Ein paar Übungstipps

von Hagbard Celine, 24.01.08.

  1. Hagbard Celine

    Hagbard Celine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.08   #1
    Hey Leute,
    ich hab vor kurzer Zeit mit dem Gitarrespielen angefangen und bin u.a. hier durch das forum auf ein paar video lessons gestoßen wo solche grundlegende techniken erklärt werden. ( vguitarlessons wars ^^ )

    Nun würd ich gerne wissen, was ihr zu einem "übungsablauf" empfehlen würdet..

    also ich hab ja schon ein paar vorschläge hier im forum gelesen ( es lebe die sufu :) ) und im moment mache ich immer ein paar fingerübungen.. also tonleitern rauf und runter spielen ( oder rauf und runter quälen :rolleyes: ) um die beweglichkeit zu erhöhen, dann akkorde üben so dass sie sauber klingen und die übergänge langsam hinbekommen naja und danach immer einfach ein paar einfache lieder versuchen zu lernen oder ein paar stellen aus den liedern ( auch durch das forum )

    natürlich macht es ja auch spaß, aber ich will ja auch effizient was lernen
    also könnt ihr mir persönlich was empfehlen?.

    Oder noch besser, ich habe gelesen, dass viele dieses "e gitarre lernen" buch von bernd brümmer( oder so ähnlich ^^ ) besitzen. kann man damit gut und für eine lange zeit lernen? oder ist es fast analog zu dem was man in den video lessons findet?


    so danke schon mal, ich hoffe man konnte den roten faden in meiner frage entdecken :D
     
  2. Kingx4one

    Kingx4one Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.08   #2
    Hi Celine!

    Zu deinem Übungsablauf, kann ich dir schon mal sagen das er nicht so verkehrt ist, und im Grunde soll jeder so üben wie es für ihn am besten ist. Empfehlen könnt ich dir, die "normalen" Akkorde, also keine Powerchords, zu lernen und deren Wechsel zu üben.

    Gut und einfach sind auch abgespeckte Tonleitern, z.B. Pentatonik - Skalen, die findet man übrigen Überall im Netzt, z.B. hier:

    http://www.guitarconsultant.com/pentatonic.html
    Pentatonic Guitar Scales

    oder hier:

    http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Die_Dur-Pentatonik
    Gitarre: Die Dur-Pentatonik - Wikibooks


    Wichtig ist aus meiner Sicht, auch von Anfang an sein Griffbrett kennenzulernen (wo ist welcher Ton), das macht es einem später ungemein leichter (ich habs nicht gemacht und beiß mir jetzt in den Ars...)

    Einfache Songs findest du hier im Forum z.B. hier:

    https://www.musiker-board.de/vb/gitarren-anf-nger/205314-sammlung-lieder-solos-f-r-anf-nger.html
    Sammlung von Lieder und Solos für Anfänger - Musiker-Board

    Viel Spaß beim üben, bleib am Ball!

    Greets, Kingx
     
  3. Hagbard Celine

    Hagbard Celine Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.08   #3
    ah danke schön für die schnelle antwort ;-)...werd ich mir gleich mal anschauen..
    ja und sonst lohnt es noch zusätzlich sich so ein buch zu holen?
    ceeya
     
  4. gremlin17

    gremlin17 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.08   #4
    Was ich noch als Tipp zum Üben hinzufügen würde, wäre dass du die Sachen die du lernen willst auf jeden Fall erst langsam üben solltest und das Tempo steigern, wenn es sauber klappt, das steht in jedem guten Buch auch so drin. Naja, und das wichtigste ist, dass du nie etwas aus Krampf heraus lernen solltest. Sei zwaar ehrgeizig, aber mach es nur, wenn du auch Spaß dran hast. Und wenn mal was nicht sofort klappt oder einfach nicht klappen will. Leg die Gitarre einen Tag weg und entspann dich :) Das Gehirn braucht einfach auch seine Zeit, neu gelernte Dinge zu verarbeiten und zu automatisieren. Und das klappt im Schlaf nun mal am besten. Wenn du jedenfalls Freude hast, bei dem was du tust, dann wirst du am Anfang so enorme Fortschritte bemerken, dass du richtig stolz sein kannst!
     
  5. Fips83

    Fips83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.08   #5
    Ich denke auch dass Dein Lernprozess sehr gut ist. Wichtig ist auch immer das gelernte zu wiederholen.
    Und ich überlege mir auch bei jeder Übung ob sie effizient genug ist und ob ich das überhaupt brauche.
    Lern nur das was Du auch willst und Dir Spaß macht oder wo Du siehst dass bringt mich weiter. z.B Pentatonik.
    Und wie gremlin17 schon sagt. Bei jeder Übung "in der Ruhe liegt die Kraft"
     
  6. Pete19

    Pete19 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.08   #6
    Ich habe ein paar Übungstipp für dich, die generell auf das menschliche Gehirn eines jeden passen - also Tips, wie man besonders schnell lernen kann. Da gibt es eine Menge - ich schreibe mal ein paar:

    - Mit Hirn lernen ;) Gucke dir genau (sehr genau - das heisst jede kleine Bewegung, Handhaltung, Fingerhaltung, Armhaltung etc. - es kommt auf Millimeter an) an, was du machst mit deinen Händen / Armen und versuche logisch und klar nachzudenken, was du falsch machst / warum die Sachen, die du machen willst, nicht genauso klingen oder klappen, wie beim Profi.
    - Das Gehirn kann sich nur etwa 30 Minuten 100% konzentrieren. Danach lässt die Konzentration ziemlich schnell nach. Wenn du dann noch übst, werden eher Fehler gelernt, als das Richtige. Also am besten 30 Minuten üben, 10 Minuten Pause machen.
    - Kennst du dich mit PCs aus? Was du am Tag übst, landet im Arbeitsspeicher des Gehirns. Über Nacht kommt es auf die Festplatte - und nicht gerade viel von dem Gelernten. Also man lernt nur wirklich über Nacht. Man muss kontinuierlich fast jeden Tag üben, um wirklich gut und effektiv zu lernen.
    - Kommt auch darauf an, wieviel man übt. Also 5 Stunden am Tag sind eigentlich völlig übertrieben, nach 2 Stunden ist das Hirn eh platt und nimmt nichts Neues mehr auf. Da hilft leider keine Lerntechnik.
    - Ganz wichtig ist noch, dass du nicht eine Woche hintereinander die gleiche Übung machst. Man sagt immer, dass das Gehirn ca. 4 Tage ein Fenster für eine Übung aufmacht, und dann 4 Tage zu. Also am besten eine Übung ca. 4 Tage machen, dann eine andere Übung. Und dann nach 4 Tagen kannste die alte wieder machen. Das hat auch den Vorteil, dass die alte Übung dann von Handhaltung her und Fingerhaltung teilweise (!!!) wieder vergessen ist, da du aber inzwischen weisst, wie du die Hand halten musst, kannst du die Übung nun mit viel besserer Handhaltung spielen und dein Unterbewusstsein, dass sich in 4 Tagen die falsche Handhaltung gemerkt hatte, steht dir nicht mehr im Weg.

    Na, es gibt noch viel mehr dieser "Regeln" wie man schnell und effektiv lernt, möchte die aber jetzt nicht alle aufschreiben. Das reicht auch für den Anfang.

    Und an alle, die jetzt meinen, dass das ja bei jedem Gehirn anders ist: Ja ist es selbstverständlich - je nachdem wie intelligent man ist, wie konzentriert und wie logisch man denken kann, auch Lernvermögen - ist es natürlich anders. Aber das eben geschriebene - so lernt das Gehirn nunmal normalerweise.
     
  7. Robert60

    Robert60 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #7
    Die ersten Postings geben gute Hinweise, ich habe auch entdeckt mit meinen kümmerlichen 3 Wochen Spielen das es nicht sinnvoll ist gewaltmässig 2 Stunden Non Stop an der Gitarre zu hängen.

    Immer wieder Pause machen. Ich richte mich an einem PC Lernprogramm aus, das ist mein roter "Lernfaden" - eben auch um die Basics mit einem gewissen System zu lernen - dazu dann aus dem www "Videos" und "geschriebenes", das passt.

    Bei mir ist das Geld halt auch sehr knapp, ich habe mir mein Gitarrenset und Lernprogramm förmlich vom Munde "abgespart", deswegen ist ein richtiger Lehrer auch momentan absolut nicht drin. Natürlich muss man sich selber dabei äusserst kritisch beobachten und versuchen zu erkennen "wie sieht das aus - wie mach ich es"

    Nur aus einem Buch heraus würde ich das zu schwierig finden - Videos dazu erleichtern das lernen wesentlich.
     
  8. Saitenstechen

    Saitenstechen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.08   #8
    Was mal wieder zu kurz kommt: Das kleine Zauberwort "Spaß"! Bei aller Anfängermotivation wirst du bei einem zu harten Lernprogramm schnell in die Knie gehen.

    Neben Powerchords, offenen Akkorden, Barré-Akkorden, Single-Note Riffs, hundertfachen viocings und noch viel mehr Spieltechniken baut sich vor einem Anfänger schnell ein Dschungel auf. Ein Lehrer ebnet den Weg und erleichtert gerade die ersten Schritte. Wenn du es dir aber unbedingt selbst beibringen möchtest, dann solltest du eine Lerneinheit in etwa so aufbauen:

    - Die Finger lockern, durch das Spielen von Tonleitern, Pattern oder einfachen Single-Note Riffs. Auch eine leichte Powerchordfolge und die "Spinne" kann die Finger gut dehnen. :great:

    - Akkorde und deren Wechsel üben. Die Motivation steigt ungemein, wenn du dir dafür schon einen leichten Song aussuchst. Das schult auch gleichzeitig das Rythmusgefühl (was leider auch oft vernachlässigt wird).

    - Spieltechniken einstudieren (von double-stops über pull offs bis bendings - was es eben alles so gibt :p). Unbedingt bereits erlernte Spieltechniken wiederholen. Auch hier kann die Motivation durch einen passenden Song gesteigert werden.

    - Wenn du merkst, dass so langsam nichts mehr klappen will, legst du eine CD in den Player. Jetzt rockst du noch ordentlich zu deinen Lieblingssongs mit und hast (egal wie schräg es klingt) jede Menge Spaß!!! Denn du solltest nie frustriert die Gitarre in die Ecke legen, sondern immer mit einem guten Gefühl die Lerneinheit beenden. Äußerst wichtig für die Motivation! :great:

    Was ebenfalls schon angesprochen wurde, aber mit dem eigentlichen "Gitarre spielen" zum Glück nicht viel zu tun hat, ist die Musiktheorie: Wie sind Akkorde aufgebaut? Welche Töne liegen wo auf meinem Griffbrett? Was ist eine Oktave? Welche Noten und Notenwerte gibt es? Wie ist ein TAB aufgebaut? und ... und ... und - Das kann bei mangelndem Interesse schon seeeeeehr trocken werden. :p

    Weiterhin viel Erfolg und Spaß!

    Andreas
     
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