Eine Band als GbR anmelden

von tfoal, 18.04.07.

  1. tfoal

    tfoal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.07   #1
    Hallo,

    ich wollte mal nachfragen, ob es eigentlich irgendetwas kostet, eine band als GbR anzumelden?
    Und welche Vor- und Nachteile hat man denn dadurch?

    Grüße,
    Tfoal
     
  2. Düsseltier

    Düsseltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #2
    Hi,

    über die Vor und Nachteile kannst du dich mit Hilfe der Suchfunktion informieren! Hierzu am besten den Thread "Ab wann wo anmelden" suchen.

    Die Gründung einer GbR ist günstig. Du bezahlst pro Gesellschafter etwa 20 Euro Anmeldegebühr. Dazu kommt etwas Porto und ein Haufen Papier!

    Grüße
     
  3. averan

    averan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.07   #3
    ähh...wie jetzt "GbR anmelden" ?

    meinst Du als Gewerbebetrieb bei der zuständigen Gemeinde oder was ?

    Eine GbR als solches besteht quasi von alleine, sobald sich mindestens zwei Personen zu einem gemeinsamen Zweck "zusammentun". Die Anmeldung des Gewerbebetriebes hat lediglich gewerberechtliche Hintergründe.

    Die steuerlichen Folgen der Betätigung in einer GbR sind:

    Einkommensteuer: Es ist der (steuerliche) Gewinn oder Verlust der GbR zu ermitteln, dieser Gewinn ist dann auf die Gesellschafter aufzuteilen, entweder so wie im Vertrag (falls es einen gibt) geregelt oder ansonsten nach Köpfen. Jeder Gesellschafter hat dann den auf Ihn entfallenden Anteil in seiner Steuererklärung zu berücksichtigen. Für diese Gewinnverteilung gibt es Vordrucke beim Finanzamt, hört sich komplizierter an als es ist.

    Umsatzsteuer: Unternehmer und damit Steuererschuldner ist die GbR als solches, diese muss also die steuerlichen Verpflichtungen tragen, nicht die beteiligten Gesellschafter. Die Gesellschafter haften allerdings in den allermeisten Fällen für Steuerschulden der Gesellschaft, wenn diese Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt oder nachommen kann.

    Wie immer in steuerlichen Fragen empfehle ich auch auch hier ggf. Kontakt mit dem Finanzamt aufzunehmen. Keine Anst, die beißen nicht. Wenn das ganze dann größere Ausmaße annimmt sollte ggf. auch ein steuerlicher Berater hinzugezogen werden. Wer hier spart, spart möglicherweise an der falschen Stelle.
     
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