E-Piano gesucht, Einsteiger, unterstes Level

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kanape
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Moin zusammen, ich bin brandneu hier und erhoffe mir Unterstützung bei einer Kaufentscheidung für ein E-Piano. Ich bin langjähriger Gitarrist/Vocalist und habe beschlossen, auf meine alten Tage doch noch Klavier/Piano zu lernen. Es fällt mir nicht leicht, eine Kaufentscheidung zu treffen. Akjtuell habe ich zwei Angebote , und zwar für ein Roland FP-10 und ein Thomann SP-5600. Welches Instrument bewertet Ihr aufgrund Eurer Erfahrung als besser - inbesondere für den absoluten Neuling/Klavierschüler ? Herzlichen Dank für Eure Hilfe !
 
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FP 10.

Auch interessant: Yamaha P 45, Kawai es 110 im Einsteigerbereich, ggf korg b 1 oder eins von Casio.

Nicht: Thomann Eigenmarke, classic cantabile, fame, hemingway, alesis.

Geht nicht wegen is nich.
 
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Sehe ich das richtig, dass es um ein Digitalpiano geht, nicht um ein E-Piano? Soll also ein akustisches Klavier imitieren, nicht eins der frühen EPianos aus den 1960er? Letzteres würde ich etwas anspruchsvoller finden, ersteres können die genannten Instrumente halbwegs überzeugend (zumindest mit Kopfhörer bzw. PA). Wobei ich ein Instrument gut fände, bei dem man das eine oder andere auch noch reparieren könnte - spricht eher für Marke. Bin mir aber nicht sicher, wie es damit bei Kawais, Rolands oder Yamahas Einstiegsmodellen steht - bei Eigenmarken dürfte man es vergessen können. Aber OK: Ich war noch nie im Einsteigersegment unterwegs.
 
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Claus
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Was im Board in den letzten Jahren zum "E-Piano" beraten werden soll meint praktisch immer Digitalpianos. :D
Auch Einsteigerinstrumente enhalten neben akustischen Pianos und weiteren Klängen die klassischen E-Piano Klänge der 60er bis 80er Jahre nach Vorbildern von diversen Fender Rhodes, Wurlitzer 200 und Yamaha DX7.

@kanape
Das Problem ist, dass im Board bisher nur @erloeser seine Zufriedenheit mit einem Thomann DP-28 Plus formuliert hat, daneben hat er ein Viscount Legend 70's Artist W.
https://www.musiker-board.de/thread...-600-oder-dp-28-plus-oder.715713/post-9100750
https://www.musiker-board.de/threads/viscount-legend-70s-artist-w.716133/post-9120918

Hier wird ansonsten von den Handelsmarken der großen Händler abgeraten, aber relativ frische Eindrücke zur Produktionsqualität werden eigentlich nicht genannt. Vielleicht gibt es mit dem jetzt wieder möglichen Publikumsverkehr in den Läden dazu gelegentlich noch neuere Eindrücke.

Der Grund des Hinweises zum Roland FP-10 oben ist der, dass dieses Instrument für seine Preisgruppe eine recht gute Tastatur besitzt, gerade wenn man darauf Klavier spielen bzw. lernen will.

Das nicht einmal mit einer MIDI Schnittstelle ausgestattete Korg B1 wurde schon 2019 durch das Nachfolgemodell Korg B2 ersetzt. Es besitzt aber auch nur eine mäßige Tastatur. Deshalb ist es wie das Yamaha P-125 "schön leicht", spielmechanisch aber den Alternativen von Roland und Kawai unterlegen. Außerdem finde ich auch beim Korg B2 die Engine weiterhin vergleichsweise arg beschnitten.
Für einige Jahre Entwicklung am Instrument und Zufriedenheit beim Spielen hat man m.E. mit dem Kawai ES110 und Roland FP30X (statt FP10) die besseren Aussichten.

Gruß Claus
 
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FP-10!

Ich kenne das Thomann SP-5600 nicht, aber ich kenne das Thomann SP-26. Ich gehe aufgrund der Produktbeschreibungen sehr davon aus, daß die beiden hinsichtlich Klavierklang und Tastatur relativ identisch sind. Tastatur und Klavierklang beim SP-26 sind eher bescheiden. Ich spiel darauf gerade regelmäßig in einem Proberaum. Wenn man schon sehr gut spielen kann, kommt man zur Not auch damit klar. Zum Lernen ist es aber nichts. Ich nehme jetzt immer mein GEM rp-x mit zur Probe, damit ich wenigstens einen guten Klaviersound habe. Die Tastatur ist trotzdem nix Gescheites. Viel differenzierter Ausdruck ist da nicht möglich, aber genau das muß man ja als Anfänger lernen.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Hier wird ansonsten von den Handelsmarken der großen Händler abgeraten, aber relativ frische Eindrücke zur Produktionsqualität werden eigentlich nicht genannt.

Bei Handelsmarken steht ein Hersteller nicht mit seinem Namen zu seinem Produkt. Das heißt auch, es kann sich jederzeit ändern, was dort angeboten wird. Deshalb tragen solche Eindrücke eher wenig zum Erkenntnisgewinn bei so wie die immer überaus positiven Bewertungen beim jeweiligen Händler.

Zudem gibt es kein Mangel mehr an Low-Budget-Instrumenten wie Casio CDP-S100, Roland FP-10, Yamaha P-45. Die Klänge sind da auch nicht Stand der Technik, aber zumindest braucht man kein MIDI-Modul und hat schon eine in Zonen gewichtete Hammermechanik.

Ich kenne das Thomann SP-5600 nicht, aber ich kenne das Thomann SP-26. Ich gehe aufgrund der Produktbeschreibungen sehr davon aus, daß die beiden hinsichtlich Klavierklang und Tastatur relativ identisch sind. Tastatur und Klavierklang beim SP-26 sind eher bescheiden. Ich spiel darauf gerade regelmäßig in einem Proberaum. Wenn man schon sehr gut spielen kann, kommt man zur Not auch damit klar. Zum Lernen ist es aber nichts. Ich nehme jetzt immer mein GEM rp-x mit zur Probe, damit ich wenigstens einen guten Klaviersound habe. Die Tastatur ist trotzdem nix Gescheites. Viel differenzierter Ausdruck ist da nicht möglich, aber genau das muß man ja als Anfänger lernen.

Es ist ein 13 kg schweres Arranger-Keyboard mit dafür völlig überflüssigen Hammergewichten und viel zu vielen Tasten für die verbauten Samples. Medeli selbst bietet das Modell deshalb auch sinnvoller mit "semi weighted, spring type" action an. Ändert natürlich nichts daran, daß man 1980er-Home-Keyboard-Klänge hört.

Mein gleich teures Yamaha NP-31 ohne Arranger klingt besser und wiegt mit seinen immerhin schon in Zonen gewichteten Synthtasten unter 6 kg. Und letzteres hätte ich dann auch dabei, falls Spielzeug im Proberaum stünde. Da kann ich nämlich besseres Spielzeug mitbringen.
 
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Ich drücke das gegenüber meinen Schülern deswegen immer drastisch aus, damit die gar nicht weiter in die Richtung denken:

Überteuerter Spielzeugschrott. Wieso sollte ich ohne Not Argumente dafür suchen? Zeitverschwendung.
 
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Und letzteres hätte ich dann auch dabei, falls Spielzeug im Proberaum stünde. Da kann ich nämlich besseres Spielzeug mitbringen.
Ich hätte halt nur ein Rhodes oder mein P515 im Angebot, und das ist mir zu aufwändig. Und bei bestimmten Arten von Proben ist es mir relativ Wurscht, was da steht. Das geht zur Not auch mit Bontempi ... :ugly: Auf die Bühne kommt natürlich dann amtliches Zeug.

Viele Grüße,
McCoy
 
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@kanape
Das Problem ist, dass im Board bisher nur @erloeser seine Zufriedenheit mit einem Thomann DP-28 Plus formuliert hat,...
Zarter Hinweis:

Im Musicstore Köln sahen meine entzündeten Augen das Medelli, das Thomann unter dem Namen DP-28 Plus verkauft. Im Store firmiert es unter dem Namen Fame SP-2. Man kann es also auch dort testen.
 
Grund: Vollzitat gekürzt
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würde ich auch sagen. Echte E-Pianos wie Fender Rhodes oder Vintage Vibe sind sehr aufwendig zu Intonation und Stimmen des Instruments. Dazu gibt es eine völlig andere Klangerzeugung als bei Digitalpianos.

Digitalpianos arbeiten mit Samples oder Modeling (Roland). E-Pianos haben hier Tines als Klangstäbe, die über Gummihämmer angeschlagen werden. Das gibt diesen typischen, glockenartigen Klang. Dazu gibt es ähnlich den E-Gitarren noch Tonabnehmer

Das DP 26 von Thomann wurde mal im Tastenwelt Heft getestet. Die Sounds sind halt angesichts des Preises bescheiden. Klaviatur so lala.

Yamaha P 45 vielleicht oder ein Casio CDP 130 ?
 
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Und was sagt @kanape zu all diesem?
 
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