Ein paar Fragen

von Holo, 07.01.05.

  1. Holo

    Holo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.05   #1
    Moin! Ich hab ein paar Fragenb bezüglich der Technik der E-Gitarre.

    -Das Gitarrensignal ist in der Phisik eine elektriche Spannung oder?

    -Je mehr Wicklungen ein Tonabnehmer hat desto mittiger klingt er?

    -Humbucker besitzen mehr Wicklungen als Singlecoils und ein Neck Humbucker (meistens) mehr als ein Brige Humbucker?

    -Warum sind Singlecoils Nebengeräuch anfälliger als Humbucker? Es hat etwas mit den Wicklungen um den Magneten zu tun aber was dies genau bewirkt konnte ich nicht wirklich finden! Kann mir das jemand simpel an einem Beispiel erklären?

    Vielleicht fallen mir demächst noch ein paar weiter Fragen ein aber das wären erstmal die wichtigesten.
     
  2. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 07.01.05   #2
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  3. Holo

    Holo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.05   #3
    Vielen Danke an dich. Doch ich muss da nochwas fragen :rolleyes:

    Phasenverdreht? Was bedäutet dies und wieso unterbindet/löscht es Störgeräuche?
     
  4. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 07.01.05   #4
    Die Sinuskurven sind um 180 Grad verdreht und "löschen sich aus".
    Ergebnis: Humbucker brummen zwar nicht und haben auch mehr Output aber sie sind nicht so bissig.
     
  5. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 07.01.05   #5
    Kurze Korrektur:
    Humbucker sind im Normalfall gegenphasig in Reihe geschaltet. Nur so ist der gegenüber Single-Coils mittigere Klang zu erklären. Da sich dann die Induktivitäten addieren, ist die Gesamtinduktivität dann also doppelt so groß und somit sinkt die Resonanzfrequenz um den Faktor 1,4.

    Ulf
     
  6. Holo

    Holo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.05   #6
    Also nochmal Danke für eure Hilfe aber so tief möchte ich nicht in die Phisik eindringen mit Sinus usw.

    Ich muss des ja 3 Lehrern präsentieren. SO wollt ich das machen.

    "Ein Tonabnehmer besteht aus einer Spule die um einen Magneten gewickelt ist. Dadurch wird nach dem Prinzip der Induktion ein Magnetfeld erzeugt. Wenn man nun die Stahlsaiten anschlägt wird dieses Magnetfeld veränder wodurch eine Spannung ensteht (das Signal).

    Es gibt 2 verschiende Arten von Tonabnehmern. Einmal den Single Coil, der aus einer Spule besteht und sehr klar und höhenreich klingt. Jedoch ist er für verzerrte Sounds weniger geeignet, da er nur eine Spule hat und somit dazu neigt Störgeräuche wie zB. von Neonlampen oder anderen Elektroquellen in der nähe mit zu verstärken was zu einem unangenehmen Feedback und brummen führt.

    Der Humbucker ist für verzerrte Sounds schon eher geignet, da er 2 paralel geschaltet Spulen besitzt die, die Störgeräuche bis zu einem bestimmen Grad zerstören. Er klingt mittenbetohnt,glatt und "fetter" da seine Ausgangsleistung doppelt so hoch ist wie die eines Singlecoils."

    Das hab ich jetzt mal so ausm Kopf geschrieben. Glaubt ihr ein normaler Mensch (Lehrer :rolleyes: ) kommt damit zurecht? Einer is Phisiklehrer also sollte er das wohl verstehen oder?

    Berichtig mich falls ich etwas Falsche beschrieben habe.

    Was mir nun noch ganz wichtig ist: Der Lehrer wird bestimmt Fragen wie der Humbucker den Störgeräuche abhält. Aber wenn ich ihm die ganze Sinus kram erzähle überschreite ich das 10 Minutenlimit und ich muss auch noch den Verstärker erklären. Wenn ich ehrlich bin raffe ich das mit dem Sinus gar nicht! Was ich dazu auf wikipedia gefunden habe überschreitet meine geistigen Kompetenzen um weites :o

    Kann mir einer einen Satz bauen wie zB. : "Das geht ungefähr so und so aber ich möchte da jetz net genauer drauf eingehen da es sonst mein Zeitlimit sprengen würde!" :D
     
  7. Schwammkopf

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    Erstellt: 07.01.05   #7
    ich wollt dir nur sagen, dass durch induktion kein magnetfeld erzeugt wird. das magnetfeld ist DA ... und durch die schwingung der saite wird es verändert. und durch die daraus resultierende induktion entsteht die (sehr kleine) spannung, also dein signal

    tu ausserdem mal was an deiner rechtschreibung .. es heißt geräuSCH ... SCH nich CH
     
  8. Holo

    Holo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.05   #8
    :rolleyes: Ich schreib viele Sachen so wie ich es spreche :screwy:
    Und ich vergesse immer nochma drüber zu lesen, da ich froh bin endlich soviel geschrieben zu haben. Ich werde mich bessern :cool:
     
  9. Schwammkopf

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    Erstellt: 07.01.05   #9
    ja kla ich woltle in erster linie auch auf die sache mit der induktion hinaus neh ... das wäre nämlcih ne kleine ... ungeschicktheit wenn die dich nachher fragen "ja wie funzt das denn noch gleich mit der induktion?"
     
  10. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.05   #10
    Mehr musst du nicht schreiben ich vermute mal das er es sich selbst nicht erklären kann und du wirst eh erst in der 7 oder 8 Klasse sein? Richtig?...
    Ich hab einige Sachen oben korrigiert....
     
  11. Schwammkopf

    Schwammkopf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.05   #11
    aber wo ist denn jetzt genau der unterschied, ob die spulen jetzt gegenphasig oder out of phase geschaltet sind???

    ich mein ... wenn man zwei (verschobene) sinuskurven hat, bei denen einmal gleichzeitig ein "hügel" oben und unten ist (von der x achse aus gesehen), dann würden doch diese beiden sinuskurven sich auch irgendswie negativ beeinflussen ... ich kapier das ma grad nich so richtig
     
  12. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.01.05   #12
    Das ist dasselbe. out of phase = gegenphasig. (immer auf eine gerade Anzahl von Spulen bezogen, also 2, 4, 6....)


    Wobei der Ausdruck eigentlich Unsinn ist, aber da es sich nun mal eingebürgert hat, von Phase zu reden, kann man auch dabei bleiben.


    PS: Erklärungen zum Arbeitsprinzip von Tonabnehmern finden sich massig unter google....

    PS2: das mit gegenphasig und out of phase sollte man immer genau definieren: wenn man die SPULEN meint, ist jeder Serien-Humbucker immer out of phase. Wenn man das SIGNAL meint, ist jeder Humbucker serienmässig IN PHASE (weil die Magneten ja auch "out of phase" sind).

    Wenn man nun ein out of phase-SIGNAL haben will, schaltet man die Spulen in Wahrheit IN PHASE. Da die Magneten aber nicht mit umgedreht werden, ist das SIGNAL eben out of phase.

    Deshalb ist das sehr verwirrend, wenn man vom out of phase Effekt des Humbuckers spricht. Einge beziehen sich dabe auf die Spulen, andere reden nur von dem out of Phase SIGNAL, das aber nur einige wenige Leute aktiv benutzen.

    Oder noch mal zum Mitschreiben:


    A: Serien-Humbucker mit 2 identischen Spulen:

    Spulen: out of phase
    Magneten: out of phase

    = Signal: in phase.

    Bei Parallelschaltung halbe Induktivität einer Spule, bei Seriellschaltung doppelten Induktivität einer Spule und pi mal daumen doppelter Output einer Spule. In beiden Fällen sind die Störgeräusche von aussen eliminiert. (da die Störgeräusche NUR über die Spulen reinkommen, nicht über die Magneten)


    B: sogenannter out of phase Effekt mit dem gleichen Humbucker wie oben:

    Spulen: in phase
    Magneten: out of phase

    = Signal: out of phase

    Bei Parallelschaltung leiser, hohler, bassloser, dünner Sound. Bei Seriellschaltung etwas stärker, aber immer noch sehr dünn. Störgeräusche werden nicht eliminiert, sondern verdoppelt, da die Spulen in Phase sind.



    PS3: Und einige ganz verrückte sprechen sogar von der regulären Strat-Mittelstellung von out of phase....dabei ist das in phase parallel (und bei modern strat zudem noch humbucking).
     
  13. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.05   #13
    also ich bin einer der wenigen, wenn auch in einer abgewandelten version... 2 humbucker parallel (toggle-mittelstellung)... der 1 "gegenphasig" oder wie jetzt immer genannt... halt masse u. heißer leiter vertauscht... (das schöne an dieser schaltung ist, dass der brumm genauso ausbleibt, da die humbucker selbst ja keinen liefern!)

    somit wären wir wieder bei afaik deiner frage:
    (2 spulen seriell) PARALLEL zu (2 spulen seriell) müsste eigentlich die impedanz von 1 spule ergeben :D :D
    mit dem unterschied, dass hier die humbucker zwar parallel sind, aber das signal verkehrt daher kommt und sich teilweise vernichtet :D (was die impedanzwerte natürlich wenig interessiert)

    ad ps3:
    strat-mittelstellungen klingen ja auch wegen der parallelverschaltung dünner, da sich die induktivität ja bei parallelschaltung verringert... aber out of phase sound is schon was anderes :D
    hab ich was verschlafen... ich wusste gar nicht, dass die mittelstellungen jetzt schon "serienmäßig seriell" geschalten sind... normaler weg is megaswitch kaufen u. herumlöten :D

    mfg guitargeorge
     
  14. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.01.05   #14
    Dat geht latürnich auch. (Peter Green lässt grüssen..).

    Brummfrei und recht laut. Nur ein bisschen hohler. Im Moment auch ganz klar mein Favorit. (oder zwei SCs seriell out of phase, wie mans bei ner Tele gut hinkriegen kann).

    Die ganzen parallelverschaltungen von SCs parallel out of phase kicke ich dagegen grad wieder. Kann man doch nicht wirklich gebrauchen.... :-/

    Hey, du hast dir 3 wochen eine Frage gemerkt? :great: ;)

    Daher kommt wohl das Missverständnis. Aber ne Frechheit bleibts trotzdem, ne Strat in in phase Mittelposition als out of phase zu titulieren. Das kling doch seeeeeeeehr anders als echtes out of phase.

    Ich muss Rockinger jetzt doch zustimmen: zwei nahe SCs parallel out of phase klingen ätzend :(

    Wer sagt das? :confused:

    Ich schrob [tm] parallel in phase (und bei modern strat humbucking durch RW/RP middle PU)
     
  15. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.05   #15
    hab bei "und bei modern strat zudem noch humbucking"tm RAY gleich an humbuckerverschaltung gedacht... :rolleyes:

    klar wenn der mittlere reverse is, dann brummts auch (fast) nicht mehr :rolleyes:

    muss jetzt eh mal schaun... mein 70er-jahre strat nachbau... ich glaub der hat noch keinen reverse PU in der mitte... *magnetsuch* :D

    mfg guitargeorge
     
  16. Schwammkopf

    Schwammkopf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.05   #16
    okeh danke Ray ich ahbs jetz grafft ; )
     
  17. Holo

    Holo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.05   #17
    :screwy: Sachen gibts! Ich glaub ich versuche einfach das mit dem Störgeräuschen wegzulassen!

    Aber nochwas: Ihr habt gesagt das, das Magnetfeld einfach da ist! ABer ohne den Tonabnehmer wäre ja kein Magnetfeld da, also könnte ich schon sagen das er es erzeugt oder?
     
  18. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.05   #18
    Ja klar, weil er einen Magneten enthält. Das Magnetfeld wird aber nicht erst durch die Induktion erzeugt, wie du glaube ich zuvor gesagt hast.
     
  19. Schwammkopf

    Schwammkopf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.05   #19
    genau ; ) das war das wodrauf ich hinaus wollte ; )

    die 6 kleinen runden dinger die du in dem pu siehst, das sind deine magneten ... (bei humbuckern halt 12)
    und das das quasi dauermagneten sind, erzeugen die ein andauerndes magnetfeld. das wird dann wurch schingung der saite beeinflußt etc ...
     
  20. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 08.01.05   #20
    Die Stifte müssen nicht unbedingt die Magneten sein. Bei klassischen PAF Humbuckern liegt ein rechteckiger Magnet unter den Spulen und die Stifte sind aus Stahl (werden aber vom Magneten magnetisiert)

    Hier wurde die Spule mit den verstellbaren Polstiften entfernt und man sieht den Magneten (hier die spätere PAF Version mit kürzerem Magneten).

    [​IMG]
     
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