Eingeladen, Jimi Hendrix Workshop abzuhalten - brauche euren Input 😃

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Hi Freunde,

ich wurde eingeladen, einen Hendrix-Workshop an der Musikschule eines Freundes zu geben, hauptsächlich für fortgeschrittenere Spieler.

Ich möchte sicherstellen, dass der Workshop so wertvoll wie möglich wird.

Ich plane, Jimis Ansatz zum Blues zu behandeln, aber ich würde gerne hören, was IHR denkt, was den Workshop wirklich wirkungsvoll machen würde.

Wenn es um Jimi und seine Art, Blues zu spielen geht, welche Aspekte seines Stils interessieren euch da am meisten? Hier ist, was ich für den Workshop plane, der 1,5 Tage dauern wird:

- Historischer Kontext: Jimi’s Wurzeln und Einflüsse im zeitlichen und kulturellen Kontext verstehen und wie er den Blues transformierte.
- Rhythmus-Techniken, Akkorde, ein wenig Theorie: Hendrix’ einzigartiger Groove, Akkorde und allgemeines Feeling. (Ich sehe in seiner Blues-Spielweise nicht so viel von diesen Akkord-Verzierungsgeschichten)
- Lead-Techniken: Seine charakteristischen Licks, Bends und Phrasierungen
- Song-Breakdowns: Intensive Analysen von einigen Tracks/Live-Versionen, z.B. von *Red House* und *Lover Man* – Persönlich bin ich allerdings kein großer Fan von genau diesen Breakdown-Lektionen, es wirkt einfach zu statisch...
- Kreativität: Wie man Jimi’s Stil nimmt und ihn zu eigenem macht.
- Gear und Tone: Hendrix’ Equipment und wie man seinen Sound und in diesem Fall seinen Blues-Sound nachstellt. Mit knapp 30 Videos zum Thema Hendrix Sound auf meinem YouTube-Kanal, könnte ich eine gute Essenz extrahieren 😃

Außerdem die Frage: ist Jimis Blues-Ansatz etwas, das euch begeistert, oder gibt es einen anderen Aspekt von Hendrix’ Spiel, auf den ihr euch lieber fokussieren würdet? Ich dachte mir, dass dieser Bereich nicht so oft detailliert behandelt wird und man nicht zwingend die x-te Anleitung zum Hey Joe Intro und Solo benötigt. Aber gut, das möchte ich ja mit diesem Post herausfinden 🫣

Ich bin ganz Ohr!

Danke euch vielmals für eure Rückmeldungen ✌️☮️
 
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Pack ein Fläschchen Feuerzeugbenzin ein…SCNR :opa:
Vielleicht solltest du noch mal die sehr detaillierte Hendrix Story von Lothar Trampert auf Amazona.de lesen - sehr lesenwert 👍
 
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Ich bin nicht so der Hendrix-Fan, aber er hat uns natürlich einige grundlegende Techniken hinterlassen.
Mir kommt bei Hendrix sofort "chordal style" in den Sinn, also diese Mischung aus Akkorden und Licks /Fill-Ins mit Akkordtönen anstatt irgendwelche Skalen zu spielen, also quasi Akkorde plus Arpeggios.
Ulrich Ellison (Total Guitar Transformation), dessen Kanal ich abonniert habe, predigt genau diesen "Hendrix Chordal Style" als das Alleinseligmachende, wenn man nicht nach Pentatonik klingen will.
 
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Mir kommt bei Hendrix sofort "chordal style" in den Sinn, also diese Mischung aus Akkorden und Licks /Fill-Ins mit Akkordtönen anstatt irgendwelche Skalen zu spielen, also quasi Akkorde plus Arpeggios.
Ulrich Ellison (Total Guitar Transformation), dessen Kanal ich abonniert habe, predigt genau diesen "Hendrix Chordal Style" als das Alleinseligmachende, wenn man nicht nach Pentatonik klingen will.
Danke für den Kanaltipp. Sehr lehrreich und inspirierend.
 
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Tja … wie war das?

Flohmarkt, Doppel-LP mit komischen Menschen drauf (Woodstock). Zu Hause angehört. Die US Hymne. WOW!

Sprechen ohne Worte

~~~

Und jetzt zeranalysiert:
  • wie kriegte er diesen irren Klang hin?
  • warum konnte ich die Bomben in Vietnam hören?
  • wie konnte er so über seine Finger sprechen und warum?
Für mich habe ich Antworten drauf. Hätte ich keine, suchte ich sie vielleicht in einem Workshop.

(Er-) Kenne ich den Menschen hinter der Musik und umgekehrt, habe ich mehr gewonnen, als aus den Bausteinen, die Du nennst.
 
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Bin Linkshänder, ne weiße Strat habe ich auch. Was soll ich machen? ^^
 
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Schon die passenden Frisur?

Btt: Ich glaube im Netz gibt es vermutlich schon alles über Hendrix und Du musst dir die Sahneschnittchen raussuchen.

Idee wäre z.B. den Sound so günstig wie möglich zu reproduzieren.
 
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  • #8
*edit*
Mit der Frisur wird nix mehr bei mir, die Zeiten sind vorbei 🙂
Zum Reproduzieren des Sounds habe ich an die 30 Videos auf meinem Kanal mit größter Detailtiefe und Liebe ;-)

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Besten Dank erstmal für die ersten Antworten. Mir war natürlich klar, dass die Ansprüche in unterschiedliche Richtungen gehen werden - ist ja auch gut so.

Ich denke ich werde wohl folgende drei Blöcke zur Wahl stellen und dann explizit vorbereiten, so ist es möglich die Teilnehmer bestmöglich abzuholen.

- Chord Play und Embellishments
- Hendrix in Blues
- Mix Tape (die besten Riffs und Licks von 3-4 Songs)

@MS-SPO ich habe eine 30-jährige Hendrix-Reise hinter mir, unter anderem mit Besuchen in Seattle, hatte das Glück viele Jahre in der Branche gearbeitet zu haben und Mitte der 90er noch seine Wegbegleiter kennenzulernen und viele Backgroundinfos zu erhalten. Auf meinem Kanal https://www.youtube.com/@MikelBluni gehe ich mit viel Liebe zum Detail und Leidenschaft in die Tiefe. Ja, es ist wichtig den Künstler zu verstehen, wo er herkommt, was ihn beeinflusste, vielleicht auch ein wenig seiner Denkweise zu verstehen - da bin ich voll und ganz bei dir, schön, dass du nochmal darauf hinweist.
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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  • #10
Ich halte auch die typische Hendrix Rhythmus/„Begleit“-Technik, mit der Mischung aus Fills/Licks und Akkorden, für ein attraktives, anwendbares und „schaffbares“ Thema / Lern-Ergebnis. (Man sollte sich - angesichts des zeitlichen Umfangs- überlegen, was die Teilnehmer anschließend nicht nur mit nach „Hause“ nehmen können, sondern, was davon auch Teil von deren Fertigkeiten werden kann/soll)

Dagegen, „Hendrix Ansatz beim Blues“ als übergeordnetes Thema, hat für mich so etwas „akademische“ Vibes und öffnet auch viele (IMO wertlose) Diskussions Flanken.

Ist Hendrix eigentlich ein Blues Player? …. Blues ist eh die Basis von Rock/Pop!… Hendrix ist an Blues nicht anders herangegangen, als an jedes andere Musik Genre: Er hat aus allem „Hendrix“ gemacht,….

Das ist alles Musik-Philosophie und reizt super zur Diskussion, bringt einen aber IMO gitarristisch/spieltechnisch kein Stück voran.
 
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  • #11
ich wurde eingeladen, einen Hendrix-Workshop an der Musikschule eines Freundes zu geben, hauptsächlich für fortgeschrittenere Spieler.
Ich möchte sicherstellen, dass der Workshop so wertvoll wie möglich wird.
Ich plane, Jimis Ansatz zum Blues zu behandeln, aber ich würde gerne hören, was IHR denkt, was den Workshop wirklich wirkungsvoll machen würde.
Coole Sache. Ich spiele selbst nicht Gitarre, leite aber Workshops, letzten November mit mehr als 50 Teilnehmern über zwei Tage.

Meiner Meinung nach ist ein Workshop dann wirkungsvoll, wenn die Teilnehmer mitbekommen, dass da jemand steht, der die Materie authentisch verkörpern kann (was ich von dir sehe und höre: :great::great::great: ) und die Inhalte kommunikativ auf genau die Teilnehmer anpasst, die vor ihm sitzen. Da gibt es ein paar organisatorische Randbedingungen: Gruppengroße, Altersstruktur, Vorerfahrung, Raumsituation, Möglichkeiten zum Zusammenspiel, unterschiedliche Vermittlungsformate. Je nach Absprache mit dem Veranstalter kann man auf die Bedingungen evtl. Einfluss nehmen. Das sollte man auch tun, wenn es geht.

Das organisatorisch einfachste ist, die ganze Gruppe zusammenzunehmen und Blöcke von z.B. 1,5h zu einzelnen Themen frontal zu unterrichten. Da kann man aber nur minimal auf den Einzelnen eingehen. Besser ist, kleinere Gruppen nach Können, Leistungsstand, Interessen etc. zusammenzustellen und die Leute selbst spielen zu lassen. Hängt halt davon ab, was der Veranstalter ermöglicht (und wie der Workshop beworben wurde) und wie variabel und flexibel die ganze Veranstaltung sein kann.
 
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  • #12
sobald Du Dich mal mit E-Mail-Adresse für irgendwas registriert hast, kannst Du Dich gar nicht mehr retten vor Mails mit Tipps, kostenlosen Videos, Einladungen in die TGT-Kurse, Workshops etc....
Da werde ich mich besser mal da nicht registrieren wegen Reizüberflutung. 😀 Sein letztes Video, wo er Purple Rain spielt, ist der Knaller und hat mir echt die Augen geöffnet, wie er das Lied in seine Einzelteile zerlegt, die Akkorde umspielt und grafisch hervorhebt. Top der Mann. Mich wundert, dass er so wenig Abonnenten hat.

"Chordal style", genau nach sowas hab ich gesucht. Das wird mein Main Thema die nächsten Wochen. Voll geil. Sein Buch hab ich gesehen bei Amazon. Ich kann zwar schon lesen, aber nicht in Englisch, aber ich glaube, sein Wissen und wie er es verdeutlicht wird mich viel besser machen 🔥 ..... Ich geh mal üben.
 
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  • #13
Coole Sache. Ich spiele selbst nicht Gitarre, leite aber Workshops, letzten November mit mehr als 50 Teilnehmern über zwei Tage.

Meiner Meinung nach ist ein Workshop dann wirkungsvoll, wenn....
Vielen Dank für die nützlichen Hinweise. Es wird eine Gruppe aus 10-12 Teilnehmern, alle Fortgeschrittene aber keine Profis, die ihre Instrumente mitbringen. In der Musikschule gibt es ausreichend Platz. Ich werde deine Punkte mit in die konzeptionelle Überlegung mit dem Veranstalteter einfließen lassen 🙏✌️
 
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  • #14
Du kannst eine Annekdote platzieren:
Prince, angesprochen auf Hendrix, hat geantwortet, dass sein Gitarrenspiel nicht mit Hendrix vergleichbar ist, sondern vielmehr mit Carlos Santana!
 
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  • #15
Als amtierende "Bluespolizei" hätte ich nur Probleme mit der Formulierung "Hendrix im Blues", denn das fände ich ehrlich gesagt einschränkend.

Hendrix kommt zwar mit unheimlich vielen Blues- und Rhythm&Blues- und Soul-Einflüssen, und sein Spiel hat (...wie jeder klassische Rock...) natürlich auch viel Bluesiges, denn - wir alle kennen die Zitate - "the Blues had a baby and the called it Rock'n'Roll". Und JA, man findet auch viele Stücke (und sogar eine ganze CD davon), wo der gute Jimi den Blues spielt und hat, und das macht er natürlich auch durchaus ganz exzellent.

Seinen weitaus größeren "Impact" hatte er aber ganz klar auf die Entwicklung des Rock'n'Roll, der Popmusik in Summe, und das kommt bei der Fokussierung "nur" auf Blues ein wenig zu kurz. Klar, er hat alle von Clapton über die ganze andere britische Blues-Garde bis hin zu Stevie Ray Vaughan usw. beeinflusst, natürlich auch die, die sich dem Blues verbunden fühlen und manchmal auch solche Musik machen. Aber eben nicht nur.

Und nach seinen Anfängen war er dann doch eher auf der Rock&co-Schiene unterwegs, und weniger in ausgewiesenen Blues-Kreisen. Die Grenzen sind natürlich fließend, aber der Kerl hat nicht den Blues neu erfunden, sondern den Rock'n'Roll revolutioniert und das Gitarrespiel gleich mit. Er hat auch keinen Blues-Sound, den man sonstwo groß wiederfinden würde, er hat seinen eigenen Sound und damit viele andere Musiker beeinflusst.

Aus meiner Sicht ist er weit mehr und vielschichtiger als das, was viele "Bluesmusiker" mit "Bluesspiel" und "Bluessound" mitbringen.
 
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  • #16
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Besten Dank, du sprichst da ein paar tolle Punkte an! Es gibt ja atemberaubende Blues Renditions von Jimi - nur als Beispiel Red House in San Diego - die verschlagen einem den Atem. Daher dachte ich hier etwas ins Spotlight zu holen, das nicht so oft in Lessons vorkommt. Daher rührte der Bluesgedanke bei der ersten Überlegung. Ich finde den Gedanken nach wie vor reizvoll, aber es zeichnet sich ja eine klare Mehrheit in Richtung Chord Play etc. ab und daher werde ich das Thema mit Priorität behandeln 👍
 
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  • #18
Ich finde es cool, dass Du Deine Gedanken für den Workshop hier postest und sozusagen über das Feedback hier das Ganze schärfen möchtest. Letzlich sind es aber natürlich die Teilnehmenden und ihre Erwartungen, die für den Workshop zählen.

Die Brücke dazu ist natürlich Dein Programm für so einen Workshop, weil sich darauf die beziehen, welche den Kurs buchen. Ich habe mal einen Gitarren-Workshop mitgemacht, ich glaube allerdings, der war eine knappe Woche mit Abschluss-Konzert und nicht nur Gitarren, sondern auch Bass und drums. War also vom Format her schon unterschiedlich.
Was mir als - ich möchte mal sagen fortgeschrittener Anfänger auf der Gitarre - sehr gefallen hat, war, dass ich wirklich motiviert und angefixt wurde, mehr zu üben; durch den Workshop einiges an Übungen mitbekommen habe und die ganze Atmosphäre ansprechenden fand. Hat Spaß gemacht (!) und eine Weile vorgehalten.

Als ich den thread so gelesen habe, bin ich an etwas hängen geblieben, was mir seitdem im Kopf rum schwebt und ich nicht recht zu fassen kriege. Das ist zum einen die Idee von Improvisation und zum anderen das Gitarren-Spiel "nach Art von Hendrix". Hendrix-Songs nachzuspielen und sich dementsprechende licks draufzuschaffen - dazu gibt es meiner Meinung nach genug frei verfügbares Material. Natürlich ist es besser, so Sachen gezeigt zu bekommen als dass man sie sich online und alleine drauf schafft. Aber ich würde - und so habe ich Dich auch verstanden (also dass Du das auch nicht vorhast) - das nicht zum Hauptthema machen. Wo das Thema "Chord Play" hier aufkam, habe ich gedacht, dass es eigentlich ganz cool sein könnte, dass man an ein paar Beispielen aufzeigt, wie Hendrix das macht und ein paar Übungen dazu an die Hand gibt, die Hauptaufgabe aber darin besteht, dass man - alleine oder in kleinen Gruppen - dann selbst anhand einer vorgegebenen (oder eigenen?) Akkordfolge auf die gleiche Art da rangehen soll. Es wäre also etwas zwischen einer eigenständigen Aufgabe und einer Improvisation in Kleingruppen. Eine Kleingruppe könnte aus drei Leuten bestehen, die sich gemeinsam die Akkordfolge anschauen und dann im Reihum-Play daran das Chord Play von Hendrix üben - und vielleicht auf ein paar geile Sachen kommen und sich im besten Fall gegenseitig anfixen und inspirieren. Vielleicht ist das ja auch etwas für besonders Ambitionierte, die nach dem normalen Programm noch einen drauf setzen wollen ...

Ich weiß nicht, ob so etwas in 1,5 Tagen realistisch ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass es gut wäre, so etwas zu machen - weil das meiner Meinung nach die Chance einer großen Nachhaltigkeit hätte. Mir wäre jedenfalls wichtiger, ein paar Schritte in die Richtung "play it like Hendrix" zu kommen, als einen (weiteren) Hendrix-Song im Repertoire zu haben. Könnte auch Spaß machen und ein bißchen für Demut sorgen - wäre beides nicht übel.

Herzliche Grüße

x-Riff
 
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  • #19
Rhythmus-Techniken, ... Hendrix’ einzigartiger Groove, ... und allgemeines Feeling.
Das sind übrigens Sachen, die ich für gleichermaßen für wichtig wie auch unterbewertet halte: Ich habe schon etliche Gitarristen erlebt, die technisch und lick-mäßig saugut waren, aber durch ihr rhythmisch unsicheres und unsauberes Spiel nur ein Viertel der möglichen Wirkung erreichten. Scheint gleichzeitig für viele so eine Art Achilles-Ferse zu sein, auf die sie sich nicht gerne ansprechen lassen. Und man sollte bei Übungen dazu auch so etwas wie einen drum-Computer dabei haben - ich gehe mal davon aus, dass wahrscheinlich kein realer drummer bei Deinem Workshop sein wird.

Herzliche Grüße

x-Riff
 
  • #20
Tja … wie war das?

Flohmarkt, Doppel-LP mit komischen Menschen drauf (Woodstock). Zu Hause angehört. Die US Hymne. WOW!

Sprechen ohne Worte

~~~

Und jetzt zeranalysiert:
  • wie kriegte er diesen irren Klang hin?
  • warum konnte ich die Bomben in Vietnam hören?
  • wie konnte er so über seine Finger sprechen und warum?
Für mich habe ich Antworten drauf. Hätte ich keine, suchte ich sie vielleicht in einem Workshop.

(Er-) Kenne ich den Menschen hinter der Musik und umgekehrt, habe ich mehr gewonnen, als aus den Bausteinen, die Du nennst.
Ja genau , BLUES war das Thema .
 
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