Einsteiger-Set

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dostl_ba
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Hi, auch wenn die Frage bestimmt schon gestellt wurde hier nochmal (vielleicht mit anderen Parametern)

Ich will JazzBass lernen (E, für Bigband) und für den Einstieg nicht viel ausgeben. Schallgrenze ist 500€.

Braucht man gleich nen Bassverstärker? Gibt's da was kleines für den Hausgebrauch, oder reicht auch ein Keyboard Verstärker?

Welche Instrumente/Sets sind interessant?

Dank euch!
 
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Filztier
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Trocken ist weniger aufregend aber geht. Nehm halt alternativ die Software hinzu, die du ohnehin verwendest?
Keyboard amp weiß ich nicht... Probiers aus. Jags durch. Ich würds ausprobieren.
 
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dostl_ba
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Und was fürn Bass?
 
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Gehst du in Laden, nimmst paar in die Hand und entscheidest nach Gefühl.
 
trommla
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Empfehlungen auszusprechen finde ich schwierig, ohne zu wissen, welchen musikalischen Hintergrund du hast. Wer schon seit Jahr(zent)en aktiv in Bands ein anderes Instrument spielt, hat vermutlich einen anderen Erwartungshorizont als der komplette Neueinsteiger. Ich selbst bin seit Jahrzehnten immer mal wieder am Bass gelandet, obwohl ich gelernter Drummer bin. Der Bass, auf dem ich erstmals richtig mit anderen zusammen spielte, war ein Fender Jazz Bass. Klang und Bespielbarkeit haben mir damals gefallen, die klassische Optik sowieso. Ein eigener Bass zog bei mir dennoch nie ein.

Sollte ich mir doch noch mal einen eigenen Bass kaufen, wäre der J-Bass gesetzt. Es müsste nicht mal zwingend ein originaler sein, könnte mir nach meinen bisherigen Erfahrungen sogar einen Harley Benton vorstellen, würde aber zusätzlich noch ein paar Euro für's Pimpen beim Gitarrenbauer kalkulieren.

Der hier könnte ein Kandidat sein, im Bundle mit Amp und weiterem Zubehör landet man bei 300 Öcken. Ob so ein Modell den eigenen Ansprüchen genügt, kann man eh nur durch's Antesten herausfinden. Klar wird jeder versierte Basser höherpreisiges Equipment bevorzugen, aber für die ersten paar Jahre sollte man mit dieser Kombi eigentlich gut klarkommen.
 
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dostl_ba
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Danke! Also Anspruch ist recht hoch, bin hauptamtlich Akkordeonist - der geneigte Leser kann ja mal gucken was ein neues Profi-Instrument kostet, da fangen gescheite ab 8000 an ... Insofern schon was Ordentliches, würde am Anfang auch eher beim Verstärker sparen ... Man will ja auch nicht mit einem China-Plastik-Instrument anfangen - auf einem guten Instrument machts einfach mehr Spaß.

Und anspielen / "Gefühl" ist schwierig wenn man noch nicht viel kann :) Kann zwar ganz leidlich Akustik-Gitarre, auch Tonleitern und so, aber ich schätze dass ich links null Kraft habe und da am Anfang nur Geschnarre kommt :cool:

Was sind denn so die Klassiker? Ich pirsch mich mal ran, würde mich aber über Kommentare und Tipps freuen !

Beim Online-Musikhändler der Wahl: J-Bässe (4 saiten), Gefiltert auf 200-400, "5 Sterne", (drunter kommt mir "billig" vor ...) lieferbar ohne Set bleiben eigentlich nur:

Marcus Miller v3 2nd Gen
Fender SQ CV 70s Jazz Bass

Was hat es mit "Palisander Griffbrett", "Aktiver Elektronik" und "geschraubtem Hals" auf sich? Der MarcusMiller V7 ist zwar außerhalb des Budgets, was kann der mehr?

Edit: bei mir um die Ecke wird ein MMv3 1st Gen. gebraucht verkauft. Was ist der Unterschied 1. Gen zu 2. Gen ?

Danke !
 
trommla
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Man will ja auch nicht mit einem China-Plastik-Instrument anfangen
Ich behaupte mal, das muss heute kein Kriterium mehr sein. Es gibt in China gefertigte Instrumente (renommierter Hersteller!), die qualitativ über jeden Zweifel erhaben sind und in Relation zum Preis exzellenten Gegenwert bieten. Ich frage mich inzwischen eher, ob ich weiterhin unterstützen will, wie China die Welt "aufkauft" und sich nach und nach immer mehr Einfluss in vielen Regionen sichert.

Zu den von dir genannten Instrumenten kann ich wenig sagen. Ein Kollege spielt einen Squire P-Bass, der ist richtig gut, und einen Marcus Miller sowie einen Squire J-Bass hatte ich mal im Laden in den Flossen, weiß aber nicht mehr, welche Versionen das genau waren. Ich bin nicht der penibelste Mensch auf Gottes weiter Erde, aber Verarbeitung und Spielbarkeit hätten mir vollauf gereicht. Dead Spots sind mir zumindest nicht störend aufgefallen, hab allerdings nicht gezielt danach gesucht. Insgesamt beides Instrumente, die mir in Bands nicht peinlich wären, und zum Lernen mehr als ausreichend.

Ich denke übrigens schon, dass anspielen wichtig und sinnvoll wäre. Mit etwas Gitarrenerfahrung kannst du sicher schnell einschätzen, welche Bauform (Halsbeschaffenheit, Gewicht) sich für dich gut anfühlt. Und auch wenn dein Interesse dem Jazz gilt, braucht man nicht unbedingt nen Jazz Bass dafür ;)
 
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Ich habe auch einen JBass, damit bin ich glücklich im Rock/Pop Bereich.
Es gibt auch Shortscale Bässe mit Humbucker, dieser zB
die Bauart ist nicht so drahtig im Sound, durch die kürzere Mensur, aber auch durch den Humbucker am Hals.
Könnte für Jazz die Wahl sein.
 
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Und anspielen / "Gefühl" ist schwierig wenn man noch nicht viel kann :)

Doch, das machst du, wenn du die Möglichkeit dazu hast. Selbst als Nichtskönner wirst du merken ob dir die Haptik eines Instrumentes zusagt.
Da wirst du uns vertrauen müssen.

Was hat es mit "Palisander Griffbrett", "Aktiver Elektronik" und "geschraubtem Hals" auf sich? Der MarcusMiller V7 ist zwar außerhalb des Budgets, was kann der mehr?
In dem Preissegment, dürfte vor allem die aktive elektronik herausstechen. Ein Feature, welches ich dem Anfänger eigentlich gar nicht unbedingt ans Herz legen würde.
Edit: bei mir um die Ecke wird ein MMv3 1st Gen. gebraucht verkauft. Was ist der Unterschied 1. Gen zu 2. Gen ?
Ich glaube das Hauptupgrade war das Batteriefach. Das war in der 1. Gen noch aus Plastik und deswegen evtl. gefährdet abzubrechen o.Ä.?
Ich weiß nicht mehr so genau.
Upgrades zu den allgmeinen Materialen hat zu dem Zeitpunkt nicht alzu sehr die Runde gemacht, wenn man dazu auch bedenkt, dass die Zielgruppe Anfänger und Basser mit schmalem Budget sein sollen.
Was sind denn so die Klassiker? Ich pirsch mich mal ran, würde mich aber über Kommentare und Tipps freuen !
Die Squier VM und SQ Serie sind "Klassiker". Die sind gut und solide und sehen dazu noch klassisch aus.
Nur von der Affinity Serie sollte man, wenn man nicht auf Kurz oder lang drauflegen möchte, die Finger lassen.
Wenns etwas moderner sein soll, ist wohl auch Ibanez eine klassische Einstiegsdroge. SR oder GSR Serie.
So als nur zwei Beispiele. (Sorry Epiphone..)
Ich mein, ich verstehe schon, dass du dich an anderen orientieren möchtest, aber es ist gut und gerne möglich dass es auch ein völlig anderes Instrument bei dir werden könnte. In Laden mit dir und ausprobieren.
 
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Cadfael
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1. Was ist das für ein Keyboardverstärker? Bitte Hersteller und genauen Namen / Leistung (Watt).
Falls es ein Roland Amp ist, geht das ganz bestimmt. Man darf den Verstärker nur nicht ans Limit bringen.

2. Ich rate Dir zu einem passiven Bass. Keine Batterie, keine Sorgen.
Es kommt beim Bass mMn sehr auf die Halsform an. Ich liebe dünne Hälse, aber nicht zu dünn. Daher bin ich Fan des Jazz Bass.
Squier bietet mit seinen CV und Contemporary Jazz Bässen tolle Modelle an. Ob Palisander oder Ahorngriffbrett halte ich für weitgehend egal. Theoretisch klingt Palisander runder und weicher, Ahorngriffbrett direkter und höhenreicher.

Es gibt ja Squier CV60s und CV70s Modelle sowie Contemporary in verschiedenen farben. Mein Rat: Falls Du eines dieser Modelle vom Aussehen einfach geil findest. Es ist wichtig, dass dein Herz den Bass toll findet. Mit dem Hirn kaufen ist immer schlecht. Sowas verkäuft man schnell wieder.

3. Zubehör

Ein einfacher "E-Gitarren-Ständer" reicht mMn völlig aus.
https://www.thomann.de/de/millenium_gs2001e.htm

Der Gurt sollte breit sein, um das Gewicht zu verteilen.

Ich rate Dir, die Gurtpins des Basses direkt gegen Security Locks auszutauschen.

Am Basskabel solltest Du nicht sparen. MMn 6m lang und mit "Neutrik" Steckern. Für einen Jazz Bass ist ein Kabel mit gewinkeltem Klinkenstecker gut. Cordial bietet gute Qualität für ca. 20 Euro an.

Für den Transport reicht meist ein Gigbag ... Zum Squier Jazz Bass von Fender???
https://www.thomann.de/de/taschen_fuer_e-baesse.html?manufacturer[]=Fender&gk=GIZUTKBG&filter=true
 
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Was hat es mit "Palisander Griffbrett", "Aktiver Elektronik" und "geschraubtem Hals" auf sich?
Gitarren und Bässe werden in der Regel aus Holz gefertigt. Da ist grob der Korpus, der Hals ans sich und das Griffbrett, das am Hals befestigt ist, und in dem die Bünde stecken. Und Palisander ist eine beliebte Holzsorte für das Griffbrett, es gibt auch andere, z.B Ahorn, das ich persönlich inzwischen sehr mag. Ist aber, wie so vieles Geschmackssache.
Die Elektronik, also das was zwischen den Pickups und der Buchse, an die du das Kabel zum Verstärker anschließt, kann passiv sein oder eben auch aktiv. der klassische Precision Bass hat genau zwei Regler, einen für die Lautstärke und eine Tonblende, mit der man den Höhenanteil verringern kann. Aktive Elektronik haben mehr Klanggestaltungsmöglichkeiten, da nicht nur eine einfache Tonblende verbaut ist sondern vollwertige EQs mit der man Frequenzbereiche nicht nur absenken, sondern auch anheben kann. Dafür brauchen die unbedingt Strom, wobei der meist aus einer Batterie bezogen wird.
Und zu guter Letzt gibt es zwei unterschiedliche Arten wie der Hals und der Korpus miteinander verbunden ist. Man kann den Hals einfach mittels mehrerer Schrauben am Korpus fixieren. Das passiert z.B beim Precision Bass. Das ist in der Regel die günstigste und auch felxibleste Form, denn man kann auch mal den Hals tauschen. Dann kann der Hals, wie bei klassischen Gitarren in einer Tasche am Korpus eingeleimt werden, z.B beim Höfner (Beatles) Bass . Oder der Hals ist durchgehend, d.H er geht über die gesamte Länge des Basses und nur die beiden Seitenwangen vom Korpus sind angeleimt. Beispiel der Gibson Thunderbird.

Die Fender SQ sind solide Einsteigerbässe, die schon recht gut funktionieren. Obs jetzt ein Jazzbass ist, der etwas mehr Gestaltungsmöglichkeiten und einen schmaleren Hals hat oder ein Precision ist, das ist sicherlich Geschmacksfrage.
Die Sire Bässe, a.k.a Marcus Miller, sind zwar hübsch aber fallen vom Sound hinter den SQ Bässen ab.

Und für den Anfang wird wohl der Keyboard Verstärker auch reichen. Denn Keyboards werden ja nicht selten auch im Bassbereich gespielt. Da würde ich mich wohl erst dann kratzen wenn es wirklich juckt.
 
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Cadfael
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Ich habe nach dem Hersteller des Amps gefragt, weil der Roland JC120 "DER" Amp für ein Fender Rhodes ist, ich Bass über einen Roland Gitarrenamp geübt habe und mit meinem Roland Cube-100 Bass schon ein E-Schlagzeug bei einer Bandprobe verstärkt habe. Die Roland Keyboard Amps halten definitiv auch einen Bass aus, solange man nicht zu extrem wütet.
Gute Keyboard-Amps anderer Hersteller können das natürlich auch. Wenn dein Akkordeon so teuer war, hast Du bestimmt keinen billigen Verstärker?!

Der Precision Bass hat nur einen Pickup und man kann nur die Höhen zurückdrehen?
Ja, ABER!!! Du kannst den Sound stark ändern, indem Du die Saiten an einer anderen Position (näher zum Hals, näher zur Bridge) anschlägst. Mit oder ohne Plektrum ergibt natürlich auch völlig unterschiedliche Sounds. Und den Grundsound eines Basses kann man durch andere Saiten sehr stark verändern. Stainless Steel / Nickel Plated Roundwounds, Halfrounds, Flatwounds ....
Beim Jazz Bass ergeben auch bestimmte Lautstärkeeinstellungen der beiden Pickups völlig andere Soounds.
Dass ein Bass keine "Aktive Klangreglung" hat, ist überhaupt kein Problem für 90% der Bassisten. Der Sound kommt aus den Fingern.

Was den geschraubten Hals angeht...
Fender Bässe und Fender Bass Sounds sind seit fast 70 Jahren Legende. Da alle Fender E-Bässe mit Vollholzbody einen geschraubten Hals haben, ist eben dieser "geschraubte" Sound legendär. Durchgehende Hälse können auch Nachteile haben (Vertwistung des Halses). Und im Preisbereich von 200-400 Euro kann man keinen Alembic für 8000 Euro erwarten.

Falls Du auf "moderne Formen" stehst, ist Ibanez immer (Preis-/Leistung) zu empfehlen. Von Cort hört man auch viel Gutes. Ich stehe auf die guten alten Leo Fender Formen. Der Ibanez SR-300 ist ein sehr beliebter Bass. Mir ist der Hals wieder zu dünn (und ich habe kleine Finger).
 
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auflauf
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In der Situation war ich bis vor einigen Tagen. Jetzt dudele ich mit viel Spaß auf einer Harley Benton Jazz-Bass-Kopie herum und spiele über einen 80 Watt Harley-Benton Bassverstärker. Der Bass ist neu, 169€ (JB 75 N...dings, soll Sumpfesche sein), als Anfänger kann ich natürlich weder den Bass ausreizen noch die Qualität wirklich beurteilen, aber: die Verarbeitung ist für mich sehr gut, die Bespielbarkeit ebenso. Für meinen großen Hände könnte der Hals sogar dicker sein... Sound ist mit zwei Pickups sehr variabel. Eine aktive Elektronik war für mich ein KO-Kriterium. Bis ich an die Grenzen des Basses komme, würde es Jahre dauern, wenn ich regelmäßig üben würde. So eben Jahrzehnte.

Der Bass-Verstärker hat gebraucht 40€ gekostet (Ebay-Kleinanzeigen) und tut, was er soll: macht laut, klingt mit dem 15"-Speaker gut, der Ton lässt sich per Tonblende/Voicing und per graphischem Equalizer gut ändern.

Ich hatte keine Budget-Grenze für meinen Ausflug in die Bass-Welt, aber mit meinen 210€ habe ich zumindest das Gefühl, nicht mehr zu brauchen, in der Polo- oder Golf-Klasse zu fahren und nicht in der Führerschein-ab-16-Klasse (Autovergleiche sind oft unpassend, aber Du verstehst schon, worauf ich hinauswill).

Mangels eigener Erfahrung kann ich nur wiedergeben: "man sagt", man brauche in einer Band für den Bass erheblich mehr Transistor-Watt als für eine Gitarre Röhren-Watt. An der Gitarre kannst Du mit Piano und einem Drummer, der Snare und Hi-Hat mit Besen spielt mit 5 Watt gut mithalten, bei einer klassischen Rock-Band reichen 15 Röhren-Watt für eine Kneipe locker. Für Bass habe ich immer nur was von "300Watt aufwärts" gehört. Also ggf. einen fürs Üben zuhause und einen für die Big-Band, die kosten ja weder neu noch gebraucht viel.
 
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Bei meinen Gigs mit einer ausgewachsenen Big Band habe ich für den E-Bass in der Regel einen 1986er Gallien Krueger 200MB dabeigehabt (es ist der Vorläufer des heutigen MB150 - also nicht zu verwechseln mit dem kleinen 200MB-Topteil). Der leistet mit seinem einzelnen Acht-Ohm-Zwölfzöller vermutlich um die 80 Watt (100 Watt an vier Ohm). Mir hat es da nie an Leistung gefehlt, und klanglich ist der 200MB erste Sahne (y), eben auch für E-Bass (als Kontrabass-Amp ohnehin).

À propos P-Bass: Ergänzend zu dem, was @Cadfael geschrieben hat: Wer es weniger bassig haben will, kann die Tonabnehmerhälften statt in Reihe auch parallel schalten. Ich habe das bei einem meiner beiden JV-Schätzchen zum Umschalten angelegt - klingt beizeiten hübsch .


Michael
 
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