Epi LesPaul klingt total "dumpf"

von Gary Moore, 31.07.07.

  1. Gary Moore

    Gary Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #1
    Hi,
    ich hab ein Problem mit meiner Epiphone LesPaul Standart. Auf dem Bridge PU klingt sie meiner Meinung nach ganz normal. Wenn ich jedoch auf beide PUs bzw. auf dem Neck PU schalte klingt sie total dumpf, als hätte ich den Tonepoti zu gedreht. Ist das normal bei Epiphone oder ist da was kaputt?
     
  2. McCyber

    McCyber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.07   #2
    Also der neck pu ist schon etwas dumpfer bzw. basslastiger als der an der bridge, denke mal das es einfach durch den anderen sound kommt. Im zweifelsfall würde ich einfach mal eine andere Les Paul anspielen gehen und sehen ob das selbe auftritt oder ob ein eventueller defekt an deiner vorliegt.
     
  3. Intoxicate

    Intoxicate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.07   #3
    Ich fand die Tonabnehmer bei meiner Epiphone damals extrem schlecht. Total dumpf ohne Höhen und Transparenz. Hab die Tonabnehmer dann gegen anständige ausgetauscht, dass hat einen rießen Unterschied gemacht.
     
  4. rübchen

    rübchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.07   #4
    jap, es liegt einfach an den pickups, ist bei meiner epi auch so. ein tausch ist schon fest geplant:great:
     
  5. Mr Polfus

    Mr Polfus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.07   #5
    Ja genau das Problem hatte ich bei meiner SG...naja jetzt sind meine heißgeliebten Epiphone Special 2 Tonabnehmer drin und ich mag den Sound so wie er ist... ;)
     
  6. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.08.07   #6
    ich find die special 2 abnehmer in meiner epi auch voll toll ^^, klingen zwar nicht wirklich nach les paul, aber an sich gut, transparent und vor allem sehr höhenreich (find ich zumindest)
     
  7. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.08.07   #7
    Man hätte auch die Kondensatoren der Tone-Potis so umlöten können, dass sie entweder beide die Bässe ausblenden, oder die Schaltung so ändern, dass ein Poti als Höhendämpfer und das andere als Bassdämpfer arbeitet.

    G&L hat z.B. dies bei der Legacy so realisiert, Schaltung gibt es hier, wäre reltativ einfach auf eine Les Paul Schaltung anzuwenden:

    http://www.glguitars.com/schematics/Legacy_schematic_blockdiagram.pdf

    Man müsste die beiden Les-Paul Klangregler von den Lautstärkepotis trennen und diese dann auf die gemeinsame Ausgangsleitung schalten. Den Bassklau seriell.
     
  8. DerOnkel

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    Erstellt: 02.08.07   #8
    Das wird aber am Kernproblem vermutlich nichts ändern! Sie wie es hier dargelegt wurde, haben die Tonabnehmer einfach eine sehr kleine Resonanzfrequenz. Die Schaltung mit dem Bass-Cut wird daran nichts ändern. Hier werden dann lediglich die Bässe zusätzlich gedämpft. Mehr Höhen erhält man dadurch nicht!

    Es gibt für dieses Problem grundsätzlich drei Lösungen:

    1. Neue Tonabnehmer mit größerer Resonanzfrequenz.
    2. Umbau der Tonabnehmer von Reihen- auf Parallelschaltung
    3. Einsatz eines Impedanzwandlers.
    Die erste Lösung ist eindeutig die teuerste Variante und mit einem gewissen Risiko verbunden, denn man weiß nie genau, aufgrund der fehlenden Daten der Hersteller, ob man sein Ziel mit einem bestimmten Tonabnehmer tatsächlich erreicht.

    Die zweite Lösung erzeugt in etwa eine Verdoppelung der Resonanzfrequenz und auch die Güte, also die Höhe der Resonanz, vergrößert sich. Allerdings halbiert sich dann auch die Ausgangsspannung des Tonabnehmers, was viele vielleicht als Nachteil empfinden.

    Wenn man an die Anschlüsse der beiden Spulen rankommt, ist ein Umbau kein großes Problem. Wenn der Tonabnehmer gewachst ist, wird es schon etwas aufwendiger, aber nicht unlösbar. Ray hat dazu mal was geschrieben. Steht irgendwo in seinen Links (SuFu).

    Der Einbau eines Impedanzwandlers sorgt dafür, daß der Tonabnehmer im Leerlauf betrieben wird. Die Resonanz kann dann durchaus um den Faktor 5 anwachsen, sodaß man mit einem geeigneten Lastkondensator leicht den gewünschten Bereich (meist zwischen 2 und 2,5kHz) einstellen kann.

    Dieser Trick funktioniert mit sehr hochohmigen Tonabnehmern allerdings nur bedingt, da die Resonanz aufgrund des hohen Widerstandes schon stark bedämpft wird. Die Bandbreite und damit auch der Anteil der übertragenen Höhen vergrößert sich jedoch in jedem Fall.

    Ulf
     
  9. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.08.07   #9
    Das nicht, aber ein Signal mit mehr Höhenanteil.

    Ob es dann den gewünschten Klang hat, weiß auch nicht. Ich wollte schon schreiben, dass das ausprobieren außer Zeit nichts kosten würde, aber das stimmt ja nicht, da das 500K-Poti nicht so viel ausrichten wird. In der Legacy ist für diesen Zweck auch ein 1M-Ohm Poti drin. Den Filter habe ich dort aber noch nie gebraucht. ;)
     
  10. DerOnkel

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    Erstellt: 02.08.07   #10
    Nein, denn die obere Grenzfrequenz des Systems ändert sich dadurch derfinitiv nicht. Durch die gedämpften Bässe entsteht lediglich der Eindruck von mehr Höhen!

    Ulf
     
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