Equipmenterweiterung: Neues Multieffektgerät, einzelne Effekte oder auf einen neuen Amp sparen?

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Luca001
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Hallo alle miteinander,

ich stehe vor einem kleinen Entscheidungsproblem. Aufjedenfall werde ich mir demnächst eine neue Gitarre zu legen. ( ca. 1500€)
Aber worum es hier gehen soll sind Effektgeräte.

Am wichtigsten ist für mich der Distortionsound, da ich viel Metal und Hardrock im High-Gain Bereich spiele.

Welchen Verstärker ich aktuell spiele, kann ich euch leider nicht genau sagen. Das weiss ich selber nicht so richtig, habe ihn gebraucht geschenkt bekommen und
er ist schon etwas älter. Ich schätze mal er hat um die 100 Watt und ich meine zu wissen, dass es ein Transistorverstärker ist. ( Hat mir der vorherige Besitzer erzählt)

Mein derzeitiges Multieffektgerät ist das Zoom 505 Guitar http://epepper.de/archives/57-Zoom-505-Guitar-Digitaler-Multi-Effekt.html

Bin mit beidem eigentlich ganz zufrienden, allerdings muss jetzt nach den Jahren mal was neues ( / besseres) dazu kommen.

Meine Frage lautet nun, was soll ich mir als nächstes dazu holen?
Nach dem Gitarrenkauf möchte ich max. 200 € direkt im Anschluss für weiteres Equipment ausgeben.

Was es bei meinem Effektgerät nicht gibt, ich aber schon ganz gerne hätte, sind ein Looper zum Aufnehmen und ein Wah-Wah-Pedal.
Letzteres ist zwar im Zoom 505 vorhanden, man kann es aber nicht richtig "steueren", da eben kein Pedal vorhanden ist.

Optionen die ich nun sehe sind:

1. Erst einmal etwas sparen, um mir einen neuen Verstärker zu kaufen.
Aber wie viel Euro sollte ich dafür ausgeben damit es sich lohnt? ( Sicherlich mehr als 200 ...)
Um das herauszufinden könnte ich ja in einen Guitar Store gehen und mit meinem Equipment Verstärker antesten und gucken ob ich irgendwo einen signifikanten Unterschied erkennen kann.

2. Ein neues Multieffektgerät für max. 200€ kaufen, welches einen Looper und ein Wah-Wah-Pedal beinhaltet. ( letzteres wäre mir glaube ich etwas wichtiger)

3. Einzelnd entweder einen Looper ein Wah-Wah oder ein Distortionpedal kaufen ( wenns sich mit dem Sound im Vergleich zum Zoom 505 lohnt)
Bei Option 3 wäre aber eben wegen dem begrenzten Budget nur eins von diesen 3 Sachen drinn.

Ich würde mich schon irgendwie entscheiden können, wäre aber cool wenn ihr mir Anhand eurer eigenen Erfahrungen sagen könntet, wie ihr in meiner Situation entscheiden würdet.
 
Eigenschaft
 
Also ich würde weniger Geld für die Gitarre ausgeben und mehr für den Amp. Das wird sicherlich zu einem deutlich besseren Ergebnis führen.

Eine weitere Gitarre für 1500 Euro und dann über "alte schlechte" Verstärkung spielen halte ich für den falschen Weg.
 
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@Luca001







Sorry, ich weiß, das hast Du nicht erfragt, und wenn Du schon eine bestimmte Gitarre im Auge hast, für die Du 1500,- hinlegen willst, ignoriere meinen Beitrag einfach.
Wenn man Dir gesagt hat, oder Du meinst daß eine brauchbare Gitarre ab 1500,- ganz passabel ist, würde ich mir das an Deiner Stelle viell. nochmal überlegen.

Die Ibanez soll hier nur ein Beispiel sein. Das ist eine gute Gitarre, wie auch viele Andere in diesem Preisrahmen.

Weiß jetzt nicht ob Du dich in der Materie auskennst, eher nicht, oder?

Wenn nicht, lies mal was über Modeler u. FRFR-Boxen (Google), viell. ist das ja was für Dich.
 
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So was in der Art würde ich auch empfehlen, z.B.:



Zusammen rund 800.- Euro

Den Rest würde ich in die Gitarre stecken. Spar nicht auf der falschen Seite der Signalkette. Eine schlechte Gitarre mit gutem Amp/Modeller klingt immer besser als eine gute Gitarre mit einem schlechten Amp.;)


Du kannst auch den Röhrenweg gehen:

Amp


Effekte


Bleiben 500 für eine Gitarre. Da gibt es viel Gutes.
 
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Ich kann mich da nur anschließen: bei 1700 Euro Budget würde ich 500 in die Gitarre, 1000 in den Amp und 200 in Effekte stecken.
 
Also erstmal vielen Dank schon mal an euch alle für eure Beiträge.

Die hier vorgeschlagenen Produkte werde ich dann auch nochmal genauer unter die Lupe nehmen.

Spiele aktuell auf einer Ibanez Les Paul Custom ( Gibson nachbau) aus den 1970er Jahren.
Soweit ich mich mal informiert hatte, werden diese Gitarren je nach Baujahr und Zustand für um die 500€ +/- gehandelt. ( gebraucht)
Denkt ihr, da lohnt sich der Unterschied im Vergleich zu einer Gitarre mit 900€ Neupreis? ( Muss ich letzten Endes selbst entscheiden ich weiss... ;) )


Im Prinzip wollte ich jetzt beim "Umrüsten" mit der neuen Gitarre anfangen, da ich mit dieser die ganze Zeit spiele und mir
z.B. die Ibanez RG652AHM-AWD ( 1.4xx)€ beim Anspielen sehr gut gefallen hat. Finde die Bespielbarkeit im Moment irgendwie noch wichtiger, da
ich derzeit ( weiss nicht ob sich das mal ändert) keine Auftritte habe.
Der Plan ist dann mir irgendwann innerhalb der nächsten Monate bis Jahre einen Amp für die Preisklasse dieser Gitarre zuzulegen.

Aber vielleicht schätze ich das mit der "Laufzeit" die so ein Equipmentset haben sollte auch falsch ein?
Bzw. wäre mit einer Kombination aus etwas besserer Bespielbarkeit und gleichzeitig besserem Sound doch glücklicher ...


Kurz zusammengefasst, ich dachte mir eigentlich 3 Sets ( Gitarre, Amp, Effekte) mit aufsteigendter Preisklasse ( Ausser das Geld reicht irgendwann zum sammeln). Und von 500 € Gitarre und ca. 600€ Amp ( Meine irgendwie sowas vom
Geschenkgeber gehört zu haben) auf 800€ Gitarre und 1000€ Amp zu wechseln wäre mir glaube ich zu kleinschrittig, um danach auf
3000er bis 5000-er Preisklassen zu wechseln. ( Höher muss es dann eigentlich echt nicht mehr sein, oder?)

Ich möchte also auf lange Zeit nicht zu viel Geld ausgeben, bis ich irgendwann mit einer Gibson Les Paul Custom ( möglichst alt) oder einer PRS Custom
spiele oder was auch immer dann meine Liebingsgitarre ist.
 
Eine Les Paul von Ibanez aus den 70ern ist doch etwas tolles. Wenn sie sich gut spielt würde ich die hegen und pflegen.

Einen vernünftigen Amp würde ich vorziehen, da solltest Du aber auf jeden Fall testen. "Gute Amps, Gitarren" haben keine Halbwertszeit. Viele spielen ja bewusst das alte Zeug aus 50ern oder 60ern, 70ern. Ebenso analoge Effektpedale.

Einzig das digitale Zeug "altert", da neue Technologien bessere digitale Produkte ermöglichen.

Wenn ich an Deiner Stelle wäre würde ich zuallererst meine Ibanez einpacken und Amps testen gehen. Z.B. auch den Black Spirit 200 oder Amp 1 Iridium Edition. Auch Laney hat tolles Zeug. Da gibt es viele Möglichkeiten.
Ob Du dann noch Multieffekt oder Pedale brauchst hängt von dem gewählten Amp ab.
 
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Ich würde erst dann was kaufen, wenn ich mit einem bestimmten Teil definitiv unzufrieden wäre (weil ich mit ihm ganz konkret die Musik nicht machen kann, die ich machen will). Ansonsten ist das Risiko ziemlich groß, dass sich relativ schnell herausstellt, dass was anderes wichtiger gewesen wäre.

Solange jemand mit dem vorhandenen Gear "relativ zufrieden" ist und darüber nachdenkt, was ( trotzdem) gekauft werden könnte (!), besteht akuter Verdacht auf GAS... :rolleyes:
 
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Das weiss ich selber nicht so richtig, habe ihn gebraucht geschenkt bekommen und
er ist schon etwas älter. Ich schätze mal er hat um die 100 Watt und ich meine zu wissen, dass es ein Transistorverstärker ist. ( Hat mir der vorherige Besitzer erzählt)

Muss Grundsätzlich nicht schlecht sein, schon gar nicht wenn du High Gain anstrebst.
Poste doch mal ein Photo , der ist sicher zu identifizieren. Vielleicht ist es ebenso ein Schätzchen wie deine Les Paul.

Spiele aktuell auf einer Ibanez Les Paul Custom ( Gibson nachbau) aus den 1970er Jahren.
Soweit ich mich mal informiert hatte, werden diese Gitarren je nach Baujahr und Zustand für um die 500€ +/- gehandelt. ( gebraucht)
Denkt ihr, da lohnt sich der Unterschied im Vergleich zu einer Gitarre mit 900€ Neupreis? ( Muss ich letzten Endes selbst entscheiden ich weiss... ;) )
Eine Ibanez LP aus den 70ern ist definitiv keine schlechte Gitarre, vermutlich sogar eine echt gut. Das hängt deutlich vom Zustand ab. Basis ist prinzipiell Top.
Zur Not nimm Max 150€, je nach Aufwand, und lass sie herrichten, Bünde abrichten, allgemeines Setup, etc.
Du wärst nicht der erste der damit erstklassigen Sound erreicht.
Auch hier wären Photos hilfreich.

Die gemachten Vorschläge sind Top, jedoch würde ich dir empfehlen, nehme an du bist da noch recht neu im Thema, dich mal mit deinem vorhandenen Equipment eingehend zu beschäftigen. So lernst du eine Menge über Soundformung und Soundcharakter denn auch das Equipment jenseits der Gitarre ( welche echt nicht zu verachten ist) will nicht nur bedient sondern auch gespielt werden. So kannst du zielsicherer deine Bedürfnisse entwickeln und klarer Umsetzen.
Zur Not Stockst du mit gebrauchten Klassikern etwas auf:
Boss Metalzone 50 bis 70 €
Dito Looper 60 €
Wahwah 50€

Also Check erstmal was geht, poste ein Paar Infos und dann kannste immer noch losziehen und voll GAS geben. Du wirst sehen macht dann noch mehr Spaß.

Bin gespannt was du uns präsentierst
 
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Lasse Dich nicht verunsichern! Deine Gitarre ist bestimmt sehr gut und ich würde wegen der Bespielbarkeit einfach mal mit dem Teil zu einem Gitarrenbauer gehen, der sie ordentlich einstellt. Bei einer "Paula" ist es wichtig sie zu "verstehen". Wenn Du mal mit den Potis der Gitarre spielst, wirst Du sehr schnell herausfinden, dass Du damit sehr flexibel bist und klanglich enorme Möglichkeiten hast. Dazu gibt es ein Video von Joe Bonamassa im Netz. Die Lautstärke mal etwas runterdrehen und den Sweet Spot finden ist eine lohnenswerte Angelegenheit.

Auch mit den Amps ist das so eine Sache. Heutzutage formen viele Gitarristen ihre Sounds mit Pedalen vor einem clean eingestellten Amp. Sich da etwas passendes zu suchen ist mMn ein guter Ansatz.
 
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Kurz zusammengefasst, ich dachte mir eigentlich 3 Sets ( Gitarre, Amp, Effekte) mit aufsteigendter Preisklasse ( Ausser das Geld reicht irgendwann zum sammeln). Und von 500 € Gitarre und ca. 600€ Amp ( Meine irgendwie sowas vom
Geschenkgeber gehört zu haben) auf 800€ Gitarre und 1000€ Amp zu wechseln wäre mir glaube ich zu kleinschrittig, um danach auf
3000er bis 5000-er Preisklassen zu wechseln. ( Höher muss es dann eigentlich echt nicht mehr sein, oder?)

Ich möchte also auf lange Zeit nicht zu viel Geld ausgeben, bis ich irgendwann mit einer Gibson Les Paul Custom ( möglichst alt) oder einer PRS Custom
spiele oder was auch immer dann meine Liebingsgitarre ist.

Strategisch bist Du ja schon ganz gut aufgestellt.;)

um danach auf
3000er bis 5000-er Preisklassen zu wechseln. ( Höher muss es dann eigentlich echt nicht mehr sein, oder?)

Ja,....eigentlich reicht das...dicke...echt.


Spiele aktuell auf einer Ibanez Les Paul Custom ( Gibson nachbau) aus den 1970er Jahren.
Soweit ich mich mal informiert hatte, werden diese Gitarren je nach Baujahr und Zustand für um die 500€ +/- gehandelt. ( gebraucht)
Denkt ihr, da lohnt sich der Unterschied im Vergleich zu einer Gitarre mit 900€ Neupreis? ( Muss ich letzten Endes selbst entscheiden ich weiss... ;) )

Keine Frage, die RG 652 ist sicher eine gute Gitarre, die objektiv betrachtet aus hochwertigeren
Komponenten gefertigt sein wird, als die RG 550, aber den Preis einer RG 550 in Relation zu setzen
zu dem einer Les Paul Kopie aus den 70ern, bzw. die Wertigkeit u. Praxistauglichkeit einer Gitarre so zu ermitteln..?

Mal drüber nachdenken.

Da Du dir so ein Shreddinggerät mit Whammy ausgesucht hast,

da ich viel Metal und Hardrock im High-Gain Bereich spiele.

wird Dir das an der Les Paul fehlen, sofern Du vorhast das ernsthaft einzusetzen.

Das macht aber auch nichts, da eine Les Paul ein ganz anderes Timbre hat als die RG, und Du sie behalten solltest,
wenn sie nicht schon Teil des Budgets für die Neue ist.


Du solltest einen Verstärker finden, mit dem Du dich wohlfühlst, und der Dein Anliegen am besten transportiert,
und das

Der Plan ist dann mir irgendwann innerhalb der nächsten Monate bis Jahre einen Amp für die Preisklasse dieser Gitarre zuzulegen.

nicht tun. Konsens scheint zu sein, dass ein besserer Amp (60%), besser ist als eine bessere Gitarre (40%), soweit sie
Grundvoraussetzungen erfüllt....und Du sie nicht hasst.

Ja, eine teure Gitarre kann man hochwertiger verstärken, Eine nicht so teure aber auch.

Ich weiß, dass bei nicht vorhandenen Mitteln man sich einschränkt, und auf bessere Zeiten wartet,
um dann sein Traumequipment zu erwerben, aber so wirkt das, was Du vorhast disharmonisch, unausgewogen.

Wenn alles so bleibt, dann viell. das


oder das




Jadoch, das Wahwah....:nix:....zum Geburtstag...


Finde die Bespielbarkeit im Moment irgendwie noch wichtiger, da
ich derzeit ( weiss nicht ob sich das mal ändert) keine Auftritte habe.

Ist das ein Koan?:gruebel:
 
asse Dich nicht verunsichern! Deine Gitarre ist bestimmt sehr gut und ich würde wegen der Bespielbarkeit einfach mal mit dem Teil zu einem Gitarrenbauer gehen, der sie ordentlich einstellt. Bei einer "Paula" ist es wichtig sie zu "verstehen". Wenn Du mal mit den Potis der Gitarre spielst, wirst Du sehr schnell herausfinden, dass Du damit sehr flexibel bist und klanglich enorme Möglichkeiten hast. Dazu gibt es ein Video von Joe Bonamassa im Netz. Die Lautstärke mal etwas runterdrehen und den Sweet Spot finden ist eine lohnenswerte Angelegenheit.

Auch mit den Amps ist das so eine Sache. Heutzutage formen viele Gitarristen ihre Sounds mit Pedalen vor einem clean eingestellten Amp. Sich da etwas passendes zu suchen ist mMn ein guter Ansatz.
Meine Rede, der Tipp mit der LP Schaltung ist Gold Wert. Versuchs mal
 
um danach auf
3000er bis 5000-er Preisklassen zu wechseln. ( Höher muss es dann eigentlich echt nicht mehr sein, oder?)
Deine Einteilung des Equipments nach Preisklassen, in die du nach und nach aufzusteigen gedenkst, ist für mich total befremdlich. :)

Bei mir war es eher so, dass ich eine bestimmte Art von Gitarre oder eine gewisse Art von Verstärker haben wollte und dann geschaut habe, was ich aufwenden muss, um mein Ziel zu erreichen. Bei einer Gibson Les Paul würde ich z.B. eher zur Studio tendieren als zur Custom Shop Variante. Wenn die Studio bereits meine klanglichen Erwartungen erfüllen würde (Äusserlichkeiten sind mir nicht wichtig), dann muss ich nicht den zehnfachen Betrag für eine Custom Shop Gitarre ausgeben.

Irgendwann hab ich mir z.B. mal eine günstige Ibanez RG zugelegt. Die ist aber "leider" für meine Begriffe so gut, dass ich keinen Sinn darin sehe, mir noch eine andere (teurere) aus der Serie zuzulegen. Klar, in Nuancen geht da sicher noch was. Aber mit einer anderen RG käme ich nirgendwo hin, wo ich mit meiner nicht auch hinkäme. Eine Strat hatte ich lange Zeit nicht, die testweise angeschaffte Squier CV erfüllte nicht die Erwartungen, aber eine G&L Tribute für 600.- war mir gut genug. Wenn ich darauf spiele, denke ich keinesfalls daran, sie durch eine 3 - 5 Kiloeurostrat zu ersetzen. Ich wüsste nicht, was das für einen Sinn haben sollte. :)

Für die Band hab ich ein 100 Watt Röhrentop, das hätte ich mir nicht gekauft, wenn ich nur allein zuhause spielen würde. Für den Amp hab ich ein Pedalboard mit Hall, Delay, einem Modulationseffekt, 2 Zerrern, Wah und Stimmgerät. Auch hier hab ich mir die Geräte gezielt ausgesucht. Beispielsweise hätte ein "grüner" Overdrive auch sehr viel mehr kosten können, aber am Ende hätte es keinen Unterschied gemacht.

Was in diesem Zusammenhang noch witzig ist: Ich hab vor einer Weile mal bei ein paar Proben mit meinem "Reiseverstärker", einem Mustang III der ersten Generation für 270.- Euro gespielt. Damit würde im Grunde auch bereits "alles gehen". Mit der Röhre macht es mir ein bisschen mehr Spaß, aber realistisch betrachtet, sind die Unterschiede im Bandkontext für die meisten Hörer sehr gering bis kaum wahrnehmbar.

Würde ich ohne Bandambitionen vor allem zuhause spielen, hätte ich eine oder zwei brauchbare Gitarren und einen aktuellen Modeler. Damit kann man dem Wunsch, alle möglichen Verstärker und Effekte mal auszuprobieren, ebenfalls auf recht hohem Niveau nachkommen, ohne tausende Euros dafür ausgeben zu müssen. Das größte Verbesserungspotential liegt immer noch bei einem selbst, indem man mehr übt, neue Sachen lernt und besser spielt.
 
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Wie wäre es mit einem Boss Katana? Den bekommt man für unter 300€ neu! Der liefert amtliche Sounds!

Ich persönlich würde dir auch zum Upgrade beim Amp raten. Besagte Ibanez LesPaul hatte ich auch! Die sind gerade für HighGain eigentlich genial, da oft mit geschraubtem Ahornhals gebaut...gibt Attack und Snap!
Bleib ihr treu! Nimm lieber noch 400-500€ in die Hand und hol dir ne gebrauchte Charvel, Kramer oder Ibanez.

Ampmäßig rate ich dir (aus eigener Überzeugung) zum BluGuitar Amp1 Mercury! Der liefert überzeugende Sounds, die nichts vermissen lassen! Ich hab meinen Marshall JCM800, meinen Orange Rockerverb und meinen Orange AD30 verkauft. Ich spiele viel LIVe und der Amp1 liefert mir alles, was ich brauche bei geringem Gewicht!

Eine gute 1x12er Gitarrenbox mit Celestion Creamback oder ne BluGuitar FatCab und du musst dir nie wieder Sorgen um ne Box machen...

Dann noch Delay, WahWah, Compressor...

Amp1: 700€
Box: 500€
Effekte: 400€
Kabel und Netzteil: 100€
–> z.B. das Powerplant Junior von Harley Benton...genial gut!

So würde ich die 1.700€ umsetzen!

Alternativ würde ich nach einem gebrauchten Marshall JVM Combo suchen...den 410er bekommt man gebraucht ab 700€ und der deckt auch wirklich alles ab! Ist halt schwerer...

Dann wäre Budget für ne Gitarre drin!

Gutes neues Jahr!
 
Also erstmal viel Erfolg für das nächste Jahrzehnt an euch alle.

Und es ist echt cool zu sehen, dass hier in dem Forum viele neue Beiträge kommen und fleisig mit diskutiert wird.
Danke für all die Ratschläge.
Fotos von Gitarre und Verstärker schicke ich morgen oder vielleicht heute Abend nochmal rein.

Hoffe das wird jetzt nicht zu lang, sagt Bescheid, wenn ich versuchen sollte mich nächstes mal kürzer zu fassen...

Wenn ich an Deiner Stelle wäre würde ich zuallererst meine Ibanez einpacken und Amps testen gehen.

Werde ich dann wohl auch nochmal machen, um am Ende besser entscheiden zu können, was mir in meiner Situation tatsächlich mehr bringt.
Welcher Verstärker es am Ende wird hängt aber natürlich auch davon ab, was ich hier ( in Hannover) in umliegenden Musikgeschäfften oder bei
Privatanbietern auf ebay mit Selbstabholung finden kann.

Dabei würde ich dann auch gleich mein Multieffektgerät mitnehmen ( und natürlich die Gitarre) und möglichst viele miteinander direkt vergleichen.
Das einzige was nicht mitkommt ist der Amp, wäre ein bisschen unpraktisch...

Ich würde erst dann was kaufen, wenn ich mit einem bestimmten Teil definitiv unzufrieden wäre (weil ich mit ihm ganz konkret die Musik nicht machen kann, die ich machen will).

Also ich bin keines Falls wirklich "unzufrieden" mit meiner Gitarre. Hat mir immer sehr gute Dienste geleistet und es macht auch immer noch
( trotz der gleich folgenden "Einschränkungen") sehr viel Spaß.

Zur Not nimm Max 150€, je nach Aufwand, und lass sie herrichten, Bünde abrichten, allgemeines Setup, etc.

Wurde vor 5 Jahren ( als ich sie bekommen habe und angefangen habe E-Gitarre zu spielen) schon mal gemacht. Hat glaube ich ca. 60-80€ gekostet.
Allerdings kann ich nicht beurteilen, wie gut das damals erledigt worden ist.
Einige Druckstellen (?) an den Bundstäbchen sind zu erkennen, ich weiss nicht wie markant das nun ist und wie oft sowas gemacht werden sollte.

Bzgl. der Einstellung von Seitenlange, Spannstab und Intonation der Gitarre habe ich mir mal ein Video auf Youtube angeschaut

Und das ganze daraufhin auch selber ein bisschen ausprobiert.

Nun zur Gitarre
Es gibt ein paar Kleinigkeiten wie eine Tendenz der E Saite zum Schnarren ( Tut sie manchmal auch im Bereich der Verkleidung um den Steck Humbucker).
Ist aber echt unproblematisch. Und die G Saite geht beim erstmaligen Stimmen ( nach Saitenwechsel, klimatischen Einflüssen, Spielpausen etc.) gerne mal schnell aus der Stimmung, gerade bei Bendings. Nach 2-3 maliger Korrektur hält sie dann aber auch wieder.

Was ich schon schlimmer finde und weshalb ich trotz des im Internet vorherrschenden Konsens, der hier ja auch rüber kommt und den ich
deshalb auch nochmal beherzigen möchte, eher zu einer neuen Gitarre tendiert habe ist Folgendes:

Die Bespielbarkeit in den höhreren Bünden ( 15,17+) führt mich manchmal zu Problemen bzw. Grenzen.
Ersteinmal, ( und das lässt sich leider auch nicht durch Spannstab oder tune-o-matic Brücke beheben, oder jedenfalls habe ich es nicht hinbekommen)
muss ich auf der hohen E-Saite, besonders bei Cleansounds, schon im Voraus immer ein ganz kleines Bending machen, da der Ton sonst "abgewürgt"
wird. Muss ja irgendwas mit dem Griffbrett oder den Bünden zu tun haben.
Ich meine das funktioniert dann natürlich trotzdem und vielleicht ist das mit diesem verschwinden des Tons ja auch mit einem besseren Amp zu beseitigen
oder jedenfalls einzudämmen. Aber liegen tuts am Instrument.

Und generell ist der Zugang zu den höheren Bünden, wo ich mich ehrlich gesagt ganz gern aufhalte, aufgrund des Les Paul Korpus ein wenig mühsammer als z.B. bei einer Ibanez RG.
Nach dem Anspielen im Store habe ich bemerkt, dass Slides ebenso wie Bendings mit Jumbofrets wesentlich einfacher von der Hand gehen,
oder zumindest etwas einfacher ( geht mir jedenfalls so). Wie viel einfacher genau werde ich im direkt Vergleich nochmal ausprobieren müssen.

Soundtechnisch würde ich mit einem Amp sicherlich mehr rausholen können ja. Aber ich bin da auch nicht total unzufrieden und wie schon erwähnt habe
ich derzeit auch keine Auftritte weshalb der Fortschritt in dem Bereich für mich bisher nicht ganz so im Vordergrund stand.
Und mit einer neuen Gitarre ( wenn die Tonabnehmer denn besser sind, habe echt keine Ahnung welche in meiner verbaut sind) und vielleicht
noch einem Distortionpedal würde sich doch auch nicht gar nichts verändern oder?
Und mit einer neuen Gitarre und z.B. noch einem Distortion Pedal würde sich doch vermutlich auch nicht gar nichts verbessern oder?

Wenn Du mal mit den Potis der Gitarre spielst, wirst Du sehr schnell herausfinden, dass Du damit sehr flexibel bist und klanglich enorme Möglichkeiten hast

jedoch würde ich dir empfehlen, nehme an du bist da noch recht neu im Thema, dich mal mit deinem vorhandenen Equipment eingehend zu beschäftigen

Also zu den Potis, das einzige was ich da öfters nutze und bei einer Gitarre mit nur einem Volumenregler vermissen würde, ist die Möglichkeit
den einen Tonabnehmer komplett "runter" zu drehen und danach schnell zwischen den beiden zu wechseln um kurze Soundunterbrechungen
zu erzeugen.
Die Tonregler nutze ich eigentlich kaum bis gar nicht, da ich bisher immer das Gefühl hatte, der Distortion Sound oder Cleansound für Balladen ist
mit dem Maximum am besten bedient. Wird bestimmt cool, wenn man sich mal in andere Richtungen wie z.B. Blues bewegt. Kommt bei mir manchmal vor, dass
ich zu einem Blues-/Rock Backing Track auf Youtube spiele und dann drehe ich sie vielleicht auch etwas runter, dass wars dann aber auch.
Ist irgendwo schade ja, aber ich Spiele nebenbei auch noch klassische Gitarre und bin mit 2 Bereichen ( Metal/Hardrock und Klassik) + Studium erstmal
belegt. Wobei man da bestimmt auch noch wieder Sachen einfach mal "mitnehmen" kann.
Es heisst ja auch immer wieder, dass man sich nicht auf Genres beschränken soll.


Ein paar mal habe ich bei meinem Verstärkter Bass-, Mitten-, und Höhenregler auf die 5 gestellt und danach geguckt "wo es denn hingehen kann".
Ebenso beim Effektboard. Einfach mal gucken was es so alles gibt.
Am Ende lief es aber irgendwie doch immer wieder aufs gleiche hinaus. ( Einstellungen lasse ich jetzt mal weg)
Ein Cleansound und ein Distortionsound ( oder Overdriven falls es mehr in Richtung Rock gehen soll).
Beim Cleansound ist z.B. eigentlich immer ein Hall-Effekt drauf.
Diese beiden tausche ich manchmal gegen andere Varianten aus, aber viel verändern tut sich da eigentlich nie.
Das Grundprinzip bleibt das Gleiche.
Irgendwie fehlt mir dafür die Inspiration was neues finden zu wollen. Ich weiss auch nicht wieso...
Es gibt schon ein paar coole Effekte, aber meistens fand ich die "einfachen" Versionen dann doch wieder besser.
Vieles wird mir auch einfach zu schnell zu krass.


Für die Band hab ich ein 100 Watt Röhrentop, das hätte ich mir nicht gekauft, wenn ich nur allein zuhause spielen würde

Wenn ich mir einen neuen Amp zulegen sollte, dann hätte ich gerne einen, den ich gut zuhause Spielen kann, der aber auch Bühnen/Band tauglich ist.
(=> Combo Verstäker? wie von TheSG vorgeschlagen worden ist)
Ich möchte nämlich nicht in eine Sitution kommen, wo ich dann plötzlich doch nochmal schnell einen neuen brauche. Wobei mein jetziger dafür
glaube ich "geung Lärm produzieren" könnte. Aber ich möchte kein neues Equipment kaufen um zuhause besser zu klingen, als wenn es in den Proberaum geht.
( Habe bisher mäßíge Banderfahrung, es gab eine Schülerband für 2-3 Jahre und ich habe nochmal so ca. 2 Jahre mit einem Schlagzeuger öfter zusammen gespielt)

Meine Recherchen haben sich bisher überwiegend auf Gitarren bezogen. Also worauf sollte ich beim Verstärkerkauf eurer Meinung nach ( besonders) achten?
( Also wie bei einer Gitarre z.B. die Art der Brücke, Tonabnehmer Konfiguration, Bünde etc.)
Ich hätte gerne was vielseitiges für alles im Bereich 70er, 80er Hardrock/Metal.
Finde aber auch den moderneren Metalsound ganz cool. Wenn ich Metal schreibe meine ich besonders Thrashmetal: Metallica, Megadeth, Testament, Exodus...
Aber auch gerne hören/covern tue ich Bands wie Led Zeppelin, Black Sabath, ACDC, Guns n Roses.

Das einzige, was mir da bisher immer in den Kopf gekommen ist, ist ein Marshall JCM 800 ( wegen bisherigen Forumsbesuchen).
Falls die hier von euch vorgeschlagenen Optione/Modelle irgendwo anzuspielen sind, dann schaue ich mir dieses sicherlich mal an.
Ich möchte aber ungern etwas im Internet bestellen, was ich vorher noch nicht ausprobiert habe ( auch wenn es Rückgaberecht für einige wochen gibt).

Alternativen und Anmerkungen?

Und kann es sein, dass ( ich verallgemeinere jetzt mal) ihr mir unteranderem auch klar machen wollt, dass man nicht immmer wahnsinnig viel Geld
ausgeben muss, um die "notwendigen" Utensielien für coolen Sound beisamen zu haben?
Mit Modelern bspw. kenne ich mich überhaupt nicht aus. Vielleicht sollte ich das auch nochmal ändern.



Bruh ok, das solls erstmal gewesen sein.
 
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Hi Luca,
da hast du aber ganz schön viele Baustellen und man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Ich meine zwischen den Zeilen gelesen zu haben, dass du noch relativ am Anfang stehst, aber strategisch und vor allen Dingen perspektivisch denkst. Wenn dem so ist, würde ich nicht versuchen, alles auf einmal auf die Kette zu kriegen. Wenn du das tun würdest, müsstetst du dein Geld aufteilen und würdest damit aber nur einen Zwischenschritt machen. Ich möchte mich hier mal nur auf die Amps konzentrieren. Warum? Weil der richtige Amp langfristig Bestand haben könnte, aber vor allen Dingen auch weil er dein Spiel nach vorne bringen könnte. Du hast den JCM800 erwähnt. Ein gutes Beispiel für einen klassischen Amp und Sound mit dem viele Klassiker eingespielt wurden. Aber vor allen Dingen ist dieser Amp total ehrlich, direkt und kratzbürstig. Wenn du so ein Ding beherrscht, hat dich das als Gitarrist weitergebracht. Ein anderes Beispiel wäre ein JTM45, den ich aber nicht von Marshall sondern von Linnemann kaufen würde/ist einfach besser). Einkanalig, pur und total direkt. Wenn du das beherrscht bist du ein besserer Gitarrist. Und den Tone den du damit erreichen kannst, würdest du irgendwann zu schätzen wissen. Ich habe diese Amps erwähnt, weil du von 70er und 80er Metal aber auch von Classic Rock geschrieben hast. Zuhause sind diese Amps allerdings ein Problem. Die muss man schon etwas aufdrehen, damit sie ihre Qualitäten entfalten können. Aber das könntest du mit Pedalen in den Griff kriegen. Wenn man so einen Amp kauft, könnte man damit auch langfristig glücklich werden, weil das eben absolut seriöser Profi Stuff ist
 
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Welche Art von Pedalen meinst du dabei genau?
Ich meine irgendwo im Internet was von welchen gelesen zu haben, die die Lautstärke "unten" halten, obowhl der Amp ziemlich weit aufgedreht ist.
Ist so etwas damit gemeint? Den Namen dafür habe ich leider nicht.
 
Nein! Ich meine damit gute Zerr Pedale, die eben auch leise gut klingen und den Ampsound nicht zerstören. Dazu vielleicht noch einen guten Kompressor
 

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