Einfaches Homerecording - (Produkt)beratung bitte

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Lord
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Hallo,
also erstmal muss ich sagen, dass ich absoluter Noob bin was Recording anbelangt, die bitte ich zu entschuldigen :)
So, also ich bin Gitarrist, momentan nur im Heimbereich, und will halt auch die ein oder andere Sache aufnehemen bzw. auch (ein-)singen.
So, jetzt will ich halt Aufnehem, wie schon im Topictitel gesagt, es soll einfach sein, die Anforderungen sind nicht allzu hoch, aber es sollte schon brauchbar sein, also für den eigengebrauch und halt auch um mal Leuten zu präsentieren, um sie zu fragen was sie davon halten ohne dass sie gleich, zwecks miserabler Aufnahmequallität aufhören zuzuhören.
Also ich habe eine Terratec DMX Fire 1024, nicht gerade der Hammer, aber ich glaube/hoffe schon noch etwas besser als der 0815 Soundblaster.
Was brauch ich?
Ein Mikrofon, ne Software, ein Mischpult und Kabel, oder? Sonst noch was?
Gedacht hatte ich an ein Beyerdynamic TGX-58, und ein günstiges Behringer Mischpult (4 Kanal oder so) der UB Serie.
ich glaube, das Mikrofon am flexibelsten ist, oder? Weil ich damit sowohl Gesang machen kann als auch den Amp abnehmen kann, nebenbei spiel ich auch noch nen bissl Harp, dafür sollte es auch als (am Rande) geeignet sein.
So, wie schließ ich die Sachen jetzt an? Mikro in Mischpult, und dann? In den Line In der Soundkarte? Also darf ich schlußfolgern dass an nen Mischpult nen Lineout oder so was dran ist, oder wie geht das?
Also, helft mir mal ganz allgemein nen bissl auf die Sprünge, gibts bessere Lösungen (sollte nicht 100 Euro überschreiten), und macht es überhaupt Sinn? Also wären die Aufnahmen besser als momentan mit meinem 20 Euro Sony Mikrofon einfach in den Mic Port gesteckt? Denn das klingt schon recht übel (RAUSCHEN)...also im Vergleich dazu sollte es schon ein iordentlicher Unterschied sein, wenn nicht lass ichs lieber ;)
Danke für eure Tipps
 
Eigenschaft
 
Als erstes : Ja, du wirst einen Unterschied zu deinem derzeitigen Equiqment hören! Die verwendeten Mic-Preamp auf deiner Soundkarte sind mehr ein Gimmick als ein ernstzunehmendes Werkzeug! Allerdings sind auch die Behringer-Preamps in ihren Mischpulten nicht gerade für ihre besondere Qualität bekannt ( Rauschen vergleichweise recht stark), aber schon einiges besser als der Soundkarten-Preamp! Zum Vergleich vielleicht mal das Phonic MM 1002 anschauen

http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-147173.html

oder auch das größere MM 1003
http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-147173.html

Den Aufbau hast Du schon ganz richtig beschrieben!
Also das Beyerdynamic ist ein recht billiges Dynamisches-Mikrofon, und damit eher für die Bühne gedacht! Ich würde davon keine Wunder erwarten und die deshalb dringend empfehlen 40 draufzulegen und dir das Studio Projects B1 anzuschauen! Das ist ein Großmembrankondensator für 98 Euro! Damit hast Du dann schon einen erheblichen Qualitätsgewinn. Dazu kommt dann allerdings noch ein Poppschutz (unbedingt) für ca 25 Euro und eine Spinne (auch wichtig, kann aber notfalss ein bischen!! warten) für auch so um die 30 Euro!
Alles in allem würde ich also so mit bis 200 Euro (Kabel kommen ja auch noch dazu) rechnen. Sonst hättest du aber auch so 130 bezahlt!
Ich weiß das sprengt ein wenig deinen Preisrahmen, aber es würde dir wirklich mehr bringen! Und ausserdem ist ja auch bald Weihnachten!
 
Hi,

ich kann Wary hier nur recht geben, gib vielleicht lieber etwas mehr aus und erfreue dich dann an der viel besseren Qualität.

Die Soundkarte kannst du ruhig behalten, das geht wohl. Und bei den Mischpulten liegst du mit Behringer/Phonic natürlich ziemlich günstig. Die Qualität beider Marken ist nicht phänomenal, sollte aber für das was du vor hast reichen.
Das Mikro würde ich wenns preislich irgend geht auch gegen das B-1 von StudioProjects eintauschen. Ansonsten hast du mit dem TGX aber zumindest ein gutes Bühnenmirko - und wenns nicht teurer sein soll, dann lassen sich auch damit Amateur-Aufnahmen machen.
 
Vielen Dank!
Mh, ja ich hab mir auch schon überlegt ein eher speziel auf recording zugeschnittenes Mic zu nehmen. An 30 Euro solls auch nicht liegen, auch wenn ich ein sehr armer Schüler bin :)
Mein Hintergedanke war, dass ich mit dem TGX halt irgendwie flexibler bin, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass sich in den nächsten paar Monaten bandtechnisch was ergibt. Da wäre doch dann wohl erstmal so ein Live MIc besser, oder?
 
Das musst du dann schon entscheiden. Andererseits, wenn du bandtechnisch was machst, dann hast du vielleicht auch die Möglichkeit damit Geld zu verdienen und so kannst du dir vielleicht dann dein Recording Mikro verdienen und zunächst doch ein Live-Mikro kaufen. Grundsätzlich ist aber für Recording das passende Rec-Mikro schon besser.
 
es ist einfach eine Frage des Anspruches! Du wirst auch mit dem dynamischen relativ vernünftige Aufnahmen machen können, wirklich gut klingen werden die aber nicht! Wenn du auf jeden Fall ein Mikro für Live und Recording brauchst, dann würde ich dir empfehlen ein dynamisches zu nehmen, da das Kondensator-mic dir auf der Bühne nicht viel Freude bereiten wird (Rückkopplungen)!
Allerdings wenn das mit der Band noch nicht so feste Formen hat, dann würd ich mir überlegen ob Du bis dahin nicht wieder 60 Euro ansparen kannst! Weil : Das B1 wird wohl evtl die nächsten Jahre reichen, wenn Du nicht plötzlich anfängst wirklich sehr anspruchsvoll zu werden (Und da wären dann vorher sowieso ganz klar erstmal ein guter Preamp und ein bessere Soundkarte fällig)!
Das dynamische wird dich beim Recorden aber sehr bald nerven!
 
Bedenke: Du meinst, dass Studiokondensatoren auf der Bühne nicht gut einsetzbar sind. Aber es gibt auch Live-Kondensatormikrofone, die auf der Bühne top sind, und für Recording ebenfalls besser geeignet sind als dynamische. Aber die Kosten ebenfalls ab 100 Euro. Zum Beispiel das AKG C-900
 
ja, Asche auf mein Haupt... :oops:
hab aber ja auch geschrieben "das Kondensator-mic" und mich damit eindeutig auf das speziell angesprochene SP B1 bezogen... :D
 
Ja, dachte ich schon. Ich wollte das nur nochmal so deutlisch machen, dass LORD da nichts verwechselt.
 

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