erfahrungen mit geigenbogen auf gitarre

von hardrockschlumpf, 09.03.08.

  1. hardrockschlumpf

    hardrockschlumpf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #1
    hi leutz,
    ich habe vor mir evtl. mal n billigen geigenbogen zu bestellen und ma zu testen wie man damit so auf der gitarre spielen kann. ich habe schon einen thread bei den streichinstrumenten erstellt wegen der bespannung.meine frage ist nun ob es jemanden gibt der mit sowas erfahrung hat und mir sagen kann wie schnell die rosshaare reißen also eine neue bespannung nötig ist. ich habe nämlich keine lust mir alle zwei wochen einen neuen bogen zu kaufen dazu fehlt mir das kleingeld.
    gruß rob
     
  2. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #2
    Kann nicht so schlecht gehn, gibt sogar ne Band die das fast immer macht ... weiß aber den Namen gerade nicht ... morgen kann ich dir mehr sagen ;) und solange kannste ja ma üben .
     
  3. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #3
    Angeregt durch "Sigur Rós" habe ich das auch mal versucht, mit einem alten Geigenbogen den wir noch rumliegen hatten. Haare total zerfranst, auch komplett ohne Harz, aber es hat ganz gut geklappt. Sehr Obertonreich, und den richtigen Winkel zu treffen ist wirklich nicht leicht, aber interessante Spielereien sind möglich!
     
  4. Thundersnook

    Thundersnook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #4
    Also wenn ich mir Jimmy Page so anschaue, da hat sein Geigenbogen keine 2 Lieder überstanden ... aber er is da auch ziemlich rabiat mit umgegangen ;)

    Sehr schön auf der "The Song Remains The Same" - DVD von Led Zep zusehen ... glaube Dazed And Confused war das Lied ;)

    Hier kannst du mal schauen --> http://uk.youtube.com/watch?v=zrGP2WQzLPk das ding is nach einem(!!) Lied fast komplett durch^^
     
  5. galning

    galning Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #5
    es gibt da eine Band aus Island, deren Gitarist nur mit Geigenbogen spielt... leider fällt mir der Name gerade nicht ein...

    Das Problem bei der Sache ist, du dass eine Gitarre im Gegensatz zu einer Violine einen Geraden Sattel hat und keinen Gebogenen. Daher befinden sich alle Saiten auf gleicher Höhe was das Spielen um einiges erschwert.... aber möglich ist es trotzdem!
     
  6. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #6
    Die Band heißt Sigur Rós. Einfach mal bei Youtube schauen.

    Unser Bassist spielt oft mit nem Geigenbogen, irgendein ausrangiertes Teil, aber der hält schon über 2 Jahre. (Übrigens zu hören in dem Song Marauder auf www.thegreatrelease.com)


    Kolophonium sollte übrigens nicht auf den Bogen, das gibt ne Sauerei!

    Gruß Uli
     
  7. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #7
    Ähm wohin denn sonst ?
     
  8. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #8
    Das Kolophomium?
    Nirgendwo, damit schmierst du dir nur die Saiten zu und es funktioniert auch ohne.
     
  9. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #9
    Sorry, aber als Geiger kann ich das kaum glauben.
    Wenn Du mit einem frisch bespannten Bogen, der noch nie Kolophonium gesehen hat auf der Geige rumfidelst hörst Du grad mal gar nix!
    Wüsste nicht, warum das auf der Gitarre anders sein sollte.
    Vielleicht, wenn man's genügend verstärkt.
    Aber mit Ton hat das sicher nichts zu tun.
     
  10. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #10
    Ich bin kein Geiger, aber ich hab das mit dem Bogen mal auf der Gitarre ausprobiert.
    Das funktioniert schon ohne, mit ist's wahrscheinlich lauter und gibt ein besserer Ton.
    Unser Basser (selbst Geiger) saut sich mit dem kolophonierten Bogen seine Saiten regelmäßig ein, wenn er die dann nicht putzt klingts beim normalen Spiel nicht mehr.

    Ich würd's zum ausprobieren mal mit nem alten Bogen probieren (irgendjemand in deinem Bekanntenkreis, der als Kind spielen mußte und mittlerweile aufgehört hat?)

    Gruß Uli
     
  11. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #11
    Mit was für 'nem Bogen. Mit nem nagelneuen?
    Ansonsten war sicher schon mal Kollophonium dran.
    Weil ohne gehts definitiv nicht
    (Wenn schon auf Geigensaiten nicht geht, wie dann auf Stahlsaiten?)
     
  12. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #12
    Naja, der Bogen war alt, wenn ich's mir recht überlege hing da vermutlich noch welches dran... du hast ja recht, wenn's nicht ohne geht, dann muß wohl welches hin...

    Nur wenn ich ansehe, mit welchem Aufwand unser Basser die Saiten nach dem Einsatz des Bogens von der Schmiere befreit..

    Evtl. gibts ja verschieden klebrige Sorten; meine Erfahrungen mit Gitarre+Geigenbogen führten letztendlich zum Ebow, so bleiben die Saiten frisch und sauber, keine Kollophoniumschicht auf der Decke.
     
  13. hardrockschlumpf

    hardrockschlumpf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.08   #13
    nich nötig die dvd hab ich zu hause deswegen mach ich mir ja solche sorgen wie lange das ding hält :D:D:D

    heißt das es bringt auch was wenn bloß schon mal kollophonium dran war? dann könnte man den bogen ja mal vollschmieren es wieder abmachen (oder abspielen und die saiten dann einmal richtig säubern) aber wie gutmann schon meinte ich habe nich so richtig lust die saiten nach jedem mal spielen zu säubern.

    ebow ist ja schön und gut aber ich glaub das es cooler aussieht wenn jemand mit nem geigenbogen auf der gitarre spielt als wenn er son ebow in der hand hält und außerdem bezweifel ich das der klang aufs gleiche rauskommt ;) was mich eher mal interessieren würde ist das mit den verschieden klebrigen sorten falls mir da noch jemand was dazu sagen kann?
     
  14. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #14
    Nein, wenn Du das Kollophonium wieder abmachst ist das natürlich nichts. Es muss schon noch was am Bogen dran sein. Aber da es ein Baumharz ist, bleibt es eine ganze Weile klebrig, auch wenn's schon längere Zeit nicht erneuert wurde.
     
  15. Saracan

    Saracan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #15
    Wobei zu Pages Bogenzerstörung auch beitragen dürfte, dass er mit dem Ding auf die Saiten draufhaut - das sieht nämlich aus, als würden die Haare mittig reißen, also an der Aufprallstelle.

    Naja, mir fehlt der Bogen zum Praxistest ;)
     
  16. hardrockschlumpf

    hardrockschlumpf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.08   #16
    sag nich du würdest deinen bogen einfach ma zum test zerstören :D naja mein fußballtrainer nennt sowas einsatz :D:rolleyes::D:screwy:


    aber zurück zum thema: hab im streicherthread gehört das manche gitarristen (oder sogar die meisten) auch einen chellobogen verwenden weil dieser handlicher und etwas schwerer ist. habt ihr mit sowas erfahrung? ich hatte davon nämlich noch nie was gehört :(:screwy:

    mfg: robert
     
  17. hardrockschlumpf

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    Erstellt: 12.03.08   #17
    okay ich denke mal ich werde mir jetzt einen cellobogen zulegen da mir jetz noch ma bestätigt wurde das der besser für gitarre sei. falls niemand mehr was dagegen zu sagen hat sag ich jetz ma danke für eure antworten und man sieht sich :great:
     
  18. Thundersnook

    Thundersnook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #18
    Falls du dann einige Erfahrungen damit gesammelt hast, kannst du sie hier gerne posten ;) mich tät das schon interessieren, was man da alles für Spielchen mit machen kann und da aus erster Hand nen paar erfahrungen zu hören. Also viel Spass damit :great:

    greets!
     
  19. hardrockschlumpf

    hardrockschlumpf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.08   #19
    klar mach ich weiß zwar noch nich genau ob ich n paar soundsamples hinkrieg aber n bericht bekommt ihr mindestens =)
     
  20. hardrockschlumpf

    hardrockschlumpf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.08   #20
    so, der bogen ist schon lange da (glaube seit gestern) ich konnte ihn allerdings bisher nur flüchtig antesten. man kann sagen das beim streichen ein - zwar kaum hörbarer aber doch existierender - ton entsteht, der durchaus auch seine eigenheiten hat, aber sicherlich nicht jedem gefallen wird. wenn man mit dem bogen sachte auf die saiten schlägt (ich habe es auf grund des entstehenden tons "domming" getauft - no commy dazu) entsteht ein dunkler ton der gerade auf den tiefen saiten etwas dramatisches hat. ein ausführlicherer bericht und evtl. ein soundbeispiel bzw. ein video auf youtube folgen noch. danke noch mal für eure hilfe.
     
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