff zu üben, ist vielleicht das gute alte Klavier + Gehör noch die beste Lösung. (Oder gutes Keyboard + gutes Soundmodul + Gehör)

    lg. JayT.
     
  5. emanuel

    emanuel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.08   #5
    Hallo Leef

    hör dir gute CD's an und achte dich besonders auf das dynamische Spielen der Piano bezw. E-Pianosounds.

    Was denn: z.B. Elton John, Joshua Kadison, Nora Jones, Alicia Keys, Randy Crawford, Jon Cleary usw.
    wenn du nicht an die CD's rankommst, zu teuer oder so schau und höre im youtube angesagte Musiker.

    Versuche es bei deinen gespielten Titeln einzubringen und.......tägliche Hörübungen und auch täglich Spielen.

    mfg Emanuel
     
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