Einstellungen beim H&K Triamp MKII

von Bluesmaker, 17.11.07.

  1. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.07   #1
    Hi,

    ich kämpfe um meinen Sound in der Band ... Wir haben einen ca. 50m2 großen Ü-Raum der auch teilweise mit guter Akustikdämmung ausgestattet ist. Wir sind eine große Band d.h. Drum, 2xVoc., Key, Bass und 2 Gitten. Ich habe das Problem, dass es oft für mich schwer ist, mich im Bandgefüge zu hören bzw. durchzusetzen.

    Natürlich kann ich meine "Kiste" aufreissen, aber es muß doch ein Setting geben, mit dem ich mich frequenzmäßig besser durchsetzen kann. Ich spiele den H&K Triamp MKII. Die Mitten habe ich auf ca. 13:00 Uhr. Den Bass auf ca. 11:00 Uhr (sonst gibts Mumpf wegen Bass und Keyb.). Ich werde demnächst Mal bei der Bandprobe noch mehr Mitten reinnehmen. Ausprobieren werde ich noch zusätzlich einen EQ, mal sehen.

    Falls jemand hier einen MKII hat, bitte um Antwort ...wäre prima. Natürlich auch wenn andere etwas Konstruktives dazu beitragen können.

    Gruß

    Bluesmaker
     
  2. RfC

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    Erstellt: 17.11.07   #2
    Wie ist denn die Proberaumaufstellung? Welche Box? Wo stehst du, vor den Amp oder gegenüber? Effekte?

    Der Triamp sollte sich eigentlich gut im Bandgefüge durchsetzten. Die Settings kann dir so natürlich keiner sagen, weil das ja entscheidend von Gitarre und Box, sowie dem gesamten Bandsound abhängt. Die "Anfängerfehler" Gain und Bass voll auf, Mitten raus, fallen ja hier flach. Also würde ich bei den oben genannten Dingen mal anfangen und den Fehler suchen.
     
  3. Bluesmaker

    Bluesmaker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.07   #3
    Die Proberaumeinteilung ist wie folgt:

    Links in der Ecke:

    Gitte I (mein Kumpel), daneben Bass, daneben Drum,
    daneben Gitte II (ich) d.h. rechts in der Ecke.

    ca. 3m vor uns:

    links an der Wand Keyboard, in der Raummitte Voc. I + Voc. II


    Equipment:
    Ich habe eine 4x12"er Marshall, Miscbestückung d.h. 2 x Vintage 30 und 2 x Greenbacks.
    t.c. G-Major, Ernie Ball Vol. Pedal (in der FX-Loop), Korg Tuner, Fulltone Wah (ist aber meistens aus und hat auch einen True Bypass ...), Fender Strat (John Mayer), Gibson Goldtop (R7), usw.

    Die Box habe ich auf ein eigens gebautes Holzpodest ca. 50 cm hoch gebaut, da ich vorher noch massivere Probleme hatte mich zu hören. Ist nun schon besser geworden.
    Ich steh ca. 2m entfernt von der Box. Vielleicht geh ich noch weiter weg von der Box, da
    man sich ja besser hört als wenn man so dicht davor steht ....
    Ach ja, meine Box steht ca. im 30 Grad Winkel in den Raum zeigend ...
     
  4. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.07   #4
    mh, anderer ansatz, ist vielleicht ein anderes instrument ZU präsent?? Die andere gitarre vielleicht?

    Gruß, florin
     
  5. Bluesmaker

    Bluesmaker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.07   #5
    Moin Florin,

    könnte sein ... Ich vermute das auch. Vielleicht nicht die andere Gitarre sondern vielleicht das Keyboard bzw. der Bass. Vielleicht haben die eine ungünstige Einstellung ihrer Frequenzen. Ich werde "diese Spur" mal verfolgen ...

    Gruß

    ron
     
  6. RfC

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    Erstellt: 18.11.07   #6
    Ja, das wäre auch eine Möglichkeit.

    Wie ist es denn mit den anderen? Hören die dich gut und nur du selbst dich nicht, oder bist du insgesamt nicht präsent genug?

    Ich stelle mich nie direkt vor meinen Amp, sondern seitlich davor, der Amp fungiert quasi als Side-Fill. Mit dem Rücken zum Amp stehen ist immer schlechter. Oft hilft es auch, ein paar Schritte links oder rechts zu machen, weil die geschlossenen Boxen sehr begrenzt abstrahlen. Evtl. hast du gerade eine Position erwischt, in der sich einige Frequenzen auslöschen.

    Evtl. auch die Settings mal beim G-Major überprüfen. Benutzt du viel Delay oder Hall? Je nach Einstellung killt das die Durchsetzungsfähigkeit enorm. Reverb und Delay kann man so einstellen, dass die Effekte nicht sehr präsent sind, weil die Höhen gedämpft werden. Das ist irgendwo im Menü vom G-Major drin. Wenn da die Einstellungen auf z.B. auf "wool" stehen, gehen ziemlich viele Höhen verloren.

    Gruß
    Chris
     
  7. Bluesmaker

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    Erstellt: 18.11.07   #7
    Hi Chris,

    ja danke, auch das ist ein Ansatz den ich verfolgen werde ... mit meinem G-Major die Einstellunen beim Delay/Reverb bzw. mal ganz ohne spielen ...
    Ich werde zudem mal ein längeres Kabel nehmen und mich auf die Reise begeben ... mich also von meiner Box mal weiter entfernen.

    Gruß

    ron
     
  8. Bluesmaker

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    Erstellt: 19.11.07   #8
    Ich war gestern im Ü-Raum und habe in aller Ruhe mal die verschiedenen Positionen meiner Box und die Hörbarkeit im Raum gescheckt. Außerdem habe ich an meiner Klangregelung "gespielt" und mußte feststellen, dass es anscheinend logarithmisch Potis sind (?) denn ab dem 2/3 Regelweg passiert noch sehr viel (mehr) ... !

    Meine Box habe ich direkt in die Ecke gestellt und meine Position weiter nach vorn verlagert um weiter von der Box wegzukommen. Nun stehe ich leicht gedreht va. 3m,5 m von der Box entfernt.

    Bei der nächsten Probe werde ich das Thema mal auf den Tisch bringen. Denn wir hatten schon mal einen saubereren Sound insgesamt. Dadurch, dass wir so viele Instrumente sind, muß jeder denke ich auf "seine Frequenzen" achten dass man sich nicht gegenseitig ins Gehege kommt.
     
  9. KingConci

    KingConci Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #9
    mal ne andere Frage, ich stell das mal noch hier rein weil einer von euch mir vielleicht weiter helfen kann:

    Also ich will mir demnächst auch ein Topteil kaufen und hab jetzt mal ein paar Fragen die mir vllt. jemand beantworten kann...
    ...und zwar bin ich sehr sehr begeistert vom H&K TriAmp MKII, in meinen Augen und Ohren ein klasse Amp der so ziemlich genau den Sound hat den ich mir wünsche. Leider ist der für mich einfach unerschwinglich, da sich 1700€ (gebraucht) Minimum und meine monatlichen Einkünfte einfach nicht vertragen wollen...nunja. Jetzt such ich nach Alternativen.
    Hab jetzt desöfteren schon bei ebay und auch hier im Flohmarkt dass der TriAmp MKI schon für unter 800€ angeboten wird und ich wollt jetzt mal fragen wo denn genau die elementaren Unterschiede zwischen dem MKII und seinem Vorgänger (?) liegen? ist der MKII nur eine weiterentwicklung oder handelt es sich um zwei eigenständige Amps? Mir geht es dabei vorallem um den Sound, also o die sich ähneln/gleichen oder ob da ein großer Qualitätssprung ist? Leider gibt es den Triamp I nirgendwo zum anspielen so dass ich selber nciht so einfach rückschlüße ziehen kann. Hat irgendwer hier den MKI und kann er ihn mir empfehlen oder rät mir irgendwer davon ab? (bevor gemeckert wird: ich will nicht blind kaufen, ich will nur n paar meinungen/eindrücke die ich mir leider selber nicht so einfach holen kann)
    und wie sieht es mit dem TriLogy Head aus, das bekommt man ja teilweise auch schon für unter 1000€ und es wird auf der Seite von H&K als der "kleine Bruder" des TriAmp II angepriesen. Mir sagen da zwar die Soundsamples nicht wirklich zu, aber darauf soll man sich ja nicht festlegen. Also wo sind da die elementaren Unterschiede zwischen TriAmp und Trilogy?
    Danke schon mal für eure Hilfe!
     
  10. Disgracer

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    Erstellt: 19.11.07   #10
    @Bluesmaker: Es hilft auf jeden fall mal mit der band zusammen verschiedene konstellationen auszuprobieren, sowohl von den aufstellungen, als auch von den sounds her.

    @KingConci: Der Unterschied zwischen Mk I und Mk II ist meiner ansicht nach schon ziemlich groß. der mk II ist von natur aus insgesamt ein ganzes stück "härter", und die stark verzerrten kanäle sind vergleichsweise deutlich gainlastiger.
    Der Mk I hat dafür seine stärken auch insbesondere im cleanen bereich, da gefiel er mir deutlich besser als der Mk II.
    aber insgesamt muss man sagen, dass beide amps seeeehr auf gitarre und box reagieren, je nachdem was man da dran tut kommt was ganz anderes raus.
    ich finde beide amps sehr gut, hab mich dann aber für den mk I entschieden, weil der zum einen 2k€ billiger war und man zudem die verzerrung immer noch mit nem edal oder sonstwas nachregeln kann, während man nen schönen cleanchannel nicht auf knopfdruck bekommt.
    (lies doch spaßeshalber mal das review in meiner signatur)
     
  11. mindlessjay

    mindlessjay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #11
    Ich hatte auch mal den MkI, hab ihn aber nach 2 Monaten wieder verkauft, weil der Zerrsound mich nicht soo sehr begeistern konnte.
    Auf was für Sounds stehst du denn so?
    Clean ist er wie gesagt wunderbar, kann man nicht meckern...

    zum eigentlichen Thema:
    Als ich mal ein paar Mitten rausgenommen habe hab ich genau ein Frequenzloch erwischt und jetzt passts perfekt!
    Bin grad echt enorm zufrieden mit meinem Sound und seiner Präsenz...
     
  12. KingConci

    KingConci Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #12
    also ist die zerre nicht vergleichbar mit dem MKII? ich brauch n sehr vielseitigen amp, n guten warmen clean kanal, n leichten crunch, ne solide und starke zerre für die rhytmusarbeit (hauptjob) und "n fettes brett"...
     
  13. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 19.11.07   #13
    entweder ausprobieren, oder sein lassen. die zerre ist wirklich sehr speziell.
    mir gefällt sie uach nicht soo wahnsinnig. aber dadurch, dass ich ein gt-pro besitze ist das ganze nicht so das thema, eine halbe million zerren und gain-amp-models ersetzen das ganz gut.
    (also nicht, dass die zerre jetzt sooooo schlecht ist. aber eben speziell und nicht für alles zu gebrauchen)
     
  14. KingConci

    KingConci Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.07   #14
    ja, ausprobieren ist halt so das problem da der ja nirgendwo im laden steht...
     
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