Erfahrungen mit Markbass

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Wollte mal nachfragen wie denn so die langfristigen Erfahrungen mit Markbass sind.
Warum?
Nun ich bin ein langjähriger Nutzer von Markbass-Equipment: 2x Little Mark Tube 800, 1x Little Mark III, 1x Mini CMD 151P, 1x 1er Combo Players School, dazu verschiedene Boxen 112, 210, 115.

Im Laufe der letzten Jahre hatte ich:
1x einen kompletten Ausfall mit dem 15er Combo - Endstufe defekt - Amp-Einsatz getauscht
1x sporadische Ausfälle am Player-School Combo - Ursache unbekannt - Amp-Einsatz getauscht
1x defekten (niemals benutzten) XLR-Eingang am Little Mark Tube - defekten OP der ein Störsignal auf die Endstufe gegeben hat, selber getauscht da außerhalb Garantie, danach wieder zerstört - Eingang in der Schaltung stillgelegt.

Ich mag den Sound von Markbass bin aber nach all den Jahren nicht mehr so überzeugt...die Ausfälle sind in Summe mehr als ich im Vergleich mit anderem Equipment hatte.

Würde mich mal interessieren ob noch mehr User*innen solche Probleme haben/hatten.

 
Erfahrungen mit Markbass
Seit 2 Jahren läuft in der Familie (gemeinsame Nutzung) ein Little Mark III mit einer Standard 104HF weitgehend ohne Probleme. Allerdings hatte beim letzten Gig der DI-Output nach dem Einschalten ein paar Aussetzer. "Microsoft-Reparatur" (ausschalten - einschalten) war erfolgreich. Ich werde trotzdem mal den Techniker nachsehen lassen.
Das Ersatzgerät (Ampeg PF-500) muss erst noch etwas laufen, das haben wir erst einen Monat...
Unsere anderen Bassamps (HK BassBase 400 -1998-, Peavey 112 -1999-, TC BG15-250 -201?-, Ampeg BA-108 -2018- und MesaBoogie Subway 800 -2021-) machen bisher keine Probleme: Einschalten - läuft...
Beim Subway ist mal die Halterung der Netzbuchse gebrochen, aber das war easy zu kitten.
 
Ich benutze seit vielen Jahren einen LMK (2 Kanäle 500 Watt) und für kleinere gigs einen Little Mark 250 (ebenfalls aus italienischer Fertigung). Nie Probleme.

Als Boxen habe ich 2 x 10 und 1 x 15 beide in der großen Ausführung, also frontportet und mit echten Hochtonhorn.

*
 
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Meine Erfahrung mit den Markbass Amps ist, dass sie mir zu undefiniert klingen, darum mach ich einen großen Bogen rum.
 
Meine Erfahrung mit den Markbass Amps ist, dass sie mir zu undefiniert klingen, darum mach ich einen großen Bogen rum.

Interessant.

Magst Du es vielleicht näher erläutern?

Es widerspricht nämlich vollkommen meiner eigenen Erfahrung.

*
 
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@relact :
Natürlich bringt Markbass mit "normalen" Pappmembranen die Prägnanz und Klarheit der Hartke-Alu-Speaker nicht. Anderen Bassplayern (unter anderem mir) sind die Hartke-Alus zu "blechern", ich empfinde sie auch nicht als "satt" klingend.
Der Klang von Lautsprechern hat aber mit der Ausgangsfrage in diesem Thread (Ausfälle bei / mit Markbass) nichts zu tun.
 
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Man kann meine Posts gerne löschen.
 
Ich würde mal vorschlagen wieder zurück zum Thema kommen.

Markbass ist auch nicht unbedingt mein Lieblings Amp, rein vom Sound her. Ich habe einen 20 Jahre alten CMD 121 Combo. Der ist zum einen mein Übungscombo, zum anderen nehm ich ihn für kleine "Wohnzimmer-Konzerte" mit. Da passt der kleine und leichte Amp ganz gut. Da ich aber jetzt auch nicht alle Tage stundenlang damit spiele, habe ich auch keine wirklichen Probleme mit dem Teil. So langsam beginnt der Lüfter etwas lauter zu werden, aber alles noch im grünen Bereich.
 
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Ich hatte mir vor einigen Jahren den DV Mark Micro 50 (Gitarren-Transistortopteil) im stationären Fachhandel gekauft. Der ist ja vom selben Hersteller (Mark) wie das bekanntere Markbass Equipment.

Auffällig war, dass bei dem nagelneuen, niemals ausgepackten Gerät gleich die Potis kratzten. Ich habe das reklamiert, und ein ebenso neues Austauschgerät bekommen. Das habe ich jahrelang und ohne Probleme täglich als Wohnzimmeramp benutzt.

An Klang und Dynamik des Micro 50 scheiden sich ja die Geister - mir gefiel das kleine Gerät für meine Zwecke sehr gut.

Inzwischen lagert der Amp schon länger in seiner OVP - ich bin gespannt auf die erste Inbetriebnahme irgendwann. Das kann aber noch dauern, da ich zur Zeit wenig E-Gitarre spiele.

Ach ja, da ich hier im Bassbereich bin: Meinen Bass hatte ich auch schon daran angeschlossen - weder Amp noch Gitarrenbox hat es geschadet, aber optimal im Klang war das natürlich nicht.
 
Hallo zusammen,

Wegen meines Rückens habe ich mir 2006 was Leichtes gegönnt:
LM II und die 102P 8Ohm
Der LM II läuft völlig problemlos, nicht nur als Bassamp sondern auch für andere Zwecke, hat also schon einige Stunden drauf.
Kein Potiknistern o.ä., Lüfter auch noch ruhig.
Das Einzige, was mir aus Foren aber schon bekannt war: bei heftigen slap-Attacken und wenn Saiten auf die PU-Magnete knallen und Höhen auch noch angehoben sind, dann schaltet er gelegentlich an (s)einer 4Ohm Eden-Box (die günstige E300er Serie) ab.

Ein Kollege hat das mal bewusst provoziert.
Mir noch nie passiert.

Norbert
 
Seit 2006 Markbass Amps (LM2, LM3, Nanomark, Nanomark 2, LM Blackline, Big Bang). Der LM2 roch immer „elektrisch“ unter Last ist aber immer gelaufen. Der Blackline hat seit Anfang an knisternde Potis. In der Reihe wohl eine zeitlang leider so.
Ansonsten keine Probleme.
 
Hey,
...kenne einige Basser die Markbass spielen - von denen hat sich noch keiner beklagt.

Habe lange Zeit im Musikgeschäft Markbass verkauft und möchte die Aussage...
Meine Erfahrung mit den Markbass Amps ist, dass sie mir zu undefiniert klingen, darum mach ich einen großen Bogen rum.
kommentieren...
...natürlich gibt es Bassanlagen, die nochmal deutlich definierter klingen - die klangliche Besonderheit der typischen Markbass Kombis (und Kombos) liegt darin einen nicht über-modernen, noch warmen und trockenen Sound sehr "gleichmäßig" in den Raum/auf die Bühne zu stellen.
Wir haben es im Laden oft genug probiert: 1/12er Combo (mit oder ohne Zusatzbox) oder 2/10er Combo von Markbass wird im großen Raum gespielt, dabei läuft man im Raum umher. Die meisten Bassamps klingen bei einem solchen Test fast bei jedem Schritt anders, oft auch ständig besser und schlechter, im Raum quasi eher unkontrolliert.
Die Markbass Amps veränderten sich für den umherlaufenden Zuhörer kaum und fielen vor allem so gut wie nicht durch Dröhnen an Hörpositionen nahe Wänden oder Ecken auf...und das obwohl sie vom Grundcharakter her nicht so "über-definiert" sind wie andere "Non-Classic"-Amps...sondern auch für klassische Rocksounds noch gut funktionieren.

Genau aus dem Grund habe ich die Combos oft an Musiker verkauft, die oft in großen halligen Räumen proben/spielen oder gar in Kirchenbands spielen weil sie eben in so problematischen Umgebungen gut funktionieren und natürlich oft an Session Musiker die was tragfähig-Tragbares für Styles von Akustik-Jazz bis Rock suchten.

Reklamationen waren in den 8 Jahren wo ich dort arbeitete nur wenige...da haben andere Marken deutlich mehr Ärger verursacht...vor allem die letzten zwei/drei Jahre in denen (Transistor)-Ampegs noch aus den USA kamen waren qualitativ grauenhaft. Die und die sehr anfälligen ersten Ibanez Premethean Combos waren die Verrecker-Highlights, gefolgt von den günstigen TC-Electronics Amps und Ashdown....

Gruß,
Bernie
 
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