Elixirsaiten reißen

von höllenratte, 07.07.07.

  1. höllenratte

    höllenratte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.07   #1
    ich bin wütend. gestern neue gitarrensaiten aufgezogen (elixir nanoweb .009 - .042). heute 2 std. gespielt und ZACK!!! d-saite gerissen -.-
    is mir beim allerersten satz elixirsaiten (vor ca. 1 jahr) auch passiert.

    aber nun zu meinen basssaiten:
    vor *grübel*... ca. 3 monaten gekauft (.045 - .105), nach einem monat (!) waren a- und e-saite tot. seitdem ca. 3x ausgekocht. heute: ZACK!!! g-saite gerissen! wie zum teufel geht das bitte? eine .045er saite. liegt das am auskochen?

    aber die eigentliche frage:
    gibt es bei elixir so große verdammte fertigungstoleranzen, dass mir alle paar sätze die d-saite sofort reißt und a- und e-saite so schnell reißt??

    wenn ja, dann is das ein saftladen -.-
     
  2. Qudeid

    Qudeid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.07   #2
    Hm, Also an den Elixir-Saiten sollte das nicht hängen. Ich spiele schon seit über einem Jahr (zumindest auf meiner Gitarre) Elixir (Nanoweb). Und mir ist noch keine Saite gerissen.

    Du solltest vielleicht mal schauen, ob an dem Bass irgendwo scharfe Kanten an der Brücke sind (bei einer alten Gitarre war das mal so. Da hab ich dann mehr Saiten ziehen als Gitarre gespielt).
    Also ich halte Elixir-Saiten für äußerst hochwertig.
    Am Auskochen sollte es nicht liegen, solange du die nicht in irgendwas "Metallfeindlichen" kochst, sodass da irgendwo was oxidiert.
     
  3. höllenratte

    höllenratte Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.07   #3
    kanns an nem floyd-rose (ibanez-kopie) scharfe kanten geben?

    und am bass... naja, kann auch sein, wenn ich ehrlich bin. ist halt die allerbilligste standart-squier-brücke.
     
  4. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.07.07   #4
    Also, zum Thema reißende Basssaiten:
    Check wirklich mal Deinen Bass, vorwiegend die Bridge. Da muss was faul sein. Wenn Basssaiten reißen, hat das seine Gründe. Nehmen wir an, es wären die Saiten. Was Elixir betrifft, gehen die Meinungen hier Board auseinander. Dass die allerdings so schnell tot sind und reißen, habe ich noch nicht gehört. Da hört man über GHS oder auch Rotosound weit mehr schlechtes und weniger gutes, als über Elixir, zumindest geht es mir so. Ich selbst habe allerdings nie Elixirs auf einem mir gehörenden Instrument gespielt. Wie gesagt, daher halte ich scharfe Kanten an den Saitenreitern oder der sonstigen Bridge für eine wahrscheinliche Ursache.
    Klar, es gibt auch Leute, bei denen Saiten öfters reißen, weil sie so spielen. Ich bin aber fast geneigt zu sagen, dass von meinem Standpunkt her so aussieht, dass wenn man eine Saite zerreißt, es entweder mutwillig herbeiführt, oder aber schlichte Fehlbedienung des Instrumentes der Grund ist. Zumindest ist es auf meine eigenen Erfahrungen bezogen so. Ich will niemandem, dem durch sein Spiel öfters Saiten reißen, unterstellen, er sei ein Vandale oder schlichtweg zu blöd, das Saitenreißen zu vermeiden. Anderer Bassist, andere Musik, anderer Bass, andere Saiten.

    Viel Erfolg bei der Fehlersuche! :)

    Gruß,
    Carsten.
     
  5. höllenratte

    höllenratte Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #5
    also, danke für die tipps, ich werd dann mal den bass checken. übrigens sind beide, d-saite bei der gitarre, und g-saite am bass am saitenreiter gerissen, is dann wohl klar woran es liegt.

    aber ne andere frage: falls da, wie ich erwarte, scharfe kanten am saitenreiter sind,
    1. wie erkenn ich die?
    2. wie krieg ich die weg?
     
  6. .:Alaska

    .:Alaska Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #6
    Hi,

    bearbeite die angesprochenen Seitenreiter mit etwas Stahlwolle... so müssten die scharfen Kanten schon bald wegsein. Erkennen? Vielleicht kannst du sie fühlen... oft sind sie schwer mit dem Auge zuerkennen, weil manchmal halt sehr winzig...

    Gruß

    .:Alaska
     
  7. höllenratte

    höllenratte Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.07   #7
    ok, danke, das werd ich dann mal tun...
     
  8. MMBassboy

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    Erstellt: 09.07.07   #8
    Du kannst auch eine alte Saite als "Feile" benutzen. Da besteht die geringste Gefahr noch mehr kaputt zu machen und klappt prima.
     
  9. höllenratte

    höllenratte Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.07   #9
    interessant :D

    werd ich auch mal tun, da da wirklich sehr tiefe rillen quer im saitenreiter sind -.-
    billigmist. und stahlwolle hilft da nicht viel...

    hab mir heute aber nen neuen satz saiten (rotosoundch nickels .045 - .105) gekauft, weil wir morgen bandprobe haben... und die klingen schon mal ganz schick^^
     
  10. spud

    spud Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.07   #10
    also ich hatte das problem auch als ich angefangen hab (sag das weil hier jemand auf die spielweise speziell von anfängern eingegangen ist ;) )
    war bei nem fender jazzbass, rekord lag so bei 3 saiten von nem neuen satz in 2 wochen...
    bin dann auf ne badassII bridge umgestiegen, seitdem ist mir keine einzige mehr gerissen, kann dir jetz nich genau sagen obs an der mit der zeit saitenschonenderen spielweise oder der neuen bridge liegt, aber wenn das problem trotz schleifen feilen etc anhält, würd ich mal über ne neue bridge nachdenken, auf dauer sparst dir halt kohle (hab damals auch irgendwo gelesen, dass die fender bridges nicht so der hit sein sollen, ich nehm an bei squier werden die die selbe bauart verwenden, die mit der mulde im saitenreiter, bei ner badass läuft die saite einfach über ne kante).

    btw, die sache mit dem abkochen, werden die saiten da nicht auf dauer spröde, also is das nich ne ziemliche materialbelastung?
     
  11. Joosten

    Joosten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.07   #11
    @HöllenRatte

    Hab ich das richtig verstanden, dass du NanoWebs auskochst?!


    MfG Joosten
     
  12. höllenratte

    höllenratte Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.07   #12
    jaja, ich weiß...
    aber ich hatte bis vor kurzem so gar kein geld. was soll ich machen? auf toten saiten spielen macht nu wirklich keinen spaß...
     
  13. bassick

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    Erstellt: 11.07.07   #13
    Der Mann von Welt nimmt ein Ultraschallreinigungsgerät. Kostet weniger als 20€ und erpart den Saiten zwar nicht das Wasser, dafür aber die Hitze. Damit kann man die Brille, die Bridge, die Mechanik, das Gebiss, CDs etc. sauber bekommen.
    [​IMG]
     
  14. höllenratte

    höllenratte Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.07   #14
    und das kriegt der mann von welt woher? ^^
     
  15. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 11.07.07   #15
    Wo alle Männer von Welt einkaufen - bei Aldi...:rolleyes:

    Gibts aber auch bei Quelle im Versand. Einfach mal im Netz nach Ultraschall Reinungsgerät suchen. Das billigste geht so bei 9€ los, meins von Aldi hat 19€ gekostet, das von Quelle kommt auf 25€. Mehr würde ich nicht ausgeben.
     
  16. bassometer

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    Erstellt: 18.07.07   #16
    Ein Ultraschallbad mit der richtigen Flüssigkeit ist auch optimal um zugeranzte Saiten "neu" zu machen.
    Bevor ich den Elixirs verfallen bin, habe ich alte Saiten bei einem Kumpel abgeliefert, der so ein Bad, 30x30
    aus Edelstahl hatte. Da war Frigen drin, so hieß die Flüssigkeit wohl. Motorrad-Ketten sehen nach so einer
    Behandlung auch wieder wie neu aus. :)
     
  17. blockbasster

    blockbasster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.07   #17
    Hi! Ich habe lange Zeit Rotos gespielt ( aber nie eine gefetzt ), kann Dir vielleicht aber D´Addarios empfehlen. Die halten länger, sind billiger, kriegt man in günstigeren Doppelpacks und Rotos sind nicht mehr so doll, wie sie mal waren. Ich habe jetzt auf drei unterschiedlichen Bässen EXL 170 drauf, das sind allerdings 100-45er, weil ich keine 105er E-Saiten mag. Krichste aber in jedweder Form! VG Rowlf
     
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