Elvis Burning Love

  • Ersteller Velvet Echo
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Was Sängern hilfreich sein könnte:
-Realistische Selbsterkenntnis. Zweifel nicht laut aussprechen. Quasi, "Ich weiĂź, wer ich bin".
-Immer verständlich intonieren.
-Nicht singen als möchte man wer anderer sein.
-Selber ein Instrument beherrschen.
-Den berĂĽhmten "the man behind Elvis" fĂĽr sich selber finden
-Selbstbild und Fremdbild in Ăśbereinstimmung halten im musikalischen EntwicklungsprozeĂź.
-Den Sprung vom "Nachsingen" hin zur freien Studioarbeit proben und finden. Also, ohne Vorbild frei arbeiten mit einer Melodie und dem Text. Verständlich, dominant, selbstsicher, einprägsam, überzeugend, "catchy" als Musiker. Ziel ist immer Virtuosität.
 
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Depeche Mode "Enjoy the Silence" könnt ich mir gut vorstellen... ;)
 
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Depeche Mode "Enjoy the Silence" könnt ich mir gut vorstellen... ;)
Ja das ist ein schönes Stück...war so ein bischen auch meine Zeit früher...Ich habe das sogar ganz am Anfang ein wenig geübt..da ging das noch nicht so gut..

Eben habe ich es nochmal aus der Schublade rausgeholt..und nochmal probiert neu einzusingen..
Einiges scheint jetzt etwas einfacher zu gehen..Aber ob das Ok ist...War jetzt auch nur ganz schnell mal angetestet...weil du es erwähnt hattest..

mir scheint der mittelteil noch am besten der Anfang nicht ganz..weiĂź nicht..

 
mit meiner interpretation im vorherigen Song bin ich weniger zufrieden...da irgendwie dieser typische DM Modus im Gesang fehlt...was es eigentlich ausmacht..

Bei dem nächsten Song Personal Jesus .zumindest versucht dieser melacholen monotonie stückweit näher zu kommen. Gar nicht so einfach..


DM -Personal Jesus auch nur Heute morgen nach dem ersten :coffee:

und Guten Morgen erst einmal...

 
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Personal Jesus ist ein geiler Song. Klasse gesungen! Aber: das Backing ist unter deinem Niveau. Weg mit dem Amateur-Midi! Auf die Stimme weniger Hall. Der entfremdet von der Emotion, um die es geht. Dennoch ein super Demo! Deine Visitenkarte ist gedruckt.
 
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Personal Jesus ist ein geiler Song. Klasse gesungen! Aber: das Backing ist unter deinem Niveau. Weg mit dem Amateur-Midi! Auf die Stimme weniger Hall. Der entfremdet von der Emotion, um die es geht. Dennoch ein super Demo! Deine Visitenkarte ist gedruckt.
Naja.... Die Stimmqualität ist zu erahnen. Aber... das ganze jetzt nochmal so:

Erste Woche: Den Song hören, auf Dauerschleife. Jede Nuance, jede Betonung erfassen und einprägen. Nicht singen!
Zweite Woche: Einzelne Strophen singen, aufnehmen, anhören, vergleichen mit 1. Optimieren.
Dritte Woche: Trocken aufnehmen, weiter optimieren, schwache Stellen separieren, dezidiert ĂĽben und verbessern.
Vierte Woche: Den ganzen Song aufnehmen. Schwerpunkt Drive, Dramaturgie. Anfang, Mitte, Ende. Wo werde ich lauter und warum, wo betone ich Pausen, wo lass ich's laufen.
Fünfte Woche: Ggf. etwas Hall drauf, anhören, optimieren.

Sechste Woche: Wenn ALLES passt: Anhören, immer wieder und denken: "Wie geil, was bin ich für ein geiler Sänger! Besser geht's nicht!". Ggf. hier als Hörprobe einstellen. Unbedingt zu vermeidten: "Ich hab mal schnell probiert....", " ist noch nicht perfekt....", "wie findet ihr....?"

So ungefähr. Denn das würd mich wirklich interessieren, wenn Du Dir den Song mal intensiv vornimmst, zielgerichtet und strukturiert übst und ob du den Biss und das Durchhaltevermögen dazu hast und wie sich das dann verändert. ;)
 
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Was @Perkeo geschrieben hat, kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Vermeide diese Rockballaden, da kommen deine Stärken nicht zur Geltung. Such dir eine passende Band, nicht unbedingt die erstbeste. Gute Sänger werden immer noch gesucht.

Nimm dir mehr Zeit pro Song, vielleicht nicht unbedingt sechs Wochen ;) Experimentiere ruhig auch weiter mit unterschiedlichen Stilen, die dir gefallen. David Bowie könnte ich mir z.B. gut vorstellen.
 
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@Perkeo
Ich hab mir ein paar Sachen von dir angehört –-echt Hut ab. Man merkt einfach, dass du dir über die Jahre ein richtig starkes Spiel erarbeitet hast. Deshalb nehme ich deine Worte auch sehr ernst.
Dass sich ein Profi meiner Wenigkeit annimmt -- danke dafĂĽr.


Das mit dem Singen… ja, man will es am liebsten direkt richtig gut können – aber in der Praxis ist das leider ein langer Weg. Ich übe schon viel, trotzdem fühlt es sich oft wie ein endloser Prozess in Mini-Schritten an. Jeder Song ist anders, jeder Stil bringt seine eigenen Herausforderungen mit. Gefühlt stecke ich gesangstechnisch noch in den Kinderschuhen. Und viel verschiedenes ausprobieren ist gesangstechnidch auch nicht immer mehr.


Aber auch dank Dir bin ich wieder auf Songs gestoĂźen, bei denen mir jetzt erst bewusst wird, dass die Tonlage fĂĽr mich ein guter Startpunkt zum Ăśben ist. Und mit dem, was du beschrieben hast, werde ich mich tiefer auseinandersetzen.


Nur damit wir uns richtig verstehen:
Bei der Hörprobe und meiner Annonce ging’s mir eigentlich nur darum zu sagen: Hey, hier ist ein motivierter Amateur, der Bock hat, mit anderen Musik zu machen – im Prinzip auch mit anderen Amateuren. Dass ich noch weit weg bin von „richtig gut“, merke ich jeden Tag. Je mehr man sich mit Gesang beschäftigt, desto mehr merkt man erst, was da alles dazugehört – das ist echt ein Fass ohne Boden.


Für mich heißt es erstmal: Basics festigen und Routine reinkriegen, statt einfach drauflos zu singen und zu hoffen, dass es schon passt. Wenn ich was mache, will ich am Ende auch wirklich zufrieden sein. Und selbst wenn man denkt „jetzt passt’s“, merkt man später wieder: da geht noch mehr. Wenn es was emotionales ist ...dann muss es auch mir das Herz ketchen...oder wenn es wilder wird...dann muss halt der Teufel aus dem Schrank kommen..und nicht nur Hui Bu das Schreckgespenst....und wenn es Rocken soll dann muss die Hütte brennen.


Deshalb ziehe ich vor guten Sängern oder auch guten Instrumentalisten auch echt den Hut die es können..Man merkt erst, wie viel Arbeit, Motivation und Durchhaltevermögen da drinsteckt – und das ist in 2–3 Jahren nicht einfach mal erledigt, selbst mit viel Üben. Da werden sich noch Schippen dazu auftürmen müssen..
Habe ich mir am Anfang einfacher vorgestellt...bis die Realität einen ganz schnell einholt..so klaisdh übermotiviert..ach das macht Du mit Links...Pustekuchen lol... Na gut...ist aber jetzt ein Weg den ich mit Leidenschaft eingeschlagen habe.. Zumindest will ich besser werden..Da je besser man wird das ganz nur noch mehr spaß macht.


Der(ie Mix/e und der Gesang waren ehrlich gesagt einfach nur schnell hingewürfelt so für die ungefähre Einschätzung möglicher Interessenten bezüglich des Bandkontextes.
Deinen Rat nehme ich auf jeden Fall gern an und schau mal, was sich daraus machen lässt, wenn ich deine Punkte nochmal genauer unter die Lupe nehme...Ob ich das mixtechnisch schaffe ist auch wieder so eine Baustelle für sich...primär ist es erstmal die Technik die sitzen muss..

Ich bleibe definitv dran und befolge sehr gerne deinen Rat und deine genannten Punkte oder auch von anderen hier die mir was mitgeben können..dafür auch hier nochmal ein Danke an Alle.

und Danke Dir fĂĽr die Zeit die Du fĂĽr mich investiert hast.

David Bowie...pine ich mir mal an,,

LG
 
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kleines bischen nochmal nachgemischt,,,bischen war zuviel Hall wie @Poppotov schon meinte...und ein wenige die Dynamik im gesamt etwas haftender

Die Tage mache ich mich dann auch nochmal ran und versuche weitere von euch genannte Punkte anzugehen...

PS: Alles mache ich momentan nur auf DT770Pro Ich hab noch ein paar Focal Clear Professional ..könnte ich für den Mix ausprobieren...zum voc recorden sind die offen FCP nichts..


 
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Du bist ja echt bemüht dich zu verbessern! Die Stimme im Mix ist besser. Die wenigsten Keller-, Dorf-, Kreis- und Bezirkbands können mit so einer Stimme zusammen arbeiten!
Also, ich lege die Benchmark höher! Deshalb: Es fehlt an Eindringlichkeit. Welche Emotion ist in deiner Stimme? Hunger erkenne ich nicht, keine Todesangst, keine Verzweiflung, keine Wut, keine Sehnsucht.
Insgesamt singst du mit Schaumbremse. Bloß kein falscher Ton? Kein Leid, kein Zittern? Bei mir im Studio hätte ich vorgeschlagen: Singe mal jede letzte Silbe in der Zeile länger und expressiver. Silben kurz singen kann jeder.
Die Marke der Ohrhörer, alle Technik ist wurscht. Es kommt auch nicht auf dich an, sondern du wirst als Musiker ausschließlich definiert durch die Musiker um dich herum.
Den Workflow "6 Wochen an einem Song" ĂĽben, halte ich fĂĽr absurde Selbstsabotage mit dem einzigen Ziel der Erfolglosigkeit. Oftmals ist der erste Take der Beste. "Always record the first take!". Weil die authentische Emotion ermĂĽdet.
Apropos Erfolg: Es ist absolut unmöglich, als Späteinsteiger mit Musik Geld zu verdienen!
Dennoch sollte es Bestreben sein, ĂĽber das eigene Limit hinauszuwachsen. Von Song zu Song. Es geht nicht um SpaĂź haben. Es geht um harte Arbeit, Talent, Vernunft, Wissen, Stolz und Magie.
 
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Geld...da habe ich keine Hoffnung was damit zu verdienen...wenn ja dann gut wenn nicht...die Leidenschaft zur Musik bleibt..

Was du alles da ansprichst ist richtig...Fange aber auch erst langsam an die Dinge besser zu verstehen..das ganze auch emotional richtig zu leben...Ja das ist so die Kunst...Da habe ich noch einen weiten Weg von mir...
Gesangstechnisch gibt es so viel das man lernen und verstehen muss,,sich vielleicht auch zu spezialisieren.

Ich probiere momentan sehr viel aus..

da mich deine Worte auch ja.. irgedwo dahin triggern mehr auf die subtile Dinge zu achten, habe ich jetzt auch mal Fields of Gold von Sting mal versucht heute einzusingen..Ich werde das mit der letzten Silbe mal im Kopf behalten..

Eigentlich mag ich auch gerne flotteres und rockigeres...Soweit bin ich noch nicht...Ich ĂĽbe mich zwar auch ein bischen im fry screamen und Distortion...
das will ich aber langsam angehen da ich mir nicht irgendwie die Stimme schrotten will...das ist schon nicht ohne....ĂĽben tue ich mometan bei dem Thema mit Billy Idol Rebel Yell

So richtig weis ich gar nicht wo am Ende meine stärken oder die Leidenschaft Schlußendlich landet...Alles hat so seine Schönheit..Bin erstmal für mich offen,, alles so gut es geht erstmal zu erleben.

Danke fĂĽr dein Kritik und Hinweise @Poppotov das hilft mir im Allgemeinen alles sehr

Sting - Fields of Gold




INXP Mistify eben noch mal eingesungen...und Schluß für Heute...nicht komplett und noch einen schönen Abend..🌛

 
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Guten Morgen. :coffee: Habe mir heute INXP Mistify im Auto angehört..bisschen zu hell abgemischt..in allem irgendwie zu glatt...Gibt's gesangstechnische Tips Tricks wie man das rotziger gestalten kann?




Hier nochmal bisschen was von Elvis fĂĽr ein paar goodvibes
 
Falls es dir hilft:
Gesangstechnisch ist halt das Grundproblem, dass die Muttermilch und die Muttersprache, also Kita, Grundschule und College fehlen. Man meisten könntest du lernen, wenn du systematisch nach Elvis-Imitatoren suchst. Es gibt m.W. sogar Wettbewerbe. Du bist sehr gut.
Mixtechnisch ist das (=Elvissong) ein Hallbad. Muss denn alles verhallt sein? M.W. braucht Elvis 100ms Delay. Der Rest ein Club, keine Industriehalle.
Am wichtigsten wäre eine Änderung des Workflows: Singen/Recorden - 2 Tage Pause - Aufnahme mischen, unbedingt mit Lautsprechern als auch Kopfhörern - 3 Tage Pause - Kontrolle - Nur, wenn 100% stolz, Upload für fremde Ohren.
Auch der beste Sänger wird durch ein pures Midibacking nicht gepuscht. Es muss mindestens ein weiteres, virtuoses Instrument in das Gesamtwerk.
Die wichtigste Selbstfrage lautet: Was und wo ist das Maggi in dem Song?
Maggi ist das geheime GewĂĽrz in der Kunst.
Keep on rocking👍
Mistify ist großartig! Bravo! Besser geht fast immer. Mir gefällt es bis aufs Outro, und oft entscheidet der allerletzte Eindruck eines Songs!
 
Grund: Ortho
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Du hast Recht...Bin gerade am probieren.....mit zu viel Hall lasse ich mich durch den Hall zu sehr leiten der mich in der Expression zurück drängt.
Bei manchen Stücken kann es passen denke ich und vielleicht auch förderlich sein...bei anderen Stücken weniger...

Irgendwie muss man alles irgendwie mal spĂĽren um die Unterschiede auch zu erkennen...Danke fĂĽr deinen support :great: thx ....So Alles ein Fass ohne Boden...
 
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Hallo...

Ich habe jetzt mal einen kroatischen Song nachgesungen...Ich bin nicht ganz mit dem Mixdown zufrieden...
singen müsste in den ruhigen stellen auch irgendwie besser...was meint ihr was man mixtechnisch anders machen könnte...gibt es was vor allem in den ruhigeren Passagen mixtechnich als auch gesangstechnisch an Ideen


ein bischen was zum Songtext...

Der Song Prljavo Kazalište – „Mojoj majci“ (übersetzt: „Für meine Mutter“) handelt von der tiefen Trauer eines Sohnes über den Tod seiner Mutter. Der Sänger beschreibt, wie er leise in ihr Zimmer geht und merkt, dass sie nicht mehr da ist. Er erinnert sich daran, wie wichtig sie für ihn war und wie sehr sie ihm im Alltag gefehlt hat – zum Beispiel, dass sie ihn morgens geweckt hat.


Im Lied vergleicht er seine Mutter mit einer „Rose“, einem Symbol für etwas Schönes und Wertvolles. Wenn er singt „meine kleine Rose“, zeigt das seine Liebe und Dankbarkeit für sie. Gleichzeitig drückt er aus, wie schwer es für ihn ist, ohne sie zu leben und gegen Trauer und Schwierigkeiten anzukämpfen.


Der Song ist also vor allem ein sehr emotionales Lied ĂĽber Verlust, Liebe zur Mutter und Erinnerung.
 

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