Epiphone Thunderbird vs. Esp Viper 254

von Slash1990, 05.07.07.

  1. Slash1990

    Slash1990 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.07   #1
    Hi also da ich als linkshänder nicht so riesige auswahl an geilen bässen hab,hab ich mir gedacht ich könnte doch einen "normalen" bass einfach mdrehen und die saiten auch noch...
    leider hab ich dann gemerkt das dann da die potis sind :) und dann hab ich mir zwei favouriten rausgesucht die bei mir infrage kommen würden...
    da leider kein geschäft das ich kenne beide bässe auf lager hat und erst recht nicht wegen mir 2 sätze saiten raushaut hoffe ich auf eure erfahrung...
    also welcher der beiden bässe ist besser als lefthand zu spielen? welcher ist insgesamt besseR?

    ESP Viper 254

    Epiphone Thunderbird Gothic

    danke für die hilfe!
     
  2. Orgetorix

    Orgetorix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.07   #2
    Hi, slash!
    Ich besitze beide Bässe.
    Ich kann dir zunächst schonmal sagen, dass ich zur "lefthandfähigkeit" der Bässe nicht viel sagen kann, weil ich nunmal rechtshänder bin und noch nicht auf die idee gekommen bin, mal meine bässe "auf links zu spielen.
    aber mal allgeein zu beiden bässen:

    Der Thunderbird ist ein supergeiler Bass, sieht cool aus und klingt gut. Viele einen er ist nicht sehr flexibel was den Sound betrifft. Ich sehe das anders, man kann ich schon, ohne ihn dabei zu verbiegen, in so ziemlich jeder Musikrichtung einsetzen, ohne dass es unpassend wirkt. Er ist aber ganz klar ein "Rocker"; er will schon knallen, knurren, drücken.
    Weil der Bass eher einen sehr eigenen Sound hat sollte man ihn auf jedenfall vorher anspielen, manche meinen er wäre nur gepickt spielbar andere wiederum sagen, ihm stehe beides (ich gehöre zur letzteren fraktion).
    Der Thunderbird ist konstruktionsbedingt eher kopflastig (der hals neigt beim Loslassen dazu, dass er Richtung Boden zieht). Dies kann man relativ gut mit nem breitem, rauhem Gurt, evtl. mit Gurtpinversetzen kompensieren. Den Bass etwas höher hängen kann auch helfen, in dem man (ganz nach John Entwistle Manier) den rechten Arm einfach stüzend auf das "Horn" legt. Sieht nicht "sch****" aus, eher gemütlich!

    Zum Viper:
    Ich besitze noch die alte Version (mit EMG PUs und EQ, in olympic white).
    Hätte ich den Bass nicht absolut geil gefunden, hätte ich ihn mir nicht gekauft.
    Das Ding ist echt mal der Hammer. Geiler, druckvoller, durchsetzungsfähiger Sound, den du dank der 3Band EQ super flexibel (wesentlich flexibler als beim Thunderbird) bearbeiten kannst (ein bischen Preci hier, ein wenig Jazzy da, usw.)
    Viel mehr möchte ich zum Bass hier gar nicht schreiben, sondern dir eher empfehlen, dir mein Review zum Viper 254 durchszulesen (im Review-Unterforum ;-) )
    Ja wie ich schon schrieb kann nich nicht sagen, welcher bass dir eher liegt, könnte mir aber vorstellen, dass der thunderbird beim Umdrehen bequemer zu tragen ist, weil das längere Horn dann ja oben ist, somit ein Teil der Kopflastigkeit wegfallen würde.
    Beide Bässe solltest du aber antesten (da es ja bei dir nicht so die Auswahl gibt dann Bestellen und evtl. vom Rückgaberecht Gebrauch machen).
    So viel von mir.
    orge
     
  3. Blockrocker

    Blockrocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.07   #3
    als linkshänder könnten auch Warwick/Rockbass-bässe für dich interessant sein. Die haben keinen Aufpreis bei den Linkshändermodellen.
     
  4. Hoco

    Hoco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.07   #4
    Genau das ist mir auch als erstes eingefallen - du willst ja sogar bis 500 Euro ausgeben, da haste ne ordentliche Auswahl bei den Rockbässen und die sind dann auch gut ausbalanciert und haben die Bierbauchfalte und die Abschrägung (lol) für den Unterarm an der richtigen Stelle (stelle mir das nicht so bequem vor den Bass einfach umzudrehen)

    Vielleicht noch einen Tick mehr ausgeben und den Vampyre nehmen? Geht vllt am ehesten in die Richtung Thunderbird / Viper.
     
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