Pianoteq
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Und jetzt spiele ich sogar in einer Band …
Als ich letztens ein Video zu dem Thema sah, dass ältere Klavierspieler, die erst in höherem Alter mit dem Klavierspielen angefangen haben, sich selbst meistens unterschätzen, dachte ich: „Ob das wirklich stimmt?“ Ich weiß, dass ich immer denke, ich kann nicht viel am Klavier – jedenfalls nicht so viel, wie ich gern können würde und wie ich auf anderen Instrumenten kann –, aber wenn es dann darum geht, mal zu überprüfen, was ich wirklich kann, kommt doch einiges zusammen. Es ist aber immer noch eine sehr subjektive Einschätzung.
Nun hat es sich aber so ergeben, dass Bekannte mich gefragt haben, ob ich nicht Klavier in ihrer Band spielen könnte. Meine erste Reaktion war: „Nee, das kann ich nicht. Wie soll das gehen?“ Gerade auch, weil es da um Akkorde geht oder nach Gehör zu spielen, nicht darum, Songs vom Blatt zu spielen. Was ich ja viel besser kann als ohne Noten zu spielen.
Aber nun war die erste Probe, und es ging so gut, dass ich es gar nicht glauben kann. Gut, ich kenne meine Akkorde, und die eine oder andere kleine Melodie kriege ich auch nach Gehör hin, wenn man mir ein Video mit einem Song vorspielt, aber dass es so gut gehen würde, hätte ich nicht gedacht.
Ich muss das noch üben, ganz klar, aber es ist definitiv machbar, in dieser Band zu spielen. Und je mehr ich das mache, dafür übe, mit den anderen in der Band zusammen spiele, desto besser werde ich natürlich auch werden.
Was habe ich jetzt daraus gelernt? Ich habe mich unterschätzt. Andere sehen meine Fähigkeiten ganz anders als ich selbst. Ja, ich habe mich recht viel mit Akkorden beschäftigt, aber immer, wenn ich damit improvisieren wollte, kam ich nicht weiter. Ein paar Akkordfolgen, klar, kein Problem, aber dann war irgendwie Schluss.
Was ich jetzt machen soll, ist kein Improvisieren, es ist erst einmal die Akkorde nach Gehör erkennen, die Melodie nach Gehör erkennen und sich das dann merken und spielen. Da die meisten Songs ja aber nur aus wenigen Akkorden bestehen, ist das relativ einfach.
Üben muss ich natürlich trotzdem, denn ich habe sehr wenig auswendig gespielt, sehr wenig nach Gehör gespielt, darüber habe ich hier ja berichtet. Aber dass ich so viel schon kann, das hat mich selbst überrascht. Ich hatte einfach nur das Gefühl, ich kann nichts, aber das entspricht nicht der Wirklichkeit. Es kommt darauf an, welche Messlatte man anlegt, aber auch darauf, was verlangt wird.
Ich glaube, gerade wir Älteren, die wir sehr spät angefangen haben, schauen zu sehr auf die Profis oder auf die Leute, die schon seit Kindertagen spielen. Die sind natürlich tausendmal besser als wir. Aber man kann trotzdem auch im Alter noch sehr viel lernen und mit anderen zusammenspielen, ohne sich schämen zu müssen. Das habe ich jetzt glaube ich begriffen.
Als ich letztens ein Video zu dem Thema sah, dass ältere Klavierspieler, die erst in höherem Alter mit dem Klavierspielen angefangen haben, sich selbst meistens unterschätzen, dachte ich: „Ob das wirklich stimmt?“ Ich weiß, dass ich immer denke, ich kann nicht viel am Klavier – jedenfalls nicht so viel, wie ich gern können würde und wie ich auf anderen Instrumenten kann –, aber wenn es dann darum geht, mal zu überprüfen, was ich wirklich kann, kommt doch einiges zusammen. Es ist aber immer noch eine sehr subjektive Einschätzung.
Nun hat es sich aber so ergeben, dass Bekannte mich gefragt haben, ob ich nicht Klavier in ihrer Band spielen könnte. Meine erste Reaktion war: „Nee, das kann ich nicht. Wie soll das gehen?“ Gerade auch, weil es da um Akkorde geht oder nach Gehör zu spielen, nicht darum, Songs vom Blatt zu spielen. Was ich ja viel besser kann als ohne Noten zu spielen.
Aber nun war die erste Probe, und es ging so gut, dass ich es gar nicht glauben kann. Gut, ich kenne meine Akkorde, und die eine oder andere kleine Melodie kriege ich auch nach Gehör hin, wenn man mir ein Video mit einem Song vorspielt, aber dass es so gut gehen würde, hätte ich nicht gedacht.
Ich muss das noch üben, ganz klar, aber es ist definitiv machbar, in dieser Band zu spielen. Und je mehr ich das mache, dafür übe, mit den anderen in der Band zusammen spiele, desto besser werde ich natürlich auch werden.
Was habe ich jetzt daraus gelernt? Ich habe mich unterschätzt. Andere sehen meine Fähigkeiten ganz anders als ich selbst. Ja, ich habe mich recht viel mit Akkorden beschäftigt, aber immer, wenn ich damit improvisieren wollte, kam ich nicht weiter. Ein paar Akkordfolgen, klar, kein Problem, aber dann war irgendwie Schluss.
Was ich jetzt machen soll, ist kein Improvisieren, es ist erst einmal die Akkorde nach Gehör erkennen, die Melodie nach Gehör erkennen und sich das dann merken und spielen. Da die meisten Songs ja aber nur aus wenigen Akkorden bestehen, ist das relativ einfach.
Üben muss ich natürlich trotzdem, denn ich habe sehr wenig auswendig gespielt, sehr wenig nach Gehör gespielt, darüber habe ich hier ja berichtet. Aber dass ich so viel schon kann, das hat mich selbst überrascht. Ich hatte einfach nur das Gefühl, ich kann nichts, aber das entspricht nicht der Wirklichkeit. Es kommt darauf an, welche Messlatte man anlegt, aber auch darauf, was verlangt wird.
Ich glaube, gerade wir Älteren, die wir sehr spät angefangen haben, schauen zu sehr auf die Profis oder auf die Leute, die schon seit Kindertagen spielen. Die sind natürlich tausendmal besser als wir. Aber man kann trotzdem auch im Alter noch sehr viel lernen und mit anderen zusammenspielen, ohne sich schämen zu müssen. Das habe ich jetzt glaube ich begriffen.
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