E-Bass für Aufnahmen

von basslord.gsa60, 19.05.08.

  1. basslord.gsa60

    basslord.gsa60 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #1
    Hallo zusammen!

    Ich habe in der letzten Zeit angefangen Songs zu schreiben... Ich selbst spiele E-gitarre, klappt auch alles ganz gut aber irgendwie fehlt der Druck in den Aufnahmen. Ist ja auch irgendwo klar, ein Rocksong ohne Bass????:rolleyes: ...deshalb dachte ich mir ich hol mir eine E-Bass.

    Nun zu meinen Fragen:

    1. Reicht eine für ca 200€, wenn ich die bass ausschließlich für zuhause zum aufnehmen benutze? Bei den Aufnahmen brauch sie auch nur im Hintergrund mit dem part der git zu spielen. Man soll sie halt warnehmen aber ich will keine basssolos aufnehmen^^

    2. Es gibt 4,5,6 und vllt noch mehr -Saiter ...Zu welcher sollte ich greifen, wenn sie nur die e-gitarre begleiten soll?

    Achja und Verstärker brauche ich zum Glück nicht hab den Toneport GX..Der ist absolut empfehlenswert!!:great:

    Vielen Dank für Eure Antworten

    mfG basslord
     
  2. TigerTatziKatzi

    TigerTatziKatzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #2
    Zu

    1. Schau mal hier:
    https://www.musiker-board.de/vb/e-b...n-bass-f-r-rock-um-die-200-a.html#post2917182
    Da dort 200 Euronen auch das Limit

    Ob das reicht, weiß ich nicht ;) Für das Geld kriegt man halt Bässe....^^

    Ansonsten noch hier schauen:
    https://www.musiker-board.de/vb/e-b-sse/237621-anf-nger-thread-einsteigerb-sse-vol-2-a.html

    2. kommt drauf an, ob die Gitarre runter gestimmt wird etc.
    4-Saiter denke ich könnt reichen, wenn du ihn auch runterstimmst.
    ansonsten evtl. 5 -Saiter. Aber 6-Saiter würd ich nicht nehmen.
     
  3. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #3
    Moin,

    also für 200 gibts schon recht brauchbare Geräte, wenn du "nur mal so" was aufnehmen willst.

    Für unter 200 gibt es:
    den Squier Bronco,
    den LTD B-50
    und den Ibanez GSR-180.

    Besonders die letzten beiden solltest du in Augenschein nehmen, der GSR hält sich besonders hartnäckig als super Erstinstrument und von LTD bin ich eh begeistert :p

    Die Frage ob 4, 5 oder 6 Saiten ist nicht so schnell geklärt.
    Also 6 Saiten wirst du nicht brauchen, wenn du nicht solierst oder filigrane Sachen in hohen Lagen spielen musst.
    Dann die Frage des Tunings. 4-Saiter machen da schon viel mit (so bis C Standard gehts schon, darunter wäre eine längere Mensur von Vorteil), 5-Saiter bietet einfacheres Lagenspiel und eine tiefere Saite. Dafür ist das Griffbrett breiter (falls es dich stören sollte)

    EDIT: Verdammt, zu langsam >.<
     
  4. basslord.gsa60

    basslord.gsa60 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #4
    man seid ihr schnell, danke!!^^
     
  5. Oromis

    Oromis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #5
    Hallo basslord.gsa60,

    wenn du eine auf E gestimmte Gitarre hast, reicht dir ein 4 Saiter vollkommen, für Metal mit Drop Tunings solltest du einen 5 Saiter nehmen.
    Ein Freund von mir spielt einen Spade Bass für 100€ und ich muss sagen, dass ich ziemlich beeindruckt von dessen Preis/Leistungsverhältnis bin. Man kann für 100€ zwar keine Wunder erwarten, doch der Bass bietet besseren Klang und bessere Bespielbarkeit, als mein Keiper Bass für 100€ zB. Ich denke nicht, dass man im untersten Budgetbereich, bessere Bässe bekommen kann. Die Spade Bässe sind bei Musik Service zu erhalten.

    Auch zu empfehlen ist die Marke SX, allerdings weiß ich nicht wo es die gibt (kommen aus Spanien) und wie gut sie sich im Vergleich zu Spade schlagen (vielleicht sogar besser?). Hier ist die Seite von SX.

    Jetzt stellt scih die Frage, was für einen Bass du genau haben willst. Im Groben gibt es da 2 Hauptformen. Einmal gibt es den Precision (erkennbar an den 2 kleinen leicht versetzten PUs - bzw eigentlich ein gesplitteter PU), eignet sich sehr gut für Rock, ist aber nicht besonders flexibel und besitzt einen dicken Hals. Kommt also darauf an wie groß deine Finger sind, oder wie du damit zurecht kommst (spielst du zb lieber Paula, oder ne Strat?)
    Die andere Form ist der Jazzbass, flexibel und dünner Hals mit 2 SingleCoil PUs - vielleicht wird der dir als Gitarrist besser gefallen.

    Also das sind meine Empfehlungen im Low-Budget Bereich, ich weiß nicht so genau welche Bässe es für 200€ gibt, aber wenn du wirklich nur begleiten willst bei Aufnahmen müssten die auch reichen. Wenn du zB mit Audacity einen Kompressor über die aufgenommene Spur laufen lässt, hört sich das sogar schon bei meinem Keiper Bass recht gut an, daher bin ich mir nicht so sicher ob man die 100€ mehr wirklich hören würde.

    Gruß Oromis


    Edit: Ok der Ibanez dürfte schon besser sein - kenne ihn zwar nicht, aber was man so im Forum liest.
     
  6. basslord.gsa60

    basslord.gsa60 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #6
    Also ich spiele mit meiner gitarre im Drop D und zwar eigentlich immer...Eine für 100€ wär natürlich echt gut, denn ich will niemals mit ner bass auf der Bühne stehen^^, dafür habe ich meine gitarre. Aber es ist halt echt nicht so das Wahre ohn bass bei den Songs..ich hatte mal versucht die e-guitar clean mit extra viel bass als bass zu verwenden, das hat alles verbessert aber das wahre wars natürlich auch nicht:D
     
  7. Oromis

    Oromis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #7
    Hm, wäre dann mal interessant was andere für Erfahrungen mit 5 Saitern in dem Bereich haben.

    Achtung Vermutung: Bei 5 Saitern ist es denke ich im 100€ Bereich eher kritisch, wie das tiefe H klingt (zB: bei dem). Dann vielleicht eher einen um 200€, wobei ich ehrlichgesagt von 5 Saitern keine Ahnung habe.

    Nashrakh hat ja auch schon angesprochen einen 4 Saiter einfach tiefer zu stimmen. Das geht natürlich auch.
    Es könnte jedoch sein, dass du bei 2 Halbtönen tiefer schon den Bass neu einstellen musst (1 Halbton geht meistens problemlos).
    Du brauchst dicke und stramme Saiten (evtl zusätzlicher Kauf) und musst den Bass vielleicht neu einstellen (Halskrümmung, Sattel evtl, Brücke) - bei einem Fachmann kostet es, beim selber einstellen, braucht man erstmal Erfahrung. Aber da gibt es im Board genug die Ahnung haben und gute Links mit denen du es versuchen kannst.
    Achtung subjektive These: Umso günstiger der Bass, umso schwieriger ist es den Bass tiefer zu stimmen - mit dem Ibanez wird das vielleicht besser klappen.

    Oder du überlegst dir ob du das tiefe D wirklich brauchst.
     
  8. Fidel

    Fidel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #8
    Wie wärs denn mit nem Octaver? Würd ich vllt mal testen an deiner Stelle.
    Würd auf jeden Fall billiger werden als ein neuer Bass, und wenns nur für ein paar Aufnahmen sein sollen, könnte das ja vllt auch reichen. Ich hab zwar sowas noch nie getestet, aber vllt ist es ja ne Idee.
     
  9. Oromis

    Oromis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #9
    Stimmt, das Ganze kann man ja mit entsprechenden Programmen einfach softwaretechnisch machen und man muss sich keinen Octaver kaufen.
     
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