Endstufen/Lautsprecher Impedanz?

von ZooMeister, 18.11.16.

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  1. ZooMeister

    ZooMeister Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.16   #1
    hab das hier gerade gefunden:

    http://doctortube.de.tl/Amp_-Tuning.htm

    Transistorendstufe - im Zweifelsfall darf der Lautsprecher einen höheren Ohmwert haben als der Speakerausgang, z.B. Lautsprecher 8 Ohm, Speakerausgang 4 Ohm
    Röhrenendstufe - im Zweifelsfall darf der Lautsprecher einen geringeren Ohmwert haben, als der Speakerausgang, z.B. Lautsprecher 8 Ohm, Speakerausgang 16 Ohm

    Weil es sich bei Röhrenendstufen eben genau andersrum verhält, als bei Transistorendstufen, entstand hier wohl irgendwann die Verwirrung und wird gerne mal falsch gemacht.
    Übrigens: Nur wenn die Anpassung stimmt bekommt der Lautsprecher die maximale Leistung ab. Egal ob Über- oder Unteranpassung, egal ob Transistor oder Röhre, da lässt sich nichts manipulieren, um mehr Saft heraus zu holen.

    ich habe bei meinem twin reverb (4ohm) zwei endstufenröhren gezogen--> 8ohm und die lautsprecher seriell verlötet (16ohm)
    ist das laut diesem leitfaden falsch was ich mache?

    danke
     
  2. VS73

    VS73 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.16   #2
    Das "Im Zweifelsfall ..." würde ich mit Vorsicht genießen. Mesa Boogie schreibt bei einigen Röhrenamps genau das Gegenteil in die Manuals: Safe mismatch ist da höherer Widerstand der Boxen... maximal eine Stufe.
     
  3. ZooMeister

    ZooMeister Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.16   #3
    so kenn ichs eben auch.....

    wichtiger.... bin ich mit meinem alten fender safe?
    bzw. nur nochmal zur bestätigung,...

    im ernstfall mach ich mir die endstufenröhren hin, oder?
     
  4. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.11.16   #4
    Servus,

    Du hast praktisch doppelt gemoppelt und bist nun mit der LS Impedanz zu hoch, eigentlich sollten da 8 Ohm anliegen um die Spannungen nicht zu sehr ansteigen zu lassen, Du müsstest also eigentlich zwei 16er parallel in den Twin schrauben. Da 7ender eigentlich eher gut auf Unterimpedanz reagieren würde ich zwar die beiden Endkolben ziehen aber die Speaker parallel lassen...damit bist Du eine Stufe unter dem was eigentlich sein soll, das geht zwar ein bisschen mehr auf die Endkolben, schützt aber vor möglicher (Schirm)Gitterüberlastung die die Röhre sofort zerstört oder gar einem offenen Ausgang wenn die Verbindung zwischen den LS abgeht...
     
  5. goodyman

    goodyman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.16   #5
    Halbwegs moderne Transistorendstufen sind nahezu kurzschlußfest. Da passiert so schnell nichts. Abgesehen davon, dass bei Fehlanpassung weniger Leistung am Speaker ankommt. Bei Röhren allenfalls eine geringfügige Unterschreitung. Sicher ist man nur, wenn man sich im Rahmen der angegebenen Betriebsparameter bewegt.
     
  6. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.11.16   #6
    Kurzschließen sollte man die trotzdem nicht, außerdem gehts hier um ne Röhrenendstufe.
     
  7. Tobi Elektrik

    Tobi Elektrik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.16   #7
    Welcher Röhrenamp was abkann, hängt einfach vom Amp ab. Normalerweise passiert bei einer Fehlanpassung um die Hälfte nach unten oder das Doppelte nach oben nichts. Ich hab schon Röhrenamps mit 4 Ohm an 16 Ohm Boxen gespielt - die leben heute noch. Aber eine allemeine Regel sollte man aus solchen individuellen Erfahrungen nicht machen. Ein Röhrenamp kann bei einer Fehlanpassung in BEIDE Richtungen Schaden nehmen. Wie gesagt: Das hängt aber vom Verstärker ab.
     
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