Erstausstattung: Interface, Software, was noch?

Also etwas unkonventionell aber recht gut finde ich das Behringer XR18.
In meiner Alten Band hatten wir das im Proberaum, du hast 2 main, und 6 Aux ausgänge sowie 16 XLR eingänge.
der Vorteil ist halt du kannst das sowohl als Mixer (via tablet/Smartphone) als auch anstatt einer Soundkarte verwenden und die Qualität ist durchaus passabel und durchaus auch für etwas ambitioniertere Leute denkbar. Mich interessieren eher welche Mikros in einem Studio rumfliegen und wie der Raum Klingt ;)

Deutlich intensiver als die Unterschiede der Soundkarten finde ich allerdings die Mikrofone und Raumakustik.
Große Studios haben z.B. auch Räume mit unterschiedlichen Nachhallzeiten, so dass du in verschiedenen Zonen des Raums nochmal den Raumklang mit abgreifst, bei Drumms ist ein Kürzeres Delay als bei Gitarrenaufnahmen vorteilhaft, usw.

ja und bei den Mikros kann ich nur sagen, meine Frau hat ein Mittelklasse Großmembran von Rode NT2 A (ca.350€) und das klingt um Welten besser als mein 0815 Großmembran für 120€. wenn du in dem Vergleich dann nochmal eines von z.B. Neumann Antestest wird dir auffallen, dass du Aoundtechnisch auch gerne Mikros für über 1000€ kaufen würdest.

Mikrofone:
genanntes Audix D6 ist auf jeden Fall ziemlich gut
Das Rode NT2A ist auch empfehlenswert

Das vorhandene SM58 kann man für Vocalrecordings schon verwenden, man wird hier aber auf der Aufnahme definitiv merken, dass da was anderes besser gewesen wäre.
Für Gitarre/Snare/Toms kann man das SM58 verwenden, hat die gleiche Kapsel wie das SM57, klingt aber an der Klampfe/Snare nicht ganz so wie das SM57 und wie gesagt es gibt deutlich besseres, das SM58 ist eher auf der Bühne zu Hause ;)
 
Oder um einmal die Prioritäten aufzulisten:

1. Instrument mit guten Sound & super gestimmt & eingestellt (egal, ob Gitarre, Piano, Schlagzeug etc.), kein Rauschen bei elektronischen Klangerzeugern
2. ein guter Aufnahmeraum, der weder vor Hall trieft, noch tot gedämpft wurde; es sei denn man benutzt elektronische Schallerzeuger (Synthesizer, Drumboxen etc.)
3. gute, dem Signal angemessene Schallumwandler (Mikrofone, D.I.). Die braucht man immer, d.h. damit sollten m.E. die Investitionen anfangen.
4. Hier beginnt erst das entsprechende Recording Konzept (analog/digital, Portastudio/PC-Lösung etc.)
 
Kompressor und delay passiert bei mir vorher. Das hab ich auf dem board. Ich meinte das verhallen des gesammtpakets. Hörgewohnheit und erwartungen sind mir relativ wurst. Mein eigener geschmack ist das was zählt. Ich will das ja auch nicht komerziell machen. Wenns anderen leuten dann auch gefällt ist das ein angenehmer nebeneffekt aber soll nicht mein primärziel sein. Es geht darum seine ideen und sounddesigns einfach mal festzuhalten, das was man im kopf hat zu dokumentieren und natürlich ist der weg das ziel denn auch beim recording passiert noch viel kreative arbeit. Der vermarktungsgedanke ist für mich zimlich irelevant.
 
Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich verstanden wurde, von daher habe ich den Text auch gelöscht. Und ziemlich genau diese Idee hatte ich erwartet:
Kompressor und delay passiert bei mir vorher. Das hab ich auf dem board
Dazu kann ich nur sagen: Probiere es aus.
 
Hallo,

...dann jage ich noch mein Lieblingsvideo zum Thema Drumrecording hinterher, hab' ich oben vergessen ;)



Erklärt sehr gut, und sogar der Minimalismus mit EINEM MD421 kann was... (was mich beim ersten Angucken total überrascht hat).

Viele Grüße
Klaus


Das ist ziemlich abgefahren. Für rotzige Rocksachen ist das ziemlich cool. Lenny Kravitz oder Beastie Boys lassen grüßen.
 
Zum Thema Mikros für den Anfang kann ich noch bedenkenlos empfehlen:

  • EV PL 33 - Bassdrum, unkompliziert und satter Sound, würde ich einigen "etablierten" Kandidaten vorziehen ~ 80€
  • MXL 603 - Overheads, ebenfalls relativ unkompliziert und universell verwendbar ~ 200€
  • Sennheiser e906 - Gitarre, Snare, Harpamp,....einfach und universell einsetzbar (einfach am Amp runterbaumeln lassen) ~ 200€
Viele Grüße,
Trippi
 
CM3:

Aufnahmen für Snare hier

Danke für den Hinweis!

Das Line Audio CM3 wurde ja vielerorts gehyped und genau das hat mich skeptisch sein lassen. Gestern hatte ich es an einer Floor Tom, die meine Sängerin nebenher zum Klavier noch betätigt. Außerdem war es schon an diversen Amps im Einsatz (Engl, Vox AC 30)... dabei hat das Mic immer eine gute Figur gemacht. (Mischpult/Preamp war jeweils Allen&Heath Qu16)

Daher bin ich geneigt, das CM3 als Allrounder für Instrumente zu empfehlen. Ich persönlich würde es jederzeit Standard-Lösungen wie SM57 (Amps, Drums) oder e906 (hauptsächlich Amps) vorziehen. Für ca 130€ ist es auch für Einsteiger noch preislich erreichbar. Meine Empfehlung, wenn man ein gutes Mic für viele Fälle sucht.

Ja, natürlich gibt es für diverse Anwendungen bessere Mics. Für Sprecher zum Beispiel bevorzuge ich oft den farbigen Elefantenp... erm das EV RE320. Kostet aber auch mehr als 2x CM3.
 

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