Eigenes Mastering für jedes Portal wie itunes, Spotify und co. ?

  • Ersteller Mr. Pickles
  • Erstellt am
Ich habe den ganzen Thread bisher mitverfolgt.

Der Bitcrusher wird wahrscheinlich Obertöne und, je nach dem wie sauber er programmiert wurde, auch mehr oder weniger das low end beeinflussen. Was für mich darauf hinweist, dass schon dem Mix an Substanz fehlt, wenn ein Bitcrusher auf der Summe die Erleuchtung bedeutet muss eigentlich was im argen liegen.

Zur eigentlichen Thematik kann ich nur schreiben, was ich mir bisher verkniffen habe: Dieses ganze Experiment "einheitliche Abspiellautstärke" halte ich für nahezu gescheitert. Wenn man durch Fernseh- und Radiosender skippt, verschiedene Songs/Playlists auf diversen Portalen durchhört, dann merkt man doch, dass meist darauf geschissen wird. Mir persönlich geht die erweiterte Dynamik bei Filmen sowieso auf die Eier, leise Gespräche versteht man kaum, macht lauter und im nächsten Moment drückt einem eine Explosion oder der orchestrale Soundtrack die Fenster aus den Rahmen.
 
Hi @Signalschwarz ,

sehe ich komplett genauso.
Ich muss dazu noch sagen, dass war das erste und das letzte Mal, dass wir uns selber mit Mix und Master beschäftigt haben. Wir haben bereits ein neues Studio und da geht der nächste Song hin.

Ich gebe dir sicherlich recht, dass es beim Mix schon Probleme gab.

Wie dem auch sei... Master , inkl Bitcrusher auf 24 bit und 44,1 kHz.

Das klingt jetzt ggut und so, dass man das vertreten kann.


Ich bin Musiker und kein Techniker oder Produzent oder sowas. Deshalb, mich interessiert die Thematik, bin aber nicht für den Profi ( oder Semi Profi Bereich gemacht).

Fakt ist, wir haben den letzten Song ( also vor diesem hier ) vom Mastering bekommen und der kamn mit -9 LUFS angeliefert.

Spotify hat den definitiv leiser gemacht. Selbst die Einstellung für Spotify Benutzer unter ( laut ) wurde auf -11 LUFS gedrückt. Da kam nix mehr mit -9 LUFS.

Ich verstehe das ganze nicht und bin da bei dir.


Ich muss nur wissen, ob ich da was kaputt machen kann und es nachher bei Spotify , Apple und wie sie all heißen scheiße klingen kann, weil der Vrusher drin ist ( der den Song aufwertet, obwohl das nicht sein darf , darauf können wir uns einigen )

Wenn ich aber sagen kann, wir liefern, der Song kommt mit -14 ( statt -13,2 LUFs ) auf die Ohren der Hörer, bin ich fein und lasse beim nächsten wieder die Profis arbeiten.
 
Ich denke nicht, dass da etwas passieren wird - ohne selbst einem Kunden so etwas je präsentiert zu haben. Die verschiedenen Anbieter werden lediglich die Wiedergabelautstärke anpassen oder eben auch nicht und Übersteuerungsreserve hat dein Master ja reichlich.
 
Wie gesagt.
Wir sind auch echt pissed auf unseren bisherigen Partner. Das kann man eigentlich keinen erzählen was der da veranstaltet hat.

Ich bin ein Laie im Mixing, dass gebe ich auch ehrlich zu. Ich hab mir Dinge angeeignet, aber was da jetzt abgeliefert wurde, sind wir nicht gewohnt. Sei es drum. Wir haben Kontakt zu jemand neuem. Wir haben auch an Verschiebung gedacht ( also das Release ), geht aber nicht, daher war klar, wir müssen alles versuchen, dass wir das beste Ergebnis mit unseren Mitteln heraus holen.


Wenn hier in der Runde jemand ist, der gutes Mixing und Mastering zu fairen Preisen anbieten kann, immer gerne her damit.

Wir bringen 2 - 4 Songs im Jahr heraus. Sind im Stimmungsbereich unterwegs.


Vielen Dank zu Einschätzung. Ich denke auch, dass einfach die Lautheit angepasst wird und das wars dann. Vielleicht versuche ich selber auf - 1 4LUFS zu kommen, damit die da vielleicht gar nicht dran gehen und der Sound so bleibt.


True Peak - 2 dB muss ja tatsöächlich dicke reichen.


Beste Grüße in die Runde,


Andreas
 

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