Entwicklung diverser Bands

von DLGuitarman, 29.09.06.

  1. DLGuitarman

    DLGuitarman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #1
    Hallo Leute.
    Ich hab mir in letzter Zeit mal so ein paar Gedanken gemacht zum "Werdegang" und der "Weiterentwicklung" mancher (Metal)Bands, was so die Musik / den Stil angeht.
    Und komischerweise bin ich zu einem Großteil immer auf eine von zwei Möglichkeiten gestoßen:
    1.) Die Band entwickelt sich weiter, verändert ihren Stil und passt diesen der Zeit etc. an (z.B. Metallica (nicht schlagen^^)), wird dafür dann von den alten Fans gehasst.
    2.) Die Band bleibt ihrem Stil treu, und verändert ihren Sound wenig. Dann wird ihr nachgesagt sich nur zu wiederholen.

    Ist das nur ein Zufall was mir aufgefallen ist? Was meint ihr dazu? Gibts Bands die "alles richtig gemacht haben"?

    Gruß DL

    btw: hoffe das forum passt
     
  2. Jaymz Hetfield

    Jaymz Hetfield Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #2
    Ich glaube man kanns nie allen Leuten recht machen. St. Anger is da ein gutes Beispiel (ich selber finds nich schlecht), aber wie gesagt, viele Fans hatten ein Problem mit der Stiländerung. Darum wird das neue Metallica Album auch wieder "old school" mäßig.

    Das Gegenbeispiel sind Manowar, die bleiben seit etlichen Jahren ihrer Linie treu, ich glaub wenn die ihren Stil ändern würden, hätten die keine Fans mehr :D Aber es sind ja auch True Metaller - "Death to false Metal" wie Joey DeMaio sagen würde :rolleyes:
     
  3. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #3
    ich glaube, dass liegt daran, dass den meisten bands nach 2 alben die ideen etwas ausgehen, und sie sich dann entweder wiederholen, oder weil sie in einer anderen rivhtung vll ideen haben, ändern sie ihren stil. wobei ich sagen würde, dass bei 90% der Bands die ersten paar alben meist besser sind als die neusten.
     
  4. Ataca del Rasha

    Ataca del Rasha Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.09.06   #4
    würde da mal Death anführen, das war ne krasse entwicklung vom old school death auf Scream Bloody Gore bis zu ihrem eigenen Stil.
    sind immer heavy geblieben, haben ihren Sound aber immerweiter ausgebaut und sich wie ich finde nie wiederholt bzw. sich der Zeit angepasst.
     
  5. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.09.06   #5
    Das habe ich auch vor kurzem wieder bemerkt, besonders am Beispiel Blind Guardian :D Da wollen ja auch so einige, dass sie wieder so klingen wie früher, wobei das neue Material wirklich super ist, aber "anders".
     
  6. msoada

    msoada Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.09.06   #6
    Is genauso wie bei COB, die heutigen "trash" Elemente passen nicht jedem.;)
     
  7. FloVanFlowsen

    FloVanFlowsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #7
    Meiner Meinung nach haben Metallica schon alles richtig gemacht. Weil sie sich so entwickelt haben, wie sie wollten. Als Load rauskam war doch wohl klar, dass die meisten Metallicafans anfangen rumzumosern, weil sie sich die Haare geschoren haben und mit Zigarren und Sonnenbrillen auf der CD-Rückseite posierten... Dennoch haben sies gemacht. Auch haben sie eine Cover Doppel-LP und ein Heavy-Symphony-Live-Konzert aufgenommen und veröffentlicht. Und dann kam St. Anger. Ob viele das Teil mochten oder nicht --> scheissegal, Metallica war stolz drauf. Insofern haben sie ihre Karriere mit viel Abwechslung und viel genialität geführt.

    Anderes Beispiel: Machine Head. Sind sich treu geblieben, machen hammergeilen Kickass-Metal und rocken wie am ersten Tag. Weniger viel Abwechslung (ausser vielleicht die Burning Red) aber dehr toll.

    Beispiel 3: In Flames. Immer wieder aufs neue genial. Und zwar so richtig genial! Sie wechseln sich sehr schön ab und schaffens dennoch immer wieder richtig Geile und musikalisch hochwertige Scheiben zu produzieren.

    Weitere gut-&-sich-treu-gebliebene Bands: Soulfly, Children of Bodom zB
     
  8. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #8
    wobei bei in flames auch die wechselnde BEsetzung dazu beigetragen haben könnte. jedenfalls finde ich, dass bei denen sogar die letzten drei Alben am besten sind *duck :D
     
  9. FloVanFlowsen

    FloVanFlowsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #9
    find ich auch *auchduck* :D
     
  10. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 29.09.06   #10
  11. Prof_Tom

    Prof_Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #11
    also ich find colony am besten.... ( StyE eher am schlechtesten von allen ...)
     
  12. Rolly

    Rolly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #12
    wenn man supercharger einfach mal unter den tisch fallen lässt!
     
  13. Patrock

    Patrock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #13
    Ich finde, wenn man sich als Band weiterentwickelt, sollte man einerseits die Trademarks, die den eigenen, unverkennbaren Stil ausmachen, pflegen, aber andererseits kreativen Freiraum so gut wie möglich nutzen. Die Kunst ist, hier den Mittelweg zu finden.

    Ein Beispiel sind Iron Maiden. Ende der Achtziger haben die auf "Somewhere In Time" (meiner Meinung nach die beste Maiden-Scheibe überhaupt) plötzlich Synthies als prägendes Element in ihren Sound integriert. Die Maiden-Trademarks, Steve Harris' Stakkato-Bass, einprägsame Twin-Guitar-Melodien und natürlich Bruce's virtouse Stimme, waren nach wie vor vorhanden; "Somwhere..." war sofort als Iron Maiden erkennbar. Eine Weiterentwicklung dieser Art würde der Band heute auch mal wiede gut tun, wobei "A Matter Of Life And Death" im Vergleich zu den beiden Vorgängern wieder mehr originelle Ideen beeinhaltet.

    Auch die neue Blind Guardian finde ich sehr gut. Alles in allem haben sich die Jungs wieder an altem Material orientiert, besonders beim Opener "This Will Never End" wird wieder ordentlich aufs Gaspedal getreten. Einige Songs klingen sehr frisch und progressiv, vor allem das asiatisch angehauchte "Fly" (soll allerdings eine Coverversion sein!?) und das mächtig Arsch tretende "Another Stranger Me". Trotzdem unverkennbar eine Guardian-Platte, mit zügigem Speed-Metal-16tel-Geschredder als Grundlage, einer virtuosen Lead-Gitarre und den unverzichtbaren Mittelalter-Einlagen und Fantasy-Lyrics. Meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung.

    Bei Metallica sehe die Sache allerdings etwas anders. Die waren mal eine Thrash-Metal-Combo, die an musikalischer Qualität auch heute noch sehr schwer zu erreichen sein wird. Was die allerdings seit den Neunzigern machen, ist massentauglicher Rock, wenn auch sehr guter. Das, was Metallica einmal ausgemacht hat, ist nicht mehr vorhanden. Das sehe ich nicht als Weiterentwicklung, sondern als Anpassung an aktuelle Trends aus kommerziellen Beweggründen.
     
  14. Heier

    Heier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #14
    Das Problem ist, Stilbruch bedeutet für mich nicht unbedingt "Weiterentwicklung".
    Weiterentwicklung bedeutet für mich, erstmal überhaupt "seinen" Sound zu finden und ihn dann weiter auszubessern, verfeinern, erweitern oder mit neuen Einflüssen bedingt durch wasweissich anzureichern.
    Beispiele:
    Children Of Bodom - Hatecrew Deathroll
    Slayer - God Hates Us All
    Hypocrisy - Catch 22

    Und nicht wie es heute der Fall ist. Heute machen wir mal einen auf KsE und dann wirds und zu dumm und machen einen auf Old School Thrash oder so :screwy:. Solche 180-Grad-Wendungen finde ich meist total zum Reiern.
    Beispiele solcher dubiosen "Erleuchtungen":
    Metallica - Load
    Machine Head - Supercharger
    Limp Bizkit - Chocolate Starfish...
    Slipknot - Vol.3 The Subiliminal Verses
     
  15. metalicat23

    metalicat23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #15
    Inwiefern unterschied sich denn die Chocolate Starfish.... von der Significant Other? Das war doch der gleiche Stil, die Veränderung began imo erst mit dem neuen Gitarristen auf der Unquestionable Truth.


    Ich glaube jede Band verändert sich einfach über die Jahre hinweg, die eine mehr die andere weniger (Außer sie heißt Motörhead ;) ). Problem dabei sind doch die Fans die die Bands dafür angreifen, weil sie nicht mehr ihren geliebten Stil spielen.

    Zu Metallica frage ich mich wirklich warum die meisten Leute glauben dass sie das alles nur wegen der Kohle machen? Glaubt ihr wirklich dass eine Band die 5 Jahre keine Album veröffentlicht und danach trotzdem sofort wieder auf Platz 1 der verkauften Alben landet, oder mit dem Black ein Album geschaffen hat dass immernoch 1 Mio. mal pro Jahr verkauft wird, es nötig hat sich von irgendjemandem in ihr musikalisches Schaffen reinreden zu lassen?
     
  16. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #16
    die war aber wieder mit wes. meiner meinung war die veränderung erst ab results may vary zu sehen.
     
  17. metalicat23

    metalicat23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #17
    Hups, mein Fehler, meinte natürlich die results may vary.
     
  18. Heier

    Heier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.06   #18
    Die Significant Other hätte man noch beinahe als kleinen Ausrutscher durchgehen lassen können, wenn da nicht ein Jahr später die elendige Starfish gefolgt wäre, die die entgültige Verkalkung dieser Band mit sich trug. Es folgte ein Jahr indem die damaligen "Newcomer" "Linkin Park" und eine komische pseudointelektuelle Christen-Nu-Metal-Band noch kurz was zu sagen hatten und ein ganzes Sub-Genre ist seitdem den Ratten vorgeworfen. Disturbed, Evanescence, Slipknot, Stone Sour und Mudvayne sind heute wohl noch die einzig bekannten Vertreter dieser Sparte, die ein Album rausbringen können, dass mehr als 10 Leute kaufen und nicht nur als Gratis-Beilage zur neuen Trivium beiliegt ;)
     
  19. Hamsta

    Hamsta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.06   #19
    Naja Strömblad war aber schon immer einer der Hauptsongwriter, ob Gelotte der ja am anfang an den drums saß da mit involviert war weiß ich nicht :) aber die besetzung gibs ja jetzt schon kurz nachdem whoracle aufgenommen wurde, und clayman und colony sind wohl mit die besten ... nach jester race :D , ich persönlich finde alle alben unglaublich gut, Stye kann man mit den anderen kaum vergleichen irgendwie ... is für mich ein wenig zuviel rumexperimentiert worden auch wenn es viele geile lieder hat.

    Ansonsten fällt mir noch Edge Of Sanity ein :)
    Waren am Anfang auch reiner Death und sind dann mehr zum Melodic Death gewandert. Haben meiner Meinung nach dann auch eines der geilsten melo death alben gemacht bzw der Herr Swanö mit Crimson II

    Und dann auch wieder die üblichen Verdächtigen ... Metallica, mit den neuen Sachen konnt ich mich leider auch nich anfreunden :( aber is geschmackssache.
     
  20. mettob

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    Erstellt: 08.10.06   #20
    Ich hab meistens mit den Weiterentwicklungen von Bands keine Probleme, da mein Musikgeschmack breit gefächert ist und mir es egal ist ob die neue Platte immer noch dem gleichen Genre zugeordnet werden kann oder nicht.
    Bei In Flames find ich alle Alben zurück bis zur Whoracle gut.
    Bei Blind Guardian erkenn ich die Band immer noch und finde sie ham sich Weiterentwickelt.
    Metallica hab ich überhaupt erst durch die Load kennengelernt, woraufhin ich mir nach und nach die restlichen Alben besorgt hab. Mir taugt z.b. die Kill 'em all überhaupt nicht, live haun die Lieder schon rein, aber der Sound der Platte is imo einfach schrecklich. Mir ist klar, dass die heuteigen Möglichkeiten damals nicht zur Verfügung standen, aber bei mir gehört ein guter Sound einfach dazu damit ich ein Album mag.
     
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