Einstieg in die Welt der E-Gitarren [400€]

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Scholli04

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Hallo zusammen!

Dies ist mein erster Beitrag hier, so bitte ich um Nachsicht wenn ich etwas übersehen bzw. überlesen haben sollte.
Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt E-Gitarre zu spielen und vor kurzem eine Probestunde mit einem Lehrer absolviert. Was soll ich sagen? Ich bin angefixt.
Leider gibt es keine Möglichkeit eine Gitarre zu leihen, so dass ich eine Gitarre kaufen muss. Und hier bin ich auf jede mögliche Expertise angewiesen.
Die schönen Beiträge habe ich soweit möglich alle gelesen, jedoch bin ich einfach von der Vielzahl an Informationen erschlagen. Das ist für einen absoluten Neuling wirklich nicht so leicht!
Gerne möchte ich hier Meinungen und Empfehlungen eurerseits erhalten, vor allem aber nicht nur in Bezug auf die erste Gitarre und Verstärker, sondern gerne auch in Richtung lesenswerte Literatur oder Sachen die man unbedingt wissen muss.

In einem anderen Thread hatte ich folgenden Fragebogen gefunden, hoffentlich ist dieser immer noch aktuell und hilfreich. Gerne beantworte ich selbstverständlich mögliche Nachfragen.

Budget für Amp und Gitarre liegen grob bei 400€, wenn es eine massive Verbesserung für 450€ gibt ist das auch kein Thema.

1.) Spielerfahrung:

Ich bin...


[x] Blutiger Anfänger (ohne jegliches Vorwissen)
[ ] Ambitionierter Anfänger
[ ] Fortgeschrittener (mit Vorwissen)
[ ] Semi-Profi
[ ] Profi (mit speziellen Wünschen und Anforderungen)
[ ] Sonstiges: (bitte angeben)


2.) Musikrichtung:

Ich spiele...


[ ] Blues
[X] Rock
[X] Metal
[ ] Funk
[ ] Soul
[ ] Jazz
[ ] Cover/Top40
[X] Sonstiges: die Reise soll Richtung Classic Rock, Hard Rock und etwas Punk Rock und Metal gehen.
mal paar bands / songs was ich speziell meine (ja ist recht breit gefächert):
-hotel california
-money for nothing
-california dreamin´
-nothing else matters...
-green day
-linkin park
-zz top
-queen
-rhcp

3.) Ist bereits anderes Equipment vorhanden?

[x] Nein
[] Ja, und zwar:


4.) Bauform:

Ich suche...


[x] Solidbody
[ ] Semiakustik
[ ] Sonstiges: (bitte angeben)


5.) Mein Budget:

[] 150-300€
[x] 300-500€
[ ] 500-750€
[ ] 750-1000€
[ ] 1000-1500€
[ ] 1500-2000€
[ ] 2000-3000€
[ ] über 3000€


6.) Gebrauchtkauf:

[ ] Ja
[x] Nein
[ ] Egal
[ ] Sonstiges: (bitte angeben)


7.) Einsatzort:

Ich brauche sie für...


[x] Zuhause (mehr sollte drin sein in Zukunft, zumindest in kleinem Umfang)
[ ] Proberaum
[ ] als Zweit-Gitarre
[ ] Bühne
[ ] Studio
[ ] Sonstiges: (bitte angeben)


8.) Saitenzahl:

Ich will...


[x] 6-Saiter
[ ] 7-Saiter
[ ] 12- Saiter
[ ] Sonstiges: (bitte angeben)


9.) Korpusform:

[x] Strat
[ ] Tele
[ ] Les Paul
[] SG (s.o.)
[ ] Heavy
[ ] Jazz
[ ] Sonstiges: (bitte angeben)


10.) Vibrato-System:

[ ] Ja
[ ] Nein
[x] keine Ahnung (eine der wichtigen Fragen)


11.) Erwünschte Features:

[ ] EMGs / Aktive Tonabnehmer
[ ] Steg-Humbucker
[ ] Singlecoils
[ ] HSH oder SSH Tonabnehmer-Bestückung
[ ] Floyd Rose
[ ] Geriegelte Decke
[x] Sonstiges: Humbucker bzw. Single Coil Bestückung nach euren Erfahrungen was zu meinem Einsatzziel passt

12.) Vorfeld

[ ] Ich habe mich im Vorfeld noch nicht erkundigt
[x] Ich habe mich im Vorfeld bereits erkundigt (Bitte Kaufvorschläge und/oder engere Kaufauswahl posten und/oder Links einstellen)
[ ] Ich habe die boardinterne, erweiterte Suchfunktion bereits nach verwandten Suchbegriffen abgefragt und nichts Vergleichbares gefunden.



Optional:

13.) Klangliche Ansprüche:


[ ] sollte halt zum Proben reichen
[x] sollte klingen
[ ] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)


14.) Zukunftsfähigkeit:

[ ] wir wechseln eh ständig
[x] mittelfristig sollts schon halten
[ ] wir halten ewig!


Ist mir wichtig in drei Punkten zusammengefasst:
-Qualität und Klang
-Bespielbarkeit
-Optik
(und zwar in dieser Reihenfolge)

Meine bisherigen Suchen ergaben Folgende Ergebnisse für Einsteiger:


https://www.thomann.de/de/ibanez_grg121dx_bkf.htm
https://www.thomann.de/de/ibanez_grg170dx_bkn_egitarre.htm
https://www.thomann.de/de/fender_mustang_i_v_2.htm

Ich bedanke mich im Voraus bereits für die Hilfe!

Viele Grüße
Jonas
 
Papa Whisky

Papa Whisky

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Hallo Jonas,

bei den Gitarren kann ich leider nicht mit Empfehlungen dienen, aber den Fender Mustang 1 V2 habe ich selber ganze 5 Jahre gespielt und war sehr zufrieden. Kann so ziemlich alle Musikrichtung und lässt sich am PC editieren und als interface nutzen, was prima funktioniert wenn man mal aufnehmen möchte.
Jetzt das grosse aber: Ich würde dringend dazu raten, den Mustang eine oder gar zwei Nummern größer zu kaufen, da:

1. Der Kleine 8 zoll speaker auf Dauer ziemlich bescheiden klingt.
2. Die Kanalwechsel bei den größeren Mustangs sich besser mit Fußschalter schalten lassen bzw. Es bessere Fußschalter als Zubehör gibt.

Gruss

Papa Whisky (Marc)
 
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HD600

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Als Amp würde ich lieber den Boss Katana 50 nehmen also irgend ein Modeller:
https://www.thomann.de/de/boss_katana_50.htm
(Oder ab 150,- gebraucht bei Ebay-Kleinanzeige)
Bei der Gitarre ist es sicherlich am Anfang einfacher ohne Tremolo. Ibanez lassen sich i.d.R. sehr gut spielen und haben meist einen recht dünnen Hals (am Anfang wirst du die Unterschiede sowieso nicht einschätzen können). Bin aber nicht so der Rock-Metal-Spezialist, soll dir hierzu lieber jemand anderes dazu etwas sagen.

Am besten wäre es, wenn jemand mit etwas Erfahrung mit dir in einem Laden geht und dir verschiedene Modelle in die Hand drückt, einfach mal um die verschiedenen Typen zu erfühlen und dich auf die grundlegenden Unterschiede aufmerksam machen. Dabei würde ich durchaus auch mal eine Telecaster antesten. (z.B. https://www.thomann.de/de/fender_sq_bullet_tele_lrl_red_spkl.htm. ) Ist nicht so eine kompromisslose Schreddermaschine aber erscheint mir für den Anfang genau deshalb auch sinnvoller. Druck kann sie auch ordentlich machen.
 
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Captain Knaggs

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Boss Katana 50
Yamaha Pacifica

Gitarrenständer, Kabel, Plektren und ein Stimmgerät;)


Zum Lernen: Justinguitar.com, auch alles auf Youtube verfügbar.
 
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Hi,
die eine Wahrheit (bzw. optimale Kombination) gibt es eh nicht, deswegen soll mein Betrag nicht im Widerspruch zu den anderen stehen, sondern als Ergänzung...
Ich finde den Fender Mustang gut, so lange es leise bleiben soll - und du hast damit mehr Geld für die Gitarre!
Da wäre mein Tipp eine Yamaha Pacifica! Die sind gut verarbeitet, klingen gut und Yamaha ist wirklich berühmt für konstante Qualität ohne "Gurken".
Ich würde eine mit Steg Humbucker nehmen, das ist die vielseitigste Kombination (HSS). Und ich würde eine mit Tremolo nehmen, irgendwie gehört das zum Strat Klang dazu (auch wenn man es nicht benutzt) - außerdem habe ich auch mit Tremolo angefangen, irgendwann muss man das eh lernen also wieso nicht am Anfang... ;)
Die von dir geposteten Ibanez sind bestimmt auch gut, aber eindeutig auf härtere Stile ausgelegt.

Edit:
@Captain Knaggs : da haben wir uns überschnitten ;) Warum bei engem Budget ein Gitarrenständer?
 
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musikuss

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Edit:
@Captain Knaggs : da haben wir uns überschnitten ;) Warum bei engem Budget ein Gitarrenständer?

Weil das bei den Einstiegskäufen häufig übersehen wird und die günstigen Modelle ja nur rund 10.- Euro kosten. Es ist ja auch viel schöner wenn die Gitarre im Eck steht und man sie einfach schnell schnappen kann. Motiviert zum "in die Hand nehmen":)
 
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Scholli04

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Hallo zusammen und vielen Dank für die vielen Antworten!

Bezüglich Gitarrenständer und co: Die sind nicht in dem Budget mit drin, das ist also kein Thema.

Amp: Ich selber habe nur einen kleinen Raum zu beschallen. Was mir dazu noch eingefallen ist: Da ich in einem Studentenwohnheim wohne möchte ich ab und an gerne mit Kopfhörern üben, dazu sollte der Verstärker also auch geeignet sein.

Gitarren: Die Yamaha Pacifica Reihe sieht gut aus. Dazu habe ich folgende Frage: Wodurch unterscheiden sich bei Yamaha die Bezeichnungen "FM" und "QM"? Lohnt sich der Aufpreis von der 112 auf die 212? Die 311 besitzt ja nur "HS", trotzdem mal ansehen?

Viele Grüße :)
 
Captain Knaggs

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Also FM steht üblicherweise für flame maple und QM für quilted maple. Beides nennt typische im Ahornholz vorkommende "Muster", die lackiert einen dreidimensionales Touch erhalten. Bei flame sind es schmale Riegel hell/dunkler, bei quilted großflächigere Berge und Täler. Aber in der Preisklasse erhälts Du ohnehin nur ein Furnier oder Foto flames, also eine Art Bild davon. Ist also reine Optik ohne Auswirkung auf den Klang.

Yamaha und Ibanez sind sehr gute Empfehlungen für Deinen Einsatzzweck, die ebenfalls vorgeschlagene Telecaster demgegenüber passt wirklich nicht, das ist weder eine Metalgitarre, noch ist sie für Anfänger leicht zu bespielen (keine Shapes, rundes Griffbrett, dünne Frets, etc).

Wichtig bei Deinem Budget: Rechne gut die Hälfte für den Verstärker. Die klanglichen Unterschiede sind hier noch größer, als die zwischen den Gitarren und bei Ibanez/Yamaha als Gitarre kannst Du nichts falsch machen, lass da Deinen persönlichen Geschmack entscheiden. Nur sollte für Rock/Metal die Gitarre auf jeden Fall zumindest in der Stegposition (die dem Hals entgegengesetzte Seite) einen Humbucker haben, da der mehr Druck bietet.
Als Verstärker ist der Katana derzeit sehr beliebt, den Fender kenne ich nicht.

Viel Erfolg!
 
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Wichtig bei Deinem Budget: Rechne gut die Hälfte für den Verstärker. Die klanglichen Unterschiede sind hier noch größer, als die zwischen den Gitarren und bei Ibanez/Yamaha als Gitarre kannst Du nichts falsch machen, lass da Deinen persönlichen Geschmack entscheiden. Nur sollte für Rock/Metal die Gitarre auf jeden Fall zumindest in der Stegposition (die dem Hals entgegengesetzte Seite) einen Humbucker haben, da der mehr Druck bietet.

Da stimme ich vollkomme zu. Ein Humbucker sollte die Gitarre haben. Auf ein Temolo/Vibrato kannst du aber gut verzichten, das macht es als Anfänger eher schwer. Vor allem ein Floyd Rose ist recht anspruchsvoll beim Saitenwechsel und Stimmen. Am Besten also eine fixed Bridge. Bei Yamaha Pacifica gibt es das, sonst bei Stratocaster-artigen Gitarren leider eher weniger. Evtl. kommt ja auch etwas in Richtung PRS in Frage?

https://www.thomann.de/de/harley_benton_cst_24_bk.htm
https://www.thomann.de/de/harley_benton_cst_24_paradise_flame.htm

Bei den Verstärkern finde ich den Vox VT20X in seiner Preisklasse klanglich am besten. Der schon genannte Boss Katana 50 ist etwas größer, lauter, teuerer, klingt meiner Meinung nach aber nicht besser.

https://www.thomann.de/de/vox_vt20x.htm?ref=search_prv_8

Was du noch einplanen solltest: neue Saiten und ein gutes Setup für die Gitarre - gerade bei günstigen ist das oft notwendig, damit sie sich gut spielen lassen. Das kann ein Gitarrenbauer für 20-50,- machen oder evtl. ein Gitarrenlehrer. Meiner hatte es damals kostenlos gemacht, fand ich super.
Am Anfang sollten es eher dünne Saiten sein, die brauchen weniger Kraft. Ich finde Balanced Tension außerdem sehr gut.

https://www.thomann.de/de/daddario_exl120bt.htm?ref=search_prv_11

Für das Selbststudium per Internet ist der Beginner Course von Justin Guitar super.
 
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Da stimme ich vollkomme zu. Ein Humbucker sollte die Gitarre haben. Auf ein Temolo/Vibrato kannst du aber gut verzichten, das macht es als Anfänger eher schwer. Vor allem ein Floyd Rose ist recht anspruchsvoll beim Saitenwechsel und Stimmen. Am Besten also eine fixed Bridge. Bei Yamaha Pacifica gibt es das, sonst bei Stratocaster-artigen Gitarren leider eher weniger. Evtl. kommt ja auch etwas in Richtung PRS in Frage?

https://www.thomann.de/de/harley_benton_cst_24_bk.htm
https://www.thomann.de/de/harley_benton_cst_24_paradise_flame.htm

Vielen Dank für deine Antwort! Bei der Yamaha Pacifica Reihe gibt es kaum Gitarren ohne Tremolo, muss man diesen zwingend anbringen?
Wie sind die "Eigenmarken" im Vergleich zu Yamah/Ibanez?

Bezüglich des Verstärkers: Verstehe ich richtig, dass "modelling" bekannte bzw. berühmte Amps nachmacht/versucht nachzumachen?
 
Captain Knaggs

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Vielen Dank für deine Antwort! Bei der Yamaha Pacifica Reihe gibt es kaum Gitarren ohne Tremolo, muss man diesen zwingend anbringen?
?

Tremolo ist das ganze "federgestützte" System. Den Hebel musst Du aber nicht anbringen. Man muss nur bei den Einstellungen im Vergleich zu festen Brücken manche Sachen beachten. Ist aber kein Hexenwerk und auch kein störender Faktor. Auf Youtube gibt es auch etliche Video zum Einstellen solcher "Vintage Tremolos"

Modelling ahmt meist klassische Verstärker nach, vor allem ist es eben eine digitale Tonerzeugeung, statt analog. Gerade der Katana klingt aber ziemlich gut. Speziell für den Anfang ist das schön, weil Du auch verschiedene musikalische Geschmacksrichtungen ausprobieren kannst.

Ich spiele seit 10 Jahren mit Modelling Amps/Boards und bin sehr zufrieden.

 
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Vielen Dank für deine Antwort! Bei der Yamaha Pacifica Reihe gibt es kaum Gitarren ohne Tremolo, muss man diesen zwingend anbringen?
Du kannst den Hebel weglassen und das Tremolo aufliegen lassen / blockieren. Oder eben ein Modell ohne:
https://www.thomann.de/de/yamaha_pacifica_120h_vw.htm

Wie sind die "Eigenmarken" im Vergleich zu Yamah/Ibanez?
Das nimmt sich meist nicht viel, die Schwankungen zwischen den einzelnen Gitarren ist eher das Problem.

Bezüglich des Verstärkers: Verstehe ich richtig, dass "modelling" bekannte bzw. berühmte Amps nachmacht/versucht nachzumachen?
Jein. Modelling bedeutet erst einmal nur, dass man mit digitaler Technik (DSP) einen klassischen Gitarrenverstärker (also Röhrenverstärker) nachmacht. Meistens versucht man dann in der Tat bekannte Modelle möglichst genau nachzubilden, weil sich das wohl gut verkauft. Das ist aber kein Muss. Beim Boss Katana gibt es z.B. Clean / Crunch / Lead / Brown statt konkreter Modelle, bei den Blackstar ID TVP (klingen auch sehr gut) ist es ähnlich..
 
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shadok

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Wie sind die "Eigenmarken" im Vergleich zu Yamah/Ibanez?
Bei den Eigenmarken - z.B. Harley-Benton oder Jack & Danny - kannst du Glück haben und eine anständige Gitarre für den Anfang erwischen. Jedoch haben diese Marken z.T. eklatante Qualitätsschwankungen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.
Auch habe/hatte ich Instrumente von Ibanez und Yamaha. Die sind selbst im unteren Preissegment sehr gut verarbeitet.
'Ne Pacifica oder eine der günstigeren Revstars z.B. wären imho schon mal 'n guter Einstieg.
 
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eine der günstigeren Revstars z.B. wären inho schon mal 'n guter Einstieg.
Die sind in der Tat auch feine Gitarren mit einem etwas anderen Look. Preislich aber vermutlich schon einen Tick drüber.
 
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Scholli04

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Dann schaue ich mir am Wochenende mal Verstärkt die Yamahas an, wirklich darauf spielen kann ich ja leider nicht. Die Möglichkeit verschiedene "Geschmacksrichtungen" mit einem Verstärker auszuprobieren klingt für mich auch gut. Also werde ich mir den Katana als auch den VT20X, sofern vorhanden, anschauen.

Rein optisch/preislich/den Hörbeispielen (sofern man diesen trauen darf und kann) sagt mir die Yamaha bisher wohl am meisten zu: https://www.thomann.de/de/yamaha_pacifica_112v_ovs.htm
 
shadok

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Hallo,

nun will ich auch mal versuchen ein wenig zu helfen. Ich habe ja auch erst vor ca. 3,5 Monaten angefangen.
Das Problem beim Anfangen ist ja irgendwie immer, dass man (für den Fall das man wirklich talentfrei ist, oder tatsächlich doch schnell die Lust verliert) den Verlust versuchen möchte in Grenzen zu halten.
Das war bei mir auch so, also ne Squier Bullet Strat und nen günstigen Verstärker genommen, und los ging die Reise.

Leider war das vielleicht doch etwas zu schnell gedacht. Mittlerweile hab ich mir dann doch noch eine andere Gitarre zugelegt, da die Strat dann doch etwas "dünn" klingt (Harlex Benton SC 550) was aber nicht so schlimm ist, denn die Strat kommt dann jetzt halt öfter mit auf Dienstreise, kann ich dann abends im Hotel wenigstens ein wenig üben, und wenn was dran kommt ist'S nicht sooo schlimm.

Was ich jetzt aber definitiv bereue, ist mir vorher nicht so richtig Gedanken über den Amp gemacht zu haben. War halt nur nen kleiner billiger für ca. 60 € (Fame Freshman)

Jetzt habe ich mir aktuell den Fender Mustang GT40 mit Footswitch bestellt. (ca. 260€ für beides) Und muss sagen, das hätte ich von Anfang an so machen sollen.
Die Bedienung (auch per Smartphone) ist total einfach und gut gelöst, man hat unzählige Möglichkeiten verschiedene Amp Typen und Effekte "auszuprobieren" was gerade für Anfänger meiner Meinung nach toll ist, um sich überhaupt erstmal mit den Möglichkeiten vertraut zu machen die es gibt. Es kommen auch quasi täglich neue Presets anderer User, welche man sich dann über die Fender App auf den Amp laden kann. 40 Watt reichen fürs Wohnzimmer mehr als aus (ist bei mir auch der Einsatzort)
Und (meiner Meinung nach das wichtigste) man kann Problemlos backing tracks einspielen zu denen man dann selbst spielen kann (macht mein Gitarrenlehrer zum Beispiel sehr gerne und mit dem Footswitch hast du einen Looper dabei, d.h. du kannst dir einen Takt oder eine Tonfolge aufnehmen un abspielen während du dann dazu andere Sachen spielen/übern kannst.

Für mich in jedem Fall eine sehr lohnenswerte Anschaffung, die den Spass am spielen und üben um ein vielfaches erhöht. Ich weiss das viele auf solche Modelling Amps nicht viel geben, aber ich denke für den Preis hat man ein tolles Übungsgerät, und für das Wohnzimmer in jedem Fall ausreichend. Bei den richtig fiesen Overdrive/Metall sounds klingt es ein wenig "dumpf", aber für Rock, Hardrock, Pop, Blues etc. definitiv super geeignet. Es gibt auch ein recht ordentliches Review auf YT von EytschPi dazu, und auch ein Video in dem er alle Presets (zum damaligen Zeitpunkt) durchspielt.

Wie gesagt, nur meine Meinung/Erfahrung, aber vielleicht hilft es ja.

Gruß, Alex !!!
 
Captain Knaggs

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Stimme auch zu, der Amp ist das wichtigste Bindeglied, aber die Gitarre sollte Dir so gefallen, dass Du sie gerne in die Hand nimmst.
 
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