Hätte ein paar Fragen zum Pearly Gates Humbucker in einer Stratocaster bitte.

von pilos, 23.02.17.

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  1. pilos

    pilos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #1
    Hey Leute,

    Ich möchte meine Fender Mexiko SSS Stratocaster in eine HSS Stratocaster (mit Humbucker in der Bridge) modifizieren und habe mir den Pearly Gates Humbucker von Seymour Duncan ins Auge gefasst. Grund dafür war dieses Video, das mich überzeugt hat:



    Nun stellen sich mich ein paar Fragen:

    Es gibt ein paar verschiedene Pearly Gates Humbucker wie ich feststellte. Spielt es beispielsweise eine große Rolle ob man einen Humbucker der für die Neck Position gedacht ist, in die Bridge verbaut oder umgekehrt? Hab das schon von ein paar Leuten gehört...

    Als nächstes frage ich mich ob ich einen Trembucker oder Humbucker für meine Strat brauche? Ich hab zwar ein Tremolo auf meiner Strat, aber brauche ich deswegen zwingend einen Trembucker?

    Spielt es eine Rolle, ob ich eine Nickelabdeckung auf dem Humbucker habe oder nicht? Oder gehts da mehr um die Optik? Ich habe übrigens eine Olympic White Strat mit schwarzem Schlagbrett und schneeweißen Kappen, falls ihr da ne Empfehlung bzgl Optik geben könntet bitte ;)

    danke im voraus! :)
     
  2. skerwo

    skerwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #2
    Du solltest schon die Bridgevariante des HB nehmen. Ebenso einen Trembucker, weil der vom Spacing her zu Fenderartigen Gitarren besser passt. Mit einem normalen HB liegen sonst die Polepieces nicht mehr exakt unter den Saiten, weil beim normalen HB wie z.B. für eine Les Paul der Abstand geringer ist als bei einer mit Tremolo wie Fender. Nennt sich auch F-Spacing.

    Bezüglich der Optik würde ich da vielleicht auch mal an einen Zebra-Humbucker denken. Die Stegspule in weiß und die dem Hals zugewandte Spule des Humbucker in schwarz. Dann siehts von der Optik her auch nahezu wie eine SSS-Strat aus, weil die Halsspule optisch im schwarz des Pickguard verschwindet (siehe auch angehängtes Bild).

    blade2.jpg

    Ansonsten gibt's zum Pearly Gates auch noch eine wunderbare Alternative aus deutschen Landen, den Barfuss Fandango. Einfach mal googeln ;).
     
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  3. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.02.17   #3
    Den würde ich dem PG an einer Strat sogar vorziehen...dazu noch einen Lenny in der Mittelposition und einen Tweed54 am Hals...Tone-Heaven!
     
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  4. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #4
    Wenn PG dann Bridge und Trembucker Version.

    Ich hatte den PG auch schon mal in einer Squier 51 und das war nichts.
    Der PG ist auf einen extra Anteil Höhen in Les Pauls ausgelegt.
    Das passt in vielen Schraubhalsgitarren, die ja schon relativ brilliant
    klingen, so nicht optimal. Ich würd auch den Fandago vorziehen ......
     
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  5. pilos

    pilos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #5
    Danke für eure Antworten, aber findet ihr nicht dass der Pearly Gates in dem Video extrem gut klingt? Zu vielen Höhen höre ich da nicht raus...werd mir jedenfalls den Fandago genauer anhören :)
     
  6. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #6
    Ja ist ok, aber ich kaufe eben keine PUs nur aufgrund von YT Videos .......
     
  7. waldru

    waldru Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #7
    Ich habe eine 1996er US Lonestar Strat, die hat original einen PG in der Bridgeposition. Ich finde der PG klingt fantastisch und passt super zur Strat.
     
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  8. buzzdriver

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    Erstellt: 23.02.17   #8
    Es gibt auch den Pearly Gates Plus. Der hat ein paar Wicklungen mehr und einen anderen Magneten. Der wurde so auf Strats abgestimmt. Wie schon geschrieben wurde, macht sich der normale Pearly Gates besser in Mahagoni Gitarren, wie Les Pauls.

    Die Lone Star hat z.B. den Pearly Gates Plus drin.
     
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  9. AgentOrange

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    Erstellt: 23.02.17   #9
    Jo, normaler PearlyGates in einer Strat kann ein ziemlicher Eierschneider sein.

    Verlass dich nie auf Hörbeispiele von YT...
     
  10. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #10
    kann man den überhaupt einzeln kaufen ??


    Ganz genau so tönte es auch bei mir .... brr :igitt:
     
  11. buzzdriver

    buzzdriver HCA - Jackson/Charvel HCA

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    Erstellt: 24.02.17   #11
    Das ist eine gute Frage. Zumindest konnte man den mal einzeln kaufen. Ich habe das vor einigen Jahren nämlich mal gemacht, interessanterweise kam der in keiner Seymour Duncan Verpackung, sondern in einer Fender Verpackung. Jetzt findet man aber keine Angebote mehr. Vielleicht muss man einfach mal beim Fender-Händler nachfragen...
     
  12. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 24.02.17   #12
    Jo. Beim Fender vertrieb das Ersatzteil ordern...
     
  13. waldru

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    Erstellt: 24.02.17   #13
    Ok, wieder was gelernt. :great: Ich dachte bisher das es ein ganz normaler PG ist.
     
  14. Stratz

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    Erstellt: 24.02.17   #14
    Ja, der Pearly Gates Plus wurde damals speziell für Fender produziert. Das war ein Pearly Gates mit mehr Wicklungen und Alnico 5.
    Früher wurde der z.B. bei Musik Produktiv unter den Fender-Pickups gelistet. Keine Ahnung, ob Seymour Duncan den noch für Fender herstellt, da Fender mittlerweile selber diverse Humbucker im Sortiment hat (Shawbucker, Diamondback, Twin Head, Enforcer, Atomic...).

    Das naheliegenste wäre ein normaler Pearly Gates mit Alnico 5. Da der Plus aber mehr Windungen hat, wird er in den Höhen etwas abgemildeter und in den Mitten etwas kräftiger sein. Wahrscheinlich fanden sie den HB in der Form mit Alnico 2 einfach etwas zu abgerundet in den Höhen.
    Ich schätze mal, leider ohne praktische Erfahrung zu haben, dass der normale Pearly Gates mit A5 mehr in Richtung eines SH-1 '59 geht, also kräftige und relativ straffe Bässe, gescoopte Mitten und klar betonte Höhen. Genau wie ein SH-1 wird er natürlich nicht, klingen, da das PU-Design doch noch etwas anders ist.

    Wenn man einen "rockigen" Pearly Gates mit Eiern haben möchte, soll ein Alnico 8 gut funktionieren. Der PU wird dann in den Bässen und Tiefmitten etwas dicker und straffer, was in einer Strat ganz gut kommen könnte. Die Höhen sind auch nicht ganz so prägnant wie bei Alnico 5.
    Im Duncan-Forum hat der Pearly Gates A8 einige Fans.

    Den normalen Pearly Gates SH-PG1b würde ich in einer Strat wohl mit 250K betreiben.
     
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  15. bagotrix

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    Erstellt: 25.02.17   #15
    Die starken Höhen des PG haben in einer Strat schon auch Vorteile. Zum einen kann man ihn durchaus auch mit den serienmäßigen 250 KOhm-Potis ausprobieren, zum anderen sind die Übergänge zu den Sounds der SCs nicht so krass.

    Der Typ im Video klingt wirklich sehr gut, das finde ich auch. Erinnert mich etwas an Eric Johnson - und wenn man so spielen kann, klingts wohl mit jedem Pickup geil :cool:. Aber im Ernst: wenn er auf die SCs umschaltet, hört man schon, dass der Sound einfach insgesamt auf höhenreiche PUs abgestimmt sein muss. Ein PG in einer Strat hat verdammt viel "Draht" im Klang, die warmen tieferen Mitten müssen also woanders herkommen (Pedale / Amp). Man muss aber auch sehen, dass Fender bei seinen Fat Strats den StegPU oft auffallend weit in Richtung Hals verschoben einbaut.

    Die Unterschiede zum PG Plus fand ich jetzt nicht soo dramatisch. Die paar Wicklungen mehr haben den PU nicht auf den Kopf gestellt. Was den AlNiCo 5-Magneten betrifft, bewirkt er mMn im PG keine so extreme Änderung wie im Custom. Die Mitten bleiben viel präsenter als beim SH-1 oder Custom, die Auswirkung der Magnete hängt halt immer sehr von der Wicklung ab.

    Den Hals-PG würde ich am Steg nicht einsetzen. Umgekehrt ist der Bridge-PG aufgrund seiner schlanken Bässe und präsenten Hochmitten ein toller HalsPU in Kombination mit heißeren StegHB, aber der PG Neck ist am Steg dann schon sehr dünn zu nennen.

    Bei vernünftigem Material (Nickel) ist der Einfluss einer Kappe auf den Sound nicht extrem. Ein wenig runder und kompakter wirds in den Obertönen schon, aber das gehört mehr in die Kategorie "Timbre" als dass es vordergründig den Grundsound verschiebt. Bei Goldkappen sind die Auwirkungen nach meiner Erfahrung übrigens etwas deutlicher, wobei mir persönlich offene HB in Strats nicht nur optisch besser gefallen.

    Es wäre aber schon hilfreich, noch ein bisschen mehr über Deine Stilrichtung zu hören. Für solche melodischen Leads wie im Video ist der PG sicher eine sehr gute Wahl, aber wenn Du auch öfter mal Heavy Riffs spielst, gibts da schon auch andere interessante Kandidaten.

    Gruß, bagotrix
     
  16. pilos

    pilos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.17   #16
    Also Heavy Riffs hab ich nicht vor zu spielen. Das "härteste" was ich so spiele ist AC/DC aber das fällt nicht unter Heavy Riffs meiner Meinung nach. Ich möchte einfach einen dickeren Ton haben wenn ich auf den Bridge PU wechsle, mit dem Single Coil in der Bridge kann ich nicht so viel anfangen ehrlich gesagt. Ich finde den Vorschlag interessant den Humbucker mit 250k Pots zu betreiben, dann müsste sich das Problem mit den zu vielen Höhen wieder aufheben denke ich. :)
     
  17. AgentOrange

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    Erstellt: 25.02.17   #17
    Also wenn du einen dicken Ton in einer Strat mit mittlerem Output willst, dann nimm keinen PearlyGates...

    Eher mal den Suhr PeteThorn probieren, oder, wenn du nicht so viel Geld ausgeben willst, ein anderes PAF-Derivat. Duncan SH1 oder so...


    Oder du kaufst n Duncan QuarterPounder mit den flachen Polepieces!
     
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  18. pilos

    pilos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.17   #18
    Über den Thornbucker habe ich gerade auch viel gutes gelesen...kostet halt 149 Euro bei session^^ Hat jemand Erfahrungswerte zu diesem Pickup in Strats?
     
  19. Dr Dulle

    Dr Dulle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.17   #19
    kauf dir den PG gebraucht, probier ihn aus und wenn er nix ist kriegst ihn ca +-null wieder los .......
     
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  20. AgentOrange

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    Erstellt: 25.02.17   #20
    Ich kenne nur den DougAldrich von Suhr und das ist im Vergleich zu Duncan & co ne ganz andere Hausnummer.
     
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