e-Piano für 12jährige Anfängerin

merin

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(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis EUR: _____500________
[x ] Gebrauchtkauf möglich

(2) Gibt es bereits Geräte, die anschlossen werden sollen?
[ ] ja: ________________
[ x] nein

(3) Wie schätzt Du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[x ] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo willst Du das Instrument bevorzugt einsetzen? (ggf. Mehrfachnennung)
[x ] zu Hause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Was wird der Hauptzweck des Instruments
(Klavierersatz, Live-Band, (Heim-)Studio, Alleinunterhalter...)
__Klavierersatz________________________________________________

(4c) Wie oft wirst Du es voraussichtlich bewegen?
_selten bis nie_________________________________________________

(4d) Welches Gewicht willst Du bei Transporten des Instruments maximal schleppen?
bis zu kg: __egal____

(5) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
__________________________________________________

(6) Welche Gerätetypen kommen für dich infrage?
[x ] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Klaviatur)
[ x] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Klaviatur)
[ ] Wie oben, aber Expander für 19-Zoll-Rack geeignet

(7) Welche Tastaturumfänge kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardumfang Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x ] 88 (Standardumfang Pianotastatur)

(8) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[ ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard bei Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x ] Hammermechanik (möglichst ähnlich zu Klavier)

(9) Soll dein Instrument "Spezialist" für bestimmte Klangbereiche sein? (Flügelklänge, E-Pianos, Orgeln, Synthies...)
[ ] ja: __________________________________________________
[x ] nein, lieber ein Allrounder

(10) Welche Funktionen und Anschlüsse sind dir besonders wichtig?
[x ] eingebaute Lautsprecher
[ ] MIDI Schnittstellen (z.B. MIDI-Buchsen, USB to Host, Bluetooth)
[ ] R/L Line Out (Audio-Ausgänge für Audio-Aufnahmen, Proberaum, Bühne)
[ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Sequenzer/MIDI-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)

[ ] Masterkeyboardeigenschaften (ansteuern anderer Geräte)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät

[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)

[ ] eingebaute Effekte, falls gewünscht - konkret: ____________________________________
[ ] sonstiges: __________________________________________________

(11) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnlich-wohnzimmertaugliches Aussehen, gut transportables Design... )
_klavierähnlich und wohnzimmertauglich wäre schön, aber kein Muss_________________________________________________

(12) Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
Meine Tochter möchte Klavier als Zweitinstrument lernen, aufgrund der Nachbarn ist es wichtig, dass sie mit Kopfhörern üben kann. Da unsicher ist, wie lange sie dann wirklich spielt, suchen wir nach einer preiswerten Einstiegsmöglichkeit, gern auch als Leihinstrument oder gebraucht.__________________________________________________
 
deroni

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Liegt im Budget und würde die Ansprüche deiner Tochter bestimmt erfüllen. Was ist denn ihr Erstinstrument?

Roland FP-10 Stand


Für eine Handvoll Dollar mehr gibt es noch das FP-30​
 
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merin

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Erstinstrument ist Gitarre, da soll auch eine neue her. Unser Budget wird also grad arg strapaziert ... Das FP-10 siieht schon gut aus. Was bietet denn das 30 mehr? Ich habe null Ahnung von Pianos und verstehe die Beschreibung nicht mal ansatzweise.
 
maurus

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Habt ihr schon mal mit dem/der künftigen Klavierlehrerin gesprochen, was sie/er empfiehlt?

Das falsche Instrument kann die Lust am Lernen recht schnell vergehen lassen.
 
merin

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Ja, ich habe mir der Lehrerin gesprochen. Sie sagt nur, dass es nicht reicht, wenn meine Tochter auswärts üben kann und zu Hause ein Instrument her muss. Ohne beginnt sie den Unterricht nicht. Bezüglich der Frage, was es für ein Instrument sein soll, hat sie aber nichts gesagt.
 
deroni

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Der Unterschied zwischen FP-10 und FP-30 liegt wohl darin, daß es weniger Klänge hat und die Lautsprecher etwas schwächer sind. Wenn es um Klavierspielen geht, ist die geringere Auswahl an Klängen vernachlässigbar. Die Lautsprecher kann man, wenn es denn mal erforderlich ist, durch den Anschluß von externen Aktivboxen ausgleichen. Aber auch mit dem FP-30 kann man keinen Kozertsaal beschallen. Ich würde trotzdem das FP-30 nehmen, so ein Kompaktpiano reicht etliche Jahre und später in einer Band geht das auch erst mal und ist gut transportabel. Dann muß sie das eventuelle bessere nicht immer mitschlören. Oder es ist ohne großartigen Verlust gut zu verkaufen. Ich kenn das alles von meiner Tochter, damals wurde mir von ihr und meiner Frau doch nahegelegt, ein Homepiano zu kaufen, also so was Klavierähnliches, ist doch viel schöner. Dann wurde es ein Kawai CN-31 statt ein MP-4. Das verfluche ich immer noch, das CN-31 ist immer noch top und reicht ihr auch immer noch. Aber nicht in ihrer Band zu gebrauchen. Erstinstrument ist bei ihr die Stimme und als drittes kam noch das Saxophon dazu.
Aber das ist jetzt bei deiner Tochter noch nicht abzusehen, so daß ihr bei den Roland Pianos oder auch beim Kawai ES-110 gut aufgehoben seid. Yamaha P-125 kommt evtl. auch noch infrage. Am besten zu einem großen Händler fahren und das Mädel antesten und entscheiden lassen. Liegt alles ungefähr im gleichen Preisbereich.

Hier noch ein Test des FP-10:

https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/roland-fp-10-test.html
 
B

brennbaer

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Das FP-30 besitzt 128-stimmige Polyphonie. D.h., es können 128 Töne gleichzeitig erklingen. Das ist wichtig, wenn man mit Haltepedal spielt. Bei zu geringer Polyphonie kann es passieren, dass die Töne der zuerst angeschlagenen Tasten abrupt abbrechen, wenn man die Grenze erreicht. Bei bspw 5-facher Polyphonie wäre es so, dass beim Anschlagen der sechsten Taste der erste angeschlagene Ton verstummen würde, bei der siebten Taste verstummt dann die als zweites angeschlagene Taste, usw. weil ja nur 5 Töne gleichzeitig erzeugt werden können.
Wie gesagt,FP-30 hat 128 gleichzeitige Stimmen, das FP-10 nur 96.
In der (Anfänger-)Praxis wird sich das eher weniger bemerkbar machen.

ansonsten: FP-30 hat 2 verschiedene Piano-, 7 E-Piano- und 13 diverse Instrumentenklänge mehr, als das FP-10.
Zum Klavierlernen also ein eher unerheblicher Unterschied, genauso, wie die stärkeren Lautsprecher, da ja hauptsächlich mit Kopfhörern gespielt werden soll.
Erheblicher finde ich die Tatsache, dass man mit dem FP-10 keine Möglichkeit hat, sein Spiel zur Kontrolle unkompliziert aufzunehmen und direkt am Piano abzuspielen.
 
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maurus

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Hallo, ich schreibe dies als Vater einer Tochter, die vor etlichen Jahren auch mal mit Klavierunterricht als Zweitinstrument angefangen hat (und erfolgreich dabei geblieben ist).

In meinen Augen lohnt es sich unbedingt, mit einem Instrument anzufangen, das - zumindest von der Tastatur her - solide ist und eine*n Anfänger*in mehrere Jahre begleiten kann. Wenn man zu billig einsteigt, ist die Gefahr groß, dass das Umsetzen vom Üben auf dem Billiginstrument zum Unterricht nicht gut klappt bzw. dass die Schülerin das, was die Lehrerin möchte, auf den billigen Tasten nicht hinbekommt, weil die Nuancierungen nicht klappen. Dann ist Unlust schnell die Folge, und *entweder* ihr müsst dann doch noch ein teureres Instrument kaufen, *oder* eure Tochter verliert die Motivation und hört wieder auf.

Das Roland FP30 habe ich persönlich noch nicht gespielt, etliche Foren-Mitglieder attestieren ihm eine halbwegs brauchbare Tastatur. Die vergleichbaren Instrumente Yamaha P125 und Kawai ES110 kenne ich aber, und ich würde mit denen keine*n Anfänger*in konfrontieren, weil ihre Klaviaturen m.E. unbefriedigend sind, sondern eine Preisklasse höher gehen. Von Yamaha z.B. kämen m.E. YDP 164 oder YDP S54 in Frage. In beiden ist eine deutlich bessere Klaviatur (GH3), die einige Jahre den Unterricht begleiten kann. Von anderen Herstellern gibt es ähnliche Instrumente in dieser Preisklasse.

Das ist über eurem Wunsch-Budget und insofern vielleicht ein unerwünschter Rat, aber so ein Instrument könnte man mit einiger Sicherheit wieder gut verkaufen, wenn eure Tochter doch wieder abspringt. Und im anderen Fall hätte sie doch ein Instrument, das ihren Unterricht wesentlich besser unterstützt.
 
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Vielen Dank für eure vielen Gedanken und Informationen. Ich habe schon einiges gelernt und mir scheint, dass es doch eher ein Weg ist, nach einem Mietkauf zu suchen - so dass man das Instrument schonmal hier hat und dann eben behält oder zurückgibt, als zu wenig Geld zu investieren. Eine andere Möglichkeit wäre, das Instrument ggf. wieder zu verkaufen, mir scheint nach meinen bisherigen Recherchen, dass gute e-Pianos kaum Wertverlust erleiden. Oder sind die aufgerufenen Preise nicht die, für die die Instrumente real verkauft werden?
 
Claus

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Das Roland FP30 habe ich persönlich noch nicht gespielt, etliche Foren-Mitglieder attestieren ihm eine halbwegs brauchbare Tastatur.
Nachdem ich Roland FP 30 besitze, es immer noch behalten mag und bei meinen Besuchen bei Thomann vor Ort ungefähr zweimal im Jahr andere Digitalpianos anteste attestiere ich ihm gerne eine recht gute statt nur "halbwegs brauchbare" Tastatur.
Das Spielgefühl ist klavierähnlich und sie ist ohne Weiteres dynamisch spielbar. Sie hat also keine Layerschwellen und keine unterschiedlich laute Wiedergabe bei gleichstarkem Anschlag und sie ist mechanisch ziemlich leise.
Außerdem ist sie nicht zu schwer gewichtet, bei vielen "guten" Digitalpianos ist das m.E. eine Krux.

"Halbwegs brauchbar" liest sich ganz schön abwertend, wofür ich bei dieser Tastatur im Vergleich keinen Grund sehe. Der günstige Preis des Roland FP-30 oder gar des FP-10 sagt darüber nichts aus.
Die PHA4 Tastatur wird von Roland auch in den aktuellen Mittelklasse Modellen wie dem FP-60 oder als Modell mit klavierähnlichem Aussehen im HP 702 (rund 1.500 Euro) verbaut. Erst das HP 704 (>1.800 Euro) hat die PHA-50 Tastatur, mit die Beste auf dem Markt.

Kawai baut Vergleichbares schon deshalb nicht, weil man es schwammig möchte, was man auch am ansonsten besseren Modell ES-8 feststellen kann.
Yamaha spart sich an der GHS Tastatur der Einstiegsmodelle leider den mechanischen Aufwand, der bei einer Hammermechanik eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Wie ich kürzlich zufällig mitbekommen habe, spielt auch ein Ex-Prof meiner lokalen Musikhochschule (Oboe, Kammermusik und Nebenfach Klavier) ein Roland FP-30. Offenbar ist es "brauchbar" genug für das Nebeninstrument eines Berufsmusikers.:)

Ob die oft zu hohen Gebrauchtangebote tatsächlich so zu Käufen führen, kann man nur als Gebrauchtkäufer wissen.

Gruß Claus
 
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maurus

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Lieber Claus,

"halbwegs brauchbar" war nicht abwertend gemeint - so würde ich z.B. auch die "alte" Yamaha GH Tastatur (2 Sensoren, habe mehrere Jahre lang auf dieser nächtlich geübt) und etliche andere bewerten. ;)
 
deroni

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Bei einem Kind, das schon ein Instrument spielt und nicht aufgegeben hat, würde ich mir nicht so große Gedanken über das Abbrechen machen. Sicher kann das passieren, ist aber nicht wahrscheinlich. Es bleibt ja sowieso fast nie bei einem Instrument. Meine Tochter hat dann beim vierten, der Geige, sehr schnell aufgegeben, da war das Leihinstrument vom Geigenbauer sinnvoll. Nach 10 Jahren intensiven Klavierspielens steht das Teil jetzt seit 2 Jahren dann doch rum, sie hat ja jetzt eine Band und will sich im Moment nur auf das Singen konzentrieren. Ärgert mich schon, aber das gelernte wird sich nicht komplett verflüchtigen. Das Saxophon steht auch rum, seit sie nicht mehr im Schulorchester spielt. Aber wenn ich andeute, die Instrumente zu verkaufen, wachsen ihr Reißzähne. Ich bin sicher, die Dinger kommen wieder zum Einsatz, wenn das Studium mal abgeschlossen ist.
Also kauf ihr eines der vorgeschlagenen Pianos, sie wird schon dabei bleiben. Und wenn nicht, dann eben verkaufen, ist mit Kompaktpianos viel einfacher als mit den Möbelstücken. Der Verlust wird erträglich sein. Mietkauf wird auch nicht an jeder Ecke angeboten.
 
Claus

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...nicht abwertend gemeint, so würde ich z.B. auch die "alte" Yamaha GH Tastatur (2 Sensoren, habe mehrere Jahre lang auf dieser nächtlich geübt)
Ok, da hat das Roland FP 30 aber Glück - seine PHA-4 Tastatur des hat bereits 3 Sensoren und, n.b., auch eine angenehme Tastaturoberfläche.

Gruß Claus
 

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